10 Gründe, warum Bloggen ein echter Job ist!

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10 gute Gründe, warum Bloggen ein echter Job ist!

1. Man ist ein Allrounder

Was in regulären Print- und Onlineredaktionen meistens mit bis zu 6 einzelnen Stellen besetzt wird (Texter, Bildredakteur, Stylist, Anzeigen- und PR-Abteilung, Schlussredaktion und Model) ist man als Blogger in den meisten Fällen alles in einer Person und der Laden muss und soll natürlich trotzdem immer reibungslos laufen.

2. Verantwortung & Zuverlässigkeit

Wie in jedem anderen Job habe ich als Blogger Verantwortung, teilweise sogar sehr viel. Ich stehe als 1 Mann-Unternehmen hinter allem was auf dem Blog passiert, bin somit für alles haftbar und verantwortlich. Bei Kooperationen (einen Guide dazu findet ihr hier) muss sich der Kunde zu 100% auf mich verlassen können – meistens müssen gesetzte Deadlines und erstellte Briefings eingehalten werden.

3. Erwartungshaltung & Anspruch

Wo bei anderen Jobs der Chef vollen Einsatz von einem erwartet, sind es beim Blogger die Leser. Diese wollen bei Laune gehalten werden und gute und ansprechende Ergebnisse sehen. Die Gefahr gefeuert zu werden (im Sinne von „der Leser kommt nicht wieder“) ist beim Blogger meiner Meinung nach sogar noch viel größer. Der Chef kann einen in der Regel schließlich nicht einfach so aus heiterem Himmel vor die Tür setzen. Blogleser können das durchaus.

4. Arbeitszeiten

Auch der Arbeitsalltags eines Bloggers geht mindestens von 9 to 5, meistens sogar länger, weil man eigentlich non stop online und aktiv ist. Der Blog alleine reicht heute mittlerweile nicht mehr. Verschiedene Social Media Kanäle (mindestens 3) wollen rund um die Uhr bespielt und die Follower bei Laune gehalten werden. Als Blogger ist man gefühlt 24/7 online und am arbeiten (auch wenn es für viele nicht immer danach aussieht), aber auch Bilder schießen und laden sich nicht von alleine hoch. Das schöne daran? Es fühlt sich Gott sei Dank nicht immer wie Arbeit an.

5. Überzeugungsarbeit & Engagement

Nicht alle Projekte tragen immer automatisch Früchte – bei „normalen Jobs“ nicht und beim Bloggen leider auch nicht. Die Arbeitsschritte bis zu dieser Erkenntnis muss man als Blogger aber genauso absolvieren. Lange Meetings, Konzepte schreiben, Überzeugungsarbeit leisten, sich selbst in gutem Licht präsentieren, um dann am Ende doch nicht zu Zusage für das Projekt zu bekommen. Auch bei Bloggern funktioniert nicht immer alles. Was auf Bildern immer nach schöner Welt aussieht, kann hinter den Kulissen auch mal ganz anders aussehen.

6. Laaaange Ausschlafen? Fehlanzeige!

Auch als Vollzeit-Blogger stellt man sich morgens den Wecker (ich tue das zumindest), steht bspw. um 8 auf und checkt als allererstes mal die Mails. Im Kopf fängt dann direkt schon die To-Do Liste an zu rattern.

7. Disziplin

Damit einher geht ein notwendiger und nicht ganz geringer Teil an Disziplin. Der Chef erwartet, dass man pünktlich im Büro erscheint, bei Blogger erwartet der Kunde, dass man die Mails zeitnah beantwortet, sich an Absprachen hält und Erwartungshaltungen erfüllt.

8. Kreativität & Individualität

Sich immer wieder neu erfinden, weiterentwickeln und dabei trotzdem nicht sein eigenes Ich verlieren. Als Blogger muss man kreativ und individuell sein – sonst bleibt man stehen und wird langweilig. Was man bei anderen Jobs häufig mit seinem Team macht (Ideen entwickeln, neue Denkanstöße sammeln oder neue Wege beschließen) macht man als Blogger häufig als 1-Mann Unternehmen komplett alleine.

9. Unsicherheiten & Risiken

Die Freelancer unter euch werden es kennen, diese Unsicherheit am Ende jeden Monats, ob man die Miete zahlen oder jeden Cent umdrehen muss. Als Vollzeit-Blogger ist man meistens zu 100% für sich selbst verantwortlich, muss dafür sorgen, dass Aufträge reinkommen und trotzdem immer mit einer gewissen Unsicherheit leben. Im Grunde ist man als Blogger also genauso ein Freelancer wie jemand, der frei als Stylist oder Redakteur arbeitet.

10. Weil Bloggen einfach Arbeit ist!

Fallen euch noch mehr Gründe ein, warum Bloggen ein echter Job ist?

41 Kommentare

    • FASHIIONCARPET
      Autor
      23. März 2016 / 15:36

      Danke :)
      Du meinst bis ich den Schritt in die Selbständigkeit mit dem Blog gewagt habe? 3 1/2 Jahre.

      Liebe Grüße
      Nina

  1. 17. Februar 2016 / 15:11

    Hi Nina,

    da stimme ich dir vollkommen zu! :)

    Beste Grüße
    Derya

  2. 24. Januar 2016 / 18:48

    Also ich pflege seit ein paar Wochen einen Blog und arbeite nebenbei noch. Ich muss wirklich sagen, dass bloggen super Zeitaufwendig ist. Da ich nebenbei noch ein Hobby habe bleibt mir wirklich nur das Wochenende zum Fotos machen und schreiben. Ich würde gerne viel mehr machen, da ich auch noch nicht so viele Follower auf meinen Sozialen Netzwerken habe…

    Ich würde mich so freuen wenn du mir vielleicht einen Tipp geben könntest .. :)

  3. 24. Januar 2016 / 15:20

    Einen Blog zu führen ist kein Kinderspiel und extrem zeitaufwendig. Ich selbst schreibe gerade an einem Post, an dem ich schon 4h sitze und noch ein Feinschliff getätigt werden muss. Jeder könnte im Prinzip bloggen, aber schnell wird klar, wer wirklich am Ball bleibt und aus dem Hobby einen Beruf machen kann. Mir macht es Spaß und ich werde sogar traurig wenn ich mein „Baby“ kurzzeitig vernachlässige ;) Liebe Grüße! Es freut mich immer wieder deinen Blog zu lesen liebe Nina! Weiter so! :)

    http://www.redchillilounge.com

  4. 23. Januar 2016 / 20:27

    Danke für diesen Beitrag. Wer professionell bloggt, arbeitet natürlich genauso wie jeder andere Freelancer auf eigenes Risiko – nur, dass man eben noch mehr Eigenverantwortung mitbringen muss und Selbstdisziplin, weil man eben auch den Content selbst plant, sich fortlaufend um neue Kooperationen bemühen muss,… das beschreibst du ja ausreichend und sehr gut. Hinzu kommt, dass zumindest bei vielen, die nicht gerade zu den Top 10 gehören, diese Arbeit extrem schlecht honoriert wird. Klar wählt man diesen Weg freiwillig, aber um erfolgreich zu sein, bedarf es natürlich einer Menge professioneller Skills, wie du es auch beschreibst. Leute, die hier Neid zeigen und meinen, das sei keine echte Arbeit, könnten ja auch diesen Weg gehen. Natürlich macht es auch viel Freude, aber es ist schon eine sehr vereinnahmende Tätigkeit, irgendwie ist man mit dem Kopf doch immer „on“. Und es ist ja auch nicht so, dass jeder Blogger richtig gutes Geld verdient. Ich kenne das Arbeitsleben als Fester, als Freier, in Redaktionen, in Agenturen und reine Brotjobs.

    Ich muss sagen, das Bloggen bringt die längsten Arbeitszeiten mit sich und ist eine besonders unsichere, aber eben auch eine tolle Sache, in der man viele kreative Skills und Interessen verbinden kann. Ich finde, du hast das sehr gut und sehr sachlich dargestellt.
    Einen Punkt würde ich noch hinzufügen, mit dem sich allerdings auch alle anderen Freelancer herumschlagen, Die lästigen Steuersachen, alles dokumentieren, also „Buchhaltung“, sich um die entsprechenden Versicherungen kümmern (die man auch alle selbst tragen muss)…. auch das kostet ja zusätzliche Zeit. Mit Shoppen und ein par Fotos ist es nicht getan ;-) Und man muss zeitlich wirklich sehr flexibel sein, da man eben immer zu richtigen Zeit am richtigen sein muss und da sitzt man auch schon mal die halbe Nacht, wenn es etwas fertig werden muss, weil man tagsüber unterwegs war (beruflich).
    Mach weiter so, ich finde auch gerade deine Blogger-Tipps immer total super! Und wenn man selbst bloggt, weiß man, dass du hart gearbeitet hast, um so weit zu kommen!
    LG
    Chris

    • Anni
      23. Januar 2016 / 21:47

      Ein toller Post von jemandem, der es versteht…

  5. 23. Januar 2016 / 13:51

    Hallo Nina,
    Ich kann dir bloß zustimmen und hoffe, dass sich das Bild von und der Umgang mit Bloggern weiterhin verbessert. Ich finde die ganze Blogoshpäre und Blogger Relations unglaublich spannend und habe echt Respekt vor den großen Bloggern unter euch! :)
    Liebe Grüße, Jean
    http://jean-abovetheclouds.com

  6. Hanna
    23. Januar 2016 / 13:23

    Liebe Nina!

    Ich mag Deinen Blog sehr und lese ihn regelmäßig. Ich selbst habe allerdings nichts mit Bloggen etc. zu tun, sondern einen „normalen“ Job, auf den einiges oben genanntes zutrifft. Ich habe Freunde, die selbstständig sind, und die inmer erzählen, was Du schreibst (Verantwortung alleine etc.).
    Und ich muss sagen: Wer stellt denn in Frage, ob Bloggen ein „echter“ Job ist? Wer hat denn zu entscheiden, was „richtige“ und was „falsche“ Arbeit ist? Es steht niemandem zu, die Arbeit eines anderen zu bewerten.
    Wer seinen Lebensunterhalt selbst verdient (im besten Fall, natürlich gibt es auch hier Ausnahmen! ) arbeitet. Punkt.
    Ich bin völlig bei Dir Nina, vielleicht verstehen nicht alle, was Bloggen ist. Schade, dass man sich dafür erklären muss und gut, dass Du Aufklärungsarbeit leistest!
    Und ich finde, weder die Kommentatoren, die sagen „normale“ Jobs sind härter/ besser oder was auch immer, noch diejenigen, die das gleiche vom Bloggen behaupten, (auch wenn dabei immer nur Teilaspekte angesprochen werden) haben verstanden, worum es geht. Jeder macht Überstunden, jeder denkt auch abends um Bett mal drüber nach, was in den nächsten Wochen bei der Arbeit ansteht und wie man es organisiert – egal bei welchem Job!
    „Jeder soll nach seiner Farcon selig werden.“
    Hört auf, Jobs zu vergleichen und gegeneinander aufzuwerten, hört auf mit dem „Ich arbeite bestimmt mehr als Du!“
    Jobs sind oft nicht vergleichbar und alle auf ihre Weise gleich gut oder schlecht!

    So, das wurde länger als geplant, musste aber mal raus. Ich sehe einfach das Problem vieler Kommentatoren hier nicht!

    Ganz liebe Grüße und weiter so!
    Hanna
    (Ohne Website ;-) )

  7. Janine
    22. Januar 2016 / 22:34

    Ich stimme dir da voll und ganz zu ich finde Bloggen wird immer total unterschätzt und ist viel mehr Zeit und Aufwand als man denkt.
    Liebe Grüße
    http://www.janinewx.blogpspot.de

  8. Tine
    22. Januar 2016 / 17:46

    Herrje, da musste ich eben auch noch alle Kommentare durchlesen. Ich finde auch, dass du einfach nur eine Art Aufklärungsarbeit über das Berufsbild Blogger leistest.
    Es wird immer Leute geben, die sich aufregen, dass man dieses oder jenes schreibt, aber vielleicht sollte erstmal mehr nachgedacht werden von einige Kommentatoren.

    Jeder Job hat seine Daseinsberechtigung und ich finde, du hast den Bloggeralltag gut beschrieben. Ich finde es jetzt schon schwierig mit Studium und Blog alles zu schaffen. Ich möchte doch gerne weiterhin guten Inhalt auf meinem Blog veröffentlichen und nicht alle langweilen. Es wird schließlich auch erwartet, dass man qualitativ hochwertige Artikel hochlädt.

    Liebst, Tine
    http://fairytaleoflife.com/

  9. Nur (timelessofbeauty)
    22. Januar 2016 / 16:34

    Liebe Nina,
    als aller erstens mal ein RIESSEN KOMPLIMENT zu deinem BLOG! <3

    Du bist so eine inspirierende Person! Deine direkte und ehrliche Art sollten einige bei dir abschauen, denn ich denke das ist das wichtigste. Man sollte sich nicht verstellen und sollte immer hinter seiner eignen Meinung stehen! Toller Blog Post! Ich bin zwar kein Vollzeit Blogger aber ich weis ganz genau, wieviel Arbeit so ein Blog mit sich trägt.

    Happy weekend <3
    LG aus Zürich
    Nur
    http://timelessofbeauty.blogspot.ch/

  10. babe
    22. Januar 2016 / 15:40

    au weia, kritische kommentare werden gelöscht? schade nina! denn fakt ist nun mal: bloggen ist arbeit. das sind andere berufe auch, und zwar noch MEHR! mit mehr an verantwortung, an aufwand und anerkennung.

    eine aussage wie weiter oben ist ein witz und zeugt nur davon, dass diese person anscheinend noch nie in einem stressigen, verantwortungsvollen job gearbeitet hat.

    mal sehen, wie lange dieser kommentar nun bleiben darf.

    • FASHIIONCARPET
      Autor
      22. Januar 2016 / 16:08

      Ich verstehe deine Aufregung gerade ehrlich gesagt nicht. Ich schalte meine Kommentare alle einzelnd frei – so muss auch deiner freigeschaltet werden und das tue ich nicht alle 5 Minuten, entschuldigung…auf meinem blog werden keine Kommentare gelöscht, da jeder das Recht hat in einem angemessenen Ton seine Meinung zu äußern.

      Schade, dass du gleich vom negativen ausgehst und dich angegriffen fühlst.

      • babe1703
        22. Januar 2016 / 19:29

        hallo nina,

        entschuldige bitte, ich hatte schlichtweg zu schnell nach oben gescrollt, das war ein versehen.

  11. 22. Januar 2016 / 15:22

    Tolles Artikel liebe Nina und ich gebe dir zu 100% recht ;) , die Menschen sehen oftmals leider nicht die ganze Arbeit die heutzutage hinter einem Modeblog steht und das ist sehr schade..

    Beste Grüße,
    Bella <3
    http://www.pretticoat.com

  12. Anni
    22. Januar 2016 / 14:14

    Liebe Nina,

    Als ich deinen Post las, wusste ich, dass einige Leser scheinbar wieder nicht begriffen haben, was du mit deinem Text eigentlich ausdrücken willst und sich scheinbar persönlich angegriffen fühlen. Ich konnte weder „Gejammer noch das abwerten anderer Berufe“ von deiner Seite lesen. Ich bin keine Bloggerin, sondern nur eine aufmerksame Leserin, und verfolge nur sehr aufmerksam, wie schnell einige Leser bei bestimmten Themen „hoch“ gehen.
    Die Leser, die deinen Text richtig verstehen haben recht: Blogger müssen sich nicht ständig erklären geschweige denn rechtfertigen oder verteidigen. Du hattest ein Ziel, bist sicherlich einen langen Weg dafür gegangen und nun bist du angekommen. Sei stolz drauf und mache weiter so. Hierzu von mir ganz viel Glück und Erfolg. Du bist authentisch, sympathisch und sehr ehrlich , verliere dich selbst nie aus den Augen !

    Ich freu mich, weiterhin an deinem aufregenden Leben teil zu haben.

    Liebste Grüße
    Anni.

    • babe1703
      22. Januar 2016 / 19:31

      hallo anni,

      mit meinem kommentar habe ich in keinster weise ninas arbeit geschmälert. schau dir einfach mal an, wo mein comment zu finden ist. es ist eine antwort auf einen weiteren kommentar, nicht zu ninas posting.

      wenn man seinen job nicht rechtfertigen muss, warum dann der post? sorry, das passt jetzt auch nicht.

  13. 22. Januar 2016 / 13:18

    Tja wenn man es selbst noch nicht gemacht hat, kann man sich das wirklich nicht vorstellen, was alles hinterm Bloggen steckt …
    Was noch hinzu kommt ist glaube ich gerade, dass es keine Ausbildung dafür gibt. Ein Blogger muss sich vieles einfach selbst beibringen – natürlich gibt es viele Hilfsmittel, Tutorial und Tipps von anderen Bloggern online, jedoch ist wirklich alles Trial und Error und ich kann wahnsinnig viel Zeit investieren, aber dennoch nie den richtigen Weg finden …
    Was aber wahrscheinlich immer der Fall ist, wenn man selbst sein Ding machen möchte ;)

    Alles Liebe,
    Simone
    http://www.rebelliouslace.com

  14. 22. Januar 2016 / 12:21

    Ich bin völlig deiner Meinung! Hinter einem Blog steckt sehr, sehr viel Arbeit und sind wir mal ehrlich: Eigentlich hat man nie Pause, ich meine die ganzen Social Media Kanäle machen ja auch nichts von alleine!

    Toller Beitrag!!! :)

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

  15. 22. Januar 2016 / 11:53

    Ich finde diesen Post richtig gut!
    Ich selbst blogge zwar nicht Vollzeit, weil ich nebenbei studiere, aber selbst das ist schon wirklich viel Arbeit und manchmal wird es mir einfach zu viel. Man ist irgendwie 24/7 auf Instagram etc. online, plant im Kopf schon die Blogposts für nächste Woche, muss Zeit finden, um Outfits zu shooten und dann einfach immer präsent sein! Man trägt die Verantwortung für alles ganz allein und hat kein Unternehmen, das hinter einem steht. Wenn man etwas falsch macht, muss man es ganz allein ausbaden!
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Bloggen meiner Meinung nach psychisch bzw geistig sogar anstrengender ist als ein ganz normaler Job!
    Ich finde außerdem, dass du deinen Job sehr gut machst <3

    Liebe Grüße,
    Annika von TheJournalite.blogspot.de

    • Babe
      22. Januar 2016 / 15:08

      also, jetzt geht mir schon der hut hoch…. „psychisch bzw geistig sogar anstrengender ist als ein ganz normaler Job!“

      sei mir nicht böse, aber diese ansage ist einfach nur dumm. hast du schon jemals mehrere jahre gearbeitet? kennst du die „normalen jobs“? das ist ein schlag ins gesicht von leuten, die sich die nächte in den sozialen berufen um die ohren hauen. es gibt menschen, die arbeiten vollzeit und haben nebenbei noch ehrenamtliche tätigkeiten, pflegen familienangehörige usw.

      FYI: bloggen ist eine freiwillige sache. wenn jemand davon überzeugt ist, diesen job machen zu wollen, dann ist das legitim. aber bitte keine jammerei über die viele arbeit in den social medias. das weiß man vorher, und man hat auch in gewisser weise eine exhibitionistische ader, wenn man diesen job macht, oder nicht?

      sorry, du hast meiner meinung nach nachgedacht, als du diesen kommentar geschrieben hast!

      • Anni
        22. Januar 2016 / 16:39

        Dein Kommentar ist für mich nicht nachvollziehbar… Jeder ist seines Glückes Schmied und sucht sich doch das aus, was ihm Spaß macht und wo er seine Stärken einsetzen kann. Der eine macht es im handwerklichen Bereich, der andere im sozialen. Warum sind diese Menschen besser? Oder arbeiten mehr? Noch wieder andere haben eben Spaß am bloggen und sind damit erfolgreich. Du scheinst von vornherein schon gegen diese Art von Arbeit (die für dich ja keine ist) zu sein. Aber lesen tust du den Blog auch!, Vielleicht überdenkst du deine Einstellung einfach nochmal. Sie wirkt nämlich unfair.

        • babe1703
          22. Januar 2016 / 19:35

          wie du weiter unten lesen kannst, sehe ich diese arbeit tatsächlich als arbeit. also bitte keine unterstellungen.

          du schreibst, dass diese arbeit geistig fordernder als manch „normaler job“ sei. das ist einfach nicht wahr. und wenn du das meinst, dann nenne mir bitte „normale jobs“. jede arbeit fordert, jede auf ihre art. sein hobby zum beruf zu machen, ist das eine. aber lass uns einfach wieder darüber sprec hen, wenn du mehrere jahre gearbeitet hast, denn ich denke, dann hast du mehr ahnung vom leben.

          du hast mit deinem weiteren kommentar deine vorherigen aussagen relativiert, das ist ja schon mal was.

          • Anni
            23. Januar 2016 / 11:59

            Woher willst du wissen, wie viele Jahre die Leute hier bereits arbeiten???? Ich gehöre seit 38 Jahren zur arbeitenden Bevölkerung und habe noch mehr Jahre an Lebenserfahrung!!!! Also immer erstmal überlegen, was man schreibt und sachlich bleiben!!

    • Küstenkind
      22. Januar 2016 / 17:34

      #firstworldproblems (:

  16. Küstenkind
    22. Januar 2016 / 11:11

    Oha, das wird Diskussionen hervorrufen (und Klicks?!).

    Mir ist schon nicht ganz klar, was deine Argumentation genau will: willst du, dass andere anerkennen, dass es viel Arbeit ist oder dass es als Beruf anerkannt wird?

    Nach deiner Arumentation definiert sich ein Job z.B. durch Disziplin, Erwartungshaltung, Risiken und 8h Arbeit am Tag (mal plakativ gesagt)… Sicherlich zT richtig, trotzdem trifft das auch auf sowas wie studieren zu – und das ist nun mal auch kein Beruf an sich.

    Ich musste bei 9 to 5 auch ein bisschen schmunzeln ;) Ohne Witz: das (8h) ist doch z.B. in Wirtschaft oder Forschung nicht der Fall, auch nicht als Graphikdesigner in Agenturen, die pitchen müssen. Ich kann auch von 9 to 5 Origami-Kraniche falten, aber nur darüber definiert sich eben kein Job.

    Ist es ein Beruf: naja. Ich finde es schon verständlich, dass jemand der studiert oder gelernt hat, zunächst stutzt. Denn diejenigen haben sich nun mal richtig ausbilden lassen: Methoden, Fachwissen – messbar und vergleichbar. Das seh ich bei Bloggern schon anders. Trotzdem hast du ja genauso investiert: Zeit, Geld, weiterbilden…Erfolg hast du ja nicht, weil du einfach bloggst, sondern weil du dass offensichtlich gut genug machst.

    Im Prinzip hast du in meinen Augen recht, aber deine Argumentation find ich semi-optimal. Jeder muss Geld verdienen und Miete zahlen, dass als Argument hervorzuheben, macht daraus eine Besonderheit, die es nun mal nicht ist. Und das wiederum kann schnell so wirken, als würde anderes abgewertet werden. Und genau dagegen kämpfst du ja in dem Text an…

    • Bella
      22. Januar 2016 / 13:38

      Ich kann mich Küstenkind nur anschließen. Und ich kann dieses „bloggen ist ein 24h Job und man ja hat ja soviel Verantwortung“ nicht mehr hören. Jede/r Selbstständige arbeitet 24h – doch nur die allerwenigsten jammern deswegen. Selbstständig wird man wenn man an sein Unternehmen (Produkt) glaubt und alles daran setzt, dass es erfolgreich wird/bleibt.

      Ich bin überzeugt, dass hinter einem Blog unglaublich viel Arbeit steckt. Ich denke jedoch ihr bloggt, weil es euch sehr viel Spaß macht. Deshalb seid doch einfach froh, dass ihr eure Interessen (Mode, Fotografie, Texten, etc.) zum Beruf machen konntet und hört auf euch zu verteidigen wie viele „Strapazen“ ihr auf euch nehmen müsst, um einen Blogpost zu verfassen.

  17. 22. Januar 2016 / 11:11

    Ich habe mir fast genau vor einem Jahr die gleichen Gedanken zum Thema „Blog als Job/Beruf/Arbeit“ gemacht. Ich wollte mich auch nicht dafür rechtfertigen, sondern nur mal aufzeigen, was eigentlich hinter den schönen Bildern und geschriebenen Worten steckt. Ich wurde vor allem in der „realen Welt“ immer wieder dafür angegangen…unter anderen auch von einem Dozenten….danach nicht mehr. Ich finde deine Darstellung sehr anschaulich. Vielleicht könnte man noch den harten Konkurrenzkampf mit aufnehmen. Den gibt es in anderen Berufen ja auch, aber ich finde die Bloggerwelt ist hier noch wesentlich härter, weil man sich ja so „unendlich weit“, das heißt in zeitlichen und räumlichen Dimensionen mit zigtausend anderen vergleichen kann. Das muss natürlich nicht heißen, dass man das spürt oder dass man mit seinen Kollegen nicht auch freundschaftlich verbunden sein kann – das bin ich schließlich auch – aber die permanten Vergleichsmöglichkeiten sind in dem Business nicht zu verachten.

    Liebst ♥
    Lea Christin
    von Glasschuh.com
    besuch mich auf Facebook

  18. 22. Januar 2016 / 10:36

    Hey,

    ich muss sagen, dass ich nicht verstehen kann, waum sich Blogger immer wieder dafür rechtfertigen, warum bloggen ein richtiger Job ist.

    Bloggen per se ist erstmal ein Hobby oder fängt als solches an. Du hast dich entschieden, daraus einen Job zu machen, weshalb die oben genannten Kriterien zutreffen.
    Ähnliche Kriterien treffen auch auf professionelle Tennisspieler oder Menschen mit Dawanda-Shops zu. Lass das ewige rechtfertigen.

    Lieben Gruß,
    Jana

    worteplustaten.wordpress.com

    • FASHIIONCARPET
      Autor
      22. Januar 2016 / 10:46

      Hallo lieber Jana,

      es geht mir hier ehrlich gesagt nicht ansatzweise darum mich zu rechtfertigen (brauch und mache ich meiner Meinung nach auch gar nicht), sondern einfach darum aufzuzeigen, was alles hinter einem Blog steckt. Vielen ist das einfach nicht bewusst (solange sie es mal selbst probiert haben) und Blogger werden für den Blog-Job, den sie machen belächelt und leider häufig nicht ernst genommen. Ich finde es einfach extrem wichtig, dass in der Bloggerszene Aufklärungsarbeit geleistet wird und ich versuche mit Artikeln dieser Art einen Teil dazu bei zu tragen :)

      Liebe Grüße
      Nina

  19. 22. Januar 2016 / 10:13

    Liebe Nina,
    Ich verstehe sehr gut wovon du redest!
    Mein Blog steckt zwar eher noch in den Kinderschhuhen, aber es ist trotzdem ein nicht zu unterschätzender Zeitaufwand! Gerade neben dem Alltag muss Zeit für Fotos etc gefunden werden. Wenn man dann mal den Freund überredet hat und man sich selbst wohl fühlt, macht meistens dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Auch der Freundeskreis belächelt das ganze dann doch irgendwie und versteht nicht so ganz, was man da eigentlich macht. Ich glaube ich habe schon 100e Male erklärt, was man als Blogger überhaupt so macht
    Alles Liebe,
    Laura

  20. Clara
    22. Januar 2016 / 9:51

    Hi Nina,

    Liebe Nina,

    Deine Hinweise und Erläuterungen sind wie immer sehr aufschlussreich.
    Darüber hast Du ja schon öfter geschrieben. Ich glaube, jeder hat verstanden, was das für ein anstrengender Job ist. Das Bloggerleben ist vielschichtig und aufreibend und trotzdem voller Spaß. So ist eine selbstgewählte Selbstständigkeit.
    Du hast diesen Job für Dich gewählt. Lass doch einfach die Erklärungen und Rechtfertigungen.

    Stop talking about it – just do your job. Like all the rest of us.

    Liebe Grüße, Clara

  21. Alice
    22. Januar 2016 / 9:00

    … Also aufstehen um acht fällt bei mir ( und ich denke dem Großteil der arbeitenden Bevölkerung) unter die Kategorie „Ausschlafen“

    • Storm
      22. Januar 2016 / 20:28

      Wenn man im Marketing oder in jeglichen kreativen Berufen arbeitet, dann geht die Arbeit meist auch erst um halb 10 los. Dafür arbeitet man aber eben mal bis 18 oder teilweise bis 20 Uhr. Der Großteil der arbeitenden Bevölkerung sind dann aber schon um 14 oder um 16 Uhr zu Hause… Nina wollte einfach damit verdeutlichen, dass man eben nicht bis um 12 ausschläft und den ganzen Tag im Bett liegt und dann sich erst an dem Schreibtisch setzt!

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Nina Schwichtenberg Dior Suite Cannes

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