USA Westküsten Road Trip: Route, Unterkünfte, Highlights uvm.

    USA Road Trip Westküste

    7 Tage  – 2200 km – 4 Bundesstaaten – 10 Stationen 

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    Start unseres Road Trips:
    Los Angeles

    Bevor wir unseren Road Trip starteten, verbrachten wir erst einmal eine Woche in Los Angeles. So konnten wir uns nach dem langen Flug erst einmal akklimatisieren, in den USA ankommen und uns eingewöhnen. Da wir vorher noch nie in Los Angeles waren, gab es vieles was auf unsere To-Do Liste stand. Hierfür hatten wir uns ein simples Apartment am  Hermosa Beach gebucht. Von dort aus erkundeten wir also erst einmal die Stadt der Engel.

    Was wir hier ziemlich schnell gemerkt habe: in Los Angeles geht nichts ohne Auto. So gut wie niemand in Los Angeles ist zu Fuß unterwegs. Wir hatten das große Glück, dass uns BMW für unsere Amerika Zeit einen BMW x5 40e Plug In Hybrid zur Verfügung gestellt hat. In Amerika gibt es bereits extrem viele Elektroparkplätze bzw. Ladestationen, sodass man eigentlich fast überall sein Auto parken und laden kann. Direkt bei uns in Hermosa Beach war bspw. ebenfalls eine Ladestation, sodass wir das Auto abstellen, zum Frühstück gehen und währenddessen das Auto aufladen konnten. Am Ende hatten wir, dank unseres Autos, bereits in der ersten Woche viele unserer Aktivitäten To-Do’s abgearbeitet. Meinen Guide für die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in LA findet ihr hier und mein Café und Restaurant Tipps hier. Nach einer Woche Los Angeles packten wir dann die Koffer und starteten unseren Road Trip. Unser erster, geplanter Stop: Palm Springs

    Los Angeles ⟶ Palm Springs

    Auf dem Weg von Los Angeles nach Palm Springs gibt es zwei Stationen, die ich euch gerne ans Herz legen möchte. Zum einen gibt es auf der Strecke ein super cooles Premium Outlet. Das “Desert Hills Premium Outlet” in Cabazon bietet Marken wie Gucci, Allsaints, Balenciaga und Armani. Wir sind an diesem leider nur vorbeigefahren, allerdings waren wir einige Tage vorher in einem Outlet der gleichen Kette (Camarillo) und waren begeistert. Die Outlet Preise in Amerika können sich wirklich sehen lassen. Solltet ihr also Zeit und Lust für einen kleinen Shopping-Stop haben, liegt das Outlet direkt auf dem Weg von Los Angeles nach Palm Springs. Einen weiteren Stop kann ich euch bei den Cabazon Dinosauriern empfehlen. Auf einer kleinen Raststätte findet ihr riesengroße Dino Nachbauten. Jurassic Park Fans oder alle, die einfach ein cooles Bild wollen, können hier kurz anhalten. Die Raststätte selbst ist ansonsten ziemlich unspektakulär, sodass man dort nur ca. 10 Minuten einplanen muss.  Von dort aus fuhren wir weiter nach Palm Springs.

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    Unterkunft: Wir hatten in Palm Springs nur eine Nacht eingeplant, kamen gegen Nachmittag an und checkten direkt in unser Hotel ein. Dieses hatten wir von einer Leserin empfohlen bekommen und der Tipp bewährte sich zu 100%. Das Holiday House ist ein super süßes, charmantes kleines Hotel mit Apartmentzimmern (teilweise sogar mit Küche), Pool, kleinem Hotel-Restaurant. Unser Zimmer war wirklich super: groß, sauber, hell und bot alles, was man brauchte. Das Bett war riesig und dazu unglaublich gemütlich. Ich war ein bisschen traurig, dass wir nur eine Nacht dort waren. Direkt nachdem wir die Koffer ins Zimmer gebracht und uns kurz frisch gemacht hatten, düsten wir mit dem Auto auch schon wieder los. Unser Ziel: die Gegend erkunden. Palm Springs ist für seine wunderschönen Architekturhäuser bekannt. Also machten wir uns auf die Suche danach, um vielleicht eines der Häuser als Shooting Location zu nutzen. Wir wurden schnell fündig – den Look gibt es nächste Woche hier auf dem Blog :) Anbei aber schon einmal ein paar Impressionen.


    Hard Facts:

    Zurückgelegte Strecke: 150km
    Fotospot: Cabazon Dinos Location
    Shopping: Outlet Cabazon (Premium Outlet)
    Unterkunft: Holiday House
    Shooting Location: Bungalow Häuser-Area direkt an den Bergen


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     Palm Springs ⟶ Joshua Tree Park

    Nach einer Nacht in Palm Springs packten wir erneut unsere Koffer und fuhren zu unserem zweiten Stop: dem Joshua Tree Park. Hierauf hatte ich mich im Vorfeld am meisten gefreut und konnte es kaum abwarten. Der Grund? Natürlich zum einen die Natur. Zum anderen unsere gebuchte Unterkunft. Patrick und ich hatten im Internet zwei Nächte in einem alten Airstream gebucht – mitten auf einem verlassenen Acker im Joshua Tree Areal im Yucca Valley. Um dorthin zu gelangen, fuhren wir im Vorfeld einmal komplett durch den Joshua Tree Park und legten hier und da ein paar Stops ein, um die Natur zu bestaunen oder einfach in der Sonne zu sitzen. Der Eintritt in den Joshua Tree Park mit dem Auto kostet $25 für sieben Tage Gültigkeit.

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    Bei unserer Unterkunft (Joshua Tree Acres) angekommen, konnte ich mein Glück kaum fassen. Unser Airstream war ein Traum und einfach so so cool. Wir haben ihn online (hier) gebucht und er steht mit noch zwei weiteren Airstreams auf einem einsamen Acker mitten in der Natur. Das Areal um die Airstreams ist eingezäunt, mit einem Gitter versperrt und erinnert an einen wahnsinnig coolen Glamping Platz. Glamping deswegen, weil es wirklich alles sehr gut ausgestattet und mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail gestaltet ist. Es gibt Hängematten, einen Whirlpool, eine Essecke mit Gemeinschaftshäuschen, eine Feuerstelle inkl. Küche sowie ein richtiges Badezimmer mit Dusche. Für mich definitiv eines der Highlights unseres Road Trips. Absolut empfehlenswert, da es ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis ist.

    Cafés und Restaurants: Die nächste Stadt vom Joshua Tree Acres liegt ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernt und heißt “Yucca Valley”. Dort findet man eine kleine Auswahl an Läden und Café, wo auch wir immer frühstücken waren. Hier kann ich euch drei verschiedene Cafés empfehlen: das Crossroads Café, das Frontier und das Cali Green Café. Direkt neben dem Crossroads und dem Frontier Café gibt es außerdem jeweils noch einen süßen kleinen Vintage Laden.


    Hard Facts

    Zurückgelegte Strecke: 80km
    Joshua Tree Park Unterkunft
    : Airstream
    Joshua Tree Parkeintritt: 25$ für 7 Tage Gültigkeit
    Cafés im Yucca Valley: Crossroads Cafe / Cali Green Café / Frontier
    Shopping: Vintage Store direkt neben dem Crossroads Café & Frontier Café


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     Joshua Tree Park ⟶ Route 66  ⟶ Grand Canyon

    Nach zwei Nächten im Joshua Tree Areal fuhren wir mit unserem Auto weiter Richtung Norden. Unser Ziel: der Grand Canyon. Ursprünglich zeigte uns das Navi eine andere Route an, allerdings beschlossen wir kurzerhand diese zu ändern, um über die legendäre Route 66 zu fahren. Hierfür bogen wir bei Kingsman auf die Route 66. Über die Route 66 zu fahren war definitiv die beste Entscheidung, da wir abseits der neuen Autobahn fuhren und so wunderschöne Landschaften sahen. Außerdem war die Route 66 deutlich ruhiger, sodass wir uns nicht hetzen mussten und die Fahrt genießen konnten.

    Gegend Abend kamen wir in Tusayan an – der letzte Vorort vor dem Grand Canyon Village. Dort befand sich unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Die Red Feather Lodge liegt einen Steinwurf vom Grand Canyon entfernt und war daher die perfekte Unterkunft. Zugegeben, der Ort Tusayan ist relativ öde und verschlafen. Viel zu entdecken gibt es dort nicht. Und auch die Red Feather Lodge war für uns eine reine Übernachtungsmöglichkeit, da dort bspw. Dinge wie Frühstück gar nicht erst angeboten werden. Am ersten Morgen standen wir gegen 5 Uhr auf, um den Sonnenaufgang am Grand Canyon anzuschauen.

    Der Eintritt in den Grand Canyon Park kostet $30 für 7 Tage Gültigkeit. Die Parkplätze auf dem Grand Canyon Village Gelände sind kostenlos, es gibt einen kleinen Shop für Essen und Trinken sowie ein Servicecenter. Außerdem fahren Busse rund um das Grand Canyon Gelände, die man ebenfalls kostenlos nutzen kann und es gibt unterschiedliche Spots und Wanderwege (sowohl für Anfänger als auch für Profis). Tipp: Solltet ihr im Januar dorthin fahren, unbedingt richtig dick und warm (!) anziehen. Es war so bitter kalt, dass ich mich fast nicht auf den Sonnenaufgang konzentrieren konnte.

    Hinsichtlich Essen haben wir neben Starbucks und Mc Donalds nur ein Restaurant getestet. Das Plaza Bonita ist ein Mexikaner direkt neben der Red Feather Lodge. Wir aßen dort am zweiten Tag zu Mittag. Die Preise waren natürlich touristisch, aber das Essen gut. Es gibt an der Hauptstraße auch noch einige andere Restaurants wie bspw. ein Steak House oder einen Pizza- und Pastaladen.


    Hard Facts

    Zurückgelegte Strecke: 608km
    Grand Canyon Unterkunft
    : Red Feather Lodge
    Grand Canyon Parkeintritt: 30$ für 7 Tage Gültigkeit
    Restaurants: Plaza Bonita


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    Kleine Zwischenstops:
    Monument Valley – Horse Shoe Bend – St.George

    Nach zwei Tagen Grand Canyon packten wir erneut unsere Koffer und düsten weiter. Diesmal wussten wir allerdings noch nicht genau, wo wir die Nacht über schlafen würden. Für diesen Streckenabschnitt hatten wir im Vorfeld nämlich noch nichts gebucht, da wir spontan entscheiden wollten, wie weit wir vom Grand Canyon aus fahren. Das nächste große Ziel unseres Road Trips war Las Vegas. Da dies jedoch knapp 650km entfernt lag, würden wir mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht komplett am Stück durchfahren. Also steckten wir uns kleinere Zwischenziele. Erstes Zwischenziel auf dem Weg nach Las Vegas: das Monument Valley. Vom Grand Canyon aus fuhren wir 250km zum Monument Valley. Im Vorfeld hatten wir diese eine lange Straße auf Bildern gesehen und wollten gerne genau dorthin. Das geshootete Fashion Editorial habe ich euch bereits hier gezeigtTipp: Dieser Straßenabschnitt befindet sich ziemlich weit hinten im Monument Valley. Wenn ihr vom Grand Canyon kommt, müsst ihr die Route 163, einmal durch das Valley, auf die andere Seite durchfahren. Dann habt ihr diesen besonderen Straßenabschnitt und besten Blick.

      Im Anschluss fuhren wir vom Monument Valley aus wieder Richtung Süden (Route 98). Zweiter Zwischentop: der Horse Shoe Bend. Dieser liegt gut 200km vom Monument Valley entfernt. Auf dem Weg dorthin befindet sich ebenfalls der Antelope Canyon (Britney Spears drehte dort bspw. ihre Video Not A Girl, Not Yet A Woman). Diesen haben wir aus Zeitgründen allerdings ausgelassen und sind direkt zum Horse Shoe Bend gefahren. Der Eintritt ist hier kostenlos, jedoch ist es ehrlich gesagt auch nicht das spektakulärste Naturschauspiel. Wir waren ca. für 15 Minuten dort, bevor wir wieder ins Auto gestiegen sind. Solltet ihr also etwas mehr Zeit haben als wir, würde ich euch eher den Antelope Canyon anstatt des Horse Shoe Bend empfehlen.

      Da es beim Verlassen des Horse Shoe Bends bereits dunkel war, entschieden wir uns nicht mehr allzu weit zu fahren und parallel einen Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Die nächstgrößere Stadt war St.George. Hier suchten wir uns spontan und direkt vor Ort ein Motel. Untergekommen sind wir für eine Nacht im “Chalet Motel”. Super sauber und absolut gutes Preis/Leistungsverhältnis. Kann ich also nur empfehlen. Morgens checkten wir dann ziemlich früh wieder aus und gingen noch kurz eine Kleinigkeit im Bear Paw Café frühstücken. Dieses liegt 5 Minuten vom Motel entfernt und war absolut in Ordnung. Das Café überzeugt weniger mit seiner Einrichtung, dafür war das Frühstück wirklich gut. Patrick und ich hatten French Toast mit Früchten.


      Hard Facts

      Zurückgelegte Strecke: 715km
      Sehenswürdigkeiten: 
      Monument Valley, Horse Shoe Bend, Antelope Canyon
      St.George Unterkunft
      : Chalet Motel
      Cafés und Restaurants: Bear Paw Café


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      St. George ⟶ Las Vegas

      Unser letzter Stop auf unserem USA Road Trip war Las Vegas. Ich war im Vorfeld ziemlich sicher, dass mir Las Vegas nicht besonders gut gefallen würde. Einfach, weil ich nicht so der Entertainment und Show Typ bin. Zu meiner großen Überraschung musste ich dann allerdings feststellen, dass Las Vegas besser war als erwartet. Wir verbrachten zwei Nächte dort und kamen im bekannten Caesar Palace Hotel unter. Dieses hatten wir für einen wirklich guten Preis über die App “Hotel Tonight” gebucht. Dort bekommt man sehr kurzfristig Hotels auf der ganzen Welt (man kann maximal eine Woche vorher buchen) zu top Preisen. Zu meiner großen Verwunderung bekamen wir vor Ort ein Upgrade – was ich, durch die Buchung über die App, niemals erwartet hätte. Las Vegas ist irgendwie cool und es kommt hier definitiv keine Langeweile auf. Patrick und ich stürzten uns erst einmal in eine kleine Gambling Runde und probierten sämtliche Spielautomaten in unserem Hotel aus (Tipp: wenn ihr auch so “jung” wie wir ausseht, also nach Augen des Casinos nicht mal nach 21…, dann unbedingt immer den Ausweis griffbereit haben).

      Info: Die Entfernungen in Las Vegas sind groß! Durch die vielen, riesigen Hotelkomplexe kann die Strecke von einem Block zum nächsten schon mal gut einen Kilometer lang sein. Die Entfernung zwischen einzelnen Locations und die Anzeige auf der Map sollte man daher nicht unterschätzen.

      Am ersten Morgen in Las Vegas stand eine ganz besondere Aktivität für uns auf dem Plan. Patrick hatte bereits in Deutschland einen Helikopter Flug von Las Vegas aus über den Grand Canyon mit Landung auf einer Plattform im Grand Canyon gebucht. Der komplette Ausflug dauerte insgesamt ca. 120 Minuten (40 Minuten hin, 20 Minuten Aufenthalt im Grand Canyon und 40 Minuten zurück). Ich war im Vorfeld skeptisch und wollte den Flug erst nicht mitmachen. Das hatte dreierlei Gründen. Zum einen hatte ich Angst vor dem Helikopter Flug, zum anderen befürchtete ich, dass es nicht so cool werden würde und drittens fand ich den Preis einfach absolut unverschämt.

      Punkt eins war Gott sei Dank völlig unbegründet, da der Flug super entspannt und angenehm war. Wir saßen mit sechs weiteren Leuten (inkl. Pilot) im Helikopter und es war überhaupt kein Problem. Die anderen beiden Punkte? Ich persönlich fand es leider am Ende wirklich nicht so toll und hätte mir ein bisschen mehr erwartet. Klar ist es schon irgendwie ganz cool, aber für mich leider auch nicht mehr als das. Für den Preis tat es mir schon echt im Herzen weh und ich glaube, man hätte für das Geld auch andere, deutlich coolere Sachen machen können.

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      Daher meine persönliche Meinung: das Geld lieber sparen und bspw. in eine Show in Las Vegas investieren. Das haben wir nämlich leider nicht gemacht und darüber ärgere ich mich immer noch ein bisschen. Im Januar ist in Las Vegas allerdings auch noch nicht wirklich Show Hauptsaison. Die wirklich coolen Shows wie Backstreet Boys, Jennifer Lopez oder Mariah Carey fangen alle erst ab Februar an. Unsere Auswahl an interessanten Shows war daher sehr eingeschränkt. Leider waren wir dann am Abend auch zu spät mit dem Kartenkauf dran, sodass bereits alles ausverkauft war. Empfohlen wurden uns allerdings mehrfach “Cirque de Soleil” und die “Vegas! The Show”.

      Außerdem solltet ihr unbedingt einen Abstecher zum alten Strip machen. Dieser liegt etwa. 3 Kilometer von neueren (Haupt-)Strip entfernt. Dort taucht man gefühlt noch ein bisschen mehr in den alten Las Vegas Glamour aus vergangene Zeiten ein und der Tourismus ist dort nicht ganz so extrem. Mein Highlight? All die Leuchtreklamen, die definitiv coole Fotomotive sind.

      Essen war in Las Vegas etwas schwierig. Es gibt zwar an jeder Ecke große Ketten mit Fast Food und ungesundem Essen. Kleine, süße Cafés sucht man auf dem Strip allerdings vergeblich. Diese befinden sich eher im Norden von Las Vegas, wofür man definitiv ein Auto braucht. Direkt am Strip kann ich euch für Pizza, Pasta und Salate das “Flour Barley” empfehlen. Dieses befindet sich zwar direkt in einer der Haupt-Nebenstraßen mit entsprechender Geräusch- und Lautstärke-Kulisse, das Essen war allerdings sehr gut. Am Tag unserer Abreise fuhren wir dann noch einmal zu einem Frühstücks Café, das in der Nähe des alten Strips und auf unserem Rückweg lag. Das Café “Smooth Eats” war der Hammer! Es ist von außen ziemlich unauffällig, allerdings war das Essen das Beste, was wir auf unserem Road Trip hatten. Ich bestellte einen Beeren Smoothie und ein Avocado Toast mit Ziegenkäse und Erdbeeren – SO gut! Patrick aß eine Acai Bowl, welche ebenfalls super lecker war. Direkt nebenan befindet sich noch die “Donut Bar”, wo ihr unbedingt den Oreo Donut probieren müsst. Der Zucker-Himmel auf Erden!


      Hard Facts

      Zurückgelegte Strecke: 193km
      Las Vegas Unterkunft
      : Caesar Palace Hotel
      Aktivitäten: Helikopter Flug mit Landung im Grand Canyon
      Sightseeing: Strip / Las Vegas Show / Wasser Show / Shopping Malls / Alter Strip
      Cafés und Restaurants: Smooth Eats / Flour Barley / Donut Bar /


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      Las Vegas ⟶ Los Angeles

      Nach einer Woche “on the Road” ging es dann von Las Vegas wieder zurück nach Los Angeles, wo wir eine weitere Woche verbrachten. Diesmal wohnten wir (anstatt in Hermosa Beach) in Venice Beach, wo wir uns ein kleines Apartment gemietet hatten. Meine beiden detaillierten Los Angeles Blogposts habe ich euch unten noch einmal verlinkt :)

      Somit endete nach drei Wochen Amerika eine der wundervollsten Reisen, die wir bisher gemacht haben. Einen Road Trip mit dem Auto zu machen war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Nächste Woche werde ich euch noch einen Blogpost mit den wichtigsten Tipps & Tricks für einen erfolgreichen Road Trip online stellen. Bis dahin hoffe ich, dass euch dieser Beitrag vielleicht bereits bei der Planung eurer nächsten Reise hilft und freue mich natürlich wie immer über Feedback oder noch offene Fragen :)


      Hard Facts:

      Zurückgelegte Strecke: 435km
      Los Angeles Unterkunft
      : Apartement in Venice Beach
      Sightseeing & Aktivitäten: meinen kompletten Blogpost dazu gibt’s hier
      Cafés und Restaurants: meinen kompletten Blogpost dazu gibt’s hier


      22 Kommentare

      1. Peter Feldmann
        13. Mai 2018 / 19:36

        Die Outfits sind wirklich richtig schön und das T-Shirt mit den Rosen und dem Halstuch besonders.
        Auch an den Fotografen ein großes Lob!
        Liebe Grüße
        Peter

      2. 13. Februar 2018 / 20:24

        Das hört sich nach einem unglaublich tollen Trip an! Und ihr habt echt die coolsten Spots gesehen und die unglaublichsten Unterkünfte (dieser “Airstream” ist ja mal der absolute Hammer!!) und alle Bilder sind unheimlich cool :) Aber du bist ja sicher nicht nur mit dem Koffer gereist :D So viele tolle Outfits, die du auf den ganzen Bildern anhast! :P
        Was ich auch noch sagen will ist, dass ich euch mal ein unheimliches Kompliment zu eurem Video machen muss! Auch wenn ihr ja (zumindest gefühlt) vor kurzem erst mit dem Videos machen angefangen habt ist das Video einfach so unheimlich professionell geworden!! So so tolle Aufnahmen mit so viel Detail, unglaublicher Kameraführung und toller Bearbeitung!! Wirklich Wahnsinn! Könnte echt eine Fernsehwerbung für das Auto sein :D Nur eine Sache, die ich noch verbesserungswürdig finde, ist die Musik. Die ist mir ein bisschen zu eintönig und dann doch etwas zu “werbungsmäßig” :)

        Liebe Grüße
        Pauline <3

        http://www.mind-wanderer.com

      3. 12. Februar 2018 / 14:39

        Dein Post bringt bei mir ganz viele alter Erinnerungen, an meinen US Road Trip aus 2015 wieder hoch :) Ich fande diesen Road Trip bis lang immer noch eines der besten Urlaube, die ich gemacht habe. Traumhafte Locations und so viel Sehenswertes. Muss man fast zweimal machen :)

        x Gitta // http://www.gittawitzel.com

      4. Milli
        11. Februar 2018 / 18:40

        Die Fotos sind wirklich unglaublich toll und ich bin mir sicher dieses Diary ist eine tolle Hilfe falls man selbst vorhat in die USA zu fliegen. Ich muss ja gestehen, dass es mich nicht unbedingt dorthin zieht. Allerdings ist so ein Roadtrip schon reizvoll, weil man eine Menge sieht und viel von der Reise mitnehmen kann. Mich hat ja besonders das Glamping vom Joshua Tree Park beeindruckt in so einem “Wohnwagen” könnte ich es auch ein paar Nächte aushalten.

        Liebe Grüße, Milli
        (http://www.millilovesfashion.de)

      5. 11. Februar 2018 / 11:08

        Vielen Dank für all die tollen Tipps! Euer Roadtrip hat einfach meega interessant ausgesehen! Möchte schon lange einmal an die Westküste! Mal schauen, vielleicht klappt es dieses oder nächstes Jahr! xx Romana | http://www.fouraway.ch

      6. 10. Februar 2018 / 14:28

        Liebe Nina.
        Das California Road Trip Video ist unglaublich beeindruckend!
        Es wirkt wahnsinnig professionell und ich liebe Patricks Musikauswahl. Immer.
        Schön, dass BMW Euch für Eure Zeit in Amerika einen Wagen zur Verfügung gestellt hat. Ich mag BMW. Leider aber war ein BMW zu teuer für mich. ;)
        Auch wenn ich aktuell keine USA Reise plane, war es schön, Euch auf Euren Stationen zu begleiten und die traumhaft schönen Fotos zu bewundern. Und ich freu mich schon auf Deinen Look aus Palm Springs.
        Euer alter Airstream im Joshua Tree Park hat mich “damals” schon begeistert und ich liebe liebe Dein weißes Kleid dazu. Du siehst so wunderschön darin aus!
        Da ich übrigens in Erdkunde schon immer eine Niete war, hab ich durch Eure Reise auch wieder ein bisschen was gelernt. Wissen To Go mit Nina und Patrick. :)
        Das Bild vom Sonnenaufgang im Grand Canyon ist großartig und sicher auch etwas für Patricks Foto-Shop.
        Cool ist der Koffer, der immer wieder bei Dir auftaucht. Allerdings kommt er mir etwas leicht vor. ;)
        Deine Angst vor dem Helikopter Flug über den Grand Canyon kann ich sehr gut nachvollziehen. So wäre es mir auch gegangen und sicher hätte ich gebrochen. ;)
        Danke für diesen wunderbar ausführlichen Blogpost, der mir Appetit auf einen Oreo Donut gemacht hat. :)
        Allerliebste Grüße.
        Deine Steffi
        http://www.tephora.de

      7. 10. Februar 2018 / 11:52

        Was für ein Roadtrip! Ein wirklich super toller Bericht und auch das Video ist toll geworden. Wir überlegen auch schon lange, mal einen USA-Roadtrip zu machen :)
        Brini
        http://www.brinisfashionbook.com

      8. 9. Februar 2018 / 23:57

        Wow, die Bilder sind einfach nur der absolute Wahnsinn, tolle Arbeit ihr beiden!
        Musste ein richtiges Erlebnis sein…
        Und auf jeden Fall danke für die Tipps, wird alles gespeichert!
        Liebe Grüße, Sandra

      9. Daria
        9. Februar 2018 / 16:03

        Ihr zwei macht einfach fantastische Bilder. Da kann ich mich kaum satt sehen 😍 Könntet ihr vielleicht sagen welche Filter oder Objektive ihr benutzt habt? Die Farben der Bilder sind sehr stimmig und sehen wahsinnig hochwertig aus. Wurden manche Bilder auch mit iPhone und Filter aus einer App gemacht? Bei uns geht es im Herbst für drei Wochen nach Californien, konnte mir schon jetzt gute Tipps von euch notieren. Vielen Dank dafür.

        Viele Grüße aus Augsburg, Daria

      10. Marina
        9. Februar 2018 / 15:26

        Liebe Nina,
        danke für den wundervollen Blogpost und die tollen Eindrücke, die du mit uns teilst. Ich werde mich auf jeden Fall bei meiner Kalifornien-Reise an eurer Route orientieren.
        PS: Das Video ist ja wirklich der Wahnsinn! Da kriegt man gleich Gänsehaut ;-)

        Liebe Grüße,
        Marina

      11. 9. Februar 2018 / 15:16

        Ein richtig toller und sehr detailreicher Travelbericht der einem sehr hilft. Die Westküste steht bei uns auch noch auf der Agenda. Unser Roadtrip durch Florida vor drei Jahren war schon mega cool. Roadtrips haben einfach was befreiendes, weil man entschieden kann wo man wann hinfährt.
        Eure Bilder sind mal wieder super schön geworden.

        LG Katharina
        http://dressandtravel.com

      12. Barbara
        9. Februar 2018 / 14:54

        Toller Bericht. Man moechte sofort packen und losegen. Die Bilder sind wie immer wunderschoen und ein dreifach Daumen hoch fuer das Video!
        Liebe Gruesse Barbara

      13. Marie
        9. Februar 2018 / 13:18

        Das sieht nach einer spannenden Tour aus!!! Ich LIEBE die Westküste mit den grandiosen Parks. Einer meiner Favoriten ist Yosemite und auch als Alternative das North Rim des Gramd Canyons (wenn man am South Rim schon mal war)! :)

        Ich hätte mal eine ganz andere Frage: Mich würde wirklich wahnsinnig interessieren, wie euer Arbeitsalltag oder die Arbeit bzgl. zum Beispiel eines Outfit Posts aussieht. Oder vor allem auch die Vorgehensweise für einen bezahlten Post. Ihr fliegt ja nach Marrakesh, um zu shooten. Müsst ihr das dann selber bezahlen oder wie ist das verläuft das? Natürlich weiß ich, dass du nicht alles erzählen kannst, aber vielleicht wäre ein Post mal interessant :)

        Liebe Grüße

      14. 9. Februar 2018 / 12:30

        Oh wow, das sieht alles so wunderschön aus *-* Ich bin richtig neidisch!
        Liebe Grüße
        Lila

      15. Vero
        9. Februar 2018 / 11:54

        Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Da wir im Juni eine ähnliche Route geplant haben sind die Infos absolut Gold wert! Eine Frage habe ich noch zu eurem Bsuch in den Universal Studios. Kann man die Schauplätze (Harry Potter // Desperate Housewives) nur mit dem VIP-Ticket sehen? Der Preis für das Ticket hat mich ziemlich schockiert.

        • FASHIIONCARPET
          Autor
          9. Februar 2018 / 12:30

          Hallo Vero,

          du hast mit dem VIP Ticket auf jeden Fall mehr Möglichkeiten. Harry Potter kommst du auch so rein.
          Allerdings darfst du nur an den Plätzen wie DHW auch aussteigen, schaust bei der Requisite vorbei usw., wenn du ein VIP Ticket hast. Einfach, weil sie Gruppen da kleiner sind. Man kann die Drehort-Tour auch so normal buchen, ohne VIP Ticket, das kostet dann wahrscheinlich nicht ganz so viel. Allerdings wirst du dann in einer großen Gruppe sein und nicht aussteigen können.

          LG Nina

      16. 9. Februar 2018 / 11:34

        Liebe Nina,
        das ist eine ganz wundervolle Strecke. Ich habe bis jetzt immer die Tour über San Francisco gemacht aber Eure Tour werde ich definitiv auch mal ausprobieren. Ins Monument Valley wollte ich schon immer einmal und das ist bei der anderen Route einfach eine endlose Entfernung.
        Vielen Dank für Deine Mühe, dass Du alle Infos so zusammen gefasst hast.

        xo Rebecca
        https://pineapplesandpumps.com

      17. Kathrin
        9. Februar 2018 / 9:08

        Wow, danke für den ausführlichen Bericht und die wunderschönen Fotos :-)
        Die Westküste steht auch bereits sehr weit oben auf meiner Bucket-List.

      18. Pieces
        9. Februar 2018 / 5:53

        Ihr 2, Dafür gibt es nur ein Wort: GROSSARTIG!
        Besser als jeder Reiseführer und das Video ist Traum. Danke für diesen wundervollen Einblick in eure schöne Reise.. ❤❤❤
        Eure Pieces

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