Selbstbräuner: Alles zum gesunden Sommerglow

    Die besten Selbstbräuner für den Sommerglow:
    Von Sprays bis Lotions

    Früher war es der blasse Teint, der für Bildung stand. Denn während die Arbeiterschicht auf den Feldern täglich der Sonne ausgesetzt war, konnten es sich nur die Wohlhabenden leisten, im Schatten ein Buch zu lesen. Heute hat sich das Schönheitsideal gewandelt und ein Teint wie von der Sonne geküsst steht für Weltoffenheit, die Freiheit herumzureisen und das Leben genießen zu können.

    Kein Wunder also, dass es genau das ist, was sich so viele Frauen wünschen. Die Realität sieht allerdings oft anders aus. Stunden um Stunden verstreichen am Schreibtisch, ohne, dass man auch nur ein paar Minuten die Sonne genießen konnte. Also hat sich die Beauty-Industrie eine Lösung überlegt: Fake Tan. Durch künstliches Licht, Tanning-Duschen oder Selbstbräuner einen leichten Sommerglow zu bekommen, und das in nur wenigen Minuten. Während die ersten beiden Möglichkeiten keine wirkliche Optionen darstellen (schädlich für die Haut und färbt ab), ist Letztere tatsächlich eine gute Alternative – gerade auch, wenn man sich bei den ersten Sommerstrahlen nicht als weißer Käse an den Strand legen, sondern bereits mit einer kleinen Minibräune auftrumpfen möchte. Ich stelle euch heute die besten Produkte dafür vor :) 

     

    Selbstbräuner Sprays

    Selbstbräuner Sprays garantieren Sommerbräune auf Knopfdruck. Dabei hinterlässt das erste Auftragen nur einen zarten Goldschimmer. Eine zweite Anwendung dagegen schon einen gleichmäßigen Toffee-Ton. Durch den Sprühkopf erreicht man spielend leicht auch alle schwierigen Stellen wie die Kniekehle oder die Schultern. Und die Formel? Ist oft getränkt mit vielen wertvollen Pflegestoffen wie nährender Aloe Vera und Vitaminen. Aber auch UVA und UVB Breitbandfilter sowie Antioxidantien sind enthalten. Denn sie bewahren die Haut vor Alterung. Und das Beste: wer sich regelmäßig zusätzlich eincremt, kann die Sommerbräune bis zu einer Woche bewahren.

    Wichtig ist es, die Selbstbräuner Sprays vorher gut zu schütteln, dich nicht einzucremen oder ein Peeling zu machen. Die Haut muss trocken sein. Dann von etwa 30 cm Entfernung in einer fließenden Bewegung auf die Haut aufsprühen und verteilen. Jetzt auf keinen Fall hinsetzen, abspülen oder Wäsche bügeln – denn erst nach ca. fünf Minuten Einwirkzeit ist der Sprühnebel komplett getrocknet.


     

    Tanning Water

    Tanning Wasser ist die Weiterentwicklung der Selbstbräuner Sprays. Der Trend kommt eigentlich aus Südkorea und ist von den beliebten “Beauty Water” inspiriert. Diese Hautpflegesprays enthalten pflegende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E. Die Tanning Water dagegen enthalten zusätzlich natürliche Bräunungsbooster. Es fühlt sich genauso erfrischend an wie Face Mist (alles rund um Face Mists erfährst du hier), regt aber gleichzeitig die Hautbräunung an und pflegt.

    Was Tanning Water noch kann? Die Formulierung ist so gestaltet, dass die Produkte ähnlich wie Color-Correcting-Produkte den Hautton ausgleichen und ebenmäßiger wirken lassen. Den vollen Bräunungseffekt sieht man allerdings erst nach einigen Stunden. Einige Hersteller bieten sogar unterschiedliche Bräunungsgrade für verschiedene Hauttypen an. 

    Paillettenkleid

     

    Selbstbräuner Mousse

    Selbstbräuner-Schaum, also Mousse ähnliche Texturen lassen sich besonders schnell und leicht auf große Flächen verteilen. Das heißt sie sind perfekt für schön gebräunte Beine, Arme oder einen braunen Bauch. Die Textur fühlt sich superleicht und pflegend an und lässt sich in Sekundenschnelle auftragen. Einfach aufpumpen und mit der Handfläche gleichmäßig verteilen. Am besten nicht sparsam sein und lieber etwas mehr Mousse auftragen als zu wenig. Denn dann kann es schnell zu unschönen Übergängen kommen. Ein großer Vorteil: Der Schaum zieht sofort ein. Das heißt es gibt kaum Wartezeit.


     

    Tanning Lotions

    Selbstbräuner-Lotions, Gele und Öle sind die perfekte Wahl für trockene Hauttypen. Denn sie enthalten viele feuchtigkeitsbindende Substanzen (z. B. Panthenol), die das Austrocknen verhindern. Diese Produkte eignen sich super für einen sanften Bräunungsgrad, der bei Bedarf gerne durch erneutes Auftragen intensiviert werden kann. Das Auftragen selbst funktioniert hier oft etwas schwieriger, weil man das Produkt gleichmäßig einarbeiten und dabei auch an schwierige Stellen denken muss, die hingegen bspw. Sprays meist mit Leichtigkeit erreichen. Lotions brauchen zusätzlich auch etwas länger, um einzuziehen. Gele dagegen sind meist bereits nach wenigen Sekunden eingezogen.

     Zum Schluss bleibt mir nur noch Eines: Bitte immer daran denken, dass all diese Produkte kein Ersatz für Sonnenschutz sind! Das heißt, wer sich nach der Anwendung in die Sonne legen will, muss unbedingt noch einen Sonnenschutz auftragen. Übrigens rate ich unbedingt zu „Tanning Mitts“, also speziellen Handschuhen, mit denen man die Selbstbräuner gleichmäßig auf der Haut verteilt.

    3 Kommentare

    1. 17. Mai 2018 / 17:09

      Liebe Nina.
      Tatsächlich bevorzuge ich für mich persönlich eher den blassen Teint. Ich würde es auch mögen, ins Sonnenstudio zu gehen und das Licht und die Wärme zu genießen – doch meine Haut gefällt mir danach einfach nicht. Der weiße Käse am Strand … das bin wohl ich.
      Trotzdem muss ich zugeben, dass Deine Beschreibung von Selbstbräuner Sprays interessant klingt. In Deinen Spray-Inspirationen haben sich allerdings auch ein paar Mousses versteckt.
      Gut finde ich, dass Du daran erinnerst, zusätzlich Sonnenschutz aufzutragen, wenn man sich in die Sonne legen will. Schön, dass Du die gewisse Verantwortung Deinen Lesern gegenüber ernst nimmst.
      Übrigens habe ich mich gestern ganz doll über Deine Antwort hier auf dem Blog gefreut. Wenn ich wirklich ehrlich bin, geht es mir noch immer nicht gut. Aber ich versuche, dem Leben zu vertrauen und positiv nach vorn zu blicken.
      Alles Liebe.
      Deine Steffi
      http://www.tephora.de

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