Die 7 schlimmsten Influencer Marketing Mythen

7 Mythen im Influencer Marketing

Influencer. Ein Wort zu dem ich ehrlich gesagt keine allzu gute Beziehung habe. Ich persönliche bezeichne mich viel lieber als Blogger und Content Creator. Warum? Weil mein Hauptkanal mein Blog ist, meine Berufsbezeichnung Blogger ist,  ich 360 Grad Content erstelle und journalistisch arbeite. Dass ich Menschen parallel damit auf verschiedene Art und Weise beeinflusse, ist eine wahnsinnig wertvolle und schöne Nebenwirkung – allerdings nichts, was man lernen kann, wofür es eine Ausbildung oder einen Plan A gibt. Das Wort Influencer ist in den letzten Monaten ziemlich in Ungnade gefallen ist und das aus mehreren (teilweise nachvollziehbaren) Gründen. Zum einen liegt es daran, dass einige Branchenkollegen ihren “Job” anders verstehen als es bspw. Patrick und ich tun. Weil einige ihre Persönlichkeit für das schnelle Geld verloren haben. Also ja, wir “Influencer” sind an dieser ganzen Misere nicht ganz unschuldig.

Allerdings gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Auf dieser stehen im Fall von Influencer Marketing die Agenturen und Unternehmen. Auch hier finden leider immer mal wieder nicht ganz nachvollziehbare Herangehensweisen, fragwürdige Kampagnen-Ideen und Auswahlkriterien statt. Durch unsere tag tägliche Arbeit und unser sechsjähriges Bestehen in der Branche haben wir in dieser Zeit einiges erlebt. Deswegen kommen hier heute meine aktuellen Top 7 Influencer Marketing Mythen:

Influencer Marketing Irrglaube #1: Viele Follower bei Instagram sind das allerwichtigste

“Komm, lass uns auch mal etwas mit diesen Influencern machen. Hauptsache sie haben gaaaaanz viele Follower.” Das Motto “Quantität statt Qualität” fand ich schon immer schwierig und ist für mich persönlich einer der gravierendsten Fehler, die man beim Influencer Marketing machen kann. Denn sind wir mal ehrlich: was bringt bspw. einer Luxusmarke ein Instagram Account mit mehreren Millionen Followern, wenn die Hauptzielgruppe zwischen 13 und 16 Jahre alt ist, null Komma null mit dem Content interagieren und sich nicht ansatzweise damit identifizieren können? Ich glaube die Antwort liegt auf der Hand: ziemlich wahrscheinlich nicht viel. In der heutigen Zeit des Influencer Marketings kommt es auf so viel mehr als nur Followerzahlen und Likes (kann bekanntermaßen beides für ein paar Euro gefaked werden) an. Vielmehr sollte man bei der Auswahl von passenden Influencern mit folgenden Kriterien arbeiten:

  • allgemeiner Brandfit
  • Markenumfeld & bisherige Kooperationspartner
  • Bildsprache & Ästhetik
  • Zielgruppe (Alter, Herkunft, Geschlecht)
  • Authentizität
  • Kanäle und deren Reichweite auch außerhalb von Instagram (Blog, YouTube, Facebook usw.)

Influencer Marketing Irrglaube #2: Influencer führen nur aus

Einem Influencer legt man einfach eine fixe Kampagnenidee inklusive Briefing vor die Füße und dieser setzt dann alles 1 zu 1 um. Genauso machen es dann auch die 20 anderen Influencer, die Teil der Kampagne sind. So hat man garantiert viele, ziemlich identische (und für die Leser langweilige) Posts. Kann man so machen, sollte man aber nicht. Der große Vorteil von Influencern und Content Creators ist, dass sie in der Regel kreativ arbeiten, Ideen haben und im Idealfall direkt Teil der angestrebten Zielgruppe sind. Patrick und ich lieben es kreativ zu arbeiten, unsere Ideen und Vorstellungen einzubringen und gemeinsam mit dem Kunden/Agentur Ideen zu entwickeln. Wir sind immer sehr ehrlich und geben unseren Partnern unsere ganz persönliche Einschätzung dazu, ob bestimmte Ideen auf unseren Kanälen funktionieren. Wenn nicht, sagen wir ab, oder versuchen eine andere Möglichkeit zu finden. Denn nein, Influencer führen nicht nur aus. Sie kreieren. Zumindest sollten sie das.

Influencer Marketing Irrglaube #3: Influencer sind alle gleich

Womit wir auch schon beim nächsten Mythos wären.  Ja, es gibt sicherlich einige Leute in der Branche, die es gut finden, nur nach Briefing zu arbeiten und reines Product-Placement zu betreiben. Leute, für die das schnelle Geld an allererster Stelle steht und die sich nicht den Kopf über eine authentische und ästhetische Umsetzung machen (wollen). Aber es gibt eben auch andere. Nicht jeder Influencer ist gleich. Jeder arbeitet unterschiedlich. Jeder hat andere Ansprüche, andere Herangehensweisen. So unterschiedlich Marken und Unternehmen sind, genauso unterschiedlich und vielseitig sind Influencer. Diese Vielseitigkeit sollte man sich als Unternehmen zu Nutzen machen und sie nicht versuchen zu unterbinden. In diesem Zusammenhang sollte man auch nicht alle Influencer über einen Kamm scheren.

Influencer Marketing Irrglaube #4: Influencer sind alle nur Instagrammer

Nein! Ich weiß, dass Instagram für viele Marken und Unternehmen gerade der heiße Scheiß ist. Meiner Meinung nach ist das super schade, da viele Accounts ihre Base gar nicht bei Instagram haben. Ich für meinen Teil bin Bloggerin (!) und würde mich selbst nie als Influencerin bezeichnen. Meine Base ist mein Blog – das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. Ja, vielleicht ist mein Instagram Account mit seinen 280.000 Followern für viele attraktiv, allerdings habe ich noch so viel mehr zu bieten. Patrick und ich produzieren 360 Grad Content, der nicht nur aus einem Bild besteht. Wir kreieren aufwendige Fotostrecken, filmen hochwertige Videos, schreiben fundierte, recherchierte Texte mit Mehrwert und erzählen Geschichten, bei denen wir unsere Leser an die Hand nehmen. Ich würde mir wünschen, dass Influencer Marketing für viele Marken und Unternehmen nicht nur aus Instagram besteht. Dass Marken und Unternehmen die vielen, unterschiedlichen Möglichkeiten für Content sehen, verstehen, wieder mehr schätzen und einsetzen.

Influencer Marketing Irrglaube #5: Influencer Marketing braucht keine Beständigkeit

Damit einher geht auch der nächste Influencer Mythos. Viele Unternehmen und Marken denken, dass sie mit einem einzigen gebuchten Instagram Post ihre Marke, ihre Bekanntheit oder das Produkt revolutionieren. Diese “Social Media Quickies” können für den Moment vielleicht etwas bewirken, wenn er weit und in Form von Massenplatzierungen gestreut wird. Langfristig nachhaltig ist das allerdings selten. Der Trend geht aktuell momentan, Gott sei Dank, zu Longterm-Kooperationen, bei denen man als Influencer über einen längeren Zeitraum, verschiedene Projekte mit einer Marke umsetzt. Patrick und ich sind große Fans von langfristigen Zusammenarbeiten, da sie für alle drei Seiten (Leser – Marke – Uns) am schönsten ist. Wir können eine persönliche Beziehung zu der Marke aufbauen, haben die Möglichkeit verschiedene Facetten der Marke zu erfahren und sie unseren Lesern näher zu bringen. Die Marke kann ihre Vielfalt zeigen, ihre Philosophie nach außen tragen und eine emotionale Ebene schaffen. Unsere Leser und Follower lernen die Marke durch uns noch einmal ganz anders und intensiver kennen.

Influencer Marketing Irrglaube #6: Influencer stehen für reines Product-Placement

“Influencer ist keine Berufsbezeichnung. Die machen ja eh immer nur Selfies und halten Produkte in die Kamera”. Der ersten Aussage kann ich zustimmen, der zweiten nicht! Ja, es gibt viele Influencer, die ihre Arbeit darin sehen stumpfes Product-Placement zu betreiben und wahllos jedes Produkt, das ihnen Geld einbringt, in die Kamera halten. So arbeiten aber nicht alle! Patrick und ich arbeiten bspw. gar nicht mit reinem Product-Placement. Wir lehnen diese Art der Zusammenarbeit sogar strikt ab. Warum? Weil wir einen journalistischen Anspruch an unsere Arbeit haben. Uns als Content Creator sehen. Als jemand, der Geschichten erzählt. Der Produkte mit persönlichen Erfahrungen verbindet und eine emotionale Ebene schaffen möchte. Für uns geht es nicht darum, das Produkt in den Fokus zu rücken. Für uns geht vielmehr darum unsere ganz persönliche Gesichte mit dem Produkt zu thematisieren. Denn nur so schafft man es ein Produkt authentisch und vor allem nicht, durch jeden anderen Influencer, austauschbar zu machen.

Influencer Marketing Irrglaube #7: Influencer Marketing braucht keine Kennzeichnung

Die allbekannte Grauzone! Ihr könnt nicht erahnen, wie lange ich mir schon eine allgemeingültige Rechtssprechung in Deutschland für dieses Thema wünsche. Der Knüller wäre btw. ein Digital-Minister, der sich der ganzen, großen Sache mal annimmt und dafür sorgt, dass Deutschland im digitalen Zeitalter 2018 ankommt. Die Kennzeichnungspflicht ist immer mal wieder ein Thema. Für Patrick und mich war sie das ehrlich gesagt nie. Wir kennzeichnen seit jeher alles nach bestem Wissen und Gewissen. Hin und wieder gibt es auch heute noch unseriöse Anfragen, in denen um fehlende Kennzeichnung oder Do-Follow Links gebeten wird. Diese Art von Anfragen haben bei uns keine Chance und werden direkt abgesagt – mit Verweis auf das bereits vorhandene Rechtssystem. Denn Influencer sind dazu verpflichtet Werbung als solche zu kennzeichnen.

Auch, wenn es hier in Deutschland noch an Einheitlichkeit fehlt, muss Werbung für den Konsumenten als solche erkennbar sein. Das kann durch das “Bezahlt Tool” bei Instagram passieren, durch #Anzeige am Anfang eines jeden Postings oder durch Sätze wie “In Zusammenarbeit mit…”. Ich persönlich verstehe diese ganze Problematik ohnehin nicht und kann nicht nachvollziehen, warum einige meiner Kollegen einfach nichts kennzeichnen wollen. Ich für meinen Teil sehe es so: wenn ich eine Kooperation eingehe, dann stehe ich zu 100% hinter dem Produkt und der Marke (zumindest sollte es so sein). Wir entscheiden uns bewusst gegen und bewusst für Zusammenarbeiten und haben daher auch keinerlei Probleme damit, die Postings als Werbung zu kennzeichnen. Für mich sind meine Kooperationen auch eine Art Aushängeschild und ich bin auf jede einzelne stolz. Warum sollte ich sie also verschleiern wollen?!


Wie steht ihr zum Thema Influencer Marketing? Wo wünscht ihr euch Veränderungen und womit seid ihr aktuell happy?


17 Kommentare

  1. 4. März 2018 / 13:57

    Da hast du einfach mit allem Recht! Und ich finde es auch nicht problematisch Werbung auch als solche zu kennzeichnen, wie du sagst, die Leser die einen kennen sollten an sich eh wissen, dass wenn man wirklich authentisch ist (und deshalb ja auch seine Leser hat) dann auch nur die Koops eingeht, die ein interessieren / hinter denen man steht.
    LG
    Brini
    http://www.brinisfashionbook.com

  2. 3. März 2018 / 11:57

    Hi, Nina!
    Ich habe mir deinen Artikel durchgelesen und ich verlinke dir gerne einen Post von mir, in dem ich über meine Sicht der Dinge, vor allem als Leserin berichtet habe. Vielleicht erkennst du dich in den ersten Zeilen ;)
    http://kostantinak.de/2018/01/uber-die-kreativitat-eines-bloggers.html

    Ich kann dir in jeder Hinsicht zustimmen! Vor allem auch, dass BEIDE Seiten daran schuld sind, dass vieles nicht wirklich ernst genommen wird! Wie ich darüber geschrieben habe, manche Blogger haben sich inzwischen “total” verkauft und werben für alles mögliche! Andererseits kann ich die Firmen nicht verstehen, wieso sie vielen Blogger die selben Produkte gleichzeitig zuschicken?! Egal wie viel Mühe sich die Blogger geben das Produkt gut zu präsentieren und zu bewerben, können wir Leser es manchmal nicht wirklich ernst annehmen! Sorry, das ist mein ehrlicher Standpunkt!
    Ich finde es ist sehr wichtig, die richtige Balance zu finden! Du bist für mich das Paradebeispiel dafür den schmalen Grad zwischen Privates und Berufliches zu finden und zu meistern! Und du bist nach wie vor eine Bloggerin durchaus! Ich werde jetzt keine Hymne über dich und Patrick hier verfassen, dafür hat ja mein letzter Outfit Post gesorgt ;)
    http://kostantinak.de/2018/02/bloggers-inspirations-fashiioncarpe.html

    LG Kostantina

  3. 2. März 2018 / 22:39

    Vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag! Ich liebe es zum Beispiel, wenn Marken oder Firmen auf mich zukommen, ich Kooperationen ganz kreativ umsetzen kann und gemeinsam eine Idee ausgearbeitet wird. Denn dafür habe ich das Bloggen angefangen – aus Liebe zur Fotografie, dem Schreiben und der Kreativität…

    Liebe Grüße
    Luisa | Sparkly Inspiration

  4. 2. März 2018 / 21:41

    Mir persönlich gefällt der negativ konnotierte Ausdruck “Influencer” auch nicht.
    Ich kann euch zustimmen, bei euren Posts freue ich mich und sie bleiben in meinem Gedächnis, wohingegen ich die reinen Produkt-Placements innerhalb weniger Sekunden schon wieder vergessen habe.
    Macht weiter so tollen, kreativen und außergewöhnlichen Content!

    Alles Liebe,
    xMaj-Britt

    https://majstatement.com/

  5. 2. März 2018 / 21:09

    Ein sehr toller Beitrag. Ich würde mir wünschen mehrere Firmen würden eure Worte wahr machen und nicht nur auf Instagram zahlen schauen. Sondern auf das gesamte Paket.

    LG Katharina
    http://dressandtravel.com

  6. Silke
    2. März 2018 / 20:55

    Danke für diesen Beitrag! In letzter Zeit gab es fragliche bis kopfschüttelnde Produktplatzierungen z.B. bei Instagramm. Peinlich die Schokoladen-Werbeserie eines Unternehmens! Auch gerne genommen: eine süße Familie und diese sitzt am Wochenende am gedeckten Tisch – ganz zufällig wird Saft oder Brotaufstrich ins Bild gehalten und dazu eine angeblich passierte Situation erzählt. Muuhaaaa! Täglich werden bei zig Instagram-Profilen Pakete ausgepackt und sich bedankt für diese unglaublich tollen Produkte. Mal Lebensmittel, Schmuck, Blumen, … mal auch Deko-Artikel oder Kosmetikprodukte. Muss man sich für alles hergeben?

  7. 2. März 2018 / 20:43

    Liebe Nina.
    Zuallererst möchte ich Dir sagen, dass dieses Titelbild eines meiner liebsten von Dir ist. Es ist großartig!
    Wie ich schon häufiger geschrieben habe, finde ich es besonders und nicht selbstverständlich, dass Du Blogger-Tipps mit Deinen Lesern teilst. Danke dafür.
    “Viele Follower bei Instagram sind das Allerwichtigste” – so sieht es oft aus. Schon oft habe ich mich über Accounts gewundert, die mehrere Tausend Abonnenten, aber nur ungefähr 100 Likes pro Bild haben. Offensichtlich kann da irgendwas nicht stimmen.
    “Einem Influencer legt man einfach eine fixe Kampagnenidee inklusive Briefing vor die Füße und dieser setzt dann alles 1 zu 1 um.” Hier zeigt sich ja ziemlich deutlich, was Kunden und Agenturen ihren Kooperationspartnern zutrauen: nämlich nicht sehr viel. Mit vorgefertigten Konzepten scheint man sich auf der sicheren Seite zu wähnen. Wie sehr ein Influencer liebt, was tut und wie überzeugt er von einem bestimmten Produkt ist, wird erst an Kreativität und eigenen Ideen deutlich.
    Die Longterm-Kooperationen wie man sie auch bei Euch findet, sprechen mich persönlich besonders an. Sie sind außerordentlich glaubwürdig und bleiben in Erinnerung. Ich denke, das ist auch für das entsprechende Unternehmen nur von Vorteil. Wie Du weißt, kaufe ich mir wirklich gern etwas Hübsches – und wenn ich spüre, dass jemand (in vielen Fällen Du) wirklich mit seinem Herzen hinter einer Sache steht, dann überzeugt mich das nachhaltig.
    Du erwähnst auch die Do-Follow Links. Hm. Obwohl ich ja selbst einen Blog erstellt habe, habe ich diese Sache mit den verschiedenen Links noch immer nicht ganz kapiert. Vielleicht kannst Du da irgendwann mal Licht ins Dunkel bringen. :)

    Heute nun endlich habe ich es mal wieder geschafft, auf Deinem wunderbaren Blog zu verweilen. Ich verfolge viele Deiner Beiträge und Post – auch wenn ich noch immer nicht zurück auf der Spur bin …
    Schön, dass es Dich und Deinen Blog gibt.
    Liebste Grüße.
    Deine Steffi
    http://www.tephora.de

  8. 2. März 2018 / 13:05

    Danke Nina. Du bringst das sehr gut auf den Punkt. Leider ist es wirklich erschreckend wie viele Firmen (und auch PR Agenturen) immer noch nur nach den Followern fragen. Das muss von beiden Seiten mehr akzeptiert werden. Denn für knapp 80€ kann ich mir die gewünschte Followerzahl ja kaufen und deshalb sollte diese Zahl (genau wie Kommentare und Likes, die man kaufen kann) kein Entscheidungskriterium für Kooperationen sein.

  9. Manuela
    2. März 2018 / 12:23

    Danke für diesen transparenten Beitrag für Leser als auch für eure Kunden. Grundsätzlich gebe ich euch Recht, dass es an Einheitlichkeit in der Rechtssprechung auf europäischer Ebene mangelt. Immer noch. Leider muss ich aber aus meinem juristischen Background widersprechen, dass es keine einheitliche rechtliche Grundlage gibt. Denn die gibt es, sie wird nur in der freien Wirtschaft offensichtlich wenig befolgt. Eine Strafbarkeit von Unternehmen die immer noch darum bitten, Content zu erstellen ohne namentliche Erwähnung oder Kennzeichnung ist bereits entschieden worden. Sicherlich ist euch das Urteil nicht entgangen: https://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2829 des OLG Celle. Dies wirkt sich nicht nur auf Instagram aus, sondern ist als allumfassend zu verstehen zu einer Kennzeichnung schlicht und ergreifend verpflichtet zu sein. Die Evaluierung eines Urheberrechts auf europäischer Ebene ist grade im vollen Gange, aber wie so oft ist die Technik einfach schneller. Um auf der sicheren Seite zu sein kann ich euch und auch Kollegen die diesen Beitrag lesen nur darum bitten die rechtlichen Grundlagen endlich ernst zu nehmen.

  10. Yuled
    2. März 2018 / 10:38

    Hallo liebe Nina,

    ich kommentiere zwar erst “seit kurzem” unter deinen Artikeln, lese aber schon seit paar Jährchen auf deinem Blog und was ich sagen kann ist : Patrick und du steht einfach für Ehrlichkeit. Ich finde es toll, wie ihr Themen aufgreift, die mal aus- und angesprochen werden müssen und nicht einfach so hingenommen oder unter den Tisch gekehrt werden.
    Seit längerem ist mir besonders auf İnstagram aufgefallen, dass einfach so Vieles STUMPF geworden ist. Es wird ein Foto gepostet, das Produkt genannt, etc, aber es bleibt einfach “mal eben so gepostet”. Deshalb gefällt es mir wie ihr in JEDES eurer Arbeiten Persönlichkeit einbringt. Dadurch merkt man auch, dass für euch nicht jedes Angebot das reinkommt direkt angenommen wird, sondern ihr euch über die Marken, die Unternehmen, etc. Gedanken macht. Danke für eure Arbeit und möchte euch wissen lassen, dass ich eure harte Arbeit und eure Zeit, die ihr investiert, zu schätzen weiß.

    Liebe Grüße,
    Yuled

    • Silke
      2. März 2018 / 20:57

      Absolut! Ich stimme dir 100 % zu.

  11. 2. März 2018 / 10:15

    Hey Nina,

    wieder ein super Post und ein total interessantes Thema. Ich finde die Arbeit, die ihr leitet so so toll. Das kann man echt nicht in Worte fassen. Du bist einfach ein ganz großes Vorbild für mich. Daher verstehe ich auch sehr gut, was du mit den Beitrag sagen willst und stimmte dir auch voll zu.

    Es gibt eben so viele unterschiedliche Menschen und viele wissen es einfach nicht besser auch auf Agentur und Markenseite. Ich kenne es bereits aus meiner Zeit in der Werbeagentur. Aber zum Glück gibt es auch Marken, die auf qualitativ hochwertige Arbeit sehr viel Wert legen und das finde ich klasse!

    Liebe Grüße
    Katja

    http://www.cestlevi.blog | Follow me on Instagram

  12. Anonymous
    2. März 2018 / 9:43

    Liebe Nina, wie immer ein toller Artikel.

    Ich finde es toll das Blogger oder “Instagrammer” Produkte empfehlen. Allerdings finde ich, das viele Accounts aktuell nur noch bezahlte oder zugeschickte Produkte empfehlen und man bei vielen nicht mehr das Gefühl hat, dass diese Empfehlung wirklich vom Herzen kommt. Ich bin immernoch sehr anfällig für Blogger/Influencer Empfehlungen allerdings finde ich es wichtig, das zwischen all dem bezahlten Content auch persönlicher stattfindet. Ich finde es so toll, dass das du genau das umsetzt. Es ist sicherlich nicht einfach, Kooperationen die einem viel Geld bieten, abzusagen aber um langfristig zu bestehen, sehe ich dies als notwendig.

    Ich habe noch einen Gedanken: Die App Vero wird meiner Meinung nach gerade von den Influencern “schlecht” geredet, die von nur von Instagram abhängig sind. Sollten sie ihre Follower nicht zu Vero mitnehmen können, wäre von einen Tag auf den anderen ihr Business zu Ende… Ich finde diese Entwicklung gerade sehr spannend zu beobachten. Du bist davon definitiv nicht betroffen.

    Liebe Nina, was ich dir eigentlich sagen möchte, mach bitte weiter so! Ich liebe deine Arbeit, du bist mit Masha der einzige Blog den ich noch lese und von dem ich weiß das regelmäßig (bezahlter und unbezahlter) Content kommt. Deine Arbeit wird sehr geschätzt.

    Liebe Grüße
    Isabella

  13. 2. März 2018 / 9:19

    Liebe Nina & Patrick.

    Ich gehe mit euch schon einige Jahre mit, und ich muss sagen, ich liebe Euch !

    Nina du bist einfach die geblieben, die du immer sein wolltest !! Für mich bist du große Bloggerin und machst deine Sache richtig gut ! Sehr gut sogar ;-))
    Ich bezeichne mich selbst als Bloggerin ( leider bislang nur Hobby ) und auch wenn ich mich natürlich durch IG puschen möchte ( wie sollen sonst die Leute auf meinem Blog aufmerksam werden ), werde ich nie influencerin sein wollen.

    Genau so wie ihr 2, mache ich mir verdammt viel Arbeit mit meinen Artikeln ( mal mehr , mal weniger ) und finde es schade, das für viele heutzutage nur ein schnellshot Bild ohne viel dahinter wichtiger ist, als das was man nur auf dem Blog teilen kann .

    Manchmal verliere ich die glaube, den es ist sehr schwer in heutige Zeit.

    Macht weiter so, alles liebe für euch !

    Schönen Tag Eure K.
    BlondeBlog4U

  14. 2. März 2018 / 9:09

    Super Artikel. Es liest sich wie eine Art Manifest!
    Ich würde mir wünschen, dass jeder Blogger oder Influencer und jedes Unternehmen so differenziert an die Thematik geht.

    Anna

  15. 2. März 2018 / 8:38

    Ein ganz toller Artikel! Ich kann dir in jedem Punkt nur zustimmen. Ich finde es sehr schade, dass Influencer und Blogger immer in eine Schublade gesteckt werden und dass diese Schublade extrem negativ behaftet ist. Es gibt in jeder Branche schwarze Schafe, das bedeutet jedoch nicht, dass gleich die ganze Branche schlecht ist. Macht weiter so, ihr macht es genau richtig. <3

    Liebste Grüße
    Verena

    http://www.my-philocaly.com

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