LTTE #6: Über Stärken, Schwächen und die fatalen Folgen von Gesellschaftsdruck

    Letter To The Editor #6

    In der Blogkategorie „Letter To The Editor“ veröffentliche ich einmal im Monat einen Beitrag in Zusammenarbeit mit einem von euch hier auf dem Blog. Ich bekomme sehr viele persönliche Nachrichten und Mails mit Anregungen, Fragen und Gedanken von euch. In dieser Artkel-Reihe soll es keine Tabu-Themen geben. Ich möchte mit euch in den Austausch kommen und dabei über alles reden, was euch bewegt. Egal ob Mode-, Beauty-, Social Media-, Reise-, Lifestyle- oder persönliche Themen (weiter unten habe ich euch direkt ein Kontaktformular eingefügt, wo ihr euren Brief an mich verfassen könnt oder ihr schreibt einfach eine Mail an info@fashiioncarpet.com). 

    Der sechste “Letter to the Editor” ist von meiner Leserin Elvira. Sie möchte anonym bleiben, sodass es heute kein Bild gibt. Dafür aber einen schönen und wichtigen Brief. Heute geht es nämlich um ein sehr persönliches und uns alle betreffendes Thema: Gesellschaftsdruck und was er mit uns macht. 

     

    Liebe Nina,

    in einer Welt, in der es so viel Fake gibt, versuche ich oft genauer hinzusehen, zu reflektieren. Zwischen Wahr und Falsch liegt oft nur ein Grad. Unsere Entscheidungen zeigen wer wir wirklich sind. Da macht es für mich manchmal Sinn auch mal einen Gang zurück zu schalten, anzuhalten und mich umzublicken. Wir alle haben diese Momente, in denen wir unser Leben in Rückblenden betrachten. Meistens dann, wenn wir uns im Leben entscheiden müssen.

    Entscheidungen zu treffen fiel mir schon immer schwer. Dabei ist es völlig egal ob es darum geht, was ich morgens anziehe oder wo ich in einem Jahr Urlaub machen will. Dieses Chaos spiegelt wohl gut mein Innerstes wieder. Mein Umfeld mag ich manchmal wahnsinnig damit machen, wenn ich nicht weiß was ich im Restaurant bestellen soll oder wie tollpatschig ich manchmal bin. Bei Entscheidungen, die mein Leben maßgeblich beeinflussen, wie einen Umzug, geht es jedoch schnell, da höre ich auf mein Bauchgefühl. Mag komisch klingen, ist aber so.

    Eins habe ich mit meinen Alter gelernt. Meinen Charakter kann ich nur schwer ändern. Auch wenn wir alle das Gefühl haben ständig zu versagen. Nicht gut genug zu sein, weil alle anderen das perfekte Leben haben. Ich habe lange genug gebraucht um zu begreifen, dass ich auf dieser Welt nur eine Chance habe. Das Leben ist zu kurz.

    Wir müssen Sachen häufiger festhalten, Dinge abwägen und Chancen geben oder nicht, Aber genauso müssen wir lernen auf unsere innere Stimme zu hören. Was bleibt, wenn Sachen gehen? Was kann uns helfen uns zu finden, wenn wir unsere Orientierung verloren haben?

    Daher meine Fragen an dich Nina, wie geht es dir mit all dem? Gerade in deinem beruflichen Umfeld wirkt doch alles oft sehr oberflächlich sehr fake.

    Wie gehst du mit deinen Zweifeln und deinen Zweiflern um?
    Was macht dich stärker? Was gibt dir Stärke? Wie gehst du mit Rückschlägen um?
    Was erdet dich? Was weißt dir den Weg?
    Was tust du, wenn deine Arbeit und dein berufliches Umfeld dich zu sehr fordern?
    Wenn deine Batterien nur noch auf Notstand stehen und du einfach mal durchatmen musst?
    Wie reflektierst du? Was tust du, wenn dir eine schwere Entscheidung bevorsteht?
    Wie wägst du ab? Es gibt Menschen, die schreiben vor jeder wichtigen Entscheidung
    to-do listen, wiederrum andere hören auf ihr Bauchgefühl. Wie entscheidest du?

    Mir ist klar, dass es genug Blogs und Ratgeber gibt, die uns erklären wollen wie die Welt sich dreht. Aber vielleicht brauchen wir diese gar nicht, sondern sollten auf unsere eigenen Ratgeber hören.

    Wieso wandeln wir unsere Schwächen nicht viel öfter in unsere Stärken um. Wovor haben wir eigentlich Angst? Weshalb schalten wir nicht einmal den Gang zurück, warten darauf bis es einmal ruckelt und freuen uns dann auf das Neue? Stärkt häufiger eure Wurzeln, vertraut auf euch und viel wichtiger ist lasst euch von niemandem erzählen, dass ihr etwas nicht könnt. Zweifel sind normal, Ängste sind es ebenso. Aber wer fällt sollte auch wieder aufstehen.

    Ich wünsche den Zweiflern mehr Mut und den Mutigen manchmal mehr Zweifel, damit wir alle voneinander lernen können- und helfen unser Chaos etwas klarer zu sehen.

    Liebe Grüße
    Gruenmalerin

     

    #6: Innehalten und der Mut zum Ich sein…

    Über Stärken, Schwächen und die Fähigkeit einen Gang zurück zu schalten…

    Liebe Elvira,

    zunächst muss ich mich einmal von Herzen dafür entschuldigen, dass ich dir und deinem Brief ziemlich lange eine Antwort schuldig geblieben bin. Dein Letter liegt bereits seit einigen Monaten (shame on me) bei mir und ich komme erst heute dazu, auf ihn zu antworten. Die Gründe? Ehrlich gesagt genau die, welche du thematisierst. Stärken, Schwächen und die Fähigkeit einen Gang zurück zu schalten. Bei uns war es die letzten Wochen sehr turbulent. Der November und Dezember gehören zu unseren arbeitsintensivsten Monaten im ganzen Jahr. Unser Terminkalender war bis letzten Woche non stop vollgestopft. Wir sind viel gereist. Hatten auch einige private Themen auf dem Tisch. Kurz gesagt: mir fehlte in den letzten Wochen einfach die Muse und irgendwie auch ein Stückweit die „Aufrichtigkeit“, um deinen Brief bzw. das Thema zu beantworten. Denn nein, ich war die letzte Zeit ehrlich gesagt nicht wirklich in der Lage einen Gang zurück zu schalten. Inne zu halten.

    Wums. Jetzt sind wir quasi auch schon mitten drin im Thema. Vor ziemlich genau einem Jahr saß ich vor meinen Laptop. Ausgelaugt. Erkältet. Erschöpft. Nur noch ein Schatten meiner selbst. In meinem Blogpost „Wenn sich der Kopf nicht ausschalten lässt“ schrieb ich damals über Druck. Fehlende Pausen. Stress. Zweifel. Ängste. Fehlenden Stillstand. Es war mit einer der persönlichsten Artikel, die ich bisher hier auf Fashiioncarpet veröffentlicht habe. Es war quasi eine Art Seelen-Striptease. Rückblickend war dieser wahnsinnig wichtig für mich.

    365 Tage später

    Heute, ein Jahr später, sitze ich wieder vor meinem Laptop und freue mich, dass du dieses Thema für deinen Letter to the Editor an mich gewählt hast. Warum? Weil das Thema „Gesellschaftsdruck und Erwartungshaltungen“ auch heute noch genauso aktuell sind wie vor einem Jahr. Nicht nur in meinem Leben, sondern ich denke in unser aller Leben. Gerade zum Ende des Jahres häuft sich bei vielen der Stress. Die Termine. Die To-Do’s. Bewegen wir uns alle hin und wieder im Hamsterrad. Tun so, als würde das Leben nach Silvester einfach aufhören. Machen uns Druck. Stressen uns selbst. Das ist dumm und wir tun es trotzdem. Warum? Weil wir Menschen sind und Gefühle haben.

    Besonders rund um die Weihnachtszeit werden viele von uns sentimental. Hinterfragen. Reflektieren.  Blicken zurück. Halten Inne. Zweifeln hier, sind skeptisch dort. Das liegt in unserer menschlichen Natur. Wir alle haben Stärken. Wir alle haben Schwächen. Wir alle haben Zweifel. Es ist nicht verkehrt hohe Ansprüche an sich selbst und auch an andere zu haben. Dinge, die man tut zu hinterfragen. Sich selbst zu hinterfragen. Allerdings sollte diese Reflexion das Leben nicht negativ beeinflussen. Fragen wie: Wie kann ich besser werden? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Und habe ich die richtigen Ziele, sind nicht verkehrt, im Gegenteil. Sie helfen uns und unser Leben weiterzuentwickeln und nicht auf der Stelle zu treten. Meiner Meinung nach ist ein gewisser Selbst-Druck und Anspruch an die eigene Person  gesund und wichtig. Wann Druck problematisch wird? Wenn er vermehrt von Außenstehenden kommt und die Schwächen über die Stärken gestellt werden…

    Wie mein Selbstwertgefühl ausgerechnet in der Pubertät einen großen Knacks bekam

    Ich gehöre zu den Menschen, die sehr emotional sind. Dinge schnell nah an sich heranlässt. Ich bin ein Bauchmensch. Auch, wenn ich bereits seit fast sieben Jahren in der Blogger Branche arbeite und das „in der Öffentlichkeit stehen“ mehr oder minder gewohnt und damit ein Stückweit auch „erwachsen geworden“ bin, nehme ich mir Feedback/Kritik nach wie vor zu Herzen. Kritik ist gut. Kritik ist wichtig. Aber nur, wenn sie konstruktiv ist. Und wenn sie von Menschen kommt, die „berechtigt“ sind sie zu äußern. Selbstgerechtigkeit. Ungerechtigkeit. Messen mit zweierlei Maß und Doppelmoral: für mich mit die schlimmsten Charaktereigenschaften eines Menschens und leider in der heutigen Gesellschaft (und in Social Media) nicht selten vertreten. Ich persönlich tue mich schwer im Umgang mit solchen Personen.

    Denn meiner Meinung nach ist es wichtig sich mit Menschen zu umgeben, die aufrichtig sind. Ehrlich. Selbstkritisch und als Freund grundlegend an einen glauben. An das was man tut. An das gute und starke in einem. Die unterstützend und positiv sind. Was nicht heißt, dass sie keine Kritik üben dürfen. Aber es geht um die Grundeinstellung. Ich brauche Menschen um mich herum, die mich pushen. Die an mich glauben und gemeinsam mit mir wachsen wollen. Ich habe das große Glück sehr viele dieser Menschen in meinem Leben zu haben. Weil ich mich bewusst für sie und bewusst gegen andere entschieden habe. Dies war sicher nicht immer einfach, allerdings notwendig, damit ich glücklich und der Mensch werden konnte, der ich heute bin.

    Now and then…

    Ich war früher extrem schüchtern. Konnte fremden Menschen nicht in die Augen schauen. Den Höhepunkt erreichte das alles in meiner Pubertät. Im Alter von 13 Jahren hatte ich Probleme mit anderen Mitschülern und hätte deswegen sogar beinahe die Schule wechseln müssen. Mein Selbstwertgefühl erlitt ausgerechnet in der Pubertät einen sehr großen Knacks. Ich hatte mehrere Jahre damit zu kämpfen. Meine Stärken? Sah ich damals nicht. Meine Schwäche, welche mir von meinem Mitschülern immer und immer wieder unter die Augen gerieben wurden? Sah ich! Jeden Tag. Sehr präsent. Bis ich mit 16 Jahren Patrick traf.

    Meine starken Selbstzweifel von früher habe mittlerweile komplett überwunden und kann jeden morgen zufrieden und glücklich in den Spiegel schauen. Natürlich habe auch ich mal schlechte Tage, Zweifel an gewissen Dingen. Der elementare Unterschied zu früher? Ich zweifle nicht mehr essentiell an mir als Mensch. Sondern mal an der ein oder anderen Entscheidung. Der ein oder anderen Handlung. Doch ich bin mit mir im Reinen. Wie? Indem ich begriffen habe, dass es im Leben nicht darum geht, es jedem recht zu machen. Dass es immer Menschen geben wird, die einen scheitern sehen wollen. Die nicht an das glauben was man tut, oder es als schlecht oder falsch empfinden. Die ihre eigenen Schwächen und schlechten Charaktereigenschaften mit Defiziten von anderen kaschieren oder besser aussehen lassen wollen.

    Niemand ist perfekt! 

    Am Ende des Tages ist niemand perfekt. Niemand. Jeder von uns hat Fehler. Jeder von uns hat Dinge, an denen er arbeiten und welche er optimieren kann. Leider gibt es viele Menschen da draußen, die sich selbst besser und stärken fühlen, indem sie andere kleiner machen. Sowas finde ich schade, da es meiner Meinung nach darum gehen sollte, wie man seine eigenen Stärken noch stärker machen und seine eigenen  Schwächen optimieren kann. Es ist immer einfacher mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen. Das Versagen bei anderen zu suchen, die Fehler bei anderen zu sehen und Druck auszuüben. Dabei wären wir doch alle viel stärker, wenn wir unsere Kräfte bündeln und ergänzen würden.

    Damit ich stark und die beste Version meiner selbst sein kann, umgebe ich mich mit wundervollen Menschen. Patrick. Meiner Familie. Meinen Freunden. Außerdem geben mir auch Erfolge oder wahr gewordene Träume Stärke. Und irgendwie auch Rückschläge, da ich durch sie merke, dass ich wachsen kann, noch nicht da bin, wo ich hin möchte. Dass es immer auch einen anderen Weg gibt. Man durch seine persönlichen Entscheidungen sein eigenes Lebensglück bestimmen kann. Jeder ist seines Glückes Schmied!

    Wenn Innehalten zur persönlichen Challenge wird… 

    Beruflich kann ich sagen, dass ich das, was wir tun mehr als liebe. Ich lebe aktuell meinen ganz persönlichen Traum und bin unendlich dankbar für alles. Aber ja, unser Job bedeutet Stress. Er bedeutet 24/7 abliefern zu müssen. Unterschwellig schwingt immer ein gewisser Druck mit. Druck präsent sein zu müssen. Druck nicht stehen bleiben zu dürfen. Druck sich weiterentwickeln zu müssen. Doch sind wir mal ehrlich: den meisten Druck machen wir uns immer selbst.

    Patrick und ich haben einen wahnsinnig hohen Anspruch an uns und unsere Arbeit. Wir fordern und fördern uns gegenseitig. Und trotzdem gibt es natürlich Momente, in denen wir Zeit zum durchatmen brauchen. Während ich früher den Samstag auf der Couch oder mit Shoppen in der Stadt verbracht habe, stehe ich heute draußen für ein Shooting oder sitze am Schreibtisch und arbeite fünf Stunden an einem Blogpost. Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich, wie schnell und „gut“ sich der menschliche Körper (und auch die Seele) an ein Pensum gewöhnen können. Wie normal es irgendwann ist. Wie selbstverständlich.

    Unsere Gesellschaft ist leider inzwischen so darauf getrimmt, immer abliefern zu müssen. Ich habe dieses „100% entspannt sein“ und „Inne halten“ aktuell ehrlich gesagt verlernt. Mir fällt es inzwischen schwer richtig abzuschalten, mir Ruhe und Nichtstun zu gönnen. Einfach, weil es durch unsere Selbstständigkeit immer was zutun gibt. Das ist falsch. Das weiß ich. In den letzten Monaten habe ich versucht mir das „zur Ruhe kommen“ wieder mehr beizubringen. Zu lernen mir meine Zeit zu nehmen. Mal klappt es besser, mal schlechter. Das bedeutet, wenn ich keine Lust auf Instagram Stories habe, kein Bild bei Instagram Hochlanden mag, dann lasse ich es einfach. Wenn mir die Kreativität für das Schreiben eines Artikels fehlt, dann schiebe ich ihn nach hinten.

    Meine Vorsätze für das neue Jahr

    Wir mussten und müssen nach wie vor lernen uns diese Momente und „Freiheiten“ bewusst zu nehmen. Weil, wenn man sie sich selbst nicht bewusst zuschreibt, dann finden sie häufig schlichtweg nicht statt. Das ist trauriger Fakt. Und ja, das ist eine Schwäche von mir und definitiv einer meiner Vorsätze für das neue Jahr: mehr Ruhe zulassen und einen Gang zurückschalten. Mir das Maß an möglichen Auszeiten zu nehmen. Mal ein, zwei Tage keine Instagram Stories. Oder eben auch genau das, was ich mit deinem Letter gemacht habe. Ich habe mir schlichtweg die Zeit genommen, die ich brauchte.

    Mein ständiger Begleiter dabei? Mein Bauchgefühl. Meine Intuition. Das Herz. Alle drei haben mich bisher treu geleitet. Mir verraten, ob sich Dinge richtig oder falsch anfühlen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen wundervollen Start in das neue Jahr. Mehr Me-Time, ganz viel Zufriedenheit, den Weitblick an „vermeintlichen“ Schwächen zu wachsen und vor allem ganz viel Liebe für das eigene Leben. Denn ihr Lieben, wir haben nur dieses eine und sollten daher unser bestmögliches tun, damit es so wird, wie wir es uns vorstellen. Lebt euer Leben für euch, nicht für andere!

    Eure/deine,
    Nina

    Dir brennt auch etwas auf der Seele? Du hast eine offene Frage oder möchtest ein persönliches Thema hier auf dem Blog mit mir und der Fashiioncarpet Community besprechen? Dann freue ich mich sehr über deinen Letter to the Editor an info@fashiioncarpet.com :)

    6 Kommentare

    1. 26. Dezember 2018 / 19:13

      Liebe Nina,

      sehr schöner und wahnsinnig persönlicher Blogbeitrag!
      Ich mag deine LTTE Reihe sehr gerne :) Ich hoffe, dass ihr nun mal ein paar Tage habt, um etwas runter zu kommen, denn das habt ihr euch mehr als verdient!

      Liebe Grüße und einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag
      Isabel von Isabelciel.com

    2. 24. Dezember 2018 / 7:43

      Meine liebe Nina.
      Auch ich gehöre zu den Lesern, die bereits nach dem LTTE gefragt haben – doch wenn ich diesen Artikel lese, habe ich fast schon ein schlechtes Gewissen deswegen.
      Danke für diese bewegenden Gedanken zum Thema Stärken & Schwächen. Gut erinnere ich mich an Deinen Artikel von vor einem Jahr. Und ich freue mich. Darüber, dass Du „noch“ immer hier bist – und ich auch. :)
      Sich mit Menschen zu umgeben, die an einen glauben und unterstützend und positiv sind, empfinde ich als unglaublich wichtig. So schön, dass Du diese Menschen um Dich hast. Beginnt man, seine Gedanken und Einstellungen zu bestimmten Dingen zu ändern, stellt man plötzlich fest, dass bestimmte Menschen einfach nicht mehr wirklich passen. Das ist ein schmerzlicher, aber notwendiger Prozess. In einer ähnlichen Art Prozess befinde ich mich gerade. Und auch, wenn wir uns persönlich quasi nur flüchtig kennen, gehörst Du schon lange zu den Menschen in meinem Leben, die mich bereichern.
      Zu gern hätte ich häufiger die Gelegenheit, mit Dir zu frühstücken und mich mit Dir auszutauschen.
      Für 2019 wünsche ich Dir von Herzen, dass es Dir gelingt, Dir Ruhe zu gönnen, wenn Du sie brauchst. Aber verurteile Dich nicht, wenn’s mal nicht gelingt. Du bist auch nur ein Mensch. Ein ganz wunderbarer noch dazu.
      Ein glückliches Weihnachtsfest wünscht Dir und Deiner Familie …
      Deine Steffi

    3. Alexandra Aichhorner Schummer
      23. Dezember 2018 / 19:28

      Liebe Nina,
      danke für diesen wundervollen Beitrag-und auch ein Danke an deine Leserin. Dieser Post regt so unglaublich zum Nachdenken und Innehalten an.
      Ich habe ihn mir jetzt mehrmals durchgelesen und er gibt einem doch so manches mit auf den Weg.
      Deshalb liebe ich FASHIIONCARPET so sehr. Da ist ein wirklicher Mehrwert. Liebe Nina Danke dafür.
      Viele liebe Grüße
      Alexandra

    4. Ana
      23. Dezember 2018 / 11:14

      Ganz toller Bolgpost, liebe Nina. Ich stimme dir in allen Punkten zu und Danke dir für deine Aufrichtigkeit! Auch mir ging es in den letzten Wochen so, dieser Vorweihnachtliche Stress, der Druck, den ich mir selbst in der Zeit gemacht habe, die schlechte Laune meiner Kunden, dass sie Angst haben, dass nicht alles rechtzeitig vor Weihnachten fertig wird und natürlich mein leichter Drang nach Perfektionismus, dass ich alles wirklich pünktlich und natürlich für mich perfekt fertig haben muss! Zum entspannen fehlte die Zeit und wenn doch mal ein kleine Pause auftauchte, bin ich entweder wieder aufgestanden und habe versucht etwas zu erledigen oder aber ich bin ehrlicherweise in einen Kurznapp verweilt 🙈😅. Und da merke ich meine Erschöpfung am meisten! Ich versuche mir für das nächste Jahr auch mehr Entspannungszeiten zu nehmen, den wohlverdienten Schlaf zu holen, den der Körper benötigt, und auch mal Dinge doch hinten runterfallen zu lassen. Den Anspruch an mich etwas zu senken, so dass ich nicht immer 150% abliefern muss, sondern auch 100% reichen. Denn, seien wir mal ehrlich, das mehr als 100% merken doch meist nur wir selbst, die anderen Danken es einem nicht! Ich danke dir für die Worte zum Jahresende, die gerade in dieser Zeit uns alles nochmal reflektieren lassen und die Vorsätze fürs neue Jahr setzen können, bestärken. Ich wünsche euch einen tolle Zeit bei der Familie. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! 🎄💫

      Liebe Grüße Ana

    5. 23. Dezember 2018 / 9:46

      Ein sehr schöner Beitrag – sowohl von der anonymen Leserin als auch dir Nina! Und um Dir gleich Mal zu helfen, dass einen Gang zurückschalten umzusetzen: du brauchst dich absolut nicht dafür entschuldigen, dir für diesen Post mehr Zeit genommen zu haben! Ich denke jeder aufmerksame Leser und Follower konnten die letzten Wochen sehen, welch ein enorm hohes Pensum ihr hattet! Als ihr dann endlich in euren Kurzurlaub in die Berge gefahren seid, hätte ich mich riesig für euch gefreut, diese Auszeit habt ihr sicherlich gebraucht. Somit hätte ich mich auch eigentlich darauf eingestellt, vorerst erst einmal nichts von dir „zu hören“, aber selbst da warst du noch ständig präsent! Mein Wunsch für euch: nutzt die Feiertage und den Jahreswechsel einmal wirklich, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken für das neue Jahr:) Es ist ok, einmal ein paar Tage „nichts“ zu tun!
      In diesem Sinne,
      liebe Grüße Jenny

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