LTTE #3: Eine Welt voller Schein & Sein, Fake Happiness & Realitätsverlust

    Letter To The Editor #3

    In “Letter To The Editor” veröffentliche ich einmal im Monat einen Beitrag in Zusammenarbeit mit einem von euch hier auf dem Blog. Ich bekomme sehr viele persönliche Nachrichten und Mails mit Anregungen, Fragen und Gedanken von euch. In dieser Artkel-Reihe soll es keine Tabu-Themen geben. Ich möchte mit euch in den Austausch kommen und dabei über alles reden, was euch bewegt. Egal ob Mode-, Beauty-, Social Media-, Reise-, Lifestyle- oder persönliche Themen (weiter unten habe ich euch direkt ein Kontaktformular eingefügt, wo ihr euren Brief an mich verfassen könnt oder ihr schreibt einfach eine Mail an info@fashiioncarpet.com). 

    Ihr fragt, ich antworte! Der dritte “Letter To The Editor” ist von meiner Leserin und Namensvetterin Nina. Heute geht es um ein sehr wichtiges Thema: die Social Media Fake Welt und was diese mit unserem eigenen Leben und vor allem unserem persönlichen Wohlbefinden macht.

    Liebe Nina,
    Lieber Klaus Werner Patrick ;)

    Meine Frage an euch beide richtet sich an das Thema “Schein und Sein”. Ich möchte wissen wie ihr es hinbekommt bei euch zu bleiben, zu wissen wer ihr seid und dazu zu stehen.

    Ich folge eurem Blog bereits seit mehreren Jahren und ein Grund dafür ist, dass ihr authentisch seid. Bei euch hat man nicht das Gefühl, dass ihr immer nur die Sonnenseiten beleuchtet. Das passiert bei anderen sehr oft und in der Modebranche sicher nochmal in extremerer Form, als bei uns anderen im Alltag. Die Schwierigkeit ist aber doch, dass wenn wir Follower immer nur die perfekten Bilder, Stories, Videos und Artikel sehen und lesen, man schnell annimmt, dass dies die Realität ist und es bei “anderen Menschen” keine Schattenseiten gibt. Was ich persönlich für ziemlich gefährlich halte, weil man schnell an sich selbst zweifelt und denkt, dass etwas mit der eigenen Person nicht stimmt. Was denkt ihr darüber?

    Sollten nicht gerade Blogs aus dem Leben berichten und uns, anders als in der Werbung, mehr an der Realität teilnehmen lassen?

    Was haltet ihr von Blogs, die nur perfekte Bilder veröffentlichen?

    Agieren Blogger immer mehr als Models anstatt als Influencer, die uns teilnehmen lassen?

    Liebe Grüße
    Nina (Instagram Mrs.Pingu)

     

    #3: True yourself

    Über Fake Happiness, Realitätsverlust und den Mut man selbst zu sein…

    Liebe Nina,

    erst einmal auch dir ganz lieben Dank für deinen Brief und, dass du dieses sehr spannende und wichtige Thema in deinem Letter aufgegriffen hast. Es freut mich sehr, dass du schon lange eine unserer Leserinnen bist! Und noch mehr freut es mich, dass du uns und unseren Content als authentisch bezeichnest. Diese Art von Feedback ist für uns wahnsinnig wertvoll und bestärkt uns sehr in unserer Arbeit und wie wir Dinge angehen und handhaben. Denn auch wir sind uns nicht immer 100% sicher, ob wir alles richtig machen. Teilweise zu strikt sind. Dinge falsch einordnen oder zu genau wissen, was wir wollen und was nicht.

    Gerade das Wort “Authentizität” ist leider in den letzten Monaten zu einer Art Unwort in der Blogger und Influencer Branche geworden. Warum? Weil es gefühlt jeder in Zusammenhang mit seiner (guten oder schlechten Arbeit) verwendet. Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann dass Authentizität nicht dadurch stattfindet, indem man das Wort möglichst oft sagt, sondern indem man es lebt und für sich und seine Arbeit bzw. Leben als Key-Essence verankert. Indem man seine Verantwortung gegenüber seinen Lesern und Kooperationspartner erkennt und vor allem wahrt. Zu sich und seiner Person steht. Eine Meinung hat und sich nicht scheut diese auch mal zu äußern. Denn wenn es eines auf der Welt gibt was auf Dauer unfassbar langweilig ist, dann ist es Perfektion. Menschen, die nichts zu sagen haben. Die austauschbar sind. Menschen, die eine leere Hülle ihres eigenen Ichs sind. Denn das ist alles andere als authentisch.

    Sind Blogs mittlerweile die neuen Hochglanz Magazine?

    Mit der zunehmenden Professionalisierung von Blogs und dem immer größer werdenden Business-Modell hinter all den Social Media Tools, hat sich auch der Anspruch an Content und vor allem die Selbstinszenierung verändert. Davon können selbst Patrick und ich uns nicht komplett freimachen. Auch unsere Bildsprache und Qualität hat sich in den letzten sechs Jahren stark verändert. Auch wir versuchen “perfekte” Bilder und ansprechenden Content, im Sinne von tollen und hochwertigen Editorials, für euch zu produzieren. Uns und unsere Arbeit auf bestmögliche Art und Weise nach außen zu tragen. Denn genau das ist es, woran wir, unsere Person und unsere Arbeit gemessen werden. Das ist die Realität und da brauch man sich auch nichts vormachen.

    Allerdings ändert all das nichts daran, dass ich noch immer die gleiche Person wie vor sechs Jahren bin. Nina. Geboren in Kiel. Aufgewachsen als Scheidungskind. Groß geworden auf dem Dorf. Mit einem eher kleinen Freundeskreis und dem Herz schon immer auf der Zunge liegend.

    Sollten nicht gerade Blogs aus dem Leben berichten? Menschen, anders als normale Werbung, mehr an der Realität teilnehmen lassen?

    Grundsätzlich ja! Denn genau das ist es schließlich, was Blogger so nahbar, greifbar und somit interessant macht. Fakt ist allerdings: wir Menschen wollen häufig das Wunderschönste (oder das Schockierendste aus dem Leben anderer) sehen. Mittelmäßigkeit und Durchschnitt langweilt meistens auf Dauer. Oftmals faszinieren uns Dinge, die entweder ganz nah bei uns oder ganz weit entfernt von uns sind. Wir wollen zum Träumen angeregt werden. In eine für uns fremde Welt mitgenommen werden. Wir Menschen sind von Natur aus so veranlagt, dass wir oftmals nach dem streben was wir nicht haben. Anstatt uns über das zu freuen, was wir bereits besitzen und was unser Leben schon wahnsinnig schön macht.

    Und genau da liegt das Problem. Denn wie du schreibst, erzeugt dieser öffentlich inszenierte Perfektionismus etwas ganz Schlimmes bei uns Menschen: die Empfindung, dass das eigene Leben nichts wert ist. Dass es langweilig ist. Dass man als Mensch versagt hat, denn sonst würde man ja ebenfalls so ein “tolles und aufregendes” Leben führen. An dieser Stelle möchte ich einfach nur ganz laut “Nein” schreien! 

    Denn den größten Fehler den wir alle machen können ist zu glauben, dass Social Media das wahre und vollständige Leben ist. Dass all die hochgeladenen Bilder, Videos und Texte das ganze Leben einer Person widerspiegeln. Das ist ein Irrglaube! Ich bin Teil dieser Welt, erlebe viele Branchenkollegen, wenn die Kamera aus ist. Und eines kann ich jedem von euch versichern: hinter all den roten Teppichen, schillernden Kleidern und lächelnden Gesichtern stecken nicht selten auch gestresste, unzufriedene oder traurige Momente.

    Warum? Weil diese Menschen sich über die Zeit einen unermesslich hohen Druck auferlegt haben. Indem sie immer nur die tollsten und glamourösesten Seiten ihres Lebens zeigen. Die Perfektion und die luxuriöse Inszenierung über das echte (auch mal langweilige und nahbare) Leben stellen. Wofür? Um anderen zu gefallen. Um zu suggerieren, dass man das absolute Traumleben führt, das jeder verfolgen will. Je höher man die eigene Messlatte legt, desto größer wird der Drucke, diese Messlatte Tag für Tag erfüllen zu müssen, wenn nicht sogar noch höher zu legen. Ein Teufelskreis.

    Dass viele meiner Kollegen leider oftmals nur für die Kamera und ihre Community lächeln, bekommen die meisten nicht mit. Dass sie auf dem Weg zu Events völlig ausgelaugt, gestresst und viel lieber ohne Dauergrinsen für die Kamera im Bett liegen würden, bleibt in der Regel ungesehen. Nicht selten hat man den Eindruck, dass bei diesen Menschen der Spaß komplett verloren gegangen ist. Dass das alles nur noch reines Business ist. Ein Business sein muss, um erfolgreich zu sein. Vermeintlich negative und umglamouröse Dingen werden oftmals unter den (roten) Teppich gekehrt. Mit der Angst sich angreifbar zu machen. Den Erwartungshaltungen nicht gerecht werden zu können und, dass das Sein (die Realität) den Schein (die perfekte Inszenierung) überschatten und man als “normal” und “langweilig” gelten könnte.

    Dein Leben und die darin stattfindenden Dinge sind nur passiert, wenn du sie auf Social Media zelebriert hast.

    Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie ich neulich mit einer Followerin bei Instagram über Direkt Messages schrieb. Sie hatte mir eine sehr lange und persönliche Nachricht geschrieben, in der sie sich Sorgen um mich und meinen gesundheitlichen Zustand machte. Sie wies mich darauf hin, dass sie es zwar gut fand, dass ich sehr realitätsnah bin und mich auch regelmäßig vom Schreibtisch beim Arbeiten zeige, allerdings habe sie das Gefühl, dass ich zu viel arbeite, sprich mein Leben zu wenig genieße und zu wenig Spaß habe. Ich solle doch wieder mehr an mich selbst denken und die positiven Seiten des Lebens erkennen.

    Beim ersten Leser dieser Nachricht wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich darüber denken sollte. Auf der einen Seite fand ich es lieb, dass sie sich scheinbar Sorgen um mich machte. Auf der anderen Seite war ich schockiert. Darüber, dass sie offensichtlich davon ausging, dass die (extrem ausgewählten) und minimalen Bruchteile meines Lebens auf Social Media den kompletten Umfang und Inhalt meines Lebens darstellen. Dass sie (und wahrscheinlich viele andere da draußen) der Meinung ist, dass Dinge nur passieren, wenn sie auf Social Media stattfinden und öffentlich zelebriert werden. 

    Ihre Nachricht zeigte mir einmal mehr, dass Menschen (und gerade Blogger und Influencer, die viele Momente ihres Lebens öffentlich teilen) sehr häufig nur an dem gemessen werden was sie posten, zur Schau stellen und mit ihrer Community teilen. Dass Menschen wie ich an den, mit der Community, geteilten Momenten gemessen werden. Dass anhand dieser beurteilt wird, wie glücklich ich bin. Wie gut es mir geht. Dass Dinge wie Festivalbesuche, Events und (vermeintliche) Friendship Goals Bilder die neue Messlatte für ein erfülltes Leben sind.

    Das ist einfach nur falsch und dieser Gedanke entsetzt mich! Und genau darauf wies ich sie in meiner Antwort auf ihre Nachricht hin. Denn es geht mir super gut und ich bin extrem glücklich, gerade weil ich NICHT alles auf Social Media poste. Weil ich mir den Luxus gönne, auch mal “ganz normale” Dinge und das echte Leben zu zeigen. Weil ich mir den Luxus nehme, Dinge auch einfach mal offline zu genießen. Ohne jedem meiner Freunde die Kamera ins Gesicht drücken zu müssen. Weil für mich Freundschaft nicht existieren, wenn man fünf Instagram Bilder die Woche miteinander macht, um sich die Follower hin und her zu schieben. Sondern, wenn man sich auch ohne Inszenierung der Freundschaft auf Augenhöhe unterhalten und begegnen kann. Weil man nicht nur für Bilder lacht und befreundet ist, sondern auch dann, wenn kein einziger Mensch da draußen zuschaut. Das ist Freundschaft und das ist wahres Leben.

    Ich versuche stetig einen gesunden Mittelweg zwischen besonderen Highlight-Momenten und dem “normalen” Leben zu finden. Indem ich euch Dinge zeige, die euch zum Träumen anregen, die euch aber genauso abholen und euch zeigen, dass ich ein ganz normaler Mensch mit Schwächen, Selbstzweifeln und Fehlern bin.

    Daher möchte ich jeden von euch um eines bitten: Bewertet euer eigenes Leben nicht anhand eines anderen Instagram Feeds. Nicht anhand einer Instagram Story, die mehrere aneinander gereihte 15 sekündige Miniausschnitte eines vermeintlich perfekten Lebens zeigt. Ich glaube das allerwichtigste ist, dass wir alle anfangen Social Media nicht nur stumpf zu konsumieren, sondern vor allem auch reflektieren und differenzieren.  

    xx,
    Nina

    Fühlt euch an dieser Stelle alle gedrückt <3
    Ein besonderer Dank gilt natürlich dir liebe Nina, da du dieses so wichtige Thema angesprochen und für den Blog und viele andere Menschen da draußen greifbar gemacht hast!

    Dir brennt auch etwas auf der Seele? Du hast eine offene Frage oder möchtest ein persönliches Thema hier auf dem Blog mit mir und der Fashiioncarpet Community besprechen? Dann freue ich mich sehr über deinen Letter To The Editor :)

     

      LET’S TALK


      Ich möchte dich hiermit ermutigen, mir deinen ganz persönlichen Leserbriefe zu schreiben <3 Worüber wollen wir reden? Was liegt dir auf der Seele. Was wolltest du schon immer einmal wissen. Welche Fragen bewegen dich? Welche Gedanken spuken dir im Kopf herum? Ich möchte sie gemeinsam mit dir auf dem Blog thematisieren, versuchen Antworten und Erklärungen zu finden. Schreib mir gerne auch deine Website oder deinen Instagram Kanal, damit dein Brief ein Gesicht bekommt :)

       

      DEIN "LETTER TO THE EDITOR"
      Ich freue mich ganz doll, dass du Teil von "Letter To The Editor" werden möchtest :) Mit dem Abschicken deines Briefes erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Brief ggf. öffentlich auf Fashiioncarpet.com zu lesen sein wird. Falls du dies nicht möchtest, vermerke dies bitte in deinem Brief. Danke <3

       

      7 Kommentare

      1. 28. Mai 2018 / 10:20

        Dass du dieses Thema aufgegriffen hast ist wirklich toll. Ich finde man bekommt dank Social Media immer wieder den Eindruck das Leben würde nur aus Highlights bestehen. Ich persönlich folge schon gar keinen Accounts mehr bei denen ich das Gefühl habe nur überinszenierte Highlights präsentiert zu bekommen. Denn das ist einfach nicht das wahre Leben und ich finde es schlimm, dass es für viele ein “Goal” ist nur Glitzer & Glamour zu zeigen und ein Großteil der Menschen auch nur das sehen will. Klar ist Social Media eine Flucht aus dem Alltag aber genau das sollte einem immer bewusst sein. Ich hoffe, dass du es immer so beibehalten wirst Momente einfach mal Offline zu genießen :-) Denn ich denke genau das was nicht auf Social Media passiert, passiert auch wirklich :-)

        Liebe Grüße, Milli
        (https://www.millilovesfashion.de)

      2. 27. Mai 2018 / 15:35

        Das war wieder ein toller Post mit einem so wichtigen Thema! Deinem letzten Satz kann ich wirklich nur zustimmen :)

        Liebe Grüße, Esra
        https://lovelylines.de/

      3. 25. Mai 2018 / 20:27

        Meine liebe Nina.
        Schon den ganzen Tag hab ich mich darauf gefreut, Deinen heutigen Blogpost zu lesen. Wie schön, dass Du dieses interessante Thema aufgegriffen hast.
        Am liebsten möchte ich Dich drücken, denn Deine Worte berühren mich sehr. Nina. Mit einem eher kleinen Freundeskreis und dem Herz auf der Zunge liegend.
        Tatsächlich habe ich manchmal das Gefühl, dass sich diese “Fake Happiness” sogar bis ins echte Leben ausbreitet. Antwortet man auf die Frage “Was machst Du am Wochenende?” mit “Ich hab noch nichts vor.” oder “Ich bin zu Hause.” scheint das für manche Leute sehr uncool zu sein – Freunde hat man dann wahrscheinlich auch nicht.
        So oft scheint es im Leben darum zu gehen, irgendetwas darstellen zu wollen. In Wahrheit ist es sicher auch ein Stück innere Leere, die man dadurch zu verbergen versucht.
        Trotzdem habe auch ich mich schon gefragt … wann macht Nina eigentlich ihre Wäsche? oder … streiten Nina und Patrick wohl manchmal? – aber letztendlich geht auch nicht alles jeden etwas an.
        Dein Blog ist und bleibt eine Bereicherung für meinen Alltag und ich wäre sehr glücklich, Dich irgendwann einmal wiedersehen zu dürfen – Deine Mama am besten direkt dazu. :)
        Liebste Grüße.
        Deine Steffi
        http://www.tephora.de

      4. 25. Mai 2018 / 12:08

        Ich liebe diese Beiträge! Ich finde es toll, wie du Leser und auch mich unter anderem zum Nachdenken anregst!!! <3
        Danke dir für deine tägliche Inspiration und alles, was du hier am Blog veröffentlichst! Ich verfolge dich jetzt schon seit einiger Zeit und liebe deinen Content so sehr!

      5. Andrea
        25. Mai 2018 / 9:11

        Püppi, wieder ein interessanter und echter Text für deine Leser. Ich als deine Mama achte sehr genau auf dich, auch aus der Entfernung, ich fühle und erkenne, wenn es dir nicht gut geht. Du bist kein Roboter und ich weiß, dass es auch bei dir Momente gibt, in denen es nicht gut läuft, du extrem angespannt und auch mal traurig bist.. aber das ist nun mal das wirkliche Leben. Keiner von uns hat die Sonnenseite des Lebens auf Dauer gepachtet und das ist auch gut so… wichtig sind Erfahrungen, durch die man stärker wird…Ich bin unendlich froh, dass du meine Nina geblieben bist, du für mich immer noch der gleiche wundervollste Mensch bist, mit der ich so viel lachen kann, die mir immer zuhört und auch mal kritisch mit mir ist.
        Ich genieße jedes Telefonat, liebe unsere Wiedersehen und bin glücklich, wenn du es bist. Ich liebe dich!
        Deine Pieces ♥️♥️

      6. 25. Mai 2018 / 8:39

        Wow, Nina, mit diesem Artikel hast du dich mal wieder selbst übertroffen. Man merkt einfach in jeder Zeile, wie wichtig dir das Thema ist.
        Letter to the editor ist übrigens ein tolles Format!
        Liebe Grüße
        Lila

      7. 25. Mai 2018 / 8:29

        Der Beitrag ist wirklich gelungen! Damit, Influencer um ihr Leben zu beneiden, habe ich zum Glück schon lange aufgehört. Ich nutze Instagram trotzdem sehr gerne, zum Beispiel um neue Reiseziele für den nächsten Urlaub zu finden oder um mich modisch inspirieren zu lassen. :)
        Ich muss zugeben, dass auch mir professionelle Bilder am liebsten sind. Ich finde diese Entwicklung aber nicht unbedingt negativ. Man muss sich einfach bewusst machen, dass das eben keine Schnapschüsse sind und dass man diese Bilder deshalb nicht mit denen von „normalen“ Accounts vergleichen kann.

        Alles Liebe,
        Theresa
        http://www.theresadevienne.com

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