Hallo, wir machen Charity und du kostenlose Werbung für uns!?

Woran man merkt, dass die Weihnachtszeit so langsam aber sicher näher rückt? Alle fangen wieder an viele nette Charity Aktionen ins Leben zu rufen. Menschen mit Klingelkassen und Schildern in der Hand, Aktionsbriefe in der Post oder E-Mails, die im Postfach auf dem PC aufploppen. Weihnachtszeit ist Charity Zeit und auch wenn es bis dahin noch etwas Zeit ist, klopfen die ersten Charityaktionen schon mal an die Tür.

Der Grundgedanke ist dabei natürlich in den meisten Fällen ein guter –  es soll anderen Menschen oder Tieren geholfen werden und im Grunde genommen ist das auch ein schöner Ansatz. Aber eben nur im Grunde genommen. Denn immer wenn eine Infomail mit der Aussage „Wir würden uns freuen, wenn du die Aktion auf deinem Blog, Instagram und Facebook unterstützt“ in mein Blog-Mailfach flattert, bekomme ich ein komisches Gefühl.

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Mein Kopf fängt an zu rattern…

…und am Ende sitze ich in einem fiesen Zwiespalt. Ich frage mich, ob ich mich schlecht fühlen muss, wenn ich nicht jede Spenden- und Charity Aktion unterstützen kann oder gar möchte? Oder anders gesagt: Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich nicht umsonst Werbung für andere Firmen auf meinem Blog machen möchte, weil es neutral betrachtet ein Auftrag wie jeder andere wäre?! Vielleicht muss man unterscheiden. Zwischen persönlichen Herzensprojekten und denen, die bloß das eigene Image, die Reichweite und das Medium in einem sentimentalen (Weihnachts-)Moment ausnutzen wollen. Es ist doch schon irgendwie komisch, dass die meisten Firmen immer erst gegen Ende des Jahres mit Wohltätigkeitsaktionen um die Ecke kommen.

Und jetzt? Jetzt sitze ich vor meinem Mailfach und lese E-Mails mit immer und immer wieder neuen (oder auch alten) Charityaktionen, die unterstützt werden wollen. Charity. Wohltätigkeit. Ja, das hört sich gut an – man fühlt sich wohl und wird tätig. Aber ist das wirklich so? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde je näher Weihnachten rückt, desto sentimentaler, emotionaler wird man. Man lässt das Jahr Revue passieren, fragt sich was die letzten Monate alles passiert, schief gegangen ist oder wunderbar war. Man fängt an über sein Leben nachzudenken und meistens wird man dankbar für die Zeit, die man hatte. Man wird anfällig für emotionale Entscheidungen und vielleicht machen genau das sich Firmen und Unternehmen zu Nutze. Versteht mich nicht falsch, ich helfe gerne und tolle Projekte sollten auch Unterstützung finden, aber die Gefahr ausgenutzt zu werden ist da und lässt mich ein Stück weit aufhorchen.

Warum?

Weil ich die letzten neun Monate meine Finger wundgetippt und meinen Mund dafür fusselig geredet habe, dass Blogger für ihre Arbeit, die sie leisten angemessen entlohnt werden sollten. Weil ich versucht habe Agenturen zu erklären, dass ein Blog ein sehr wertvolles und arbeitsintensives Medium ist, das nicht mit einer Creme oder einem paar kostenlosen Stiefeln bezahlt werden kann. Das Ende vom Lied? Ich musste unzählige Kooperationen absagen, weil Argumente wie „wir sind ein Start Up“ oder „für Blogger haben wir kein Budget“ angebracht wurden. Ausnutzen lassen? Sorry, aber darauf steht wohl niemand wirklich. Schlecht gefühlt habe ich mich bei diesen Absagen nie, denn ich weiß, dass der Menschen auf der anderen Seite dieser Mail auch nicht in Form von Kleidungsstücken oder Rabattcodes bezahlt wird. Den Anspruch angemessen für seine Arbeit, seine Reichweite und sein Image bezahlt zu werden ist nichts wofür man sich schlecht fühlen muss.

Und ich bin mir sicher, dass die kommenden Wochen noch mehr Charity Mails in mein Postfach flattern werden. Wie ich damit letztendlich umgehen soll weiß ich aber auch nach diesem Blogpost immer noch nicht. Ich kann mir Gedanken machen, mir den Kopf darüber zerbrechen und mich aufregen, weil ich das Gefühl habe emotional ausgenutzt zu werden und vielleicht nur das Ziel für kostenlose Werbung dahinter steckt. Aber ich denke im Zweifelsfall wird wahrscheinlich mein Bauchgefühl dafür oder dagegen entscheiden.

Mich würde total interessieren wie ihr zu dem Thema „Charity in der Weihnachtszeit“ steht. 

26 Kommentare

  1. 11. November 2015 / 12:40

    Hallo,

    das versteh ich sehr gut! Grundsätzlich finde ich es völlig in Ordnung, dass die Unternehmen um Weihnachten rum nochmal die Spendenkasse rumgehen lassen. Dabei ist es meines Erachtens auch egal aus welchen Motiven. Das Geld hilft, egal mit welchem Hintergrund es gesammelt oder gespendet wurde! Wichtig ist nur, dass das Geld auch da ankommt, wo es hin soll!
    Es ist natürlich auch gut, wenn sich viele Menschen an Hilfs-Aktionen beteiligen, in welcher Form auch immer. Es muss jetzt aber nicht jeder sein letztes Hemd geben! Ich finde es daher völlig in Ordnung, dass auch Du Dir überlegst, welche Aktion Du unterstützen möchstest und welche nicht. Hauptsache man tut überhaupt irgendwas!

    LG Mina
    http://busymumstyles.net

  2. 4. November 2015 / 1:03

    Gefällt mir ebenfalls super gut !

    Letztens sollte ich doch tatsächlich einen Blogpost für einen 15€ Warengutschein schreiben. Von dem dann wahrscheinlich auch noch der Versand gezahlt werden soll? Geeeenau. also für ein Lebensmittel plus Versand. ich habe echt viel diskutiert, bin schon extreme Kompromisse eingegangen aber keine Chance. Sehr schade eigentlich.

    Ich muss zugeben, dass ich vor dem Bloggen auch schon auf der anderen Seite (Unternehmer) stand und mich gefragt habe „hä, was wollen die denn, die kriegen das Produkt zum reinen Einkaufspreis , die können froh sein!?“ Weil man es halt einfach nicht weiß, wie viel Arbeit da drin steckt.

    Mittlerweile kann ich die Verärgerung darüber durchaus nachvollziehen.

    Naja, mal sehen wie sich das ganze entwickelt. Ich stehe ja noch recht weit am Anfang.

    Liebe Grüße, Dajana :)

    http://www.DajanaSain.com

  3. Leoni
    1. November 2015 / 14:56

    Hallo Nina !

    Ich finde es sehr interessant wie du dich zu diesem Thema äußerst und ich kann dir einfach nur zustimmen.

    Ich bin letztens erst auf deinen Blog und auf dein Instagrmpürofil gestoßen und ich muss echt sagen, dass ich dein Instafeed dein Blog und deinen Klamottenstyle echt super finde.

    Ich wünsche dir noch einen wunderschönen und hoffentlichen sonnigen Sonntag

    XOXO

    Leoni von
    http://moonblonde.blogspot.de/

  4. bianca
    31. Oktober 2015 / 22:30

    das ist doch ganz einfach wie man mit sowas umgeht – wenn einem das Projekt zusagt, unterstützt man es, wenn nicht, dann eben nicht. es ist sicher niemand böse, wenn man ganz einfach höflich absagt. und wenn einem das Projekt wirklich so am herzen liegt unterstützt man es ganz einfach gerne kostenlos.

  5. 27. Oktober 2015 / 21:33

    Spannendes Thema! Ich würde bei einem spannenden und unterstützenden Charity-Projekt einer Firma auf meinem Blog wohl so vorgehen: Normale Bezahlung vereinbaren. Der Betrag geht dann aber anstatt an mich, vom Unternehmen ans Charity-Projekt.

  6. 27. Oktober 2015 / 14:15

    Schwieriges Thema – und gut, dass du es ansprichst. Bis jetzt war ich mit meinem kleinen Blog noch nicht in so einer Situation, aber wer weiß, was noch so kommt. Generell würde ich zwar auch Firmen unterstützen, die ich wirklich einfach gut finde, auch wenn sie mir vielleicht etwas weniger bezahlen, aber auch hier: wer weiß was noch so kommt. Vermutlich wird sich das auch irgendwann ändern, wenn die Reichweite wächst. Denn umsonst Werbung machen will ich auf gar keinen Fall.
    Aber Charity? Das ist dann doch irgendwie was anderes…ich bin gerade froh, dass ich mir die Frage noch nicht stellen musste und warte einfach erstmal ab :)

  7. lara
    26. Oktober 2015 / 22:20

    Liebe Nina,

    ich finde es mutig, dieses Thema zu thematisieren. Allerdings hat sich mir beim Lesen umso mehr die Frage aufgedrängt, ob Du eben solche Charity-Aktionen bzw. das wofür die Organisation oder das Projekt steht, gegen eine entsprechende Summe Geld unterstützen würdest, auch wenn es eben nicht deiner Einstellung entspricht. Auch bei Produktplatzierungen bleibt die Frage nicht aus, wie viel eigene Überzeugung und wie viel Gegenwert in einem Blog-Beitrag oder in den Outfit-Posts steckt – das ist ganz generell auf den vorherrschenden Umgang von deutschen Bloggern mit Unternehmenskooperationen bezogen und soll sich als persönlicher Angriff verstanden werden. Ich finde deine Arbeit und deine Stil großartig.

    • FASHIIONCARPET
      Autor
      26. Oktober 2015 / 22:32

      Hallo liebe Lara,
      da kann ich dich auf jeden Fall beruhigen. Auf meinem Blog finden nur Kooperationen statt, mit denen ich mich identifizieren und hinter denen ich mit einem Gesicht stehen kann. Alles andere würde auch gar nicht funktionieren, weil bspw. aufmerksame Leserinnen wie du so etwas super schnell merken würden. Wahllose Werbung kann man sich schließlich in all den Magazinen anschauen und dafür liegt mir mein wertvolles Blogmedium viel zu sehr am Herzen. Bezogen auf Charity würde ich also ebenfalls nur Projekte unterstützen, die mir zusagen – Honorar hin oder her.

      Mir geht es in diesem Blogpost auch ehrlich gesagt mehr um den Gedanken der Firmen und Unternehmen hinter ihren „Charity“ Aktionen, die vielleicht genau das freie und „ich unterstütze aus gutem Willen“ ausnutzen wollen.

      Ganz liebe Grüße
      Nina

      • lara
        27. Oktober 2015 / 13:34

        Liebe Nina,

        ich freue mich sehr über deine Antwort auf meinen Kommentar. Bei Deinem Blog habe auch ich den Eindruck, dass Du Deine Kooperationen sehr bewusst aussuchst. Vielleicht gerade deshalb – und weil Du selbst auch kritische und aufklärende Beiträge zu der Bloggerwelt verfasst – habe ich gedacht, dass die Frage hier passend ist. Deine Anmerkung, bzgl. der ethischen Linien die Unternehmen verfolgen oder eben nicht verfolgen, finde ich klasse. Denn so wie die Blogger hinsichtlich ihrer Authentizität in der Pflicht eines moralisch korrekten Umgangs mit Kooperationen stehen, so tun dies auch die Konzerne. Diese wissen nur zu gut, dass ihre Angebote manchmal häufig an Schleichwerbung grenzen und nutzen die Grauzone in der sich die deutschen Blogger derzeit noch befinden, gezielt aus. In Printmedien beispielsweise wären wohl so manche Vertragsangebote ganz eindeutig als unlauterer Wettbewerb einzustufen und genau eben hier, kommen sie ihren berufsethischen Grundsätzen nicht nach. Von daher kann ich nur sagen: Keep going! Ich lese deinen Blog sehr gern :)

        PS: im ersten Kommentar ist mir am späten Abend ein Tippfehler unterlaufen, bitte „NICHT als persönlichen Angriff verstehen“

  8. 25. Oktober 2015 / 23:08

    Hallo Nina,

    ich verstehe deine Argumente, aber ich persönlich würde mir ein Herzensprojekt aussuchen und mich dem dann widmen, um quasi meinen Teil beizutragen. Nicht nur zu Weihnachten, sondern so generell. Natürlich gibt es viele Unternehmen, die die Weihnachtszeit bestimmt ausnutzen und das Geld verschwindet dann irgendwo. Aber wie schon weiter oben in den Kommentaren steht, es gibt Webseiten, die solche Organisationen prüfen und ich glaube, dass man vielleicht auch ein bisschen Vertrauen haben muss.

    Abgesehen von Charities bin ich natürlich für eine gerechte Entlohnung für Blogger, denn so eine Reichweite haben nicht so viele.

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

  9. 25. Oktober 2015 / 12:21

    also ich finde deinen Eintrag, um ehrlich zu sein, sehr undifferenziert. Ich arbeite seit Monaten bei einer Universität, die Flüchtlingen die Möglichkeit gibt, einen kostenlosen und anerkannten Bachelor zu machen und ich habe Bloggerfreunde um Hilfe gebeten. Viele von ihnen haben es auch gerne gemacht, weil sie die Sache gut fanden. Mit Weihnachten usw hatte das wenig zutun, sondern damit, dass man bei einer solchen Reichweite auch gerne mal was gutes verbreiten will.

    Du kannst Charity nicht mit einem gesponserten Designertäschchen gleichsetzen. Und ein Start-up schon gar nicht mit einer großen, funktionierenden Firma. Ich blogge seit nun sechs Jahren – meine Leser kennen mich und meine Ziele und wenn ich etwas gut finde, dann verbreite ich das gerne. sei es ein kleiner Designer, den ich entdeckt hab, oder ein guter Zweck.

    Würde ich mir jeden Post nur noch zahlen lassen, würde ich mich selbst irgendwie bescheuert fühlen, von einer Organisation, die mich als geeignet empfindet, einen guten Zweck zu verbreiten, eine Summe zu verlangen, da ich sonst keinerlei Überzeugung aufbringen kann, es zu bloggen.

    Bloggen ist Arbeit, aber meine Überzeugungen sind nicht bezahlbar, sondern einfach da.

    • 1. November 2015 / 15:44

      Ich glaube, sie meinte mit der Weihnachtszeit hauptsächlich, dass Firmen das als Anlass nehmen, gerade dann für Charity Aufträge zu erteilen, und das dies nerve. Nina hatte außerdem gesagt, dass sie Sachen, die sie persönlich gut findet, auch unterstützen würde, und da stimme ich ihr vollkommen zu.

      Ich zitiere : „Vielleicht muss man unterscheiden. Zwischen persönlichen Herzensprojekten und denen, die bloß das eigene Image, die Reichweite und das Medium in einem sentimentalen (Weihnachts-)Moment ausnutzen wollen. Es ist doch schon irgendwie komisch, dass die meisten Firmen immer erst gegen Ende des Jahres mit Wohltätigkeitsaktionen um die Ecke kommen.“

      Klar, es gibt immer wieder zwischendurch Charity, aber hauptsächlich kommen die Anfragen doch zu Weihnachten – so habe ich zumindest meine Erfahrungen gemacht.

  10. 23. Oktober 2015 / 21:54

    Sehr schöner Blogpost. Ganz ehrlich finde ich überhaupt gar nichts verwerflich daran, sich ein oder zwei Projekte heraus zu suchen, die man gerne unterstützen möchte und wenn keins dabei ist, dann ist das auch nicht schlimm. Natürlich sind Spendensammlungen wichtig und es ist auch gut Projekte als Blogger zu unterstützen, weil man eben die Möglichkeit hat, viele Menschen darauf aufmerksam zu machen. Trotzdem sollte man selbst voll und ganz dahinter stehen,. Das ist es ja auch, was den eigenen Blog ausmacht und so persönlich macht. Und wenn du schon beim Lesen der E-Mails kein gutes Gefühl hast und das Projekt auch nicht aus deiner Überzeugung heraus unterstützen würdest, würde ich es auch nicht machen.

    Liebe Grüße,

    Sonja von http://www.jointhesunnyside.de

  11. 23. Oktober 2015 / 20:38

    Super nachdenklicher und wahrer Text! Ich spende prinzipiell nur für Organisationen, hinter denen ich voll und ganz stehe und über die ich mich eingehend informiert habe. Das schlechte Gewissen, wenn ich nichts spende, wenn ich angesprochen werde, habe ich aber trotzdem immer irgendwie ein wenig. Aber ich lasse mich trotzdem nicht dazu drängen.
    Liebe Grüße, Eva

    http://siblingsscrapbook.blogspot.co.at

  12. 23. Oktober 2015 / 15:05

    Weihnachtszeit ist eben auch Schummelzeit. Viele schwarze Schafe versuchen da, Profit draus zu schlagen, wenn sich alle etwas wohltätiger fühlen. Lass dich davon nicht schlecht machen. Wenn du dich schlecht fühlst dabei, eine dubiose „Charity“ zu unterstützen, dann hat das schon seinen Grund.

    LG Biene
    http://lettersandbeads.de

  13. 23. Oktober 2015 / 14:46

    Ich finde deine Gedanken sehr gut. Auch ich habe das Gefühl in der Weihnachtszeit von allen Seiten damit erdrückt zu werden. Wenn ich mich dazu entscheide, ein Projekt zu unterstützen, dann weil ich mich selbst damit beschäftigt habe & es mir am Herzen liegt, nicht, weil eine Organisation mich damit unter Druck setzen möchte. Nein zu sagen ist daher vollkommen in Ordnung.

    Liebst
    Laura von http://www.mrssparkle.de

  14. 23. Oktober 2015 / 12:37

    Ich habe soeben deinen Beitrag gelesen! Ich bin da ganz bei dir und habe genau die gleiche Ansicht zu dem Thema. Und nein, du bist kein schlechter Mensch. „smile“-Emoticon „Wohltätigkeit“ beginnt meiner Meinung nach bereits beim Umgang mit seinen Mitmenschen.

    LG
    Denise

    http://fashionkings.org/

  15. 23. Oktober 2015 / 10:26

    Also ich finde es nicht falsch, wenn man sich da ein Herzensprojekt heraussucht und unterstützt, aber wenn die Projekte, die an dich rangetragen werden, nicht zu dir oder deiner Überzeugung passen, braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man am Blog keine Werbung dafür machen möchte.

    Liebe Grüße
    Ina von http://www.ina-nuvo.com

  16. Anna-Lena
    23. Oktober 2015 / 10:09

    Charity ist wichtig. Würde niemand etwas von seinem Harterarbeiteten – seinem Geld, seinem Blog, seiner Medienpräsenz, seiner Zeit, … – geben, würde die Welt vor die Hunde gehen. Andererseits wird zur Weihnachtszeit natürlich für alle möglichen Charities Geld gesammelt und viele von denen sind gar nicht einmal besonders effektiv oder verfolgen besonders sinnvolle Ziele.

    Ich glaube, wichtig ist, dass du dir klar machst, *welche* Charity du unterstützen willst, wenn du auf deinem Blog Werbung machst. Jemanden zu unterstützen, nur weil er dir eine Mail schickt, ist natürlich nicht sinnvoll. http://www.givewell.org/ zB evaluiert unabhängig Charities in Hinblick auf ihre Effektivität: Wieviel muss ich spenden, damit ein Leben gerettet wird? Welche Charities haben den größten Impact? Ich würde mir hier zB eine Organisation aussuchen, mit deren Zielen ich mich identifizieren kann und dafür einmal vor Weihnachten Werbung machen. Einmal einen größeren Betrag zu spenden hat aufgrund des mit Spenden verbundenen Verwaltungsaufwands auch einen größeren Impact als viele kleine Spenden. ;-)

  17. Leonie
    23. Oktober 2015 / 9:50

    Ich finde, du siehst das auf jeden Fall richtig. Natürlich gibt es solche und solche Anfragen – bei den einen ist es offensichtlich, dass sie die Reichweite der Blogger einfach kostenlos ausnutzen wollen, bei anderen steckt vielleicht wirklich mehr der Charity-Gedanke dahinter. Deshalb finde ich es auch legitim, nicht einfach zu jeder Anfrage „Ja und juhu“ zu antworten, sondern das auch kritisch zu hinterfragen. Lieber nur ein einziges Event unterstützen, aber dafür steht man dann auch wirklich dahinter, das ist viel mehr wert – vor allem für das eigene Selbstwertgefühl.
    Liebe Grüße
    Leonie
    Follow The Daisies

  18. 23. Oktober 2015 / 9:34

    Oh, es ist so toll zu hören, dass man mit solchen Gefühlen nicht allein ist.
    Ich kann absolut nachvollziehen, dass dir das zu denken gibt, denn irgendwo sind solche Kampagnen natürlich auch immer ein großer Imagegewinn für die betreffenden Unternehmen.
    Bei mir persönlich gehts weniger um Bloganfragen, aber ich denke mir das ganz oft bei „Charityprodukten“ – Oktober z.B. – Brustkrebsmonat. Unzählige Firmen bieten Produkte an, von denen aber meist nur ein Teil des dafür bezahlten Geldes gespendet wird. Firmen, die auch alles spenden könnten, weil sie finanziell absolut in der Position sind. Das macht einen etwas schaalen Beigeschmack – und das ist natürlich trotzdem noch besser als nichts zu tun, aber ich denke halt oft, dass da durchaus mehr ginge, wenn man den wollte…

    Liebe Grüße
    Julia

  19. Celine
    23. Oktober 2015 / 8:11

    Liebe Nina,
    Ein sehr ehrlicher und nachdenklicher Post.
    Ich denke, dass das Bauchgefühl am besten zwischen „Ausnutzen“ und „Herzensprojekten“ unterscheiden kann :)

  20. 23. Oktober 2015 / 8:03

    Guten Morgen Nina, tolles Thema. Ich finde auch du solltest nach deinem Bauchgefühl entscheiden. Du oder auch andere Blogger macht so tolle Arbeit und bietet die uns jeden Tag mit einem Blogpost. Und habt was besseres verschiedentlich als vielleicht was kostenlos einzustellen auf dem Blog. Meine jetzt nicht die Charity Aktionen vor Weihnachten. So überhaupt.
    Freue mich auf deinen Nächsten Blogpost.

    LG

    Katarina

    http://www.katyanro.com

  21. Kathrin
    23. Oktober 2015 / 7:47

    Ich kann dein „unwohlsein“ diesbezüglich komplett verstehen. Ich muss sagen- gerade zu Weihnachten spende ich nichts! Ich unterstütze lieber das ganze Jahr über Organisationen von denen ich überzeugt bin und wo ich weiss das, dass Geld bei den richtigen ankommt. Zu Weihnachten wird meiner Meinung nach zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt. Man sollte das Thema Charity nie aus den Augen verlieren aber zu Weihnachten muss das für mich nicht sein. Und das du keine kostenlose Werbung schalten lässt ist auch dein gutes Recht. Werbung für deinen Blog wird schließlich auch nicht kostenlos irgendwo auftauchen! Du steckst da soviel Herzblut rein- lass dir kein schlechtes gewissen machen durch solche Mails :)

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