Interior Trends für den Herbst und Winter 2019/2020

Interior Trends

Die wichtigsten Interior-Trends für die neue Saison

Der größte Unterschied von Mode zu Interior-Trends? Die Innenarchitektur ist nicht so schnelllebig, wie es in der Modebranche der Fall ist. Hier wird nicht in Kollektionen gedacht, sondern mehr in Makrotrends (Trends, die mehrere Jahre relevant sind). Bei der Trendforschung von Interior-Trends fließen sämtliche Faktoren ein: Wie wollen wir in Zukunft leben? Und wie kann die Einrichtung unser Leben schöner gestalten und besser machen? Somit kann man von Interior-Tendenzen auf die Gesellschaft schließen und andersherum – Was ich persönlich sehr spannend finde. Im heutigen Blogpost geht es daher um die kommenden Interior-Trends und was sie für uns bedeuten :)

Interior Trends

1. Das Schlafzimmer wird immer wichtiger

Die Gestaltung unseres Schlafzimmers wurde bislang immer recht stiefmütterlich behandelt. Wem geht’s genauso? Derweil verbringt man sehr viel Zeit in diesem Raum. Gefühlt wird Schlaf sowieso immer wichtiger – jeder spricht davon, ich lese ständig Tipps für einen besseren Schlaf und neue Studien bestätigen, dass der Mensch unbedingt zur Ruhe kommen muss in diesen hektischen Zeiten. 

Genau daraus folgt ein neuer Interior-Trend, der in den kommenden (Winter-)Monaten immer wichtiger wird. Eine bessere Work-Life-Sleep-Balance finden. Bei dem Trend geht es darum, sich das Schlafzimmer zu einem Wohlfühlort zu gestalten – mit Farben, Materialien, Bildern, Beleuchtung. Tendenziell – so heißt es – schläft man in einem Raum mit dunklerer Farbgebung besser als in einem mit hellen Tönen. 

Wie man Gemütlichkeit ins Schlafzimmer bringt? Mit Harmonie! Die erzielt man etwa bspw. durch Kissen aus natürlichen oder weichen Materialien wie Leinen oder Samt. Auch schön: Viele kleine Tischleuchten, mit denen man eine schöne Atmosphäre schafft. Auch Vorhänge geben einem Raum mehr Gemütlichkeit. Aktuell im Trend: Monotone Farbwelten, also Räume, die sich an einem Farbkonzept orientieren. Beliebt fürs Schlafzimmer sind zum Beispiel Blau, Salbei, Hellgrau oder Altrosa. Und das nicht nur in den Textilien, sondern auch an der Wand :)


 

2. Ikea Möbel individualisieren

Ein weiterer, großer Trend ist das Individualisieren von (Ikea-)Möbeln. Dafür gibt es mittlerweile tolle Designerbrands, die man sich leisten kann, denn anstatt immer komplett neue Möbeln zu kaufen, kann man seine alten Ikea-Möbel neu gestalten. Zum Beispiel mit Griffen, Füßen, Stoffen oder Fronten. Passend dazu lanciert Ikea demnächst eine eigene Linie mit Füßen, die man unter Kommoden, Schränke oder Sofas schrauben kann. Wunderschöne Küchenfronten gibt es bei Reform Copenhagen, tolle Griffe zum Beispiel bei Superfront. Einer der großen Interior-Trends für Herbst/Winter 2019/20 heißt also: Individualisieren!

 

3. Mut zur Farbe im Interior

Genauso individuell geht es mit dem nächsten Interior-Trends weiter. Und Achtung – hier könnte es sich um einen Makrotrend handeln, der die kommenden Jahre bestimmen wird. Denn nach Jahren von Minimalismus und weißen Wänden heißt es jetzt: Farbe an die Wand! In der Trendforschung hat man festgestellt, dass das Zuhause für uns immer wichtiger wird. Je stressiger der Alltag, je mehr Reizüberflutung bei Social Media und je mehr Druck im Job, desto mehr sehnen wir uns nach einem Ruheort, an dem wir einfach runterkommen können. Kann ich von mir persönlich nur bestätigen. Es gibt nichts schöneres als im eigenen Bett zu schlafen und morgens in Ruhe auf dem eigenen Balkon im Hinterhof zu früshtücken. Wohlfühlen ist so wichtig. Noch dazu: Wir wollen individueller werden, uns mit unserem eigenen Zuhause identifizieren und ausdrücken.

Und weil die wenigsten Leben Weiß oder Schwarz sind, sondern kunterbunt, macht sich diese Tendenz auch im Interior bemerkbar. Und zwar in Form von Farbe an den Wänden und Möbeln! Rosa, Salbei, Hellgelb, Tannengrün oder Blau – wer sich erstmal an die schönen Trendfarben rangetraut hat, wird vom Unterschied überzeugt sein. Farben sorgen für Gemütlichkeit, für einen sogenannten „Cocooning-Effekt“. Übrigens: Viele streichen bloß eine Wand in einer Farbe, weil man es nicht gleich übertreiben will. Tatsächlich wirkt laut Experten eine Akzent-Wand in einem Raum unruhiger, als gleich all-in zu gehen und alle vier Wände in eine Farbe zu tauchen :) Wir haben uns bisher nicht an Wandfarbe heran getraut, da wir sehr hohe Wände haben und ich Angst habe, dass es zu viel ist. Wir greifen aber in nächster Zeit auf farbige Bilder zurück, die unsere Wände schmücken sollen.

 

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4. Akzente in Gold im Interior setzen

Nach einigen Jahren haben Roségold und Kupfer im Interior als Trendfarbe abgedankt – ein Comeback feiert im Herbst und Winter wieder die Farbe Gold. Yay ich liebe Gold! In Form von Akzenten und Deko wie Kerzenständer, Beistelltische, Kästen, Schüsseln & Co. In unserem Wohnzimmer setzen wir ebenfalls auf goldfarbene Details und ich mag vor allem den eleganten aber trotzdem warmen Effekt, den die Farbe mit sich bringt. 


 

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5. Back to Nature mit Naturtönen- und Materialien

Auch bei diesem Interior-Trend handelt es sich um einen Makrotrend, der uns noch die nächsten Jahre begleiten wird. Wiener Geflecht, Rattan, Pampasgras, Beigetöne, Holz… die Rede ist von erdigen Farbtönen und Naturmaterialien, die das Zuhause in einen Wohlfühlort verwandeln. Im Zuge der großen Nachhaltigkeitsbewegung breitet sich dieser Trend auch darauf aus, wie wir in Zukunft leben möchten. Der Interior-Trend orientiert sich an der Natur und bringt die Schönheit dieser in unsere vier Wände. Perfekt muss dabei nichts sein, jede Holzmaserung ist individuell, genauso wie es das japanische Designkonzept „Wabi Sabi“ vorsieht: Die Schönheit im Unperfekten sehen <3


Bilder: PR (H&M Home, Ikea)

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