Ein Blick hinter die Kulissen: So funktioniert und tick die Modebranche wirklich | Teil 1

    Modebranchen Insides aus erster Hand:
    Ein Blick hinter die Kulissen…

    Immer luxuriöse Designerkleidung, beeindruckende Fashion Shows, oberflächliche Gespräche, keine Kohlenhydrate, dafür jede Menge Koks und ein rauer Umgangston. Um die Modebranche ranken sich viele Gerüchte und Mythen. Nicht zuletzt dank des Films “Der Teufel trägt Prada”, hat fast jeder von uns ein bestimmtes Bild über die Fashionindustrie im Kopf. Was davon ist wahr? Was nicht? Und über welche Dinge wird öffentlich nie gesprochen? Ich habe euch bei Instagram nach euren ganz persönlichen Fragen bezüglich der Modebranche gefragt und beantworte sie euch heute – offen und ehrlich. Es waren wieder eine Menge Fragen und daher geht es heute mit Teil 1 von insgesamt 3 Teilen los.

     

    Wer bestimmt die Modetrends?

    Es gibt zwei Effekte, wie sich Trends entwickeln. Der erste wird im Fachjargon als “Trickle down Effekt” bezeichnet. Bedeutet, dass die Kollektionen bzw. Kleidungsstücke von den großen Modehäusern vorgegeben und tonangebend sind. Designhäuser wie Gucci, Balenciaga, Dior oder Chanel schicken zwei Mal im Jahr ihre Kollektionen über die internationalen Laufstege in New York, London, Mailand und Paris und präsentieren, die ihrer Meinung nach neuste und relevanteste Mode. Der erste Impuls geht also immer von den Designhäusern aus. In der zweiten Instanz entscheiden verschiedene Meinungsmacher welche Teile oder Stilrichtungen vom Laufsteg in den Markt fließen.

    Zu diesen Meinungsmachern gehören mittlerweile unterschiedliche Berufsgruppen. Zum einen sind das Einkäufer der (Online-)Shops, die die Kollektionen im Nachgang zur Runwayshow ordern und darüber entscheiden, welche Stücke der Kollektionen käuflich für die breite Masse erhältlich sein werden. Denn ohne Kaufmöglichkeiten = keine Tragbarkeit = kein Trend. Als zweite Instanz sind Blogger, Influencer oder Prominente, für die Entstehung von Trends verantwortlich, da sie die Stücke auf den Straßen tragen und für die breite Masse interessant und vor allem greifbar in Form von Outfitinspirationen machen. Dritter Meinungsmacher sind Magazine, die Stücke ebenfalls aufgreifen, thematisieren und so relevant machen. Trickle Down Effekt deswegen, weil Bekleidungsketten wie Zara oder H&M diese Trends kurz- oder langfristig ebenfalls aufgreifen und ähnlich interpretieren. So werden die ursprünglich vom Laufsteg kommenden Trends der breiten und globalen Masse verfügbar und zugänglich aka Mainstream gemacht.

    Immer wieder kann man aber auch den sogenannten “Bubble-up-Effekt” feststellen. Dieser findet statt, wenn Designer sich bspw. von Subkulturen oder Trendströmungen für ihre Kollektionen inspirieren lassen. Sprich, ein kleiner bis dato eher unbedeutender “Trend” wird aufgegriffen und durch Modehäuser wieder relevant gemacht. Hierbei wird sich allerdings lediglich der “optischen” und nicht der “gelebten” Kriterien einer Kultur oder Stilrichtung bedient. Wenn Vivienne Westwood also zerfetzte Lederjacken an Models mit Irokesen Haarschnitt präsentiert, dann spielt hier eher die Ästhetik eine Rolle, anstatt der reale Lifestyle eines Punks.

     

    Wie hoch ist der Konkurrenzkampf unter den Labels wirklich?

    Als Blogger bekomme ich vom Konkurrenzkampf unter Labels ehrlich gesagt nicht wirklich etwas mit. Natürlich ist es so, dass jedes Label sich bestmöglich am Markt präsentieren will, dass man als Marke schaut was die Konkurrenz im Vergleich so macht, überlegt, wo man sich selbst verbessern kann und wo noch Ausbaupotential ist. Allerdings sind das alles Dinge, die auch in anderen Branchen geschehen. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bspw. bei Kooperationen und Partnerschaften nicht gerne gesehen ist, wenn man zwischen extrem starken und ähnlichen Marken in kürzester Zeit hin und her springt.

    Und dies kann ich zu 100% nachvollziehen, denn auch Patrick und ich arbeiten was das angeht, extrem bewusst und sensibel. Wir sind unseren Partnern gegenüber sehr loyal, legen viel Wert auf langfristige Partnerschaften und haben schon viele Anfragen von Konkurrenzmarken abgesagt, weil wir großen Wert auf Authentizität und Ehrlichkeit legen. Bei uns Bloggern ist es demnach absolut nicht gerne gesehen, wenn wir heute mit Uhrenmarke 1, übermorgen mit Uhrenmarke 2 und darauf die Woche mit Uhrenmarke 3 zusammenarbeiten. Weder die Kunden, noch die Follower finden das gut und authentisch.

    Lustigerweise ist das bei Magazinen überhaupt kein Thema und die komplette Bandbreite an konkurrierenden Marken in einem Heft, sorgt offenbar nicht ansatzweise für einen negativen Beigeschmack – weder beim Leser noch der Marke oder den konkurrierenden Unternehmen.  Im Printbereich scheint es nahezu egal zu sein, wenn in ein und demselben Heft auf Seite 1 eine Uhrenanzeige von Montblanc, auf Seite 10 eine von Omega und auf Seite 35 eine von Rolex platziert wird. Irgendwie komisch. Und trotzdem ist er wahrscheinlich da, der Konkurrenzgedanke.

    Allerdings wird er bei Marken und Unternehmen in der Regel nicht öffentlich ausgetragen, sondern findet, wenn eher unterschwellig und intern statt. Und um ehrlich zu sein, wäre alles andere auch absolut unprofessionell! Denn wie bei uns Bloggern auch, sollte man sich lieber auf sein eigenes Kerngeschäft konzentrieren und an sich bzw. seinem Produkt arbeiten. Immer nur nach rechts und links zu schauen, macht einen selbst nicht besser, im Gegenteil. Es lenkt den Fokus zu sehr auf das was andere machen und das ist langfristig nie gut. Bei sich sein, seinen Kern kennen, definieren und perfektionieren sollte meiner Meinung nach immer der wichtigste Ansatz sein.

     

    Wie wird eine Kollektion erstellt und ausgewählt? Wer arbeitet alles daran mit?

    Definitiv deutlich mehr Menschen, als man auf den ersten Blick erahnen kann. Alles fängt natürlich bei dem Designer an, der die Richtlinie für Kollektionen absteckt und bestimmt. Hierfür ist eine vorangehende Recherche notwendig, um zu erkennen, welche Silhouetten, Farben, Schnitte und Muster für das nächste Jahr relevant sein werden. Denn in der Mode arbeitet man immer ein Jahr im Voraus.

    Alles fängt dann meistens mit einem übergeordneten Thema, einer Stilrichtung oder einer Inspirationsidee an. Man entscheidet, welche Highlights die Kollektion haben und welche Trend-Schwerpunkte sie aufweisen soll. Welche Zwischenkollektionen soll es geben und wann sollen sie an den Markt gehen? Die grobe Kollektion nimmt das erste Mal Gestalt an. Einzelteile oder ganze Styles werden skizziert, Stoff- und Schnittmuster werden fixiert und auf die einzelnen Entwürfe abgestimmt.

    Steht auf dem Papier alles, werden erste Prototypen und Musterteile von Schneidern oder Manufakturen angefertigt. Diese sind häufig durch Details von den später “richtigen” Kollektionsteilen zu unterscheiden. Bspw. kann es sein, dass Prototypen leicht andere Materialien haben, das Logo fehlt oder sich kleine Farbabweichungen zur finalen Kollektion ergeben. Mit diesem Prototyp arbeitet der Designer dann weiter am Model oder einer Figurine, macht die Feinabstimmungen hinsichtlich Größe und Fit. Hier vollziehen sich die meisten Änderungen, da u.a. noch auf spontan aufkommende Trends reagiert und diese integriert werden können. Später ist dies nicht mehr möglich.

    Die überarbeiteten Prototypen werden im nächsten Step meistens der “Einkauf” und “Wholesale” Abteilung zur Analyse vorgestellt. Hier wird geschaut, welche Teile Potential haben und welche nicht. Es wird bewertet, welche Stücke sich am Markt gut verkaufen könnten und welche wahrscheinlich eher ein Ladenhüter sein werden. Es wird herausgearbeitet, welche Prototypen es final in die Kollektion schaffen, in welcher Menge sie produziert werden und wie sich die Größen verteilen.

    Wenn alles steht geht, es in die Produktion: hierfür ist es als Label wichtig, zuverlässige Produktionspartner zu haben, die nicht nur eine gute Qualität aufweisen, sondern auch Standards hinsichtlich Arbeitsrichtlinien und Gehälter einhalten.  Je nachdem wie das Label aufgestellt ist, kann in großen, kommerziellen und maschinellen Manufakturen produziert werden oder aber auch in Form von Handarbeit. Dies bestimmt am Ende dann natürlich auch immer den Preis des Kleidungsstückes.

    Nachdem die Produktion abgeschlossen und alle Teile hergestellt wurden, beginnt die Auslieferungs- und Präsentationsphase. Hier kommen also auch wir, die Endverbraucher, ins Spiel. Die Stücke werden in die Läden und Onlineshops geliefert und sind nun für uns käuflich. So arbeiten bspw. auch Menschen bei der Gestaltung einer Schaufensterdekoration mit und helfen, die finale Kollektion perfekt in Szene zu setzen. Zusätzlich wird Geld in Werbe- und Marketingmaßnahmen gesteckt, die die Kollektion pushen sollen. Auch hier arbeiten wieder Menschen daran, um eine Marke und ihre Kollektion erfolgreich zu machen.

     

    Was passiert mit der Kleidung, die nicht verkauft wird? Verbrennt die Modeindustrie wirklich ihre Überproduktionen?

    Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht und diese Frage kann ich, und wahrscheinlich auch kein anderer zu 100% und vor allem markenübergreifend beantworten. Fakt ist, dass es einige Konzerne in der Modeindustrie gibt, die die Verbrennung von Kleidungsstücken bereits zugegeben haben. Über die Gründe dahinter kann man spekulieren. Einer könnte sein, dass sich gerade bei Billigketten die niedrigen Preise durch die hohen Produktionsmengen rechnet. Das heißt je mehr produziert wird, desto billiger wird das einzelne Stück im Einkauf, desto billiger kann man es später an den Endverbraucher verkaufen. D.h. hier wird eigentlich nie nach dem wirklichen Bedarf produziert, sondern immer nur nach den besten Zahlen für das Unternehmen. 

    Fakt ist auch, dass unsere Welt in vielen Teilen der Erde im absoluten Überfluss lebt. Probleme wie Kleidungsverbrennung treten dadurch auf, dass sich unsere Welt, unser Anspruch und unser Konsum über die Jahre hinweg nicht immer richtig und gesund entwickelt hat. Denn sind wir mal ehrlich: die meisten von uns wollen immer mehr, immer besser, immer schneller. Im Hinblick auf Mode bedeutet das eine möglichst große und regelmäßig verwechselnde Auswahl an Kollektionen. Versand innerhalb von 24 Stunden und eine kostenlose Retour mit 99 Tagen Rückgaberecht.

    Dinge wie diese führen dazu, dass sich die Modeindustrie den Anforderungen und Wünschen der Endverbraucher anpasst, um am Markt bestehen und attraktiv bleiben zu können. Es wird so produziert, dass die Nachfrage des Marktes gedeckt und befriedigt werden kann. Das bedeutet im Zweifelsfall lieber zu viel Ware als zu wenig und vor allem auch schnellstmöglicher Versand durch vorproduzierte Teile. Konzepte wie Zara oder H&M würden mit dem “erst Produktion auf Bestellung”-System nicht aufgehen und sich zu 99 % auch nicht rechnen.

    Diesen Überdruss an Materiellem und die daraus resultierenden Folgen, wie Verbrennungen, kann man allerdings nicht nur in der Modebranche beobachten. Auch im Nahrungsmittelbereich ist es immer und immer wieder erschreckend, wie viel Essen im Müll landet. Daher sollte es unser aller Aufgabe sein, bewusster zu konsumieren, zu kaufen, zu essen, zu tragen und vor allem zu leben. Denn Entwicklungen kommen nie von heute auf morgen, sondern sind immer ein Resultat aus vorangegangenen Entwicklungen und Taten.

    Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch zahlreiche Modeunternehmen, die vertretbare Verwendungsmöglichkeit für ihre “alten” Kollektionen nutzen. Eine davon sind Outlets, wo die Ware quasi ein zweites Leben bekommt und preislich angepasst wird.

    Wie groß ist der Druck super dünn zu sein?

    Ein Druck ist da, definitiv. Allerdings muss ich hierzu sagen, dass jeder diesen unterschwelligen Druck anders verarbeitet und mit ihm umgeht. Ich kann über mich zum Beispiel sagen, dass ich den Druck Gott sei Dank nicht zu sehr an mich heranlasse, da ich mich und meinen Körper nicht nach der Branche in der ich arbeite beurteile und unter Druck setze, sondern danach, wie ich mich persönlich in meiner Haut am wohlsten fühle. Egal, ob ich in der Modebranche arbeite oder nicht. Ich habe über die Jahre ein relativ gutes Körpergefühl entwickelt und weiß mittlerweile, was meinem Körper guttut und wie ich mich in meiner Haut am wohlsten fühle.

    Nichtsdestotrotz trotz spielt der Körper bzw. das Gewicht in der Modeindustrie immer wieder mal eine Rolle. Das fängt bei Kleidung an, die von Marken und Agenturen bei bspw. einer Ausstattung nur in Sample Size (34/36) angeboten wird. Geht weiter über Models, die gefühlt nur aus Haut und Knochen bestehen und endet damit, dass das Buffet auf Events von vielen bewusst umgangen wird. Ich falle da eigentlich immer aus dem Rahmen, da ich Essen liebe und es für mich ganz stark zur Lebensqualität dazugehört.

    Natürlich achte auch ich ein wenig auf meine Ernährung, nasche nicht jeden Tag, versuche zwei bis drei Mal die Woche zum Sport zu gehen. Allerdings tue ich das alles für mich, meine Gesundheit und mein persönliches Wohlbefinden – nicht für die Modeindustrie.

     

    Die meisten Modeleute machen einen eher unschlauen Eindruck. Stimmt das?

    Nein! Ich finde, dass das tatsächlich auch einfach ein ziemlich unfaires und falsches Vorurteil ist. Nur, weil man sich gerne hübsch anzieht, über ästhetische Dinge des Lebens schreibt und sie voller Leidenschaft lebt, heißt das nicht, dass man nichts im Kopf hat. Im Gegenteil. Ich habe über die letzten Jahre wahnsinnig viele intelligente und gebildete Menschen in der Modebranche kennengelernt. Tolle und inspirierende Gespräche über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder das Leben selbst geführt.

    Man sollte niemals alle Menschen (oder eine Berufsgruppe) in eine Schublade stecken – erst recht nicht anhand ihres Äußeren. Weder in der Modebranche, noch in irgendeiner anderen. Es ist schlicht und ergreifend falsch, dass Modeleute sich nur für Designer, Luxus und Champagner interessieren. Hierbei ist eines wichtig zu verstehen: Mode ist unser Job und das, was wir öffentlich nach außen tragen. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns privat nicht auch für andere Dinge interessieren und uns bilden – dies findet dann einfach nur nicht öffentlich statt. Und nur, weil es nicht auf Social Media auftaucht, ist es trotzdem real.

    Wir Modeleute sind ganz normale Menschen, die vielleicht ein bisschen mehr Interesse an schönen Kleidungsstücken haben und dies öffentlich ausleben. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Und eines kann ich sagen: die Modebranche mag auf die meisten da draußen wie eine rosa Bubble wirken, allerdings ist diese Branche knallhart. Jeder, der in dieser Branche erfolgreich sein will, muss langfristig etwas im Kopf haben. Denn am Ende ist es ein hartes Business, in dem einem nichts geschenkt wird und wo es um so viel mehr als nur Kleidung geht.

     

    Was nervt dich an der Modebranche am meisten?

    Manchmal die Oberflächlichkeit. Dass man oft im ersten Moment nur nach seinem Äußeren, seiner Kleidung und vor allem aufgrund seiner Zahlen (bei Instagram) beurteilt wird. Gerade, wenn man Marken neu kennenlernt und ein Erstkontakt entsteht, spielt der Menschen hinter den Bildern oder den Texten in 90% der Fälle erstmal keine Rolle. Mit sowas muss man lernen umzugehen. Man darf sich dadurch nicht verunsichern lassen, es nicht persönlich nehmen und sich weniger wert fühlen.

    Es ist eben ein Business, das, wenn man es richtig versteht und angeht, unendlich viel Spaß macht. Ich bin ein Mensch, der sehr gerne unter Leuten ist, gerne redet, sich austauscht und immer versucht einen Draht zu den Menschen zu finden. Aufgrund dessen sind in den letzten Jahren auch viele tolle Freundschaften und Bekanntschaften mit Menschen aus der Branche entstanden, die weit über das berufliche hinausgehen. Die Modebranche ist nun mal eine sehr optische und ästhetisch orientierte Branche, die aber durchaus auch Tiefgang haben kann, wenn man sich darauf einlässt. 

    13 Kommentare

    1. Anonymous
      5. September 2018 / 17:27

      Liebe Nina,

      Wieder mal ein super informativer und toller Beitrag! Zur Zusammenarbeit mit mehreren Firmen: Ich verstehe schon, was Du damit meinst, dass man da authentisch bleiben muss. Allerdings werden die Menschen im ‘echten’ Leben ja auch nicht nur eine Uhren- Kleidungs- oder Taschenmarke kaufen sondern sich bei unterschiedlichen Labels den eigenen Style zusammenstellen. Daher finde ich es grundsätzlich ok, wenn man mit mehreren aber ähnlichen Firmen arbeitet und ich finde s auch nicht unauthentisch. Das Cartier/Jaeger-Beispiel finde ich da sehr gut: Beide Marken passen zu Dir also finde ich es auch authentisch :-) Natürlich muss das alles in einem einem gewissen Maß bleiben. Das bekommst Du meiner Ansicht nach toll hin!

      Liebe Grüße
      Hanna

      • FASHIIONCARPET
        Autor
        5. September 2018 / 17:52

        Hallo liebe Hanna,

        danke für deine Worte :) Absolut, da bin ich bei dir. Was ich mit dem Beispiel meinte ist, dass es einfach nicht authentisch ist, wenn man als Blogger oder Influencer innerhalb von drei Wochen drei verschiedene Uhrenhersteller promotet. Das ist einfach nicht real und steht auch in keinem normalem Verhältnis. Dass keiner nur ein einziges Schmucklabel oder ein Taschenlabel trägt ist klar. Allerdings erwarte ich von guten und professionellen Blogger und Influencern, dass sie ein Gefühl dafür haben, in welchen Abständen und Zusammenhängen man Kooperation annimmt und (konkurrierende) Marken bewirbt. Ich persönlich fühle mich nämlich nicht nur euch Lesern gegenüber verantwortlich, sondern auch unseren Partnern. Gerade, wenn Budget in die Hand genommen wird, sollte jeder Blogger und Influencer sein bestes tun, um diesen Partner angemessen zu präsentieren und ihm den verdienten Raum einzuräumen. Und das bedeutet für mich, dass man nicht zwei konkurrierende Marken in den direkt darauffolgenden Wochen postet :)

        Liebst,
        Nina

    2. Melanie Dörner
      5. September 2018 / 15:04

      Vielen Dank für den Einblick hinter die Kulissen

      Liebe Grüße
      Melanie von Glitter & Glamour

    3. Eugenia
      5. September 2018 / 14:46

      Ganz toller Beitrag,liebe Nina
      Es war sehr interresannt zu lesen, was und wie es hinter den Kulissen der Modebrange abgeht.
      Ich liebe deinen Style und bleibe ganz großer Fan von deiner Instagram Seite.

    4. 5. September 2018 / 14:44

      Liebe Nina, mal wieder ein toller, aufrichtiger und interessanter Beitrag. Da ich Modemanagement studieren möchte, gefallen mir solche Einblicke immer ganz besonders. Für Teil 2 oder 3 würde mich noch besonders interessieren, ob du das Gefühl hast, dass andere aus der Modeindustrie Influencer, Blogger oder Youtuber in der Branche eher belächeln oder ob jene schon zu 100% als Teil dieser Industrie angesehen werden.

      Alles Liebe,
      xxMaj-Britt

      https://majstatement.com/

      • FASHIIONCARPET
        Autor
        5. September 2018 / 18:35

        Na klar, die Frage nehme ich gerne noch mit in Teil 2 oder 3 auf :)

    5. 5. September 2018 / 12:37

      Das ist ein echt toller Beitrag Liebes :)
      Super interessant!
      Liebe Grüße
      Juli von JuliJolie

    6. 5. September 2018 / 11:48

      So ein interessanter Beitrag liebe Nina! <3 Ich liebe deine Ehrlichkeit und Authentizität, so toll geschrieben.
      Liebe Grüße, Sandra

    7. 5. September 2018 / 9:16

      Danke für diesen Text. Es ist tatsächlich spannend, mal die Insider Sicht zu hören bzw. zu lesen. Liebe Grüße Jen

    8. Isabella
      5. September 2018 / 7:43

      Liebe Nina,
      Wunderbarer Content! Weiter so!
      Auf deinem Blog lese ich wirklich immer alles. (Und das obwohl lange Text zu konsumieren wohl leider immer mehr aus der Mode kommt) Das was du schreibst ist und bleibt spannend. Ist wie durch ein Modemagazin blättern, nur besser. :)
      Hast du bei dem Abschnitt über Uhren (“zwischen Marken hin und her springt”) darauf angespielt, dass ihr Kampagnen mit Cartier und Jaeger gemacht habt? Oder meintest du das generell?
      Alles Liebe

      • FASHIIONCARPET
        Autor
        5. September 2018 / 7:54

        Hallo liebe Isabella,
        danke dir :)

        Nein, darauf wollte ich eigentlich nicht anspielen, ist aber tatsächlich ein guter Vergleich. Wir haben bspw. in dem Fall von Cartier und Jaeger-LeCoultre mit beiden Marken vorher persönlich abgeklärt, ob es für sie in Ordnung ist, wenn wir diese Zusammenarbeiten so machen. Da uns das ehrliche Verhältnis zu unseren Partnern eben wahnsinnig wichtig ist! Zudem gehören beide Marken auch zu dem gleichen Konzern, sodass man am Ende dann doch irgendwie im gleichen Unternehmen bleibt :)

        xx,
        nina

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