Jeanshosen-Guide: alles zu Flared, Straight, Skinny & Co.

Jeans Hosen Guide

Slim Fit, Loose Fit, Cropped oder Flared – klingt alles irgendwie Spanisch? Mit vielen Fragezeichen über dem Kopf macht Shoppen bekanntermaßen keinen Spaß. Denn wer hat schon Zeit und Lust erst Mister Google zu fragen, was mit all den Mode-Bezeichnungen gemeint ist! Genau deswegen mache ich heute Schluss damit und gebe euch einen Crash-Kurs in Sachen Jeans-Guide. In nicht mal zehn Minuten wisst ihr alles, was nötig ist, um entspannt durch die Denim-Abteilung stöbern zu können. Here we go:

Jeans-Guide:
Das bedeuten Jeanshosen Bezeichnungen

 

1. Slim Fit/Skinny Jeans

Die Bezeichnung Slim Fit kennen wir mittlerweile besser unter dem Begriff Skinny Jeans. Sie ist das perfekte Modell für alle Frauen, die ihre Beine betonen möchten. Denn ihre Passform zeichnet sich durch eine eng anliegende, verführerische Silhouette aus. Das heißt, sie formt einen schmalen Beinverlauf und streckt dadurch optisch. Diese Modelle verfügen immer über einen gewissen Elasthan-Anteil, was sie trotz der engen Passform bequem macht.


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2. Regular Fit/Straight Leg Jeans

Regular Fit bezeichnet ein Modell, dass normalen, durchschnittlichen Figurtypen steht. Sie liegt weder besonders eng an, noch ist sie extrem weit. Im Vergleich zur Slim Fit wirkt sie viel lockerer, ist aber dennoch körpernah geschnitten. Übrigens findet man dieses Modell hauptsächlich in der Männerabteilung. Aber auch Frauen, die einen kleinen Po, schmale Hüften und keine breiten Oberschenkel besitzen, können beruhigt zu diesem Modell greifen.


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3. Comfort Fit/Wide Leg/Relaxed Cut Jeans

Jetzt wird’s bequem, denn die Comfort Fit oder auch Wide Leg genannt, ist super leger geschnitten. Das heißt lediglich die Taille ist der Körperform angepasst. Von da an weitet sich das Bein zum Knöchel hin konstant. Von einer leichten A-Linie bis hin zur extremen Wide Leg Version fällt unter diese Bezeichnung übrigens alles. Und das Beste: Sowohl ein großer Po als auch breite Hüften kaschiert dieses Modell perfekt. Kleiner Nachteil? Männer finden sie meistens nicht so sexy. 


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4. Loose Fit/Boyfriend Jeans

Loose Fit Jeans, besser bekannt als Boyfriend Jeans (meinen Look + Stylingempfehlung zu diesem Modell findest du hier) sind ein Zwischending zwischen Regular Fit und Comfort. Hier rutscht die lockere Silhouette eher Richtung Hüften und Schenkel, während sich das Bein zum Knöchel hin verschmälert und sich wieder mehr der Loose Fit Version anpasst. Der Taillenbund kann übrigens zwischen hüfthoch und High Waist variieren. Der Saum an den Beinen fällt meistens länger aus, damit man die Jeans noch lässig krempeln kann. Ich persönliche liebe den lässigen Schnitt!


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5. Bootcut Jeans

Das Modell Bootcut ist ein Import aus dem Wilden Westen. Denn vor allem Cowboys liebten den Schnitt, der die Cowboystiefel unter dem leicht ausgestellten Bein versteckte. Dieser Schnitt hat übrigens gar nichts mit der Schlaghose zu tun. Dieses Jeansmodell hat zum Knöchel hin eher einen leichten A-Linien Verlauf, während die Flared Jeans sich erst ab dem Knie weitet.


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 6. Flared & Schlaghose

Flared Modelle sind quasi “aufgeblähte“ Jeansmodelle – so zumindest die sinngemäße Übersetzung. Eigentlich sind sie aber vielmehr ausgestellt, denn bei dieser Passform werden die Hosenbeine ab dem Knie weiter.  Der Schlag variiert dabei von leicht bis extrem – je nachdem, was man sich traut und leiden mag. Und obwohl viele Frauen denken, diese Jeans sei unvorteilhaft, bewirkt sie genau das Gegenteil. Durch das schmale Knie und die weiten Beine bekommt die Jeans und ihre Trägerin quasi eine Sanduhr-Silhouette und die Beine werden optisch gestreckt.


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7. Cropped Jeans

Cropped Jeans sind an sich kein bestimmtes Jeansmodell. Sie können eine Flared sein, aber genauso gut  eine Skinny oder eine Straight Leg Jeans. Was cropped beschreibt, ist lediglich die Länge der Jeans. Denn die ist in diesem Fall auf 7/8 Länge abgeschnitten und endet meistens auf Knöchelhöhe. Mal mit ausgefranstem, mal mit Vokulia oder eben auch geradem Saum.


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8. Destroyed Jeans

Auch Destroyed beschreibt kein genaues Jeans-Modell, sondern nur ein mechanisches Verfahren, das einen stark abgenutzten Look bei Jeanshosen erzeugt. Ob durch Bleichmittel oder stone washed, dabei wird immer absichtlich das Material zerstört. Es entstehen glatte Schnitte, aufgerissene Partien, Aufschürfungen oder sogar gebleichte Areale. Die extremste Form dieser Jeans sind übrigens die sogenannten „shot gun“ Jeans.


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Pssst! Hier findest du übrigens meine ganz persönlichen Jeanslabel-Empfehlungen :)

8 Kommentare

  1. Miriam
    11. Mai 2018 / 15:35

    Hey Nina,
    toller und ausführlicher Guide! Eine Frage die bei mir die letzte Zeit aufkam: Momentan findet man neben Boyfriend auch häufiger Girlfriend oder Momjeans. Worin unterscheiden sich diese drei Modelle? Oder ist das eher eine marketingtechnische Umbenennung?
    Viele liebe Grüße
    Miriam

  2. 10. Mai 2018 / 19:55

    Früher mochte ich keine Jeans und auch heute muss es eine bequeme Jeans sein. Am liebsten trage ich Skinny Jeans. Aus weichem Stoff. Eine Levi’s ist für mich ein absoluter Alptraum, da sie so “hart” wirken.
    Ein sehr schöner und ausführlicher Jeans-Guide, den du zusammengestellt hast.
    LG Katharina
    https://dressandtravel.com

  3. 9. Mai 2018 / 20:34

    Liebe Nina,
    mal wieder ein sehr schöner und aufschlussreicher Beitrag. Jetzt habe auch ich endlich mal den Unterschied zwischen Bootcut und Flared verstanden, danke dafür!
    Liebe Grüße
    Lila

  4. 9. Mai 2018 / 20:04

    Toller Guide :) Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Ich liebe Jeans und probiere gerne mal neue Schnitte aus.

    Liebe Grüße, Julia
    https://by-juliak.com

  5. 9. Mai 2018 / 16:59

    Ich liebe Jeans und sehe auf Instagram immer so so viele schöne Waschungen und Schnitte, aber selbst finde ich irgendwie nie die perfekte Hose :D Für mich müssen meine Kleidungsstücke auch immer so bequem wie möglich sein, da ich mich so am wohlsten fühle und ich bin daher schon unheimlich lange auf der Suche nach einer richtig bequemen Mom Jeans mit toller heller Waschung. Leider haben die meist so einen festen Jeans Stoff und sind dann im sitzen nicht sehr bequem :(

    Regular Fit Jeans, wie die, die du trägst gefallen mir auch unheimlich gut! Die machen einen Look gleich noch cooler, vor allem wenn sie abgeschnitten sind :)

    Liebste Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

  6. 9. Mai 2018 / 14:29

    Ohhh, toller Guide liebe Nina! Da sind ja Mal richtig gute Tipps und Infos! Ich liebe eigentlich alle Stile, Mom Jeans würde mir dabei doch noch fehlen, nur cropped mag ich nicht ganz so, weil es einen kleiner macht… aber dafür gut für Frauen, die sehr groß sind und genau das wollen… Aber ich finde, dass dir auf jeden Fall alle Stile total gut passen! Echt tolle Outfits und Teile hast du da rausgesucht. :)
    Liebe Grüße, Sandra / http://shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

  7. 9. Mai 2018 / 12:58

    Das ist echt ein super Guide zu den verschiedenen Schnitten. Ich mag ja Schlaghosen eig immer noch gerne mit hohen Schuhen oder so :) Sonst natürlich immer Skinny Jeans ;)
    LG
    Brini
    https://brinisfashionbook.com

  8. 9. Mai 2018 / 12:02

    Liebe Nina,
    es ist echt richtig cool wie viele verschiedene Jeans Schnitte es gibt. Da ist wirklich was für jeden dabei und auch innerhalb der Schnitte findet fast jeder für sich das richtige. So trage ich Jeans viel häufiger, weil es mir erlaubt, meinen Denim Look trotzdem abwechslungsreich zu gestalten!

    xo Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

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