Welcome To Fakestagram: Über eine Scheinwelt, gekauftes Engagement und Supporter Gruppen

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,,Und wie viele Follower hast du?“, sagte der Mann am Tischplatz nebenan zu mir. Ich hatte gerade ein Glas zu Trinken in der Hand, als er mir den Satz um die Ohren haute und mir fast der Saft im Hals stecken blieb bzw. wieder hochkam.

,,Wie bitte?“, fragte ich mit hörbar entsetzter Stimme. Er wiederholte die Frage und ich begriff, dass er wirklich gerade allen ernstes nicht nach meinem Namen oder meiner Herkunft, sondern nach meiner Instagram Followerzahl gefragt hatte. Natürlich ist diese Frage mittlerweile nichts Neues für mich. Dass diese forsche und extrem oberflächliche Frage allerdings noch vor dem Interesse an meinem Namen oder meiner Herkunft kommt und als Einstieg in ein Gespräch dient, haute mich ehrlich gesagt ziemlich aus den Socken.

,,Hallo, mein Name ist 150k.“

Noch immer schockiert und etwas paralysiert antwortete ich: „150k“, woraufhin er selbstbewusst und in einem leicht abfälligen Ton entgegnete: ,,Aha. Ich auch fast – also mein Magazin. Das hat 100k und davon sind alle Follower echt!“ Ich nickte zustimmend und sagte: ,,Ja meine auch.“ Ob er es mir glaubte oder es ihn interessierte? Ich wusste es nicht, war mir aber ehrlich gesagt auch egal, denn ich kannte für mich die Wahrheit und wusste, dass ich jeden Morgen mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen und jede meiner Kooperationsanfragen ehrlich beantworten kann. Meine Follower sind alle echt und ich habe keinen einzigen jemals davon gekauft, meine Kommentare sind organisch und meine Likes ebenfalls. Was für mich bis vor einiger Zeit noch selbstverständlich war und nicht in einem gesonderten Satz betont werden musste, scheint inzwischen allerdings zu einer echten Rarität geworden zu werden.

Der Magazin Herr fing an über Chiara Ferragni herzuziehen, erzählte am Tisch in großer Runde, dass ja auch sie am Anfang Follower gekauft hätte, dass das ja aber mittlerweile niemanden mehr interessieren würde, weil sie inzwischen so groß geworden ist, dass diese 20k oder 30k gekauften Follower auch niemanden mehr stören würden. Und ja, damit hatte er (leider) Recht, denn genau diese gefühlt immer größer werdende Akzeptanz für Fake-Aktionen und Unehrlichkeit bei Instagram ist das, was mich aktuell ziemlich sprachlos macht. Warum ich ausgerechnet jetzt darüber schreibe? Nun ja, der Anlass für meinen Artikel heute sind zwei Instagram Gruppeneinladung von letzter Woche, die meiner Meinung nach extrem bezeichnend für die Entwicklung von Instagram sind.

Let’s fake together!

Die Rede ist von sogenannten „Supporter Gruppen“, die bei Instagram scheinbar gerade der heiße Shit sind. Supporter was? Mir ist dieser Name das erste Mal vor gut 2 Monaten untergekommen, als ich erfuhr, dass besonders in der männlichen Instagram Szene diese Art von gefaktem Support Gang und Gebe ist. Unverhältnismäßig hohe Like-Raten, mehrere Hunderte (meist sinnfreie und unpersönliche) Kommentare wie „Mega Style bro“, „Outfit 100“ oder „H A M M E R“ und ein Account-Wachstum, dass in keinerlei normalem und organischen Verhältnis steht, sind charakteristisch. Und nun wurde auch ich letzte Woche zu gleich zwei dieser Gruppen eingeladen.

Supporter Gruppen sind geschlossene Instagram Gruppen, zu denen man nur von anderen Mitgliedern der Gruppe eingeladen werden kann. Was es meiner Meinung nach weder besser noch qualitativer oder exklusiver macht. Jedes Gruppenmitglied postet jedes Mal, wenn er etwas Neues auf seinem Instagram Account hochgeladen hat, eine Info in die Gruppe und fordert die anderen Gruppenmitglieder somit auf, das neue Bild zu liken und zu kommentieren, damit so die heiß begehrte Interaktion steigt, das Bild wohlmöglich bei anderen im Beliebtheits-Feed auftaucht und man so im besten Fall auch on Top noch neue Follower generieren kann.

Zugeben, die Idee an sich ist nicht so dämlich und sich gegenseitig zu unterstützen nie verkehrt. Genau deswegen verurteile ich auch nicht die Menschen, die in diesen Supporter-Gruppen sind oder sie (aus Verzweiflung) ins Leben gerufen haben. Geschweige denn, dass ich Instagram in irgendeiner Form dafür verurteile. Nein. Was ich allerdings verurteile, ist die Entwicklung, die sich irgendwie als unkontrollierter Selbstläufer bei Instagram vollzogen hat. Das User es mittlerweile nötig haben nach Anerkennung in Form von virtuellen Herzen und gefaktem Interesse öffentlich bei anderen zu betteln. Dass Blogger (die mehr als nur einen hübschen Instagram Feed zu bieten haben) vermehrt nur noch nach Likes, Kommentaren und Followern bei Instagram beurteilt werden und nicht nach ihrem Fit zur Brand, ihrer Zielgruppe oder der Qualität ihres Contents. Denn diese Supporter Gruppen sind das traurige Resultat der immer größer werdenden Relevanz von Instagram für Marken und Unternehmen. Es scheint egal geworden zu sein, ob die Likes, die Follower und die Kommentare gefakt oder gekauft sind – Hauptsache sie sind da! Egal wie!

Oh du wunderschöne Scheinwelt… 

Dass diese Entwicklung allen Ernstes dazu führt, dass gestandene Bloggergrößen in Deutschland schon einmal darüber nachgedacht haben etwas zu kaufen, oder es tatsächlich getan haben, macht die ganze Sache nicht besser. Im Gegenteil! Denn ja, ich habe schon mit mehreren Bloggern über das Thema gesprochen. Man tauscht sich aus, redet über Zweifel und philosophiert, wo das alles noch hinführen soll. In diesen Gesprächen fielen dann auch des Öfteren mal Sätze wie ,,Ja vielleicht sollte man einfach mal ein paar Follower kaufen und dann ist alles deutlich einfacher“ oder ,,Es kauft doch gefühlt eh jeder zweite und es scheint am Ende trotzdem niemanden zu interessieren“ gefallen.

Und ja, auch ich hatte schon Zeiten, in denen ich darüber nachgedacht habe. In denen ich mich so unter Druck gesetzt gefühlt habe und das obwohl ich mit meinen 152k nicht so schlecht gestellt bin. Ich kann mir also nur zu gut vorstellen, wie es Bloggern mit weniger Followern ergeht. Ich habe es nie getan, habe nie irgendwas gekauft und ich werde es auch nie tun, denn ich könnte nicht mehr in den Spiegel gucken. Was ich allerdings getan habe ist, mich damit abzufinden, dass der Großteil meiner Zielgruppe (Gott sei Dank) einfach zu alt für Instagram ist und sich (Gott sei Dank) lieber auf meinem Blog aufhält. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich den Instagram Algorithmus nie verstehen werde, geschweige denn beeinfluss kann. Ich habe mich dazu entschieden, dass ich mehr als „nur“ Instagram sein möchte. Eine Persönlichkeit, eine junge Frau, die es liebt auf ihrem Blog Texte zu schreiben, Geschichten zu erzählen und euch, meine Leser, mit in meine persönliche Welt zu nehmen, die aus mehr als nur einem hübschen Feed besteht.

Ein Blog kann so viel mehr als nur ein hübsches Quadrat sein

Denn am Ende kräht kein Hahn mehr nach einem Instagram Posting von vor zwei Tagen. Aufwendig geschriebene Blogposts hingegen können langfristiges Storytelling garantieren, sind für SEO hilfreich und können auch für die Zukunft deutlich qualitativer etwas für das Image und die Brandawreness einer Marke tun.

Ich bin kein Instagrammer! Ich bin ein Blogger! Ein Blogger, der es leid ist, viel zu oft nur auf seinen Instagram Account reduziert zu werden. Denn ich habe so viel mehr zu bieten und so viel mehr zu geben, wenn es denn nur gewünscht wird. Und ja, ich bin schockiert, wenn Marken und Unternehmen immer noch glauben Instagram wäre langfristig das große (authentische) Ding. Ernsthaft? Schlecht gemachte #Ads, plumpes Product Placement, bei dem es einem kalt den Rücken runterläuft und Supporter Gruppen, die sich gegenseitig dabei helfen die Agenturen und Marken in Hinblick auf ihre Likes und Kommentare an der Nase herumzuführen?

Vielleicht bin ich naiv, aber ich glaube einfach immer noch daran, dass sich Qualität durchsetzt. Dass gute Leute, die einen guten Job machen, ehrlich sind und authentische Inhalte liefern, die zur Marke und eben auch zum Blogger selbst (!) passen, langfristig überleben werden. Und nein, diesen Glauben will ich nicht aufgeben, denn er ist das, wofür ich stehe und arbeite. Ich hoffe auf die Wende, in der Marken und Unternehmen wieder erkennen, dass sie mehr als 16-Jährige Teenager mit 500k auf Instagram brauchen, um ihre Marke zu stärken. In der sie verstehen, dass mit einem reinen Instagrambild und einer lieblos geschriebenen Caption nicht viel bewegt werden kann. In der sie verstehen, dass es mittlerweile so unfassbar easy ist alles zu faken – Follower, Likes und Kommentare. In der sie verstehen, dass Support nicht in Form von Instagram Supporter Gruppen stattfindet sollte, sondern in Form von schönen, inhaltlich starken und authentischen Projekten, die mehr als aus nur aus einem Bild von Tausenden im Feed bestehen. Projekte mit Tiefe, von der alle Seiten etwas haben: Die Marke, der Blogger und nicht zu vergessen der so wichtige Leser (also ihr), die das Ganze am Laufen halten und ohne die kein einziger Blog da wäre, wo er ist. Ich wünsche mir einfach, dass das große Ganze wieder mehr Wert bekommt, anstatt nur das kleine Quadrat im Feed.

Amen! Und sorry für das Buch, aber das musste einfach gerade mal raus. Und natürlich interessiert mich wie immer wahnsinnig, wie ihr zu diesem Thema steht. Ich freue mich auf eure Meinung :)

PS: Meine liebe Stormi hat dazu ebenfalls vor ein paar Tagen hier einen schönen Beitrag geschrieben, den ich euch hiermit ans Herz legen möchte.

64 Kommentare

  1. 4. September 2016 / 13:03

    Von solchen supporter groups habe ich keine Ahnung und interessiere mich auch nicht dafür. Allgemein würde ich aber Instagram nicht verurteilen. Ich blogge, weil es mir Spaß mach, aber Instagram macht mir nun mal auch Spaß. Das tolle an Instagram ist meiner Meinung nach, dass man da viel schneller und direkter miteinander kommunizieren kann, als beim Bloggen. Außerdem mag ich nun mal schöne (outfit)Fotos, und die leicht zu handhabenden Möglichkeiten, meine eigenen Fotos zu bearbeiten.

  2. Katti
    19. August 2016 / 15:59

    Liebe Nina,

    Genau deshalb mag ich Dich und Deinen Blog so sehr! Toller Artikel.
    Ich selbst hab keinen Blog und lächerliche 100 Follower. Ich bin einfach nur Konsument dieser Medien und finde es toll, wie ehrlich du solche Einblicke vermittelst!
    Danke!
    Katti

  3. 8. August 2016 / 9:22

    Liebe Nina,

    ich bin wahrscheinlich noch nicht „lang genug im Geschäft“ um über derartiges urteilen zu können, aber es schockt micht davon zu lesen und auch zu hören wie leicht es geworden ist zu betrügen.
    L4L und F4F sind natürlich mittlerweile geläufige #hashtags geworden, nichtsdestotrotz: Was bringen mir unwahrscheinlich hohe Followerzahlen oder herzlose Kommentare, wenn die Personen von denen dies ausgeht sich überhaupt nicht für mich interessieren.
    Ich finde es gut, dass du das an dieser Stelle einmal angesprochen und aufgeschrieben hast.

    Viele Grüße,
    Susa

    http://www.misssuzieloves.de

  4. 31. Juli 2016 / 13:34

    Liebe Nina,

    ich sehe das genau wie du. ? Ich habe selbst per Mail schon mehrfach Angebote bekommen, um Follower auf Instagram zu kaufen. Eine deutlich schönere Zahl würde mein Profil zieren und lässt es im ersten Scheinmoment auch bestimmt gut aussehen. Aber was habe ich davon, wenn alles doch Fake ist? Ich könnte mich damit nicht mal ansatzweise wohl fühlen. Lieber baue ich mir alles selbst auf und habe echte Follower, die meine Bilder kommentieren und mit denen man sich wirklich austauschen kann, als das. Auch wenn es nur super langsam voran geht, bin ich dankbar für jeden einzelnen Menschen, der mir folgt und sich für das interessiert was ich poste! AMEN.?

    Liebe Grüße
    Anne

    http://www.annesfashionlove.blogspot.com

  5. 29. Juli 2016 / 11:38

    Oha, das mit diesen Gruppen wusste ich gar nicht. Macht aber Sinn! Danke für diesen ehrlichen und tollen Blog Beitrag. Ich habe mich ehrlich gesagt auch ein bisschen distanzieren müssen sonst wäre ich womöglich verrückt geworden. Mittlerweile ist es mir wirklich egal wie viele Follower ich habe, das einzig wichtige ist, dass Instagram weiterhin Spass macht und deshalb ist mir die Interaktion wichtig.. denn da sieht man, wer sich wirklich für deinen Content interessiert. Ich denke einfach, dass der Markt übersättigt ist und mittlerweile gefühlt jeder Blogger ist, das macht das Ganze eben uninteressant.. naja.

  6. 28. Juli 2016 / 16:49

    Oh ja, ich habe gerade erst mit dem Bloggen angefangen und wenn ein eigener Post keine Likes/Kommentare bekommt, denke ich schon mal darüber nach, was ich „falsch“ gemacht habe oder was besser werden muss.

    Und auf Instagram sind mir auch mal „User“ gefolgt, die schon in der Beschreibung verrieten, dass es darum ging, wie man sich möglichst viele Follower aneignen kann (kaufen etc.). Schon schade, dass man danach bemessen wird, wie viele Likes oder Follower man um sich sammelt – und das man z.T. auch selbst anfängt, sich nach Likes zu bemessen.

    Ein wirklich schönen Blog hast du btw. :)

    LG Lynnychen

  7. Luisa
    25. Juli 2016 / 21:02

    Hi Nina,

    Ich bin echt total sprachlos aber gleichzeitig auch froh diesen Post zu lesen! Du investierst in deinen Blog so viel Zeit und Liebe, dass es nur belohnt t werden muss. Ich denke, dass der qualitative unterschied sehrwohl zu unterscheiden ist – besonders bei dir!! Man merkt einfach, wie sehr du für deinen Blog lebst und was du für eine ehrliche Haut bist. Viele Leser können sich damit identifizieren und das ist es, was dich von solchen „Fake-Gekaufte-Instagram-Möchtegern-Bloggern“ unterscheidet :-)
    Du gibst manchen echt den Mut, doch das sogenannte „Bloggerprojekt“ zu starten, auch wenn der Anfang schwer ist. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erschafft! :-D
    Dein Blog ist einer der wenigen, wo ich mich öfters aufhalte und auch gerne kommentiere! Normalerweise bin ich eher die stille Leserin, aber selbst da musste ich meinen Senf zu abgeben.
    Irgendwann zahlt sich die harte Arbeit aus und ich hoffe, dass die Leser das Merkmal nicht auf „Likes“ und „Follower“ begrenzt!
    Ich hoffe, du wirst noch viele Artikel auf deinem Blog veröffentlichen und bleibst du authentisch wie du rüberkommst :-)

    Achja, was mich als begeisterte Leserin aus dem Norden interessieren würde, ob du nicht mal eine Veranstaltung in München organisieren kannst, wo wir Leser dich mal persönlich kennenlernen könnten? :-)

    Liebe Grüße
    Luisa

  8. 25. Juli 2016 / 17:46

    Toller Post! Und dass du damit einen empfindlichen Nerv getroffen hast, sieht man auch stark an den Kommentaren. Ich kann mich da nur anderen anschließen – heute als kleiner Blogger hat man es nicht leicht. Wenn man dann nur auf die blöde Follower-Zahl auf Instagram reduziert wird und der Blog nichts wert ist, ist das schade.
    Lg Sabi

  9. 23. Juli 2016 / 22:06

    Ich kann dir da nur zustimmen liebe Nina! Ich bin so ein Blogger-Neuling bzw. noch „kleiner Blogger“ mit wenigen Follower und ich tue mir da echt schwer.. Seit ein paar Tagen erst merke ich, wie meine Herzchen immer weniger werden.. Schade, dass Instagram den ursprünglichen Sinn des Portals vergessen bzw. ausgelöscht hat und somit nur mehr auf Profit aus ist bzw. seinen Algorhytmus dementsprechend angepasst hat. Schade! Denn die Grundidee war ja eigentlich eine ganz tolle…!

    **Ani**

    http://www.kingandstars.com

  10. 23. Juli 2016 / 20:27

    Ich mag Instagram, doch meine Followerzahlen wachsen so langsam wie meine Haare… oder eher wie Stalagtiten in ´ner Tropfsteinhöhle. Da sieht man, wohin einen ein echtes, ehrliches Leben führt – zumindest multimedial. Ungefiltert, ungefaked und ungefolgt, so sieht´s aus.
    Und da so viele Instagram einfach als ein wichtiges Barometer für Erfolg sehen, sind 150K nun mal besser als bemitleidenswerte 150. Ja, ohne K!
    Was viele dazu veranlasst, Follower zu kaufen oder sich supporten zu lassen?
    Wenn sogar die Ferragni zuerst Follower kaufen musste, um sichtbar zu werden?
    Ehrlich währt am längsten, doch die Netten kommen als letzte durch´s Ziel.

    Ich würde so gern stolz auf meine kleine „Gefolgschaft“ sein, doch die Großen machen einem einfach die Freude kaputt. Man ist nur mit ´nem „K“ wirklich interessant.

    Grüßle
    Kali von
    Miss Bellis Perennis

  11. 23. Juli 2016 / 19:12

    Liebe Nina,

    du hast wirklich in allen Punkten so recht! Ich hab mich schon darüber lustig gemacht, dass manche Leute sich offensichtlich Follower kaufen und Likes und man es teilweise sogar sieht (!) und sie es dann abstreiten. Leider fallen in Folge dessen auch immer wieder viele Marken darauf rein, das ist dann doch traurig.. gestern habe ich tatsächlich auch meine erste Einladung zu einer solchen Gruppe bekommen und erst mal nett abgelehnt :D
    ich finde es übrigens super, dass du ab und zu so ehrliche Posts bringst, das macht dich doch mit zu einer meiner Lieblingsbloggerinnen :-)

    Viele Grüße
    Laura von http://thegoldensideoflife.com

  12. 23. Juli 2016 / 17:14

    Ich finde auch, dass sich Instagram sehr negativ entwickelt hat und das aus mehreren Gründen. Zum einen habe ich das Gefühl, und da bin ich wahrscheinlich nicht alleine, denn sonst gäbe es dieses Follower-kaufen-Ding erst gar nicht, dass es mittlerweile unmöglich ist, groß bzw. bekannt zu werden. Als ich 2011 meinen ersten Account erstellt habe, war es super leicht durch Hashtags Follower zu generieren, so hatte mein damals privater Account nach einem halben Jahr über 2000 Follower und durchschnittlich um die 100-200 Likes pro Bild, eigentlich recht viel für eine 16 jährige die nur Selfies mit Freunden, Blumen und Haustiere fotografiert.
    Doch mittlerweile werden Hashtags nur noch für Spam benutzt, und likes bekommt man durch sie auch nicht mehr, zumindest nicht so wie früher. Das habe ich besonders bemerkt, als ich meinen heimlichen Blogaccount erstellte. Instagram ist völlig überlaufen und keiner interessiert sich mehr für die kleinen Blogger die verhältnismäßig wenig Follower haben. Es ist auch leichter jemandem zu folgen und der Person somit, wenn auch übertrieben gesagt, dass Vertrauen zu schenken, wenn schon 100k andere Follower da sind, dann muss dieser Blogger XY ja gut sein. Das ist auch okay und ich war früher wahrscheinlich auch lange so drauf, andererseits muss ich aber auch sagen, dass es wirklich keinen Spaß macht, Content auf Instagram hochzuladen, wenn Likes und Kommentare ausbleiben. Klingt irgendwie sehr falsch, aber im Endeffekt lädt man die Bilder ja hoch, weil man möchte dass sie gesehen werden.
    Ich weiß, dank Statistiken und Co, wie mein Blog sich entwickelt und muss Instagram zum Glück nicht als Maßeinheit für Erfolg sehen. Trotzdem nervt es mich so sehr, wenn es sich bei Kooperationsgesprächen nur um diese App dreht, die mich einfach nicht repräsentiert. Wie du schon gesagt hast, sehe auch ich mich als Blogger und nicht als Instagrammer. Ich möchte für meine Texte und Mühen bewertet werden und nicht für ein schnelles Handyfoto, auf dem alles schön zurechtgerückt ist.
    Dieses Gefake versuche ich aber mittlerweile so gut es geht zu ignorieren. Nur ist es doch trotzdem irgendwie komisch, wenn die großen Instagrammer alle das gleiche posten, so als würde deren Leben nur aus perfekten Hintergründen, Fit Tea und Shopping bestehen.
    Instagram hat einfach seine Leichtigkeit verloren und macht mir keinen Spaß mehr. Schade eigentlich, denn früher war es wirklich meine Lieblingsapp in der ich täglich mehrere Stunden verbracht habe. Klar, würde es wahrscheinlich auch mir wieder mehr Spaß machen, wenn ich einen größeren Account hätte, aber den erreicht man mit Authentizität nun mal nicht.
    Nun ja, ich find es jedenfalls sehr schön zu sehen, dass du, trotz deines doch recht großen Accounts, nicht den Bezug zur Realität verloren hast und dich nicht auf Zahlen reduzieren lässt. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle noch outen und dir sagen, dass ich eigentlich nur deinen Blog lese und deinen Feed auf Instagram so gut wie nie besuche. Ich bin und bleibe einfach der klassische Blogleser, dem Zahlen nicht wichtig sind, wenn mir deine Posts hier auf dem Blog gefallen, komme ich wieder, egal ob du 5000 oder 500000 Pageviews im Monat hast :)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Lisa

  13. 23. Juli 2016 / 13:08

    Danke danke danke für diesen wundervollen Post. Ich mag vor allem „Ich bin Blogger, kein Instagramer“. ich finde es auch sehr schade, dass heute vieles nur auf Instagram reduziert wirst. Hast du dort 60k bist du automatisch ein guter Blogger. Ähhh???

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  14. 23. Juli 2016 / 12:28

    Danke für diesen Post liebe Nina! Du hast so Recht!
    Mein Blog ist wirklich ein winzig kleines Baby und ich habe im Mai erst angefangen aber schon länger Instagram und trotzdem nur um die 150 Follower. Weil mein Feed nicht überbeleuchtet und voller Bikini Bilder ist…. gegen beides ist nichts einzuwenden..wers mag aber mir sind diese ganzen „perfekten“ Profile einfach nur noch viel zu langweilig. Da folge ich lieber coolen und echten Accounts die dann meistens nicht so viele Follower haben…
    Ich glaube sowieso das Instagram oder auch Snapchat eher etwas für Kinder & Jugendliche ist und meine Zielgrußße ist dass nicht….naja wer weiß was noch kommt..

    Aber ich finde es klasse wie du denkst denn das wichtigste sollte der Blog sein…alle anderen Apps sind doch immer nur Trends…nur schade das Firmen so auf die Zahlen schauen anstatt eher kleinere aber damit exclusivere Blogger zu beschäftigen…

    Liebe Grüße

  15. Lea
    23. Juli 2016 / 11:12

    Hi Nina,

    ich fand der Post sehr interessant zu lesen. Ich persönlich bin gerade noch am Anfang meines Blogger Daseins und mich ganz ehrlich zugeben – Follower zu kaufen schien alles leichter zu machen. Getan hab ichs nie ich will lieber durch einen schönen und ehrlichen Blog punkten, denn wie du gesagt hast, ich bin Blogger und kein Instagramer. Danke für deinen ehrlichen und erfrischenden Inhalte die du immer wieder bietest. EIn wunderschönes Wochenende noch!

    Love, Lea

    http://writtenbylea.blogspot.de

  16. 23. Juli 2016 / 0:28

    Wie Recht du hast, ich frage mich auch immer, was bringen euch die Fake Follower? Was bringt es, 100k Follower zu haben, aber den Blog lesen nur 10 Leute? Meiner Meinung nach sind dies Wannabees, denn alle die aus Leidenschaft bloggen tun dies in erster Linie, weil es Spass macht, toll falls es mal mehr wird. Mein Blog z.B. ist Werbebanner etc frei, ich hasse Werbebanner, insbesondere bei Blogs die sonst schon eher nicht ästhetisch gestaltet sind, werden noch 50ig Werbebanner eingebunden… Off Topic ^^ Man sollte sich über seine Person, Stil, Aussage definieren nicht aufgrund von (gefakten) Followerzahlen. Auch der ewige Neid geht tierisch auf den Senkel, da gibt’s echt Leute die rasten quasi aus, wenn die etwas von einer Firma bekommen hat und sie nicht…

  17. 22. Juli 2016 / 20:53

    hallo nina,
    da sprichst du mir aus dem herzen und deshalb bedanke ich mich für den ehrlichen beitrag.
    liebe grüße zum wochenende!

  18. Lina
    22. Juli 2016 / 19:48

    Hallo liebe Nina!
    Ich finde das Thema sehr spannend, denn ich frage mich immer wieder, ob diese Fake-Akkaunts auch von den Blogger benutzt werden, die sehr viele Follower haben. Vor allem, frage ich mich ob die Follower gekauft worden waren, wenn ich vor ein paar Tagen auf besimmten Instagram Akkaunts war, und inzwischen mehrere tausend Follower der jenige bekommen hat. Auch ich habe ein paar Sekunden überlegt, ob ich Fake-Follower brauche. Aber ich möchte, dass meine Follower sind echt und authentisch, auch wenn ich nur 500 Follower habe. :D
    Ich finde super, dass du alles selbst geschafft hast und folge dir um so lieber!

    Liebe Grüße aus Nürnberg,
    Lina :*
    http://www.linas-magical-world.blogspot.de

  19. 22. Juli 2016 / 19:28

    Danke Nina, für diesen tollen Beitrag! Beim Lesen ist mir eben wortwörtlich die Kinnlade runtergeklappt. Geht’s noch? Dich zu Beginn eines Gespräches nach deinen Followerzahlen zu fragen, ist wirklich das Letzte. Gefühlt geht es für viele leider nur noch um den Schein und das Materielle. Wie kommt man bitte auf die Idee Suportergruppen ins Leben zu rufen?! Also mir wäre das wirklich zu peinlich und ganz ehrlich: Zeichnen wir uns nur noch durch Likes und Followerzahlen aus?! Traurig!
    Umso bewundernswerter finde ich es, dass du da nicht mitziehst. Bei einem Blog ist es wichtig eine „gerade Linie“ zu verfolgen. Schön, dass du das machst.
    Ich habe auch noch nie Follower gekauft und werde es auch nie. Klar, mein Blog ist noch sehr klein, genau wie mein Instagramaccount, aber ich könnte mir danach nicht mehr in die Augen schauen.
    Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende und bleib so wie du bist!
    Alles Liebe,
    xxMaj-Britt

    https://majstatement.wordpress.com/

  20. Kathi
    22. Juli 2016 / 16:04

    Liebe Nina,
    Ein ganz, ganz toller Post! Ich kann Dir wirklich nur voll und ganz zustimmen und Dich ermutigen Deinen Weg genau so weiterzugehen!
    Ich finde es naiv, dass andere große deutsche Blogger so sehr auf Instagram setzen und dabei völlig außer Acht lassen, dass die App immer weiter den Bach runtergeht und vermutlich bald durch etwas Neues ersetzt wird. Außerdem ist der Blog das, was Euch alleine gehört und worüber Ihr bestimmen könnt.
    Ich finde es sehr, sehr schön, dass man bei Dir sehen kann, dass ein Konzept, viel Arbeit und Struktur dahinter steckt und man sieht, dass es wirklich ein ganz normaler, authentischer und harter Job ist! Bei anderen Bloggern kommt mal jede Woche ein Post und dann wieder die Ausreden, sie würden sich bessern aber die Zeit Fehle ja…Für mich völlig unverständlich!
    Also: Weiter so und danke für deine tollen Posts!!!
    Liebe Grüße aus Bonn :)

  21. 22. Juli 2016 / 15:54

    Liebe Nina, es ist wirklich schlimm, wie sehr man teilweise auf die Follower Zahl reduziert wird, das ist doch nicht mehr normal! Verstehen bzw. wissen die Firmen denn, wie viele Follower gekauft sind, oder ist ihnen das einfach egal? Keine Ahnung wohin das alles noch führt. Jedenfalls ist es echt mega schade, dass so viele Instagramer ihre Follower kaufen, das macht irgendwie die ganze Idee dahinter zunichte und ist einfach nur unfair. Ich sehe es wie du, auch ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich Fans oder Likes oder sonst was kaufen würde. So verlockend es ist, ich werde es nicht machen. Ich denke immer, entweder es funktioniert oder es soll eben nicht sein. Man sollte das Schicksal nicht „betrügen“. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag und ganz liebe Grüße aus Freiburg, Neele von http://justafewthings.de

  22. 22. Juli 2016 / 15:45

    Liebe Nina,
    Du hast einen super tollen Artikel über ein wirklich nervendes Phänomen geschrieben. Ich verstehe die Agenturen auch nicht, wie kann man sich nur so blenden lassen. Ein guter Blog mit vernünftigem, aussagekräftigem Content ist doch eigentlich wesentlich mehr wert, als ein Foto, dass nach 1-2 Tagen schon überholt ist. Ich habe meinen Blog erst seit etwas über einem 1Jahr und Insta noch kürzer. Und es nervt mich total, wenn diese selten blöden Anfragen/Angbote im Kommentar stehen, ob ich nicht Follower kaufen möchte. Ehrlich gesagt, ist mir mein Geld zu schade dafür! Ich denke auch, dass ehrliche Follower viel besser sind. Was mir auch immer wieder auffällt ist, dass es einen Tag einen Schwung Follower mehr gibt und am nächsten Tag sind sie wieder verschwunden. Was soll so ein Mist! Entweder ich mag etwas und folge dem gern, oder ich lass es bleiben! Wenn mich Agenturen anschreiben und meine „Kanäle“ wissen wollen, dann antworte ich auch jedes Mal, dass die Follower wenig aber zuverlässig und echt sind. Mir ist das eben auch sehr wichtig! Ich brauche keine Fakes und wenn ein Auftraggeber meint ich sei zu „klein“ für seine Ware, weil ich noch keine soundso viel K´s habe, dann soll er es eben lassen. Ich jedenfalls definiere mich nicht über Followerzahlen, sondern über meinen Content und meine Fotos, denn DAS bin ich!
    Liebste Grüße,
    Mo
    http://www.just-take-a-look.berlin

  23. 22. Juli 2016 / 15:24

    Liebe Nina,
    Wie Recht du mit einigen Dingen doch hast! Sowieso habe ich das Gefühl, dass es den „Instagram-Style“ gibt, der sich jetzt bei der Generation, die so 10 Jahre jünger ist als wir durchsetzt und der eine totale Gleichschaltung und oft auch sehr einseitiges Schönheitsideal bedeutet! Eine bedenkliche Entwicklung ! Bleib so kritisch wie du bist! Mach weiter so! Viele liebe Grüße aus Leipzig von
    Eli

  24. cosmo_bob
    22. Juli 2016 / 14:32

    Überraschen tut einen das ja schon nicht mehr. Aber das ist ja genau eine Tatsache, die dich schockiert. Ist auch gut: wenn es einen nicht mehr bewegt, dann ändert sich auch nix. (:

    Die von dir beschriebene Entwicklung ist zwar traurig, weil es offensichtlich mehr und mehr um Quantität geht, passt aber auch zur Szene. Ich hab das Gefühl, ich könnte jeden Tag einen anderen Blogger hinzufügen, es gibt sooo viele. Und trotzdem seh ich wieder und wieder die gleichen „individuellen“ Posts der Gucci-Schuhe, des Lucca Couture Kleides, der Frühstückstische etc. Man ist schon fast übersättigt und ich kann mir vorstellen, als Blogger/Instagrammer steht man richtig unter Druck.
    Das sieht man schon daran, dass viele Blogger vermehrt übers Bloggen an sich schreiben und Anleitungen geben…

    Ich sortier mittlerweile echt schnell wieder aus und man kommt automatisch auf Leute, die in neuere Richtungen gehen. Zum Beispiel hab ich das Gefühl, dass Fair Fashion immer mehr Auftrieb hat (find ich auch gut) aber eben auch noch eher eine Lücke füllt und sich damit eher spezialisiert. Eventuell reguliert sich das am Ende alles selbst?
    Und dann ist ein guter Blog am Ende wirklich das beständigere Medium. Wenn sich der hält, ist das doch wirklich ein Qualitätsmerkmal. Ich denk mal, da brauchst du dir zum Glück keine Sorgen machen :)

  25. 22. Juli 2016 / 13:55

    Liebe Nina,

    Du hast es wieder einmal geschafft einen super tollen Beitrag zu schreiben. Ich bin entsetzt darüber, dass es wirklich Leute gibt bzw. das es anscheinend so vielen Leute gibt die einen unehrlichen Instagram Account besitzen – in Form von follower, likes etc. kaufen. Das hätte ich nicht gedacht…
    Ich finde es sehr schön dass du uns immer an den auch nicht so schönen Dingen teilhaben lässt.

    xx Gina von http://www.ginasptz.com

  26. 22. Juli 2016 / 13:26

    Oh, so ein Magazin-Typ ist mir bei einer Eventeinladung vor ein paar Jahren auch mal begegnet. Noch vor dem Hallo wurde die Leserzahl abgefragt. Ich hoffe fast, dass es der gleiche war und nicht mehrere davon draußen rumrennen. ;)

  27. 22. Juli 2016 / 12:28

    Hallo Nina!
    Ich bin beeindruckt davon wie gut du das momentane Problem in Worte gefasst hast!
    Ich bin nur eine kleine Bloggerin mit ein paar mehr als 1000 Follower, aber ich ziehe trotzdem mein Ding durch ob mit 1000 oder 10000 follower. Auch bei mir häufen sich die Kommentare und Anfragen nach den Motto „für 100 Euro bekommst du 2000 neue Follower“ Für mich kam es nie in Frage so eine Anfrage anzunehmen, aus dem gleichen Grund wie bei dir! Ich möchte morgens aufstehen und mit einem guten Gewissen in den Spiegel schauen!

    Auch ich hätte gerne eine weitere Reichweite mit meinem Blog/ Instagramaccount. Aber lieber mache ich 1000 echte Follower mit meinem post glücklich als 10000 unechte Follower denen es eigendlich total egal ist was ich poste.

    Danke für diesen tollen Blogpost von dir! Dadurch fühle ich mich wieder neu gestärkt um in dieser schweren Bloggerbranche weiter um echte Follower zukämpfen!
    Danke dafür! ❤️

  28. Natalia
    22. Juli 2016 / 11:21

    Ich bin beeindruckt – seit Monaten beschäftige ich mich mit diesem Wahn und du hast es jetzt wunderbar in Worte gefasst. Ich persönlich finde es außerdem sehr anstrengend, mir täglich die ganzen Hauls anzusehen. Die (Instagram)Blogger kriegen Kleidung oder Schmuck zugeschickt, aufgrund der vielen Follower, präsentieren diese und sind absolut begeistert. Wer wäre das nicht von kostenloser Kleidung/Schmuck, die gerade angesagt ist. Qualitativ minderwertig und nicht besonders günstig – Nachkäufer finden sich immer. Wer sich da noch selbst erträgt, für Marken „Werbung“ zumachen, zu Teilen, die man sich sonst wohl nicht kaufen würde, nur um noch mehr kostenfreie angesagte Mode zu erhalten – das ist traurig. Und bei mehreren Bloggern fiel auch auf, dass sie ab und zu Trödelmärkte veranstalten und teilweise neue Sachen dort weiter verkaufen – das ist der Wahnsinn. Die Instagram Welt hat sich verändert. Ich „kämpfe“ um jeden Follower und sortiere die Fakes aus und habe einfach nur Spaß an Insta, schöne Bilder zu machen, sie zu bearbeiten und anderen dadurch eine kleine Anregung zu geben. Über kostenlose Kleidung, Schmuck oder Reisen würde ich mich natürlich nicht beschweren, mich selbst aber nicht dafür verlaufen, wenn ich nicht davon überzeug bin.

  29. 22. Juli 2016 / 12:07

    Toller Post – du hast dieses Thema mal wieder wunderbar in Worte gefasst!! Und genau da, ist auch eine deiner großen Stärken – abgesehen natürlich von wunderbaren Outfits und Bildern – aber hier merkt man eben doch den Unterschied.

    Ich bin es ehrlich gesagt auch leid, dass der Instgram Feed insgesamt immer eintöniger wird – immer dieselben Bikinis/ Uhren/ Onlineshops, die sich an Profile mit (angeblich) großer Reichweite wenden….
    Leider entscheiden sich eben doch noch zu viele Marken/ Agenturen/ Instagrammer/ Blogger zu Zusammenarbeiten, die eigentlich für keine der beiden Seiten einen Sinn ergibt.

    Nun ja, wie du schon sagst- ein Blogpost ist wahrhaft nachhaltiger als jeder Instagrampost, von daher denke ich werden wir sehen was die Zukunft bringt, denn irgendwann wird diese Blase wohl platzen… ;-)

    Nicht zuletzt – was ich noch interessant finde, dass du erwähnst, dass diese Supportergruppen vor allem bei männlichen Bloggern existieren. Nanu – wie kommt es denn dazu?

    xxx und ein wunderschönes Wochenende euch Zwei (übrigens musste ich herzlich lachen über die Snapchat Outtakes zu der Bodyshop-Kampagne :D ich liebe einfach deine/ eure snaps hehe)

    Tina
    http://styleappetite.com

  30. Tugba
    22. Juli 2016 / 11:05

    Hi,

    ich bin auf dein Profil auf „Fakestagram“ gestoßen und sofort den Blogpost gecheckt – ich bin begeistert!
    Ich stimme dir zu 100% zu! Wie oft ich schon darüber nachgedacht habe Follower zu kaufen, weil ich halt wirklich wenig habe, aber ich immer wieder dachte „Ne, lass mal. Wächst langsam aber es wächst.“ Es war schon immer ein Traum von mir einen Blog zu starten, aber irgendwie habe ich mich nie getraut. Dann mit 26 Jahren habe ich gemeinsam mit meiner Schwester angefangen – http://www.doublemess.com – sorry für die Schleichwerbung. Besser zu spät als nie! Es macht mir so viel Spaß, das kannst du dir nicht vorstellen. Ich liebe das Schreiben, Lesen, Gestalten. Ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen – und das zusammen mit meiner Schwester <3
    Ich hab aufgehört darüber nachzudenken, wieviele heute meinen Blog lesen, warum der letzte Blog mehr Leser hatte als der heutige oder ähnliches.
    Wir haben Spaß und das ist das Wichtigste. Wenn einer dann ankommt und fragt "Na, wieviele Follower hast du? Wieviele lesen euren Blog?" Da könnt ich durchdrehen. Ich mache es 100%, weil ich Spaß daran habe. Es ist mein Hobby!!
    Seit wann messen wir uns an der Followeranzahl? Schrecklich, wie sich alles verändert hat, denn bevor es Instagram und Co. gab, habe ich auch mehr Blogs gelesen. Ich habe wirklich alle meine Lieblingsblogger einzeln abgecheckt und mich über jeden Blogpost gefreut! Heute ist alles anders.. Ich krieg sogar zu hören "Brauchst nicht soviel Text schreiben, wir schauen uns alle sowieso nur die Bilder an"… Oh man, ich werde mir trotzdem die Mühe machen und das schreiben worauf ich Lust habe und auch so viel ich Lust habe. Mal kurz und knackig, mal etwas länger. Naja, so wie jetzt. Sollte nur ein Kommentar sein, aber ist ja fast zu vergleichen mit 'nem Blogpost, haha! Also, wirklich wirklich toller Post! Wie schön du schreibst, ohne mich gelangweilt zu haben habe ich den kompletten Text gelesen! Danke!!! Weiter so!!! Von nun an check ich auch deinen Blog regelmäßig :)

    Liebe Grüße,
    Tugba

  31. 22. Juli 2016 / 11:40

    Klasse Post!
    Ich habe auch das Gefühl dass mein Feed nur noch aus „Gewinne jetzt ein shoutout – dafür musst du nur 20 Leuten folgen und alles kommentieren und liken!“ Besteht.
    Ich finde es auch wahnsinnig zu sehen wer da alles mit macht.
    Ich habe wirklich nicht so viele Follower weder auf Instagram noch auf meinem Blog. Obwohl ich Instagram schon seit Jahren nutze.
    Aber ich finde es gar nicht schlimm.
    Ich finde es eher schade, dass es grade auch diese Bewegungen gibt, dass der ganze Feed gleich aussehen muss. Ich will doch nicht 100 mal die selbe Victoria Secret Tüte oder den gleichen Ikea Teller sehen. Das Leben ist bunt und so sollte auch Instagram sein.
    Ob der Magazin Herr wohl so viel Interaktion mit seinen followern hat wie du, das wage ich zu bezweifeln.
    Du kannst stolz auf alles sein was du geschafft hast, sowohl deine Follower Zahl als auch deinen Blog. Bleib dir treu und ärgere dich nicht über dieses engstirnige denken ☺️

  32. Anni
    22. Juli 2016 / 11:36

    Liebe Nina,
    durch eine andere Bloggerin bei Instagram bin ich auf deinen Post aufmerksam geworden. Ich verfolge schon lange deinen Blog und liebe deinen ehrlichen Content ! Ehrlichkeit ist leider sehr selten geworden umso besser finde ich es das du Klartext bzgl. Instagram gesprochen hast.
    Ein gutes Beispiel für das alles finde ich ist Lina Mallon, eine meiner persönlichen Lieblingsbloggerinen die 38,6K Instagram Follower hat aber soo unfassbar großartige Texte schreibt und tolle Projekte verfolgt. Dagegen stehen die ganzen unscheinbaren Accounts die für mich nichtmal ein schönes Gesamtbild erzeugen & gar keinen Content bieten mit 100K Followern?! Ich verstehe diese Welt auch nicht mehr umso großartiger ist dein Post, man fühlt sich bestätigt in seinem denken und dafür danke ich dir Nina ! Ich werde eine treue Leserin deines Blogs bleiben.
    Liebe Grüße
    Anni

  33. 22. Juli 2016 / 11:14

    Liebe Nina,

    Ich bin sprachlos und möchte dir mein grösstes Lob für diesen ehrlichen und wertvollen Beitrag aussprechen.

    Für mich als kleine Schweizer Bloggerin, ist es nocheinmal ein kleinerer Rahmen. Klar könnte ich mir auch irgendwelche Followers kaufen… Aber das will ich nicht, denn ich möchte ehrlich sein und kein Fake sein. Mit meinen wenigen 2000 Followern auf Instagram bin ich happy, denn ich möchte einfach meine Mitmenschen inspirieren und Ideen mit der Welt teilen. Und wenn jemand dies liest und sieht und Freunde daran hat, dann bin ich zufrieden. Mehr brauche ich nicht :)
    Denn ständiges Vergleichen und Numbercrunching bringt nur Unhappiness.

    Danke nochmal!

    Liebe Grüsse
    Michaela

  34. 22. Juli 2016 / 11:10

    Vielen Dank für diesen ehrlichen Beitrag. Ich sehe das genauso wie du und ich habe nicht selten da gesessen und habe über meine Followerzahl nachgedacht, wenn ich Seiten auf Instagram gesehen habe, mit unglaublich vielen Followern aber in meinen Augen ziemlich schlechten und lieblosen Bilder. Ich habe mich jedes Mal gefragt, wie machen die das? Sehen die Leute nicht, wie schlecht der Content ist? Mittlerweile bin ich dahinter gekommen. Wo das hinführt weiß ich auch nicht, aber es ist einfach schade, da ich Instagram eigentlich immer toll fand. Mal sehen was die Zukunft bringt.

    Liebe Grüße
    Elena von http://www.elenasmakeup.de

  35. 22. Juli 2016 / 10:53

    Amen!! Ganz deiner Meinung, da muss man nichts mehr hinzufügen…

  36. Julia
    22. Juli 2016 / 10:29

    WOW! Der erste Blogpost, der mich wirklich nachdenklich gestimmt hat!
    Danke für deine Mühe und viele Arbeit damit wir immer einen Einblick in dein Leben haben. Mach weiter so….

  37. Hey Nina,
    danke für diesen ehrlichen und ausführlichen Bericht! Da können wir uns nur mit jedem Wort anschließen. Wir sind jedes Mal wieder erstaunt, welche Macht eine App (!!) doch haben kann.. jetzt mal ehrlich: muss man sich auf die Anzahl seiner Follower reduzieren lassen und umgekehrt: bedeutet es automatisch, wenn man wenige Follower hat, dass man „uncool“ oder ein „schlechter“ Blogger ist? Nein natürlich nicht! Wir legen auch viiiiel mehr Wert auf unseren Blog, auf Qulität statt Quantität. Denn wie du schon sagst: irgendwann wird es Instagam so vllt nicht mehr geben, also was wird dir bleiben?
    xx Anna & Vanessa

  38. 22. Juli 2016 / 9:59

    Liebe Nina,

    wirklich ein toller Artikel, den du hier verfasst hast. Ich stimme dir in all den Punkten vollkommen zu und freue mich, dass es mal jemand anspricht. Ich bin schon länger der Meinung, dass Instagram oft nur noch als Präsentationsplattform genutzt wird. Leider! Ich mag zwar die vielen Inspirationen, aber mir sind die eigentlichen Blogs viel wichtiger. Ich stecke da ebenfalls viel mehr Arbeit ‚rein als ich es bei Instagram tun würde. Instagram kann sehr oberflächlich gestaltet sein. Leider denke ich, dass es Leute gibt, die sich einfach nur den Instagram-Account anschauen und, wie du es schon oben genannt hast, andere nur darauf reduzieren. Sie schauen nicht auf das wirklich wichtige. Aber zum Glück machen das ja nicht alle so. Instagram kann zwar auch sehr viel Spaß machen, aber als Blogger ist man doch am stolzesten, wenn man am Blog arbeitet und da etwas Tolles geschafft hat. Wie deinen prima Artikel, zum Beispiel. :)

    Liebe Grüße <3
    Gianna

  39. 22. Juli 2016 / 9:56

    Liebe Nina,

    das war ein ehrlicher und absolut wichtiger Blogbeitrag von dir. Ich kann dir voll und ganz zustimmen und habe mich auch schon mehrmals darüber geärgert. Auch ich denke, dass sich Qualität (Followerzahl hin oder her) durchsetzt und der Blog weiterhin sehr wichtig ist.

    Liebe Grüße

    JOHANNA

    http://WWW.FASHIONSTYLEBYJOHANNA.COM

  40. 22. Juli 2016 / 9:21

    Ich sehe das genau so wie du. Ich mit meinen wenigen „Anhängern“… Ich habe auch mal darüber nachgedacht, dass das danach alles viel einfacher sein würde, aber wie du schon sagst: Danach könnte ich mir selbst nicht mehr ins Gesicht sehen.
    Solange sich welche für meinen Blog interessieren ist alles für mich in Ordnung :-)

    Schönen Start ins Wochenende !

    Liebste Grüße
    Swantje von http://www.swanted.de/

  41. 22. Juli 2016 / 9:14

    Liebe Nina,
    du sprichst mir aus der Seele. Inzwischen will jeder Blogger sein nur für einen Jetset Leben, viel Geld und gratis Geschenke und nicht, weil er wirklich etwas teilen möchte, oder andere inspirieren will. Dann werden natürlich gerne Zahlen gefälscht damit man dem Erfolg etwas näher kommt. Ich bin gespannt, wie sich das ganze weiter entwickeln wird. Lese deine Stellungnahmen einfach unheimlich gerne!

    Liebe Grüße,
    Katharina

  42. 22. Juli 2016 / 9:11

    Hey Nina,

    wirklich gut geschrieben! Der Text bringt sehr gut deinen Unmut zum Ausdruck.
    Deiner Meinung kann ich nur zustimmen.. es ist auch schade, dass man als „normaler“ Instagramteilnehmer so gar keine Chance mehr hat, wie Sylvia vor mir schon sagte. Instagram sollte doch Spaß machen, und zwar allen.
    Was ich mich währenddessen aber gefragt habe, ist, dass wirklich fast jeder Blogger in der letzten Zeit darüber schreibt. Dann müssten die Agenturen und co. das doch auch irgendwann lesen und mitbekommen? Hast du jemandem, der wie der Mann dich nach deinen Followerzahlen gefragt hat, schonmal das alles gesagt? mich würde interessieren wie diese Person reagiert hat :D

    Liebe Grüße
    Dunja

  43. 22. Juli 2016 / 8:47

    Liebe Nina,

    dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich finde es sehr schade, dass mittlerweile gefakte Likes und Follower über ehrlichem Engagement und Eifer stehen. Jemand, der tolle Beiträge auf Instagram und einen interessanten Blog, aber nicht sehr viele Follower hat, wird direkt als unerfolgreich und unwichtig abgestempelt. Wohingegen Accounts mit einfallslosen Posts, aber 100k Followern, als erfolgreich und als Fashion-Vorreiter angesehen und auch wie solche behandelt werden.
    Ich selbst habe ebenfalls einen Blog und einen Instagram Account und gehe ebenfalls ehrlich mit meinen Followerzahlen und Views um, diese sind für mich in Ordnung, dennoch werde ich häufig gefragt, warum ich mir für so wenig (4800) Follower überhaupt Mühe geben würde. Ich mache es, weil ich weiß, dass diese Follower echt sind und ich meine Gedanken und Ideen mit der „Welt“ teilen möchte und es nicht tuhe, um Likes und Follower zu bekommen.
    Natürlich ist es wichtig eine gewisse Anzahl an Followern zu generieren, um auch Fortschritte zu machen, aber dennoch sollte man ehrlich sein und schauen, wem wirklich gefällt, was man macht :)
    Ich finde deinen Blog wirklich super, sehr authentisch und inspirierend. Natürlich hast du auch eine enorme Followeranzahl (und das zurecht), aber wie du bereits geschrieben hast, sollte es eigentlich um den Content gehen und nicht um die Anzahl der Leute, die diesen lesen.

    Lieben Gruß
    Levin :)
    (levinsview.wordpress.com)

  44. 22. Juli 2016 / 8:38

    Meine liebe Nina!

    Vielen lieben Dank für diesen Post! Du sprichst mir mit sehr vielem aus der Seele! Zwar bin ich nicht so in der „Szene“, wie du, da mein Blog um einiges kleiner ist als deiner, aber auch ich habe in letzter Zeit oft mit Instagram zu kämpfen und tatsächlich auch schon manchmal überlegt, Follower zu kaufen, weil scheinbar nichts mehr „ankommt“, egal wie viel Mühe ich mir gebe. Ich habe das Gefühl, dieser neue Algorithmus frisst alles, und kleinere Blogger, wie ich, haben gar nicht erst die Möglichkeit größer zu werden, weil sie einfach nicht gesehen werden. Ich bin ein absoluter Feind davon, Follower zu kaufen und setze auch genauso wie du, eher auf Qualität als auf Fake Follower, die nichts über meine Arbeit aussagen. Dennoch ist es oft deprimierend, dass der Zuspruch für Instagram und damit verbunden auch für den Blog immer mehr zurück geht und man eher Follower verliert, als gewinnt. Ich habe in einer Zeit mit dem bloggen angefangen, wo Instagram schon der „heiße Shit“ war, wie ich dich gerne zitiere. Deshalb war es für mich, und ist es seit Monaten, seit diese Veränderungen auf Instagram durchgeführt wurden, so unglaublich schwer, meinen Blog zu etablieren. Ich hoffe auch sehr, dass sich das alles irgendwann ändert. Denn wir stecken doch (fast) alle unser Herzblut in unsere Texte und Bilder.

    Ich drücke dich Nina! Du machst das super und ich finde es klasse wie ehrlich du bist!

    Liebst, Isabella
    von http://www.iselotte.wordpress.com

  45. 22. Juli 2016 / 8:38

    Hallo Nina,
    Danke, danke, danke für diesen Beitrag! Ich mache das mit dem Bloggen zwar noch gar nicht lange und auch bei Instagram bin ich noch nicht lange dabei (du hast recht: mit meinen 27 lese ich super gern deinen Blog, aber Instagram verstehe ich nicht zu 100%), aber auch mir sind die Phänomene, die du beschreibst, schon aufgefallen. Ich frage mich immer wieder, woher wahnwitzige Followerzahlen von 600k oder sogar mehr als 1 Mio kommen – und bin zu gutgläubig, als dass ich jemandem Fake-Follower unterstellen würde… Dass du mit deinen vielen, vielen Followern und den mehreren tausend Likes pro Bild aber ‚Probleme‘ hast, finde ich sehr bezeichnend… sehr traurig! Du lieferst wirklich gute Arbeit UND hast Reichweite. Beides zusammen haben viele Instagram-Stars nicht.
    Ich muss aber auch sagen, dass ich Instagram auch mag. Im Gegensatz zu Facebook ist es viel einfacher, Leute (gratis) zu erreichen und Interaktion herzustellen.
    Aber ja: Leider ist Instagram Fake. Von oben bis unten. Sehr anstrengend. Man bekommt viele Likes, aber ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass es schwer ist, darüber Traffic zu erzielen. Und auf Facebook ist das, trotz geringerer Reichweite, einfacher… an sich ja gut, dass es mehrere Plattformen gibt. Aber Instagram scheint den Markt echt zu bestimmen, und das verstehe ich nicht…
    Liebe Grüße,
    Lieselotte von http://www.lieselotteloves.wordpress.com

  46. M.
    22. Juli 2016 / 8:19

    Hey,

    Den Inhalt vom Blogpost mal außen vor gelassen. Du bezeichnest dich ja selber als Blogger und machst es anscheinend ja auch beruflich und professionell. Ich finde, wenn man das auf diesem Niveau macht, sollte man auch bitte des Deutschen nahezu perfekt mächtig sein. Kasus sind falsch angeglichen, von einem Bindestrich scheinst du auch nie etwas gehört zu haben und „dass und das“ wird auch selten falsch geschrieben.
    Ich finde es so schlimm, dass mittlerweile jeder Depp meint bloggen zu müssen und schreckliches Deutsch verfasst (dich meine ich damit gerade nicht, das ist ja noch wenig im Vergleich zu anderen ).

    Vor allem, dass kein einziger Bindestrich bei Wörtern wie „Instagram-Followerzahl“ etc. ist, zeigt leider, dass du eben nicht weißt, dass es da hinkommt.
    Das lernt man doch in der Schule!

    Ich hoffe du nimmst es dir zu Herzen und siehst den Kommentar nicht allzu negativ.
    Liebe Grüße

    • 22. Juli 2016 / 21:56

      Wow, was für ein unnötiger Kommentar. Wenn du es nötig hast, total fernab vom Blogpost Kommentare abzugeben und Menschen sinnlos zu kritisieren, dann schreib doch erst mal selbst „perfektes Deutsch“. Du meintest wohl, dass das „dass und das“ NICHT selten falsch geschrieben werden? Ich lese einige Blogs und Nina hat eine ausgesprochen gute Sprache und Ausdrucksfähigkeit für ihre 24 Jahre. Schon mal was davon gehört, dass man auch einfach Flüchtigkeitsfehler macht und Dinge überliest? Klar ist das unschön, aber das passiert jedem mal. Sei nicht so hart zu deinen Mitmenschen, es gibt echt schlimmeres und dich rückt es grade auch nicht unbedingt in das beste Licht. Sorry, aber das musste mal gesagt werden.

    • Susi
      23. Juli 2016 / 10:24

      Da nicht klar ist, ob da männlich oder weiblich schreibt – zu feige? –
      meine Antwort mal ohne Anrede.
      Dass du jeden Blogger als Depp bezeichnest finde ich schon mal krass und diskriminierend . Was bist du Lehrer/in oder einfach nur ein Bindestrich-Fetischist?
      Hier werden jeden Tag neue und lange Texte mit gutem Inhalt geschrieben , da kann man über ein paar fehlende Bindestriche und fehlende „s“ hinwegsehen. Wenn du es nicht kannst, lese es einfach nicht!!!!!!
      Susi

      • cosmo_bob
        26. Juli 2016 / 9:35

        Naja, jeden Tag „lange Beiträge“ ist auch etwas beschönigt. ;D Aber das ist ja auch ein Modeblog und nicht ZEIT-Online.

        Ich find die Kritik zwar auch hart und nicht fehlerfrei (isso) formuliert , aber den Anspruch, dass Content auch korrekt formuliert wird, empfinde ich weder als falsch noch als anmaßend. Gerade wenn es thematisch um Qualität geht.

        Aber ich hab hier noch nie was gelesen und gedacht „Meine Güte, rettet die Rechtschreibung! Dieser Bindestrich ist eine Beleidigung meiner Deutsch-Kenntnisse!“ :D

        Ein netter Hinweis wäre mit Sicherheit konstruktiver gewesen….

  47. Sanni
    22. Juli 2016 / 7:58

    Liebe Nina,

    ich finde deinen Beitrag super, und kann dir nur zustimmen.
    Wie viele habe ich einen Instagram Account um mir Inspirationen zu holen und natürlich sprechen einen schöne Bilder an, aber im Endeffekt sind nur schöne Bilder nicht viel wert. Für mich geht es mehr um Austausch und neue Blogs zu finden, denen man langfristig bei guten Content folgen kann – und diesen nur zusätzlich über Instagram folgt, um immer informiert zu sein, wenn der neue heiß ersehnte Blogbeitrag kommt.

    Ich finde es nervig, wenn ich bei jedem Feed eines Accounts in den Hashtags „prsample“ oder „ad“ oder Ähnliches finde… so viel Zeit zum Ausprobieren und genauen Testen wurde da vll nicht investiert, geschweige denn es wurde überhaupt eigene Arbeit, bis auf das Bild shooten, aufgewendet. Schön wenn derjenige Geld verdient, aber bitte nicht so lieblos und unauthentisch.
    Ich möchte niemanden verurteilen, aber ich als potentieller Follower überlege es mir, ob ich noch mehr Werbung sehen möchte. Dafür kann ich auch eine Zeitschrift aufschlagen oder den Fernseh anmachen. Ich erwarte eine ehrliche Meinung, wenn man ein Produkt vorstellt.

    Ein Blogger bzw. Instagrammer sollte nicht so unsicher sein und Follower, Likes und Kommentare kaufen, sondern selbstbewusst das Posten, was ihm bzw ihr gefällt bzw. normalerweise tut. Und vll hat man dann nicht die 1m als Followerzahl, aber wenigstens welche, die sich für das interessieren was man tut und es wertschätzen, dass sehr viel Zeit aufgewendet wird. Ich denke ein ehrliches Lob ist die größere Belohung als der gekaufte Like , mit dem man vll ein paar Cent verdient.

    Dass man sich gegenseitig unterstützt ist super. Man holt sich ja auch die ein oder andere Inspiration, dann kann ich das auch meinen Followern mitteilen. Aber Gruppen zu organisieren, die lieblos gebündelte Likes und Kommentare verteilen… naja. Ich fände das nicht zufriedenstellend.

    Zuletzt ein Lob an dich: Ich finde es super, dass du deine Meinung mit uns teilst und auch ehrlich dazu stehst. Ich finde man merkt, wie viel Zeit und Herzblut du in deinen Blog steckst, und gleichzeitig mit deinen Bloggertipps versuchst anderen zu helfen. Chapeau!

    Liebste Grüße,

    Sanni
    @missbackbencher

  48. 22. Juli 2016 / 7:42

    Wieder mal ein sehr guter Post von dir, Bravo! Da sieht man auch wirklich das du professionell arbeitest. Leider finde ich das die ganzen jungen Mädels die plötzlich Insta-Fame sind oft nicht recht wissen das diese Welt im Endeffekt auch ein Business ist. Sie haben keine Ahnung was sie als Vorbilder so auslösen bei ihren Lesern und die Firmen zocken sie mit Geschenken ab.

    Als „Angstellter“ im Berufsleben hat man im Vergleich fast keine Chance mehr auf Instagram. Da hat man einfach keine Zeit dafür, man kann schlecht im Büro die ganze Zeit liken und kommentieren, das geht einfach nicht.

    Liebe Grüsse

    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/ Photography/Lifestyle/Travel

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Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful german fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET.
The website was founded in 2012 by Nina and her boyfriend Patrick Kahlo, who is working nowadays as a photographer and manager for Nina.
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