Blogger Szene: Über kopierte Styles und den Verlust der Individualität

Heutzutage hat gefühlt jeder zweite einen Blog. Ich finde es gut, dass sich die Leute ausprobieren, neue Möglichkeiten für sich entdecken und der Welt da draußen zeigen wollen, was abseits der „alten“ Medien noch alles möglich ist. Was im Modebereich so möglich ist, zeigen uns unter anderem immer wieder die neusten Trends. In der deutschen Fashionbloggerszene scheint derweilen aber gerade ein ganz eigener Trend im Umlauf zu sein: Kopieren!

Und nein, ich meine nicht den Druck auf Papier – vielmehr spreche ich von dem Verfall des eigenen Stils und damit der Individualität. Ich beobachte dieses ganze Mysterium jetzt schon eine Weile in der deutschen Fashionblogger-Szene. Wo früher eigene, tolle Styles mit Wiedererkennungswert zu sehen waren, sind heute leider häufig nur noch Kopien. Und ich meine nicht die kleinen Dingen wie eine Tasche oder einen Hut, die gerade DIE Blogger-Pieces schlechthin und auf jedem Blog zu sehen sind. Es geht hier um das große Ganze. Und eines vorweg: Ich möchte niemanden persönlich angreifen, sondern einfach mal meine Gedanken dazu aufschreiben.

FASHIIONCARPET_INDIVIDUALITÄT_2Illustration f/ C’est la Bry

Erstellt man einen Blog nicht, um andere an seinem ganz eigenen und persönlichen Style teilhaben zu lassen? Um zu zeigen, wie das eigene Modeverständnis ist und was einen äußerlich auszeichnet? Inspiration ist wichtig, für jeden von uns. Wie oft habe ich mir schon von anderen Bloggern etwas abgeguckt und später in meinen Outfits umgesetzt – jedoch auf meine ganz eigene Art und Weise. Ich frage mich: Was macht einen Blog denn noch lesenswert, wenn man den identischen Style, die gleichen Posen, die selbe Bildbearbeitung und überhaupt die komplette Blog-Atmosphäre auf zahlreichen anderen Blogs/Instagram Accounts findet?! 

Natürlich kann niemand das Rad neu erfinden, aber man kann es z.B. Rosa anmalen, mit Punkten versehen oder in meinem Fall einfach clean weiß streichen und eine Klingel in Schuhform auf den Lenker setzen. Und wenn man dann ab und an auch mal abseits der normalen Wege fährt und Neues erkundet, wird man vielleicht merken was es noch so für (modische) Möglichkeiten gibt. Auf Inspirationsbasis. Ganz ohne jemanden imitieren zu müssen und seine Individualität aufzugeben.

Selbstverständlich ist es immer erst einmal leichter zu schauen, was und wie die Anderen etwas machen. Wenn man dann auch noch merkt, dass eben genau dieses „Was“ und „Wie“ bei vielen Menschen da draußen gut ankommt, ist die Versuchung da, zu Kopieren und auf den gleichen Erfolg zu hoffen. Versteht mich nicht falsch – ich habe vollkommenes Verständnis dafür, wenn jemand seinen eigenen Stil noch nicht gefunden hat. So etwas dauert, häufig mehrere Jahre. Bei mir hat es insgesamt ca. 21 Jahre gedauert. Eine Zeit für die man sich nicht schämen muss, denn Stil ist etwas sehr wandelbares und von vielerlei Einflüssen betroffen. Aber seinen eigenen Kleidungsstil komplett aufgeben, weil gerade etwas anderes im „Trend“ zu sein scheint? Einige deutsche Blogger scheinen diese Frage momentan mit Ja zu beantworten.

Ich will ganz sicher nicht von mir behaupten, dass mein Stil überaus einzigartig und nirgendwo anders zu finden ist. Ich probiere gerne aus, wage mich an Kombinationen heran, die vielleicht nicht Jedermanns Geschmack sind. Aber ich glaube von mir behaupten zu können, dass ich meine Richtung gefunden habe, ohne jemanden kopieren zu müssen. So freue ich mich bspw. immer total, wenn jemand von euch schreibt: „Das ist ein totaler Nina-Look“ oder „Diese Westen sind so du!“ Das zeigt mir, dass ihr etwas mit mir und meinem Stil verbindet, das ich eine eigene Linie gefunden habe und ihr diese seht und versteht. Der Grad zwischen „von etwas inspiriert“ und „kopiert“ ist sehr schmal und ich finde es traurig, wenn man sich bei all den Eindrücken irgendwann selber verliert…

Das trifft natürlich bei weitem nicht auf alle deutschen Fashionblogger zu! Es gibt auch unendlich viele tolle Beispiele, wo Individualität ganze Blogs auszeichnet und sie zu dem machen was sie sind. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass Deutschland auch im modischen Bereich mehr zu bieten hat als kopierte Styles und Einheitsbrei. Dass wir Blogger unser Land mit individuellen und vielseitigen Stilrichtungen ein Stück weit vertreten und auch international nach vorne bringen können. So meine Lieben, das war das Wort zum Wochenende. Mich würde interessieren, wie ihr das ganze seht :) 

PS: Das Foto mit 3x Nina in diesem Post soll übrigens nicht heißen, dass alle mich und meinen Style kopieren. Es soll lediglich als reines Sinnbild für die oben angesprochene Thematik dienen.

44 Kommentare

  1. 30. Oktober 2015 / 20:42

    Hallo Nina,

    ich habe einen noch recht jungen Blog und hatte gerade das Glück meine erste Koorperation einzugehen. Ich verfolge deinen Blog schon ein bisschen und bin gerade auf deine Kategorie Bloggerguide gestoßen und habe sie an einem Stück verschlungen! Ich bin dir dafür unglaublich dankbar! Vielen Dank für deine Offenheit und deine Tipps! So viel geben nicht alle Blogger Preis!

    Liebe Grüße

    Jessika

    http://www.jessikafashion.com

  2. 30. Juli 2015 / 7:52

    Hallo Nina,
    ein dickes Lob für Deinen Blog und Deine Artikel. Sicher kleidest Du Dich individuell, aber die Klamotten sind ja schon meist „von der Stange“. Das macht aber nichts, weil Du es wirklich hervorragend verstehst, Dich und Deine Persönlichkeit in den Mittelpunkt zu setzen und nicht Deine Kleider. Diese unterstützen nur. Das erreichst Du mit klaren Formen und zurückhaltenden Farben. Dein Look wirkt immer edel und elegant.
    Aber was mir an Deinem Blog besonders gefällt, sind die Artikel. Manche Fashion Blogs schreiben kurze Belanglosigkeiten in Begleitung von 08-15 Mode. Du hingegen bloggst interessante Themen! Dabei bleibst Du immer fair und stilistisch korrekt. Damit ist „Fashioncarpet“ für mich wirklich einer der derzeit besten Fashion Blogs!
    Liebe Grüße, Nessy von den happinessygirls.com

  3. Miss Katzenhaft
    7. Juni 2015 / 17:42

    Das ist einfach so wahr! Ich lese und schaue auch auf Youtube gerne die Menschen, die ihre Individualität behalten haben, einen eigenen Style haben, ihrer persönlichen Linie folgen, uns ihren eigenen Charakter zeigen… umso mehr finde ich es schade, dass die Menschen, die uns eine Challenge nach der anderen vor die Nase setzen und mit TAGs um sich ballern, mehr Follower haben, als die die einfach einzigartig sind… wo bleibt da die Individualität, wenn du genau das machst, was die anderen machen? … aber ich denke das muss so sein, denn diese menschen haben mehr potenzial die breite masse zu erreichen, sind dafür, meiner meinung nach, auch nicht so besonders, wie die die eine einzigartigkeit an den tag legen, dass diese nicht jedem gefällt ist klar, aber auch gut!

    Mir ist aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, immer sein Ding zu machen, da muss ich mich selbst schon immer hinterfragen und ermahnen, denn wer schwimmt nicht mal gerne mit dem Strom und fühlt sich sicher?

    Mit diesen Worten, liebe Grüße Miss Katzenhaft von http://missfelinecat.blogspot.de/

  4. 3. März 2015 / 23:04

    Hey Nina,

    Hm, ich sehe den Blogpost ein bisschen kritisch um ehrlich zu sein!

    Ich verstehe zwar total, worau du hinaus willst – aber nur weil alle auf einmal Kupfer und Mamor mögen, ist man nicht automatisch ein Copycat. Stile wandeln sich und stecken sich gegenseitig an.

    Außerdem ist es auch ein kleiner menschlicher Makel zu denken, wir alle seien ach so individuell… ;)

    Jemand anders hat hier auch den Interessanten Kommentar geschrieben, dass es nicht die gleichen Stile sind, die so stören – sondern viel eher die Tatsache, dass auf einmal keine Zara Sachen mehr präsentiert werden, sondern Michael Kors oder Chanel. Und das ist eine Entwicklung, die ich persönlich eher bedenklich finde!

    lg
    Julia

  5. 2. März 2015 / 23:14

    Hm, vielleicht lese ich zu wenige deutsche Blogs, aber mir ist es in letzter Zeit nicht besonders aufgefallen, dass Stil und Modegeschmack immer einheitlicher werden. Dass immer mehr Wert auf Designer-Stücke gelegt wird und das gute alte „Mixen“ im Low Budget immer weniger wird, das hingegen fällt mir immer mehr auf.
    Entgegen der obigen Kommentare finde ich Acne Schals weiterhin super (mag vielleicht auch dran liegen, dass das Label hier in Schweden einen ganz anderen Stellenwert hat als in Deutschland) – aber mit Chanel Taschen kann man mich ziemlich jagen. Den Hype finde ich völlig überzogen und irgendwie macht er mir ziemliche Bauchschmerzen.

    Katarina x
    http://katarina-ahlsson.se

  6. 24. Februar 2015 / 17:03

    Ich finde deinen Beitrag total gut und sehr inspirierend. Habe selbst ein bisschen darüber geschrieben und dich auch verlinkt, weil du ziemlich genau das auf den Punkt gebracht hast, was mich so aufregt. (http://www.juliary.de/2015/02/du-als-blogger/ – vielleicht magst du dir das ja mal ansehen? würde mich freuen!).

    Liebe Grüße :)
    Julia

  7. 23. Februar 2015 / 15:00

    Haha, ich bin da auch total bei dir! Zwar bin ich selbst nach 31 Jahren stilistisch immer noch nicht festgelegt (aus gutem Grund!), aber ich muss ehrlich sagen das es mich sogar eher abtörnt wenn jeder das gleiche (an)hat. Oft ist es sogar so, dass ich es dann gar nicht mehr haben will. Okay, bei wenigen Sachen mache ich ne Ausnahme, aber schon in der Schule fand ich es doof in der gleichen H&M Jacke rumzulaufen, die noch 10 andere Mitschülerinnen tragen, egal wie schön die Jacke auch war. Genauso mit den Otto Bikinis im Freibad oder am Strand. ;-) Habe letztens ein Outfit hochgeladen bei dem ich vorher wusste und sogar meinem Freund noch gesagt habe, dass es bei den anderen Bloggern sicher gut ankommt. Schön mit Hut, Layering & Overknees…. Ich glaube so viele Likes hatte noch keines meiner Bilder auf Instagram. Und das obwohl es nichtmal was Neues oder meiner Ansicht was Besonderes, sondern ein typisches Bloggeroutfit war und ich andere Looks von mir eigentlich viel besonderer finde und mehr mag! Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie sich das ganze weiter entwickeln wird, ein bisschen mehr Abwechslung und Kreativität wäre doch ganz schön!

    Hab einen schönen Start in die Woche!
    Die Steffi

    http://veja-du.de/

    Liebe Grüße,
    die Steffi

  8. 22. Februar 2015 / 19:41

    Mit den Trends ändert sich auch der Stil jedes Einzelnen, keiner kann also wirklich behaupten, dass er seinem Stil treu bleibt, denn Mode ist wandelbar, und jeder wandelt sich mit der Zeit. Sicherlich hast du recht, dass viele sich im Trendrausch verlieren, aber man darf nicht vergessen, dass Stil auch wandelbar ist und so wie sich ein Mensch im Laufe seines Lebens verändert, verändert sich auch sein Modegeschmack :)

    http://www.thesmallnoble.blogspot.com

  9. Dyana
    22. Februar 2015 / 19:02

    Ich kann dir nur zustimmen!Erst gestern musste ich innerlich lachen,als ich ein Bild mehrerer Bloggerinnen sah, auf dem gefühlt jede einen Topknot und eine Variante weißer Stan Smith oder Superstar trug, very individual…doch der Hashtag #whitesneakergang# lies vermuten, dass sie es genauso witzig fanden, wie bestimmt sehr viele ihrer Follower. Die Frage die aufkommt ist doch eher, wer ist eigentlich ein Blogger? Jeder, der 1000 Follower bei Instagram hat und ein gewisses, wenn auch nicht individuelles Händchen für Mode hat, jeder der zeigt, dass er gerne die neusten Trends aufgreift…Instagram quillt doch über davon! Ich nehme mich da nicht aus, aber ich nenne mich auch nicht Blogger und begrüße meine Follower bei jedem Post mit den Worten…“ Meine süßen Follower-Mäuschen…eure Worte sind so toll, sie baue mich immer wieder auf…#blabla#! Sollte ich vielleicht mal machen, mal sehen, wann Triangle mir einen Bikini zusendet:-) Dann könnte ich schreiben…“Thank you Triangle for that perfect fitting Bikini…can´t wait to wear it in Tulum!
    Oder sind es die, die neue Styles kreieren? Die die nix drauf geben, ob 99% aller Frauen Röhrenjeans tragen, die die ein Onepiece tragen, obwohl sie nicht aussehen wie die Frauen in der Werbung, und das Teil trotzdem super interpretieren?

  10. 22. Februar 2015 / 14:51

    Toller Post!
    Ich vermisse oft auch diese individuellen Outfits. Das find ich bei deinen Outfits so cool: Sie sind total dein Style! Ich selbst würde sowas niemals anziehen, einfach weil sie nicht so meins sind, aber an dir sehen sie wunderschön aus:)
    Liebe Grüße<3

  11. 22. Februar 2015 / 14:48

    Hallo Nina, ich verstehe vollkommen was du meinst! Dieses „Phänomen“ ist mir auch schon seit längerer Zeit aufgefallen, einer der Gründe weshalb ich lieber internationale als nationale Blogs lese! Ich versuche auf meinem Blog immer auch Dinge zu zeigen die sich ein „Normalsterblicher“ leisten kann und finde toll, dass du das auch machst! Für mich bedeutet guter Geschmack und Stil, das Beste aus seinem Kleiderschrank zu machen und sich auch für kleines Geld passend zum eigenen Stil zu kleiden, mit viel Geld und Designerkleidung gut auszusehen ist meiner Meinung nach keine große Leistung! Viele deutsche Modeblogger sind da wohl leider anderer Meinung…
    Liebe Grüße
    Sarah von http://www.dressyeverafter.blogspot.de

  12. Stylemouzz
    22. Februar 2015 / 12:49

    Liebe Nina,
    Ich finde Deinen Beitrag sehr gut und treffend. Natürlich entwickelt sich der eigene Stil weiter und es gibt auch Trendteile, die viele haben. Wichtig ist aber, dass man authentisch ist und auch bleibt. Ich finde z. B. Deinen Stil total super. Würde ich ihn aber 1 zu 1 kopieren, wäre das nicht mehr ich. Deine Westen stehen Dir super, zu mir passen Sie allerdings kein Stück. Sich von anderen Blogs inspirieren zu lassen, ist völlig ok, aber totales Kopieren ist ein absolutes No-Go. Man sollte sich immer fragen: bin ich das wirklich, passt das zu mir oder trage ich das nur, weil es gerade „trendy“ ist, egal wie es an mir aussieht? GvlG

    http://www.stylemouzz.com

  13. Vero
    22. Februar 2015 / 13:01

    Ich sag nur Acne Schal finde ich allgemein furchtbar allein der name:) adidas stan smith weiss grün dazu destroyed skinny ein t-shirt mit nem bescheuerten Spruch dazu ein bekloppter Hut mit Feder dran und 10000 ringe .
    Ach und nicht zu vergessen ombre hair und perfekt symetrische Augenbrauen:)))))) geile Welt!

  14. Anonymous
    22. Februar 2015 / 12:20

    Ein toller Beitrag! Da ich selbst bereits eine ältere Bloggerin bin (40+), mache ich wirklich nur, was mir gefällt, muss aber sagen, dass sich mein Stil trotz des Alters kontinuierlich entwickelt. Ich lese gerne andere Blogs und lasse mich inspirieren, ziehe aber nur das an, was mir gefällt und zu mir passt. Ich muss nicht immer das haben, was alle anderen haben. Ich liebe Deinen Blog übrigens :)

    Liebste Grüße

    Kirsten

    http://www.thelifbissue.com

  15. Dyana
    22. Februar 2015 / 10:24

    Ich kann dir nur zustimmen!Erst gestern musste ich innerlich lachen,als ich ein Bild mehrerer Bloggerinnen sah, auf dem jede eine Variante weißer Stan Smith oder Superstar trug

  16. 21. Februar 2015 / 23:01

    Als ich vor mehr als 4 Jahren mit dem Bloggen begonnen habe, hab ich nicht mal viele andere Blogs gelesen. Mir ging es eigentlich eher um einen einseitigen Informationsweg, nämlich meine Erfahrungen und mein Wissen zu teilen. Und das beinhaltete natürlich nur meinen Stil. Inspirationen hole ich mir heute von verschiedenen Quellen, aber kopiert habe ich einen Look noch NIE und das wird auch niemals passieren.
    Ich finde es aber super, dass du den Mut hast, so ein Thema anzusprechen! :)

    Liebste Grüße aus Berlin
    Deine Romi
    von http://www.romistyle.de

  17. Tine
    21. Februar 2015 / 18:18

    Super, dass du dieses Thema angesprochen hast. Denn ich finde auch, dass vieles mittlerweile zu einem Einheitsbrei verkommt. Alle laufen in Nikes und Leggins rum und ja, es tragen alle. Kein Stück von etwas Kreativität oder Selbstvertrauen in das eigene Gefühl. Mode ist zum Expermientieren da und es läuft auch mal was schief, aber wenn man seinen Stil gefunden hat und sich weiterhin aus seiner Komfortzone heraustraut, dann kann ein ganz anderes Bild enstehen.

    Liebst, Tine

    http://fairytaleoflife.wordpress.com/

  18. Johara
    21. Februar 2015 / 13:41

    Liebe Nina :)

    Ich finde das Thema, welches du hier ansprichst wirklich ganz spannend und kann dir nur beipflichten. Wenn man sich so auf Instagram verschiedene Fashionblogger anschaut merkt man schnell, dass viele Blogger eigentlich sehr ähnliche Dinge tragen.
    Deshalb finde ich deinen Stil so toll. Er ist individuell und wie manche schon erwähnt haben nicht jeder kann ihn tragen.
    Was mir auch noch sehr gut an deinem Blog gefällt, ist das du auch Teile trägst die sich andere, klingt jetzt etwas blöd, auch leisten können. Und wenn du mal eine teure Tasche, zum Beispiel die von YSL hast, dann ist es für dich auch etwas besonderes (denke ich zumindest). Das vermisse ich bei den „grossen“ Bloggern wie Kristina Bazan oder Chiara Ferragni ein wenig… Für sie scheint es so selbstverständlich.
    Deshalb noch mal ein grosses Lob! Finde deinen Blog ganz toll!

    Lg aus der Schweiz Johara

  19. 21. Februar 2015 / 13:40

    Ich muss dir da echt zustimmen, besonders auf Instagram merkt man das auch das jede Seite eigentlich gleich aussieht und alle das gleiche tragen und keiner mehr seinen eigenen Stil hat. Meiner Meinung nach liegt das aber auch dadran das in Deutschland noch alles etwas spießig ist und man ich blöd von der Seite angemacht wird wenn man anders ist als die anderen.
    Liebe grüße

  20. Lisa
    21. Februar 2015 / 12:01

    Ganz ehrlich? Der klassische Aufbau eines Blogs ist halt nun mal fast überall gleich – Header, Post-Entries und daneben die Side-Bar. Wie genau sonst soll man einen möglichst übersichtlichen Blog erstellen? Dann könnte ich ja jetzt aber von deinem Blog auch behaupten, dass er nicht einzigartig ist und so aussieht wie jeder andere.
    Und sich von dieser Vielzahl an Blogger wirklich total abheben (auch was den Modestil betrifft) geht doch eigentlich fast gar nicht. Wenn man das wirklich vor hat, kann man ja gleich einen „Nackt-Blog“ eröffnen, denn jeder trägt ja mittlerweile alles – dann bin ich ja schon allein eine Kopie der Kopie wenn ich eine normale Blue-Jeans und eine Lederjacke trage. Ich finde man sollte das echt nicht so eng sehen…

  21. 20. Februar 2015 / 22:20

    Hey, ich liiiiebe deinen Vergleich mit dem Fahrrad! Ehrlich. ♥
    Ich kann gut nachvolziehen, was du meinst.
    Ich finde, dass viele Blogs, was das Design angeht, gleich aussehen.

    Liebe Grüße,
    Svenja

  22. 20. Februar 2015 / 21:42

    du sprichst mir so aus der Seele meine Liebe.
    Ich finde, Deutschland sollte sich mal viel mehr trauen und nicht immer alle in die selbe Richtung trauen.
    Langweilig kann jeder, Individualität wird gefragt ;)
    xx, Laura

  23. 20. Februar 2015 / 21:14

    Ein sehr interessantes Thema. Ich finde, man sollte sich inspirieren lassen, aber nicht kopieren. Du hast schon Recht und ich verstehe was du meinst, man sieht total oft das Gleiche. Aber immerhin funktioniert es, die Leute mögen es, warum also etwas verändern? Ich finde es auch total wichtig, dass man seinen eigenen Stil beibehält, aber es ist oft eine sehr dünne Grenzlinie..
    Liebe Grüße,
    Franzi von Dullylicious

  24. Nina
    20. Februar 2015 / 19:06

    Liebe Nina :)
    Erstmal muss ich sagen, dass ich es super finde, dass du ab und zu mal Texte veröffentlichst, die etwas tiefer gehen als die ganz normalen Outfitbeschreibungen.
    Oft interessiert mich solch eine, nennen wir es mal Stellungnahme, noch brennender als deine ohnehin schon tollen Looks, die du sonst postest. Außerdem macht dich das irgendwie zu einem Charakter, einer authentischen Person hinter der schönen Hülle.

    Jedenfalls ist es gut, wie kritisch und hinterfragend du über dieses Thema denkst.
    Ich glaube, dieser „Einheitsbrei“ von dem du sprichst, entsteht vor allem dadurch, dass es inzwischen so enorm viele Fashionblogger gibt und unsere Community stetig größer wird – klar, dass da irgendwie jeder mit jedem mithalten will. Schade ist dann, wenn mittels solchen Style-Kopien und den sogenannten It-Pieces (Wie unlogisch ist das allein schon: Man legt sich ein bestimmtes Teil zu und ist von jetzt auf gleich eine Fashionista?!) versucht wird, der Konkurrenz standzuhalten.
    Es sollte einfach jeder seinen Weg gehen und das tragen was ihm gefällt, letztendlich entscheidet die breite Masse sowieso wessen Sinn für Mode Erfolg hat oder polarisiert.
    Ganz sicher ist es schließlich die Individualität und das ganz besondere Gespür für Mode, dass einen Blog so besonders macht.
    Folge nicht den Trends – Interpretiere sie und kreiere neue!

    In diesem Sinne: Schön, dass es genug Fashionbloggerinnen wie dich gibt, die Wert auf Einzigartigkeit legen und sich dafür stark machen!

    Beste Grüße,
    Nina von http://ninaconinaco.com

  25. 20. Februar 2015 / 14:02

    Nina,

    du hast ein tolles Thema angesprochen. Ich finde es wirklich kurios wie sich der Style einer Generation durchzieht. Oft habe ich Bilder aus meiner Schulzeit vor den Augen, wo alle das selbe toll fanden & auch haben mussten. Ganz davon abgesehen dass man mit einer anderen Meinung gleich als ausgestoßene behandelt wurde.
    Den Bezug auf Blogger habe ich noch gar nicht so richtig wahrgenommen… ich verfolge eher weniger Deutschen dafür international und auch denen mit einem gewissen Stil. Ich selber kann trotz meiner 22 Jahre noch nicht so richtig sagen wie mein Stil ist. Gern lasse ich mich inspirieren, aber auf Trendjagd bin ich nicht. Und falls gar nichts mehr geht gibt’s noch immer die heiß und innig geliebten schwarzen Basics die immer funktionieren. Durch deinen Post werde ich mich mal etwas mehr mit mir selbst beschäftigen, wer möchte ich sein und wie kann ich es durch Kleidung ausdrücken. Ganz toller Post.

    Liebst Patricia

  26. Chrisi
    20. Februar 2015 / 13:45

    Well, well…
    wer denkt sich Mode aus? Blogger auf jeden Fall nicht. Einheitsbrei, Kopien? Das läuft auf die frage hinaus ob zuerst das Huhn oder das Ei da war.
    jeder blog hat in meinen Augen seine Daseinsberechtigung. Leben und leben lassen. Wenn es bei dir gut läuft, dann hör auf nach links oder rechts zu schauen.
    ich persönlich lese zum beispiel blogs nur wegen solcher interessanter Artikel die Meinungen und Persönlichkeit ausdrücken.
    outfitposts sind, entschuldige, gähn…
    Ansprüche auf Kleidungsstücke sollten nur Designer erheben dürfen. So.

    Viele Grüße :)

  27. 20. Februar 2015 / 12:21

    Ich finde es toll, dass du so ehrlich bist! Meiner Meinung nach ist das nicht nur ein Problem der deutschen Blogger sondern oft der ganzen modewelt, weil es so schwer geworden ist individuelle teile zu finden. Aber ich bin da ganz auf deiner Seite, denn für mich ist es eigentlich die Aufgabe von Bloggern die h&m und Zara Einheitsteile aufzupeppen und zu personalisieren. Schließlich dienen fashionblogs für viele als Inspiration. Und wo bleibt die Anregung, wenn alle das gleiche zeigen?
    Ich finde du hast einen sehr eigenen Stil gefunden, der für dich super ist und dem du ja auch treu bleibst. Das finde ich wirklich toll! Ich bin noch auf der suche nach meinem ganz eigenen look, aber du sagst ja auch, dass das sehr lange dauern kann…
    liebe grüße und ein schönes Wochenende
    katharina whitecloudlet.wordpress.com

  28. 20. Februar 2015 / 12:18

    Liebe Nina,
    super Post und wichtiges Thema. Ich habe mein Blog seit ca. einem Jahr und habe davor selbst fast kaum deutschsprachige Blogs verfolgt. Als ich mich anfing damit genauer zu beschäftigen, war ich schockiert davon wie wenig Individualität in der deutschen Blogosphäre zu finden ist. Was mich neben Kopien besonders nervt, ist der Hype um Zara. Nicht, dass mir die Mode nicht gefällt, aber Komplettlooks in der „Marke“ haben für mich wenig mit persönlichen Outfitblogs, dafür aber mit Lookbooks und Langweiligkeit zu tun. ;) Mach weiter, wie du bist. Du hebst dich ab und das ist toll!
    Liebe Grüße,
    Samieze
    http://www.samieze.com

  29. 20. Februar 2015 / 11:30

    Hallo Nina,

    Bin noch ein „bloggerbaby“ und muss dir vollkommen Recht geben. Die ersten „gute Voeschläge“ hab ich bekommen, dass ich das so und so machen muss Wie die oder die. Aber ich lebe hald mal am Land und da is es anders. Ich möchte genau das weiter geben , nach dem mir gerade ist. Viele vergessen, dass es sich im Blog um ein persönliches Modetagebuch handelt.

    Danke für deine Bestätigung und ich werde so weiter machen wie ich bin.

    Lg aus Österreich
    martina

  30. 20. Februar 2015 / 11:24

    Also ich finde, dass du das perfekte Beispiel für einen individuellen Fashionblogger bist. Und das sage ich nicht, um jetzt hier herumzuschleimen, aber deine Outfits sind für mich der Inbegriff für ein Outfit eines richtigen Fashionbloggers. Ich würde wahrscheinlich mehr als die Hälfte deiner hier gezeigten Outfits niemals tragen, weil es einfach nicht mein Stil ist, aber genau dein Stil finde ich so toll. Du probierst neues aus und vor allem: deinen Stil können nicht viele tragen!

  31. Vanessa
    20. Februar 2015 / 11:13

    Hallo Nina,

    da hast du vollkommen Recht!
    Mir ist das auch schon aufgefallen! Und was ich auch noch ganz schlimm finde, dass viele Blogger zu käuflich sind.
    Sie gehen Kooperationenn mit Marken an und trage diese dann nur noch. Egal obs ihnen steht/zu ihrem Style passen oder nicht.
    Sie tragen einfach alles was ihnen zugeschickt wird.
    Dabei rede ich sogar von den ganz „großen“ Bloggern. Ich finde Blogger sollten für andere immer noch Inspiarzionsquelle sein und keien vollkommende Werbekampangne.

    Deinen Style finde ich übriges klasse!

    LG Vanessa

    http://fashion-art-tricota.de/

  32. Simone
    20. Februar 2015 / 10:43

    Liebe Nina,

    Ich finde es schön, dass du außer deinem wunderbaren Modegeschmack auch deine Gedanken mit uns teilen möchtest. Ich bin mir nur nicht sicher, ob du dir damit so einen großen Gefallen tust! Jede Berufsgruppe hat ihre Vorurteile und Schwierigkeiten, mit denen sie kämpfen muss. Akzeptiere das doch lieber anstatt so viel Energie darauf zu investieren, solche Texte zu verfassen! Was ist zum Beispiel mit den wunderschönen Perlenohrringen, die ich zuerst an Nisi von teetharejade gesehen habe und anschließend bei dir und Nina bei shopping Queen bewundern durfte. Oder mit der Daniel Wellington Uhr, die von fast jedem deutschen Blogger gezeigt wird? Freue dich doch, wenn andere dir nacheifern wollen :) sei stolz darauf :)

    Liebe Grüße!

  33. Sophia
    20. Februar 2015 / 9:37

    Liebe Nina,

    toller Post! Auf vielen meiner Lieblingssblogs sehe ich mittlerweile oft ähnliche Styles, früher war das einmal anders. Ich finde nur weil etwas Trend ist, steht es nicht jedem und passt auch einfach nicht zu jedem. Man sollte seinem Stil treu bleiben und keine Sachen tragen, die früher nie im eigenen Kleiderschrank aufgetaucht wären. Klar ist Stil wandelbar, aber Mode ist ja auch eine Art seine Persönlichkeit auszudrücken, und die kann man bekanntlicherweise nicht komplett umkrempeln, mit keinem Outfit der Welt.

    Lieber Gruß

    Sophia

  34. 20. Februar 2015 / 10:31

    Was für ein Zufall! Mir ist komischerweise letztens aufgefallen dass dein Stil sich etwas verändert hat und etwas den von Maja Why ähnelt. Extremes layering, Kleid über Hose, Schlaghose usw… Ich hätte euch beiden niemals in Verbindung gesetzt.
    Interessant, dass du das Thema jetzt ansprichst.

    Liebe Grüße,
    Nelly Negret

    • FASHIIONCARPET
      Autor
      20. Februar 2015 / 11:38

      Hallo liebe Nelly,
      lieben Dank für dein Kommentar. Hm schade, ich glaube da haben wir irgendwie gerade aneinander vorbei geredet.

      Wie oben geschrieben lasse auch ich mich natürlich von anderen inspirieren und habe nie behauptet, dass mein Stil sich nicht auch verändert hat. Das ist für mich menschlich und ich glaube dafür muss man sich auch nicht schlecht fühlen :)

      Mir geht es hier, im Gegensatz zu dir, eben nicht um diese Kleinigkeiten wie eine banale Schlaghose oder einen Layering Look. Beides sind gerade große internationale Trends und mich würde wirklich mal interessieren wo steht, dass eine Flared Pants allein Maja für ein Outfit zusteht ;) Das wäre doch irgendwie traurig…
      Wie oben gesagt, geht es mir um das große Ganze, das meiner Meinung nach eben aus weitaus mehr als nur einer Schlaghose oder einem Kleid über Hose Look besteht.

      Aber Blickwinkel sind eben verschieden :)

      Liebe Grüße
      Nina

  35. 20. Februar 2015 / 10:24

    Hallo Nina,

    ein wirklich toller Beitrag.
    Du hast bei Shopping Queen den tollen Mantel in mint gekauft und fast überall sehe ich ähnliche Mäntel.
    So viele Blogger haben das kopiert.
    Mir hat es an dir super gut gefallen, aber es muss ja nicht jeder nachmachen.

    Ich finde deinen Style super, du inspirierst mich und ich muss zugeben:
    Auch ich habe mir eine Weste bestellt um dann herauszufinden, dass es mir nicht steht und das ich Irina bin und nicht Nina.

    Mach weiter so.
    Deine Posts gefallen mir immer besser und ab heute bist du meine Lieblingsbloggerin:)

    Irina

  36. 20. Februar 2015 / 10:19

    Liebe Nina,
    Danke für diesen super Post. Du hast vollkommen Recht und ich bin froh das dieses Thema endlich angesprochen wird. Ich finde es sehr schade, an jeder Ecke die zahlreichen Maja-Why-Kopien zu sehen

    • 20. Februar 2015 / 11:08

      DAS kam mir auch in den Sinn, die Maja-Kopien… die Supermarkt-Fotos, Schals die auf halb auf dem Boxen liegen, Zeitung in der Hand, das extreme Layering… Sich inspirieren lassen finde ich ja auch voll gut. Mal eine Kombination oder ein paar Teile Nachstyling ebenso, das ist ja mit unter Sinn des Modebloggens und das ma he ich selbst ja auch. Aber sobald man auf den ersten Blick das Original vor Augen hat, ist es doch ein wenig komisch.

      Was sagt ihr denn zu Kopieren im eigenen Freundeskreis?

  37. 20. Februar 2015 / 10:10

    Dein Beitrag ist toll und ich kann dich absolut verstehen. Anders als in Deutschland, werden in Österreich nicht nur Outfits, Posen und Bildsprache kopiert, sondern ganze Social Media Header, Logos, usw. Es wird also nicht nur durch mehrmaliges Stöbern und Vergleichen der Blogs sichtbar, sondern direkt auf einen Blick! Das ist traurig… Aber wenn Leute merken, dass andere Erfolg haben, dann versuchen sie mit gleichen Aktionen dasselbe zu erreichen, wie du schon geschrieben hast.

    Ich denke man sollte sich davon nicht beirren lassen und so bleiben wie man ist. Denn das ist ja was den Lesern gefällt!

    Viel Erfolg weiterhin und ich find deinen Blog auf jeden Fall toll :) Vll mach ich gleich mal was nach haha *scherz*

    xx Michaela
    von http://www.elastyle.at

  38. Anonymous
    20. Februar 2015 / 10:07

    Ein Mensch besitzt nicht sein ganzes Leben den gleichen Stil, denn dieser wird von äußeren Einflüssen bestimmt. Es ist ganz normal, dass sich ein Stil im Laufe des Lebens vollkommen verändern kann.
    – Die Phasen der Veränderung sind gerade bei jungen Menschen schnell wechselnd.
    Schule, Studium, erster richtiger Job, all jene Neuanfänge lassen uns reifen und natürlich wird sich der Stil ändern.
    Ich meine mich zu erinnern einmal ein Zitat von dir gelesen zu haben, dass der Grund warum du Mode so magst, der sei, dass es möglich ist, sich mit Hilfe der Mode ausdrücken zu können.
    – Gerade ein neuer Stil ist doch wohl eine Möglichkeit.

    Würdest du die Blogger befragen, über die du sprichst, würden sie von sich selbst behaupten ihren eigenen Stil zu haben. Was wohl auch der Wahrheit entspricht.
    Sich selbst außenvor zu nehmen und zu unterstellen, ein großer Teil der deutschen Blogger Szene kopiert, halte ich für überheblich.
    Ein Modeblog ist dafür da, um über Mode zu schreiben und nicht, um über die Kollegen zu urteilen.

  39. 20. Februar 2015 / 9:56

    Liebe Nina,
    ganz toller Post und ich gebe dir zu 100% recht. Auch mir fällt immer öfters auf, dass viele Blogger ihren einzigartigen Style „vernachlässigen“ und mehr dem aktuellen Trend folgen. Ich habe meine Stil bereits gefunden und versuche diesem auch wirklich treu zu bleiben!

    Mach weiter so und viele liebe Grüße aus Österreich,
    Milla

  40. X
    20. Februar 2015 / 9:24

    Mit den Trends ändert sich auch der Stil jedes Einzelnen, keiner kann also wirklich behaupten, dass er seinem Stil treu bleibt, denn Mode ist wandelbar, und jeder wandelt sich mit der Zeit. Was vor 4 Jahren vielleicht mal getragen worden ist, findet heute keine Beachtung mehr. Und dass muss auch nichts Negatives sein. Es ist also daher üblich, dass wir hier und da viele Ähnlichkeiten entdecken. Ich sehe auch deutsche Blogger, die andere internationale kopieren oder ihre Styles dieser „Idole“ anpassen. Ich finde es nicht so schlimm, da es denn Leuten vielleicht gefällt und sie sich deshalb dann so anziehen.

    Du holst dir auch Inspirationen von hier und da, manche Outfits sehen die der anderen „größeren“ Blogger ähnlich, was mir persönlich aber nichts ausmacht. Ich persönlich würde dann nicht mit so einem Zwang in die Welt gehen, was komplett Neues zu erfinden oder mir Grenzen setzen, nur weil XY die selbe Lederjacke wie ich tragen, diese auch ähnlich kombinieren. Ich habe nicht den Drang, mit meinem Style ein Zeichen zu setzen. Ich trage das, was mir gefällt, und wenn dann eben die Kombi mit Layering und XXL Schals überall zu sehen ist, dann ist das leider so, ich würde es trotzdem tragen. Who cares? Ich sehe es daher nie wirklich als kopieren, sondern mit einem Trend mitgehen oder sich inspirieren lassen.

    Deswegen finde ich deinen Post zwar interessant, aber auch wiederum als „bisschen heiße Luft“, weil du dich jedes mal rausredest mit: „Ich will niemanden angreifen, aber…“, „Ich will nicht sagen, dass ich mir keine Inspiration hole, aber…“. Denn mit solchen Satzstellungen zeigst du nur, dass du auch nicht besser bist als die Jenen, über du dich hier ein wenig beschwerst. Du sprichst das Problem an, welches du auch vielleicht als Blogger selbst verursachst bzw. mitten drin steckst. Ich betrachte solche Posts immer kritisch, weil sie mich nicht unbedingt zum Nachdenken anregen, sondern mir eher ein anderes Bild geben á lá „Halt den Spiegel erst mal vor dein eigenes Gesicht“.

    Wir leben nun mal in einer Welt, wo jeder jeden in irgendeiner Hinsicht imitiert ;)

    Grüße

    X

    • 20. Februar 2015 / 18:23

      Ich glaube, der Knackpunkt liegt eher in diesem Satz:
      „Aber seinen eigenen Kleidungsstil komplett aufgeben, weil gerade etwas anderes im “Trend” zu sein scheint? “
      Zumindest habe ich hier aufgehorcht. Es stimmt, ich sehe beim Durchscrollen meines Instagram Accounts nur Falabellas, Acne Zeug und Stan Smiths. Ja alles tolle Sachen, aber wer denkt wirklich darüber nach, ob es auch zu einem passt? Ich habe vor kurzem eine Falabella gekauft und festgestellt: die schweren Ketten sind nichts für mich. Schick, aber es erschlägt mich. So cool ich das alles auch finde, es passt nicht alles zu mir.

      Das ist für mich ein Key Takeaway aus diesem Blog Post. Einfach mal bewusst darüber nachdenken – bin das ich? Oder will ich es, um dazuzugehören?

      Danke Nina! :)

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