Corona Virus: Das sind 10 positive Auswirkungen auf unseren Alltag!

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Positive Auswirkungen des Corona Virus:
10 Dinge, die wir jetzt seit langem endlich mal wieder machen können!

Ja, der Corona Virus ist schlimm! Sehr schlimm. Da brauchen wir nicht drüber reden. Aber ich gehöre zu den Menschen, die immer versuchen das beste aus Situationen zu machen. Und ja, ich kann auch durch Corona gerade so einige Dinge erkennen, die etwas Positives haben. Neben positiven Naturereignissen gibt es nämlich aktuell auch viele Aktivitäten und Dinge, die wir schon ganz lange nicht mehr gemacht haben. Weil nie genug Zeit vorhanden war, weil sie nicht wichtig genug waren, weil sie auf der To-Do Liste immer auf Platz 100 standen usw. So herausfordernd diese ganze Situationen für jeden von uns momentan ist, gibt es auch ein paar positive Auswirkungen des Corona Virus.

Dinge, die mir gerade ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil ich sie seit langem mal wieder tun kann und weil sie mir helfen, meinen momentanen Alltag schöner zu machen. Vielleicht sind sie hier und da ein bisschen banal, aber wie so oft im Leben sind es oft die kleinen Dinge, die einen glücklich machen. Welche 10 Dinge und Aktivitäten das in Zeiten vom Corona Virus sind, möchte ich heute mit euch teilen. Vielleicht inspirieren sie euch oder können auch dazu beitragen euren Tag ein bisschen schöner zu machen :) Lasst mich gerne wissen, wie es euch in der aktuellen Situation geht und was euch hilft, besser durch den Alltag zu kommen. 

 

1. Puzzeln, puzzeln, puzzeln 

Etwas was ich seit meiner Kindheit nicht mehr gemacht habe? Puzzeln. Auf Instagram herrscht geradezu ein Puzzle-Hype und auch Patrick und ich haben uns davon anstecken lassen. Kleine Teilchen zusammenstecken, um am Ende ein großes Bild herauszubekommen ist gerade eine so tolle Abwechslung zu allem was man sonst so macht – oder eben auch nicht macht. Toller Nebeneffekt beim Puzzeln: man kann super gut dabei abschalten und den Kopf frei bekommen. Außerdem vergeht die Zeit beim Puzzeln wie im Flug und ruck zuck ist der nächste Tag in Quarantäne um :) Probiert es mal aus!


 

2. Neue Rezepte ausprobieren 

Zugegeben, ich bin eine absolute Koch-Niete, aber das wisst ihr ja sicherlich schon. Und trotzdem verbringen Patrick und ich aktuell so viel Zeit in unserer Küche wie noch nie. Und dabei meine ich wirklich wie noch nie! Bisher diente unsere Küche nämlich immer nur dazu, um einmal am Tag etwas aus dem Kühlschrank zu nehmen und Trinken nach zu füllen. Ansonsten war es eher ein „toter Raum“. Vor Corona Zeiten haben wir eigentlich jeden Tag Essen bestellt, weil wir zum Kochen einfach nie Zeit hatten. Seitdem wir gezwungen sind zuhause zu sein, nutzen wir unsere Küche das erste Mal seit drei Jahren richtig. Da Patrick bei uns das Kochtalent ist (ich bin dafür aber sehr gut im alles aufessen), hat er in den letzten Wochen wegen Corona endlich mal Zeit gefunden neue Dinge auszuprobieren. So hat er schon Bananen Brote gebacken, einen Streuselapfelkuchen, Curry, vegetarische Lasagne, Linseneintopf und vieles mehr. Und soll ich euch was sagen? Ich lieb’s.


 

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3. Mehr mit der Familie telefonieren

Früher zu meiner Studienzeit und in den Anfängen meiner Festanstellung habe ich jeden Tag (teilweise sogar 2x) mit meiner Mama telefoniert: einmal morgens auf dem Weg zur Arbeit und einmal abends auf dem Weg zurück nach Hause. Seitdem wir selbstständig sind, viel reisen und eingespannt sind, war leider auch immer weniger Zeit für diese sehr regelmäßigen und ausgiebigen Telefonate. Aktuell versuche ich meine Eltern 2-3 x die Woche anzurufen oder zumindest mit ihnen zu schreiben. Ich genieße diese Gespräche immer sehr und bin froh, wenn ich höre, dass es meinem Papa und meiner Mama gut geht und sie gesund sind. Familie und Gesundheit sind einfach das wichtigste!

 

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4. Spazieren gehen und dabei die Natur und neue Dinge um einen herum erleben

Ich liebe es in der Natur zu sein! Bisher habe ich diese Leidenschaft immer auf unseren Reisen ausgelebt. Da aktuell natürlich all unsere Reise-Projekte gecancelt sind, habe ich mir einfach eine schöne Alternative gesucht und die heißt: die Natur um uns herum. Seit Corona gehen Patrick und ich eigentlich jeden Tag mindestens für 20 Minuten spazieren, um uns unsere tägliche Dosis frische Luft zu holen. Das war früher undenkbar, aber aktuell ist das eigentlich immer eines unserer Tages-Highlights. Frische Luft und „rauskommen“ (natürlich immer vorsichtig und mit Social Distance) ist super wichtig und kann dabei helfen Dinge zu verarbeiten und den Kopf freizubekommen. Durch das viele Spazierengehen habe Patrick und ich schon einige neue und schöne Dinge in unserer Umgebung entdeckt wie bspw. ein Café, welches wir unbedingt nach Corona mal besuchen wollen. Neulich haben wir sogar eine 20km lange Fahrrad Tour gemacht und so Gegenden in München gesehen, die wir noch nicht kannten. Und natürlich lieben wir es auch mit Calimero, unserer alten Vespa, durch die Gegend zu düsen :)

Auch noch toll: Dank Corona sind auch in der Natur rund um den Erdball erstaunliche Dinge passiert. Von Indien aus sah man bspw. nach 30 Jahren das erste Mal wieder den Himalaya aus Hunderten Kilometern Entfernung, da die Luft durch den weltweiten Stillstand von Industrie & Co. so sauber wie lange nicht mehr war.

 

Big Island Kehena Black Sand Beach

5. Noch mehr auf alles freuen was vorher so normal war

Wir wissen viele Dinge leider oft immer erst so richtig zu schätzen, wenn sie nicht mehr da sind. Ich glaube so ergeht es gerade jedem von uns. Um die Welt reisen und die schönsten Flecken der Erde sehen, mit den Freunden am Wochenende zum Frühstück treffen, die Eltern besuchen und in den Arm nehmen oder alles und immer in unbegrenzten Menge zugänglich zu haben… all das sind Dinge, die gerade so nicht mehr funktionieren, obwohl sie vorher so unfassbar normal waren. Die aktuelle Situation eignet sich sehr gut dafür, um mal in sich hinein zu horchen und dankbar für das hau sein, was man hat. Gleichzeitig finde ich es schön sich vielleicht eine Liste anzulegen mit Dingen, die man nach Corona wieder machen möchte und worauf man sich am meisten freut. Das sorgt nicht nur für positive Gedanken und Vorfreude, sondern auch dafür, dass wir die kleinen (vermeidlich normalen) Dinge des Lebens wieder mehr schätzen.

 

Aufbewahrung Sonnenbrillen

6. Kleiderschrank ausmisten, sortierten und Gutes tun

Passend zur aktuellen Jahreszeit bietet sich nicht nur der Frühjahrsputz an, sondern vielleicht auch endlich mal wieder das Ausmisten des völlig überfüllten Kleiderschrankes?! Ich versuche das ja 2-3 Mal im Jahr zu machen und auch für mich wird es langsam mal wieder Zeit. Aussortierte Teile spenden Patrick und ich auch regelmäßig an die deutsche Kleiderstiftung. Online könnt ihr euch ein kostenloses Versandlabel ausdrucken (hier) und die Kleidung direkt an Bedürftige spenden.


 

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7. Im Schlafanzug arbeiten 

Jaaaaa ok, durch meine Selbstständigkeit ist das etwas was ich in den letzten Jahren durchaus mehrfach gemacht habe, ABER ich glaube viele von euch da draußen sind in einer Festanstellung und konnten es die letzten Jahre vielleicht nicht. Denn wir alle wissen ja, dass Deutschland nicht das fortschrittlichste Land ist, wenn es um Themen wie Home Office geht. Durch Corona mussten viele Unternehmen von heute auf morgen umstrukturieren und sämtliche Mitarbeiter ins Home Office schicken. Das ist also jetzt die Chance, all seine To Do’s im entspannten Gammel Look abarbeiten zu können, ohne sich schämen zu müssen ;)


 

8. Handy Material durchschauen und in alten Erinnerungen schwelgen 

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass jeder von tausende Bilder und Videos auf seinem Handy hat ;) Von der letzten Sommerparty bei Freunden, dem Geburtstag der besten Freundin, dem letzten Urlaub oder dem Besuch eines tollen Konzertes. Wir alle machen immer überall und ständig Bilder und Videos, die wir dann in den seltensten Fällen im Nachhinein nicht noch einmal anschauen. Richtig? Richtig. Genau JETZT wäre aber vielleicht der perfekte Zeitpunkt, all diese geknipsten Erinnerungen mal wieder anzuschauen. Um sich erstens an schöne Ereignisse zurück zu träumen und zweites, um mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, was man eigentlich alles schon schönes in der Vergangenheit erlebt hat :)

 

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9. Wohnung neu- oder umgestalten

Man wohnt jetzt schon 3 Jahre in der Wohnung und es hängen noch immer nicht alle Lampen? An der gewählten Wandfarbe beim Einzug hatte man sich eigentlich schon nach 2 Wochen satt gesehen und die Balkonmöbel hatten auch schon bessere Zeiten? Dann nichts wie ran ans um- oder neugestalten der Wohnung. Patrick und ich haben es neulich endlich geschafft Bilder an die Wand zu bringen, die schon eine halbe Ewigkeit in unserer Wohnung auf dem Boden standen. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: man kann etwas auf der sooooo langen To-Do Liste streichen und fühlt sich auch gleich noch viel wohler in den eigenen 4-Wänden – und darin verbringen wir alle schließlich gerade besonders viel Zeit.


 

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10. An geheimen Projekten und Wünschen arbeiten

Du hast seit Jahren diesen einen Traum? Dieses eine große Projekt, welches dir schon ewig im Kopf rumschwirrt? Ja, das kenne ich, denn uns ging es mit unserem eigenen Modelabel vor vier Jahren nicht anders. Oft sind es aber leider genau dieses Projekte, die sich ewig ziehen, da man einfach nie wirklich die Zeit findet an ihnen mit voller Aufmerksamkeit, Ruhe und Hingabe zu arbeiten. Meistens kommt der stressige und völlig überladene Alltag dazwischen. Hier ein Termin, da noch ein Meeting, hier eine berufliche Reise und da noch eine Verpflichtung. Besonders viel Zeit, da spreche ich aus eigener Erfahrung, geht immer bei der Recherche für alle möglichen und relevanten Themen drauf. Die aktuelle Lage kann also vielleicht gerade DIE perfekte Chance sein, um an einem jahrelangen Projekt heimlich weiter zu arbeiten und am Ende seinen Traum zu verwirklichen. Let’s do it!

1 Kommentar

  1. 19. April 2020 / 19:58

    Das sind echt alles tolle Aspekte – wir kochen jetzt auch mehr und probieren neues aus. Wegen unserem Hund sind wir aber auch schon vorher viel in der Natur gewesen :)

    LG
    Sabrina
    http://www.brinisfashionbook.com

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Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful german fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET.
The website was founded in 2012 by Nina and her boyfriend Patrick Kahlo, who is working nowadays as a photographer and manager for Nina.
Fashiioncarpet stands for high quality content and authentic storytelling always with a personal connection to Nina and her personality.