Die richtige Haarpflege im Winter: Was wir wissen und beachten müssen!

    Haarpflege im Winter: So geht’s richtig

    Der Winter gilt als größter Feind unserer Haare (und Haut :) Meine besten Pflegetipps dafür, findest du hier). Doch das Horrormärchen von kaputten Spitzen und abgestumpften Längen bestätigt sich nur, wenn man nicht weiß, was Haare bei Frost und Kälte wirklich brauchen. Und damit genau das nicht passiert, und eure Haare auch weiterhin gesund glänzen und wachsen, verrate ich euch genau das: Was Haare im Winter wirklich brauchen und wie ihr eure Haare im Winter richtig pflegt.

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    Waschen & Pflegen

    Eines ist wohl jedem bewusst: trockene Heizungsluft lässt sogar das letzte bisschen Feuchtigkeit aus unseren Haaren verschwinden. Abhilfe schafft da zum Beispiel ein mildes Shampoo, das Inhaltsstoffe besitzt, die das Haar mit Extra-Feuchtigkeit versorgen. Öle und Panthenol sind die Klassiker. Auch ein hautneutraler pH-Wert hilft der Kopfhaut jetzt, weiterhin Talg zu produzieren und die Haare so mit Eigenfett zu versorgen. Wichtig ist aber nicht nur das richtige Shampoo bzw. der richtige Conditioner, sondern auch die richtige Wassertemperatur – und die sollte nicht zu heiß sein (maximal lauwarm). Denn sonst öffnet sich die Schuppenschicht und das Haar verliert ebenfalls zu viel Fett. Außerdem sollten jetzt Haarmasken auf deinem Plan stehen. Zumindest 1 Mal wöchentlich. Das Haar mit der Pflege am besten in ein warmes Handtuch wickeln. So kann die Pflege noch tiefer eindringen. Außerdem stehen Haare im Winter gerne mal ab, denn durch die trockene Raumluft und die gleichzeitige Kälte, elektrisieren sie gerne. Um das zu vermeiden, helfen Leave-in-Sprays mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Sheabutter, Glycerin, Panthenol oder Seiden-Proteinen.
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    Trocknen

    Nasse Haare und Winter verstehen sich in etwa so gut wie Feuer und Eis. Das heißt also, so selten wie möglich waschen. Und wenn waschen, dann natürlich mit lauwarmen Wasser. Das ist klar. Doch wie geht es dann weiter? Föhnen oder Lufttrocknen? Wenn ja wie? Und was ist eigentlich mit abtrocknen und kämmen? Also, abtrocknen ist natürlich erlaubt und notwendig, aber bitte nicht rubbeln, sondern sanft mit dem Handtuch die Längen umfassen und leicht drücken (leicht!). Und schon gar nicht an der Kopfhaut rubbeln. Sie ist quasi so etwas wie die wichtigste Feuchtigkeitsquelle im Winter und wird durch das Rubbeln nur aufgeraut und irritiert.

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    Föhnen

    Ich empfehle das Föhnen auf zwei Etappen. Zuerst ungekämmt und nur am Ansatz. Später gekämmt und bis in die Längen. Denn nasse Haare soll man so wenig wie möglich kämmen. Denn durch das Kämmen werden nasse Haare zu stark strapaziert. Und wenn doch, dann unbedingt mit einem breitzackigen Kamm, der die Haarfaser so wenig wie möglich berührt. Je mehr und je kleiner die Borsten sind, desto mehr Haaroberfläche kommt mit der Bürste oder dem Kamm in Berührung. Deshalb einen breiten Kamm wählen. Und dann solltest du auch noch an die Föhnhitze denken. Auch sie darf nicht zu heiß werden, da das die Haare nur noch mehr beansprucht. Am besten kalt bis lauwarm föhnen. Und nicht vergessen, immer etwa 20 Zentimeter weg von den Haaren halten. Um deine Haare noch besser zu schützen, empfiehlt sich ein Hitzeschutz. Das versorgt trockene Spitzen und Längen nicht nur mit zusätzlicher Feuchtigkeit, sondern schützt auch vor zu hohen Temperaturen. und auch, wenn es schwer fällt: im Winter solltest du unbedingt auf Lockenstab und Glätteisen verzichten. Die Temperaturen dieser Geräte sind jetzt eindeutig zu hoch für das eh schon strapazierte Haar.

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    1 Kommentar

    1. sally
      25. November 2018 / 22:32

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