Augenringe: Das hilft gegen die lästigen Schatten unter den Augen!

    Augenringe: Wenn es düster unter den Augen wird…

    So gesegnet ich vielleicht mit meiner Haut und meinen Haaren bin, desto düsterer (im wahrsten Sinne des Wortes) sieht es unter meinen Augen aus. Der Grund? Augenringe. Die lästigen Schatten begleiten mich schon seit Jahren und ich weiß gar nicht mehr, wann sie mir das erste mal bewusst aufgefallen sind.  Noch weiß ich, wann sich die lästigen Schatten unter den Augen dazu entschieden haben, mir jeden Morgen im Spiegel entgegen zu “strahlen”.

    Ja, ich arbeite sehr viel. Und ja, ich schlafe im Verhältnis wahrscheinlich auch durchgehend zu wenig. Bin häufig in vielen unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen unterwegs. Ok und super ausgewogen und gesund zu Essen ist jetzt auch nicht meine größte Stärke. Aber liegt es wirklich daran? Diese Frage habe ich mir mal gestellt und versucht für euch und auch für mich Antworten auf diese Fragen zu finden.

    Augenringe bekämpfen: Ist das wirklich möglich?

    Und so viel gleich vorweg: Ja, es gibt Möglichkeiten, Augenringe nicht nur kurzfristig, sondern sogar langfristig zu bekämpfen – und zwar für immer. Und genau darum soll es heute gehen. Um die Ursachen von Augenringen,  die besten Hausmittel und neu Methoden zur Behandlung.

    Unter dem Überbegriff Augenringe versteht man einen dunkel schimmernden, fast schattigen Bereich unterhalb der Augen, der einen oftmals müde und abgeschlagen aussehen lässt. Denn um die Augen ist die Haut besonders fein und dünn, es gibt so gut wie keine Fettablagerungen in diesem Areal, sodass Äderchen schnell hindurchscheinen und Augenringe entstehen.

    Wie entstehen Augenringe?

    Augenringe können viele Ursachen haben: Zum einen können sie tatsächlich genetisch bedingt sein. Zum anderen ein Zeichen von Stress, Schlafmangel, zu viel Alkohol, Zigaretten oder Kaffee. Durch letzteres zum Beispiel, sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, was es dunkler werden und so auch dunkler durch die Haut scheinen lässt. Eine andere Möglichkeit kann der Mangel von Eisen- oder Vitaminen sein. Auch Erkrankungen der Niere oder Schilddrüse können schuld an Augenringe sein. Und dann kommt es natürlich auch noch auf die Hautbeschaffenheit beziehungsweise auf das Alter an. Denn je älter wir werden, desto dünner wird die Haut um die Augenpartie. Gleichzeitig entstehen Fältchen, die Schatten werfen.

     

    Augenringe: Tipps & Tricks zur Behandlung

    Was hilft wirklich gegen Augenringe?

    Je nachdem woher die eigenen Augenringe kommen, helfen unterschiedliche Methoden: Ob eine Anti Aging Pflege durch Cremes und Masken bei Hautalterung und Fältchen, schnelle Hausmittel nach einer langen Nacht, eine bewusste Ernährung mit wichtigen Nährstoffen wie Zink, Vitaminen und Co. oder tatsächlich permanente Abhilfe durch neue kosmetische Behandlungen.

    Bewusst ernähren gegen Augenringe

    Auch mit der richtigen Ernährung kann man Augenringen entgegen wirken und bewusst vorbeugen. Gurken zum Beispiel haben einen hohen Wassergehalt, der die Elastizität der Blutgefäße steigert. Wassermelone besteht ebenfalls zu fast 92 Prozent aus Wasser, das die Haut aufpolstert. Gleichzeitig enthält sie allerdings Antioxidantien, ein körpereigenes Schutzsystem das sogenannte freie Radikale abfängt und die Haut so vor zu viel oxidativen Stress und vorzeitiger Hautalterung und Unreinheiten schützen. Auch Heidelbeeren besitzen diese Eigenschaft. Zudem besitzen sie einen Stoff namens Anthocyane, der die Durchblutung fördert und empfindlichen Blutgefäße rund um die Augen schützt. Tomaten dagegen enthalten Lycopin, was die Durchblutung fördert. 

    Rote Rüben bestechen durch ihren hohen Mineral- und Vitamingehalt wie Folsäure oder Eisen, die wirkungsvoll gegen Augenringe sind. Goji-Beeren wiederum enthalten ein Antioxidant (Zeaxanthin), das Feuchtigkeit spendet und die dünne Haut um die Augen stärkt. Auch Sellerie kann helfen. Er enthält Kalium und Natrium, was die Aufnahme weiterer wichtiger Nährstoffe im Körper fördert. Ihr sehr, man kann bereits mit der richtigen Ernährung Einges bewirken. Das sollte ich mir definitiv auch mal hinter die Ohren schreiben, denn ich mag tatsächlich fast alle oben genannten Nahrungsmittel.

    Die besten Hausmittel gegen Augenringe

    Sind Augenringe bloß die Folge langer Nächte, die Spuren hinterlassen haben, dann gibt es eine schnelle Abhilfe: Hausmittel. Ob kalte Löffel aus dem Kühlschrank, kalte Gurkenscheiben oder ausgepresste Teebeutel. Alle diese Methoden helfen gegen Augenringe, denn sie kühlen (was die Blutgefäße verengt) und versorgen die Hautpartie gleichzeitig mit Feuchtigkeit (was sie wieder etwas mehr aufpolstert). Aber bitte nicht zu kalt, da die Haut sonst ganz schnell Gefrierbrand bekommen kann. Auch bei der Teebeutel-Methode sollte man darauf achten, keine Kamillentee-Beutel oder sogar stark aromatisierte Tees wie zum Beispiel Weihnachtstee zu verwenden. Das könnte die Augen zusätzlich reizen. Am besten eignen sich schwarze Tees und Kräutertees.

     


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    “OP”-Methode gegen Augenringe

    Da es sich bei Augenringen um ein Beauty-Problem handelt, das manchmal eben doch mehr als nur einen guten Concealer (pssst, hier gibt’s meine Favoriten im Überblick) braucht, ist die Industrie schon länger an anderen Lösungen interessiert und mit der Entwicklung neuer Methoden beschäftigt. Zwei vielversprechende Ideen möchte ich euch jetzt noch vorstellen.

    1. Pigmentierung – Augenringe weg tätowieren lassen

    Brasilien ist die Hochburg der Schönheitsindustrie. Kein Wunder also, dass es dort mittlerweile auch eine permanente Methode gegen Augenringe gibt, die sich gerade auch in Europa immer mehr verbreitet. Wer viel auf Instagram unterwegs ist, hat sie vielleicht schon ein Mal entdeckt, die Methode des Wegtättowierens. Eigentlich handelt es sich dabei nicht um ein richtiges Tattoo, sondern vielmehr um eine Pigmentierung. Dazu werden hauttonähnliche Farbpigmente (manchmal auch in mehreren Nuancen, um einen natürlicheren Look zu erzeugen) mit feinsten Nadeln lediglich in die oberste Hautschicht gestochen (höchstens 1,4 Millimeter). So bildet sich eine farbliche Schutzschicht, die dunkle Äderchen und Co. nicht mehr durchscheinen lässt. Das Ergebnis: angeblich eine frische, strahlende Augenpartie. Allerdings verblasst der Effekt nach einigen Jahren wieder und die Pigmentierung muss aufgefrischt werden.

    2. Tear-Through-Treatment gegen Augenringe

    Eine weitere Methode, die aus den USA stammt, ist das Tear-Through-Treatment. Tear wie Träne, denn dabei wird ein Hyaluron-Filler in feinsten Tröpfchen unter die sensible Haut gespritzt, sodass die Augenpartie aufgepolstert wird und Augenschatten und Augenringe sofort verschwinden. Dazu wird das Areal lediglich mit Eis betäubt, eine extrem feine Nadel unter die Haut geschoben und das Hyaluron an mehreren Stellen injiziert. Positiver Effekt: auch Fältchen verschwinden dadurch, was der Patientin einen noch frischeren Look verpasst. Allerdings ist zu bedenken, dass Hyaluron ein Körperähnlicher Stoff ist, der sich deshalb auch von alleine wieder abbaut. Das Ergebnis hält also nur maximal 1,5 Jahre und muss dann ebenfalls aufgefrischt werden.

    2 Kommentare

    1. 22. Oktober 2018 / 15:18

      Ein sehr informativer Beitrag. Ich habe auch Augenringe, meinem wenigen und unregelmäßigem Schlaf geschuldet. Eine OP käme für mich allerdings nicht in Frage. Ich probier es einfach weiterhin mit Concealer ;-). Wobei ich schon sagen muss, dass Augenringe extrem nervig sind.

      LG Katharina
      https://dressandtravel.com

    2. 18. Oktober 2018 / 7:09

      Sehr interessanter Blogpost und du hast einen sehr schönen Blog

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