Instagram du nervst mich nur noch!

Es war einmal…

eine liebe kleine App, die dafür entwickelt wurde, um Menschen das Teilen ihrer Schnappschüsse zu ermöglichen, um ihr ganz persönliches Handy-Fotoalbum zu kreieren und die einfach nur Spaß machen sollte. Als ich mich vor fast vier Jahren just for fun und aus einer Laune heraus bei Instagram anmeldete war es für mich einfach nur eine App, bei der man irgendwelche Bilder hochladen konnte.

Seit circa einem Jahr haben nun auch Unternehmen und Marken die Macht von Social Media und insbesondere Instagram erkannt und sind seitdem ganz verrückt nach vielen schönen Impressionen, die natürlich immer alle totaaaaal echt und aus dem wirklichen Leben gegriffen sind (nicht – wie es wirklich ist habe ich euch ja bereits hier verraten). Das mediale Interesse ist in den letzten Monaten gestiegen und so natürlich auch das geschäftliche Potential von Instagram.

Edit vom 16.03.2016: Seit heute steht offiziell das fest, was ich bereits im November letzten Jahres in diesem Post angedeutet hatte: Instagram wird bald die Bilderanzeige im Feed komplett verändern und an das System bei Facebook angleichen. Die Bilder bei Instagram werden also bald nicht mehr in chronologischer Reihenfolge wie bisher angezeigt, sondern nach ihrer Beliebtheit. Was Instagram unter „most popular“ versteht, ist mal wieder nicht klar kommuniziert worden. Aber ich denke die meisten von uns wissen, was das langfristig bedeutet. Angeblich soll damit gewährleistet werden, dass einen nur noch relevanter Content erreicht. Ernsthaft? Ich persönlich finde es eine Frechheit, dass von nun an, neben Facebook, auch noch Instagram für mich entscheidet, was ich als relevant zu finden habe und was nicht. Ich habe bereits letztes Jahr im November so etwas geahnt, als dieser Blogpost hier entstanden ist. Aber natürlich gehofft, dass diese extreme Veränderung nicht so schnell passieren wird. Tja, schade Schokolade.

Mir ist klar, dass bei so viel Content vielleicht ein bisschen gefiltert werden muss, aber das möchte ich doch bitte selber machen und mir nicht von einem Algorithmus diktieren lassen. Für mich bedeutet diese Veränderung eigentlich nur eines: große Accounts werden noch größer und kleine verschwinden langfristig vom Bildschirm, da sie gegen die hohen Like- und Followerzahlen bspw. großer Marken keine Chance haben. Es sei denn, man greift wahrscheinlich mal wieder tief ins Portemonnaie und zahlt dafür, dass Leute die eigenen Bilder zu sehen bekommen. Dann wird also, wie bei Facebook auch, bald nur noch gesponserter Content zu sehen sein. In diesem Sinne: R.I.P liebes Instagram, war schön dich kennengelernt zu haben…

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Geld regiert die Welt!

Seit Neustem können Unternehmen jetzt auch gegen das nötige „Kleingeld“ hier und da mal ganz unauffällig Anzeigen im Feed von Usern platzieren, auch wenn diese dem Brandaccount gar nicht folgen. Diese miese Masche kennen wir ja alle nur schon zu gut von Facebook. Dort ist es ja auch kein Geheimnis mehr, dass im Durchschnitt nicht mal mehr 50% der Follower die geposteten Beiträge angezeigt bekommen. Wer Leute erreichen will muss tief in die Tasche greifen und Geld in die Hand nehmen. Damit ist Mark Zuckerberg milliardenschwer geworden – mit einem Geschäftsmodell das ursprünglich auf sozialen Aspekten aufgebaut und jetzt am Ende nur noch eine undurchsichtige und unehrliche (Geld-)Maschinerie ist.

Das Ergebnis? Viele haben in letzter Zeit das Weite gesucht und sich eine neue Plattform gesucht: Instagram. Und genau da wiederholt Herr Zuckerberg jetzt sein geniales Geschäftsmodell. Getreu dem Motto: Das war erfolgreich? Cool, dann bitte einmal copy und paste! Anstatt ehrlichem Content von echten Usern werden, so scheint es zumindest, seit Neustem verstärkt Anzeigen und Werbeflächen innerhalb der App platziert. Echte Inhalte von Usern wie uns werden nur noch Häppchenweise bei Followern angezeigt.

Seit circa zwei Wochen beobachte ich diese ganze Farce jetzt schon an meinem eigenen Instagram Account und ärgere mich über so viel Machtlosigkeit und Abhängigkeit. Wir, die die App so erfolgreich und zu dem gemacht haben was sie heute ist, werden vor den Kopf gestoßen und das nervt mich tierisch. Meine Vermutung: Ein neuer Instagram Algorithmus. Ein Algorithmus, der dafür sorgt, dass einem nicht mehr alle Bilder in zeitlicher Reihenfolge (oder auch gar nicht mehr) im Feed angezeigt werden und man so schlichtweg nicht mehr mitbekommt, wenn jemand etwas postet. Da bringt es einem dann auch nichts, wenn man alle Tipps & Tricks für mehr Follower (hier) befolgt hat.

Das Ergebnis des neuen Instagram Algorithmus? Weniger Likes und weniger Interaktion.

Während meine Bilder vor drei Wochen noch durchschnittlich 3000 Likes (teilweise sogar über 5000) bekommen haben, sind es seit gut 10 Tagen nur noch zwischen 1500 und 2300. Ich traue mich kaum es zu sagen, aber ich verliere so langsam die Lust an Instagram. Die App nervt mich, Mark Zuckerberg nervt mich und allgemein die Entwicklung nervt mich. Man ackert, man macht und tut, gibt sich Mühe und stecke jede Menge Zeit und Arbeit in diese App und wozu? Um am Ende nur eine Marionette einer Maschinerie zu sein, deren Entwicklung man absolut nichts entgegensetzen kann.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blogpost schreiben soll, aber ich glaube ich bin nicht die einzige, die aktuell mit dieser „Problematik“ zu kämpfen hat. Für uns Blogger ist Instagram ein extrem wichtiges Medium geworden und (fast) jeder von uns hat sich seine Follower und die damit verbundene Reichweite über Jahre hart erarbeitet. Jetzt festzustellen, dass einem das ganze im Fall der Fälle absolut gar nichts bringt, weil andere einfach immer am längeren Hebel sitzen werden, macht mich sauer. Es gibt ein paar Worte, die mir gerade in den letzten Tagen immer und immer wieder in den Kopf gekommen sind:

,,Stärkt euren Blog mit einzigartigem und qualitativen Content, denn der Blog ist das einzige Medium was ihr langfristig selbst und unabhängig bestimmen könnt.“

Diese Worte wurden uns dieses Jahr im April auf der RewardStyle Konferenz in Dallas ans Herz gelegt. Damals habe ich die Worte zwar aufgenommen, aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihre Wichtigkeit erkannt. Das hat sich in den letzten zwei Wochen stark verändert! Heute ist mir die Bedeutung dieser Worte so bewusst wie noch nie zuvor. Warum? Weil ich in den letzten zwei Wochen gemerkt habe, wie ausgeliefert man eigentlich den Launen irgendwelcher „Macher“ ist.

Der Blog wird langfristig gesehen wahrscheinlich wirklich das einzige Medium sein, das wir noch zu 90% alleine unter Kontrolle haben können (10% pfuscht Google vielleicht hinein) und deswegen ist es umso wichtiger nicht den Fokus aus den Augen zu verlieren. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das gleiche bei Snapchat passiert. An dieser diese Stelle bin ich gerade wirklich froh ein „richtiger Blogger“ zu sein. Ein Blogger, der journalistisch arbeitet und der Content mit Mehrwert schaffen kann. Natürlich werde ich auch weiterhin auf Instagram aktiv sein, das Netzwerk für mich nutzen und das anbieten was am Markt gerade gefragt ist. Aber ich werde versuchen noch mehr gezielte Energie in den Blog zu stecken. Denn ich glaube die Zeiten, in denen sich sogenannte „Instagram Stars“ Sorgen um ihre „Existenz“ machen sollten, sind längst angebrochen und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis mit Instagram das gleiche passiert wie mit Facebbook.

An dieser Stelle also schon mal Herzlichen Glückwunsch an Mark Zuckerberg, der es mit seinem „Vermarktungs-Trieb“ ein zweites mal geschafft hat einem sozialen Netzwerk die Seele und den Ursprungsgedanken zu nehmen! 

Mich würde total interessieren wie ihr die ganze Sache seht. Wie steht ihr mittlerweile noch zu Instagram und habt ihr vielleicht sogar die gleichen Erfahrungen mit Like- und Interaktionsrückgang in den letzten Wochen gemacht?

Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful German fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET which was founded in 2012. After her studies and working experiences at different print and online fashion magazines, Nina is now working as a full time blogger and freelance fashion editor.

Nina is known for bringing regular inspiration to her readers, always staying true to her clean and minimalistic style with a special twist. But FASHIIONCARPET is not only a destination for fashion inspiration but also as a guide for those who are searching for blogger tipps, travel advices and beauty secrets.

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97 Kommentare

  1. 9. Oktober 2017 / 21:12

    Liebe Nina, Du sprichst mir sooooo aus der Seele! Vor allem in den letzten Tagen muss am Algorithmus mal wieder massiv geschraubt worden sein, denn ich beobachte zunehmend die schwindende Interaktion! Und das nicht nur bei meinem Feed! Man macht & tut und im Endeffekt verschwindet man trotzdem im Nirvana >.<

    Was mich persönlich am meisten nervt sind Accounts, die Dank zahlreich gekaufter Likes meistens ganz oben dominieren! Instagram ist der größte Marktplatz für Fake Attitüde & trotzdem lassen sich so viele blenden :-(

    Viele Grüße
    Franny

  2. 8. September 2017 / 2:55

    du hast absulot recht. schade dass die großen player die guten apps und ideen immer aufkaufen und kurz danach durch nervige werbung und vormundschaft alles zerstören. ich raten jedem seinen eigenen blog / shop zu führen, so wie wir mit unseren coolen klamotten. ist auf lange sicht viel mehr wert. sonnige grüße, euer seven von siam7

  3. 8. August 2016 / 15:57

    Ich lese diesen Beitrag jetzt, nachdem das chronologische Anzeigen bei mir gestern abgeschafft wurde. ich bin froh, dass es noch jemanden gibt, der das Ganze wie ich sieht, ich bemerke bereits seit März 2015 wie meine Likes zurückgingen, erst ein wenig und dann irgendwann deutlich. Bis vor drei Tagen war ich positiv gestimmt, da meine Bilder langsam aber sicher wieder mehr Likes bekommen haben, nicht wie 2000 die sie mal hatten, auch wenn ich damals noch deutlich wenig Follower hatte, aber wenigstens wieder 800-900 anstatt 500. Und jetzt reagieren die Leute wieder erstaunlich langsam und schlecht und was sehe ich da auf meiner Startseite? Instagram filtert danach, was für mich am Wichtigsten sein muss. Klar die Firmen zahlen Mark Zuckerberg viel Geld, dass ihre Anzeigen geschaltet werden & (eine Vermutung von mir) ihre Beiträge besser gerankt werden. Aber wäre der Mann halbwegs klug müsste ihm doch klar sein, dass es nicht immer danach geht, ob man schnell viel Profit machen kann, sondern auch, ob das langfristig klappt. Wenn irgendwann wie bei Facebook die meisten Nutzer abspringen, weil sie die App nicht mehr als sinnvoll erachten, wird er an Anzeigen auch langfristig nicht mehr viel verdienen können. Genauso wie wir Blogger nicht jede Anfrage blind annehmen sollten, da wir da auch uns treu bleiben müssen und gucken müssen, ob es für unsere Leser einen Mehrwert bietet, sollte auch der Gründer von Facebook doch clever genug sein sowas zu erkennen. Was bringt es ihm dass er jetzt zwar viel Profit macht, es aber langfristig nix ist, was passiert dann? Kauft er dann das nächste Netzwerk auf und richtet es zu Grunde? Ja klar er hat es eigentlich nicht mehr nötig sich über sowas Gedanken zu machen, weil er hat Geld genug, aber ich verstehe nicht, wie man sowas machen kann. Bei einer App, die prima funktioniert und boomt muss man doch keine solchen Veränderungen machen?
    Wie dem auch sei, ich hoffe der liebe Herr Zuckerberg kriegt noch die Kurve, ich mochte Instagram eigentlich immer… Und bisher gibt es ja leider noch keine Alternative…
    Liebe Grüße und mach weiter so!
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

  4. 28. Mai 2016 / 16:50

    Greetings! Very useful advice within this article! It’s the little changes which will make the most important changes.

    Many thanks for sharing!

  5. 7. Mai 2016 / 22:40

    Liebe Nina,
    du sprichst mir so aus der Seele!
    Als Marketer, der für sich und seine Kunden hauptsächlich auf Instagram setzt, ist der neue Algorithmus ein Graus. Ich arbeite viel mit kleinen und neuen Marken und Startups zusammen und erstelle vom Moodboard bis zu den Fotos oder sogar den Postings an sich alles, was das Gründerherz begehrt. Und gerade neue Labels haben wenig budget. Allein das Erstellen der Postings mit Shootings und Co kostet schon ein paar Euronen und dann kommt Instagram (bzw. Facebook) daher und will Geld, damit überhaupt irgendwer noch die Bilder sieht. Man kann wirklich nur noch mit aller Gewalt gegensteuern und hoffen, dass man noch was reißen kann und das Beste draus machen, ohne arm zu werden.

    Genau dazu arbeite ich auch gerade an einem kleinen Kurs für meine Leser, weil das so einfach nicht weiter geht. Ich bekomme das ja auch voll mit und kann meinen Kunden da auch inzwischen kaum noch gute Ratschläge geben, weil es im Endeffekt heißt: Viel ist und bleibt viel. Wenig bleibt wenig. Die Schere geht immer weiter auseinander und das ist einfach „abartig“.

    LG
    Julia

  6. 18. März 2016 / 23:09

    Hi! Also ich habe auch schon seit letztem Jahr diesen neuen Algorithmus und bin echt schockiert, dass der jetzt für alle kommt. Ich meine, ich folge Leute doch nicht umsonst? Na klar, will ich dann auch alle Bilder sehen. Man soll ja jetzt die Bilder angezeigt bekommen, die die meisten Likes und Kommis kriegen oder auch die Bilder, von Leuten, mit denen man am meisten Kontakt hat. Im besten Falle führt es dazu, dass mehr Kommunikation auf Instagram statt findet, aber ich glaube eher das Gegenteil wird der Fall sein. Ich kriege zwar haufenweise Likes, aber kaum einer Kommentiert mehr, das finde ich echt schade, da ich immer gerne Kontakt zu meinen Followern habe.
    Mal sehen wohin sich das entwickelt. Facebook ist ja eh schon halb tot. Da ist seit dem neuen Algorithmus auch nicht mehr viel los… Vielleicht merken dies, wenn die Instagram auch gegen die Wand fahren.

  7. 17. März 2016 / 0:01

    Hallo Nina,
    ich habe gerade von den neuesten Nachrichten von Instagram gehört und dann deinen Snapchat gesehen. Ich bin absolut deiner Meinung ! Instagram wird bald nur noch von Werbung bestehen und kleine Accounts wie ich es leider bin mit meinen 3k werden untergehen. Auch das man das selbst nicht bestimmen kann was einem angezeigt wird ist schlimm. Das einzige was mich tröstet ist, dass ich in den letzten 2 Monaten hart an meinem Blog gearbeitet habe und ich mir somit wenigstens etwas bleibt. Früher habe ich die meiste Zeit nur bei Instagram verbracht. Nun bin ich heilfroh, dass ich früh erkannt habe das es Instagram bald nicht mehr so geben wird wie nun. Ich finde es nur Schade um all die kleinen Accounts die sich teilweise Jahrelang so viel Mühe gegeben haben mit ihren Accounts. Alles jetzt umsonst :/
    Dies sind meine ersten Gedanken grade darüber. Ich finde es einfach nur schockierend.
    Liebste Grüße
    Marie

    http://www.whatiwearinlondon.com

  8. Darja
    16. März 2016 / 20:49

    Ich finde das auch unglaublich. Schließlich folgt man Accounts die einen interessieren. Zumindest bei mir ist das so. Und nur weil ich zb die Bilder nicht like oder es mich vll eine Woche lang nicht anspricht, möchte ich auf dem neuesten Stand bleiben und die Posts sehen. Und wie du schreibst, möchte ICH entscheiden was für mich wichtig ist. Auch wenn ich mich dabei abends „durch den Tag scrolle“ ist es immer noch meine Entscheidung und meine sagen wir mal verschwendete Zeit. An fb habe ich das Interesse verloren und bin in der Woche einmal dort online. Habe Angst dass es bei Insta ebenso sein wird.

  9. 16. März 2016 / 20:19

    Wow dieser Post ist so gut! Du schreibst genau das auf über was ich mich seit Wochen wundere – und wir ziehen wirklich am kürzesten Strang dabei :( im Vergleich zu meinen schrumpfenden Instagram – Likes sind allerdings meine Seitenaufrufe auf dem Blog enorm gestiegen, weshalb ich dir nochmal zustimme das der Blog das wichtigste Organ für uns Blogger ist und nicht Instagram und Co.

    Schönen Abend dir!

  10. 16. März 2016 / 18:26

    Hey Nina,
    ich verstehe deinen Ärger voll und ganz, da ich mir mit Instagram in den letzten 2 Jahren ebenfalls ein Standbein aufgebaut habe. Viel schlimmer finde ich neben all dem – und das werde ich in einem meiner nächsten Blogposts auf http://www.veroniquesophie.com nochmal thematisieren – dass als Reaktion darauf zu „fiesen Methoden“ gegriffen und sich einfach mal ein paar tausend (Fake-)Follower oder Likes gekauft werden. Das beides zusammen macht Instagram tatsächlich irgendwie „kaputt“ :(

    Liebst,
    veronique sophie

  11. 16. März 2016 / 13:47

    Hey Nina,

    Für mich war Instagram immer meine Instyle mit echten Persönlichkeiten, aber schon heute morgen konnte ich feststellen, dass etliche Beiträge nicht angezeigt werden und ich innerhalb wenigen Minuten die letzten 24 Stunden durchgescrollt habe :( Das ist wirklich schade! Mir fehlen so etliche Inspirationen, die ich auch trotz geringer Likes sehr gemocht habe…

    <3 Jacy
    wwww.kunstseiden.de

  12. 16. März 2016 / 13:07

    Das ist ein herber Rückschlag, vor allem für die Neulinge, die sich ihre „Follower“ Basis erst noch erarbeiten müssen. Ihnen wird von Grund auf die Chance genommen, sich in der Instagram Gemeinde zu etablieren. Money rules the world ist mal wieder die traurige Erkenntnis des Tages!

    Kopf hoch und weiter kämpfen! Liebe Grüsse Julia

  13. 16. März 2016 / 12:15

    Ich muss dir sowas von recht geben!!! Als ich deinen Hinweis bei Instagram gesehen und jetzt den Post dazu gelesen habe, wurde mir ganz schlecht und jetzt heule ich sogar.
    Ich gehöre zu den ehrlichen Bloggern, die total viel Mühe und Arbeit sowohl in Blog als auch in Instagram stecken und jetzt wird mir klar, dass ich bei Instagram keine Chance mehr habe, außer ich verarsche (entschuldige meine Wortwahl, aber treffender kann ich es nicht ausdrücken) mich und die Welt und kaufe mir Follower, Likes und was auch immer.
    Du sagst es genau richtig! Es ist eine Frechheit, dass man nicht allen die gleichen Chancen gibt. Ehrlichkeit sollte belohnt und nicht mit Füßen getreten werden.
    Danke für deinen tollen Artikel! Du hast mir aus der Seele gesprochen.
    Liebe Grüße
    Jasmin

  14. 15. Februar 2016 / 2:18

    Liebe Nina, Toller Post! Ich bin ähnlich frustriert und mittlerweile kommt gefühlt nach jedem zweiten Bild Werbung…Wäre es nicht so „wichtig“ würde ich mich whs verabschieden… Ich habe die wichtigsten Abonniert, aber das kann man eben nicht von seinen Followern verlangen : Folgt mir, kommentiert bitte und abonniert auch bitte….Mal sehen wie das weiter geht!

    Liebe Grüße Katharina

  15. 18. Dezember 2015 / 17:17

    Liebe Nina,
    ich habe im Zuge meines Volontariats vor einigen Wochen selbst einen Blog gestartet (endlich starten müssen, nachdem ich schon so viele Jahre damit gehadert habe) und deshalb lese ich gerade jetzt noch einmal mit ganz anderer Neugier deine Blogtipps!
    Ich habe das Problem bei Instagram auch schon realisiert, und ich muss sagen, gerade auch die kleinen Profile (so wie meines, und von den 150-160 Followern sind wahrscheinlich 70% Ghostfollower) leiden darunter. Wie sehr hab ich mich immer gefreut wenn ich auf die berühmten 11 Likes kam, damit aus der „Masse“ an Namen eine Zahl wurde ;-) und seit einiger Zeit wunder ich mich, wieso gefühlt nun wirklich niemandem mehr meine Fotos gefallen ..
    Lange Rede kurzer Sinn: Ich finde es total ermutigend, dass du sagst, der Fokus sollte wieder zurück auf den Blog gehen. Denn ab und zu war ich echt demotiviert. Aber ich stehe auch noch am Anfang, ich bin vllt auch einfach zu ungeduldig.
    liebste Grüße und danke für die vielen Tipps, Eva <3

  16. Coco
    5. Dezember 2015 / 20:29

    Hallo Nina, zuerst einmal ich finde deinen Blog super gemacht, vorallem die Posts neben den ootd. Mir ist auch aufgefallen, dass ich viel verpasse, was größtenteils daran liegt, dass Instagram automatisch aktualisiert und nach oben springt. Aber genau deswegen, besuche ich regelmäßig deinen Instagram Account, um zu sehen, ob ich nichts Wichtiges verpasst habe. Auch wenn andere Blogger vielleicht eher meinem persönlichem Stil entsprechen, ist dein Blog qualitativ hochwertiger, interessant und authentischer. Viele Blogger Posten nur ein paar hübsche Bilder oder behängen sich jeden Tag mit neuen Designernklamotten ohne persönlichen Stil, sind aber nicht so interessant, als das ich von ihrem Instagram Account auf ihren eigentlichen Blog klicke.
    Mach auf jeden Fall weiter so!

    PS ich bin erst jetzt auf diesen Blogpost gestoßen…. In meinem Feed wurde mir nichts angezeigt

  17. 4. Dezember 2015 / 12:30

    Du sprichst mir so so so sehr aus der Seele. ich bin erst seit einem jahr dabei und mache das neben der uni nebenbei und habe so viel mühe in instagram investiert als Plattform für meinen blog. Ich weiß 4000 follower sind für viele nicht viel, für mich aber schon;) und nun wurde mein account gehackt.. toll und das schlimmste finde ich, instagram antwortet auf keine meiner tausend mails…

  18. 4. Dezember 2015 / 2:13

    Toller Post! Mich nervt das einfach nur so tierisch zur Zeit. Als ich noch 1/3 meiner jetzigen Followerzahl hatte, habe ich dafür ungefähr 3x so viele Likes bekommen. Richtig nervig und wie du so schön gesagt hast, ist man den Machern da einfach machtlos unterworfen. Wirklich schade, Instagram WAR mal meine liebste App!

  19. elenasmakeup
    2. Dezember 2015 / 14:57

    Einen tollen und ehrlichen Post hast du da geschrieben! Mir ist es in den letzten Tagen leider auch an den Likes und Kommentaren aufgefallen und auch ich selbst habe das Gefühl, viel mehr Posts von anderen zu verpassen als vorher. Und das finde ich wirklich schade, denn ich abonniere meine Leute ja, weil ich ihre Bilder sehen möchte und ich dachte eigentlich, dass ich durch dieses Abo selbst entscheiden kann, was ich zu Gesicht bekomme und was nicht… Ich finde du hast völlig Recht und es ist wirklich unverschämt, was da passiert!

    Liebe Grüße
    Elena
    http://elenasmakeupandbeauty.blogspot.de/

  20. 27. November 2015 / 12:35

    Amen dazu! Ein wirklich exzellenter Beitrag, den ich auch gleich auf meiner Facebook Seite geteilt habe. Ich finde es wirklich schade, wenn FormTe, die funktionieren einfach ohne Info umgekrempelt werden. Wenn ich jemandem auf Instagr folge, dann aus dem Grund, dass ich dessen Fotos sehen will. Das ist auch der einzige Grund (und.natürlich die damit verbundene Interaktion). Ich verstehe also in keiner Weise was das soll.

    Liebe Grüße,
    Karin

  21. 25. November 2015 / 11:55

    Jo, na klar steckt der Zuckermann da auch seine Geld-Griffel rein.
    Die Idee, „der baut unseren Algorithmus um und ich sehe nur noch das, was Paid ist…..“ stimmt denoch nur teilweise. Die Masse an Posts sorgt auch dafür, dass viele Dinge an Sichtbarkeit verlieren, was nur logisch ist, und wenig mit dem „bösen Mark“ zu tun hat.

    Aber ja, die sozialen Kanäle werden immer „dichter“.
    Ich mag deinen „Aber ich hab das Blog ja noch“-Part.
    Seit nun fast zehn Jahren ist meins, auch „mein sozialstes aller Netzwerke“ und da lass ich auch nicht dran rütteln ;)

  22. 24. November 2015 / 17:31

    Ich nutze Instagram nicht wirklich, um Traffic auf meinen Blog zu bekommen. Dazu habe ich ohnehin zu wenig Follower. Um Leser zu halten, arbeite ich mit der guten alten E-Mail-Liste. :)

  23. 15. November 2015 / 21:39

    Das hast du echt gut gesagt, bzw geschrieben! Bin gerade auf deinen Blog gestoßen, finde ihn echt super! :)
    LG,
    Chay

  24. 9. November 2015 / 14:28

    Das ist wirklich eine gute Pointe, die man sich als Blogger vor Augen halten sollte: Wirklich selbst bestimmen kann man nur über den Inhalt seines Blogs, und der sollte die Hauptrolle spielen.

  25. 7. November 2015 / 16:24

    Gebe dir vollkommen Recht. Instagram ist nicht mehr das was es mal war & das ist sehr schade. Früher hat es noch Spaß gemacht aber heute geht es nur noch um Geld ,Likes etc. Schade, dass sich alles nach einer Zeit darauf reduziert.

  26. 6. November 2015 / 21:34

    Ich muss sagen, dass mir Instagram Mitlerweile auch schon auf die Nerven geht und bin gespannt wie sich das mit Snapshat entwickelt!
    Ich bin es.eid immer das perfekte zu sehen und habe einfach kein gutes Gefühl mehr, wenn ich die App öffne. Ich bin dann eher etwas deprimiert :D

  27. 5. November 2015 / 22:32

    Mit Instagram habe ich persönlich nun keine Erfahrungen (passt für uns als Ratgeberblog einfach nicht) – aber in Bezug auf Facebook möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Beobachtung gemacht habe, dass Beiträge sehr wohl allen angezeigt werden, die jemanden abonnieren. Facebook schaut genau auf die Interaktionen – je mehr Likes und je mehr Kommentare ein Beitrag bekommt, desto mehr Usern wird er angezeigt. Das ist ja auch irgendwie logisch – was interessant ist, verursacht nunmal Interaktionen. So stellt Facebook sicher, dass die User Inhalte angezeigt bekommen, die sie (aller Wahrscheinlichkeit nach) wirklich interessieren, weil schon andere interaktiv darauf reagiert haben.

    Ich kann mit Beiträgen 1.000 und 100.000 Menschen erreichen – ganz unabhängig davon, ob ich Geld in die Hand genommen habe.

    Viele Grüße!
    Danielle

  28. Katarina Ahlsson
    5. November 2015 / 18:06

    Hm… ich habe die Veränderung bei Instagram auch schon gemerkt, denke aber, dass es einfach in der Natur der Sache liegt, dass Apps ein kurzlebiges Medium sind. D.h. dass es sicherlich immer so sein wird, dass eine App ein paar Jahre lang unentgeltlich „Spaß“ macht – und dass sie danach weitestgehend kommerzialisiert wird.

    Was mich an deinem Blogpost ein wenig wundert, ist der Fakt, dass du selbst Instagram ja auch kommerziell nutzt und monetarisierst? (Also durch Porduktlinks, Kooperationen etc.)
    Wieso sollte Mark Zuckerberg eine andere Strategie fahren, wenn er die App auch maximal monetarisieren könnte? Ich persönlich sehe bei beiden Herangehensweisen keinen großen Unterschied – auch wenn das eine im größeren Stile erfolgt.

    Katarina x
    http://katarina-ahlsson.com

  29. 5. November 2015 / 15:28

    Auch wenn deine Bilder selbst gemacht sind, platzierst auch du Werbung und das ganze bringt dir ebenfalls einen Eigennutz, mittlerweile kann man sich ja denken in welcher Preisklasse du spielst und wie viel dir Firmen für bezahlte Bilder und Posts zahlen, in denen du mal einen Link oder Hashtag setzt und selbst wenn sie dich dafür gut bezahlen, ist das nichts zu den Preisen, die sie für Werbung in TV, Magazinen etc ausgeben müssten. Und auch hier arbeitest du nach Kooperationsregeln, deshalb verstehe ich nicht wie du über gewisse Leute herziehen kannst obwohl genau DU darüber glücklich sein kannst, das DIR diese App eine so große Chance ermöglicht hat, vor einigen Tagen hast du dich noch über die 100K gefreut.

    Ich denke da hat man klar die Wahl, weg von Instagram oder sich einfach damit zufriedengeben. Mal abgesehen davon, weiß ich sowieso nicht warum du dir da so große Gedanken drum machst, wie viele Likes du von heute auf morgen verloren hast, das ist doch nicht alles oder? Du hast Tausende von Follower die nicht nur mal eines deiner Bilder liken weil sie in ihrem Feed erscheinen, diese Menschen gehen sicher regelmäßig auf deine Seite, liken und kommentieren. Schade ist eher, dass von dir relativ wenig Feedback auf all die netten Kommentare kommt, auch hier auf deinem Blog und das beste Beispiel ist dieser Beitrag, bei dem du ausschließlich auf negative Kommentare eingehst.

  30. Christine
    4. November 2015 / 23:20

    Liebe Nina

    Ich kann deinen Ärger gut verstehen, vor allem die Ohnmacht, die du gegenüber dieser Machtstruktur empfindest, von der du abhängig bist, weil ja Instagram auch Teil deines Blogs ist und – wie du selbst schreibst – sehr viel Arbeit dahinter steckt (die man auch sieht und die sich definitiv lohnt!)
    Ich habe zum Glück in den letzten Wochen keines deiner Bilder verpasst und gehe auch regelmässig auf dein Profil, weil mir dein cleaner Feed auch im Überblick so gut gefällt. Also trotz allem: Kopf hoch, ich finde es toll, wie du dich engagierst und dich auch immer wieder exponierst mit so persönlichen und ehrlichen Posts! Danke dafür!

    Liebe Grüsse
    Christine

  31. Nicole
    4. November 2015 / 22:33

    Ich finde es traurig zu lesen, dass es dir anscheinend so wichtig ist, möglichst viele Likes zu bekommen … gibt es nichts wichtigeres im Leben?

    • FASHIIONCARPET
      4. November 2015 / 22:51

      Schade, dass du meinen Blogpost nicht richtig verstanden hast. Es geht mir nicht primär um die Anzahl meiner Likes, es geht mir um die Entwicklung von Instagram im Allgemeinen. Der Likerückgang war einfach ein Beispiel dafür, was diese Entwicklung mit sich bringt und auf wessen Kosten sie am Ende vollzogen wird.

      Viele Grüße
      Nina

  32. 4. November 2015 / 21:43

    In deinem Post steckt viel Wahrheit. Ich bin von Instagram auch immer mehr genervt, vor allem von den immer gleichen Guess und Michael Kors – Posts. Da gibt es keine Individualität mehr und es wird einfach nur noch langweilig. Auch mir ist aufgefallen, dass meine Bilder immer weniger Likes bekommen. Wirklich schade, was aus einer an sich sehr tollen App geworden ist. Liebe Grüße, Eva

    http://thesophisticatedsisters.blogspot.co.at

  33. Wolfgang
    4. November 2015 / 18:27

    Also erstmal ist es doch so, dass Instagram (wie Facebook auch) ein kostenloses Angebot macht. Man kann das also annehmen und sich beteiligen. Oder man kann es sein lassen … das heißt aber umgekehrt auch, dass der Anbieter die Regeln bestimmt. Also was soll die Aufregung? So what! ;)

    Dann finde ich es lustig, dass „Du“ (wer immer das ist), sich aufregt, dass „meine Bilder“ angeblich nicht mehr so gefragt sind. Zum einen wird „Otto Normalverbraucher“ kaum nachvollziehen können, dass man sich über den Unterschied zwischen 3000 (oder „über 5000“) und 1500 bis 2300 „Likes“ ärgert. Zum anderen finde ich selbst (auch als „nicht-Otto-Normalverbraucher“) es wichtig, auch tatsächlich e i g e n e Fotos zu verwenden / zu posten. Und davon kann ja hier beim besten Willen keine Rede sein, nech? ;)

    Also eine Menge heiße Luft …..

    Herzlich,
    Wolfgang

    • FASHIIONCARPET
      4. November 2015 / 20:10

      Doch lieber Wolfang davon kann die Rede sein! Ich benutze sowohl auf meinem Blog als auch auf Social Media Kanälen ausschließlich meine eigenen Bilder, aber einfach mal Sachen unterstellen ist ja immer einfacher als sich mal mit der Wahrheit zu beschäftigen…

      • 5. November 2015 / 1:17

        Ich unterstelle nicht, ich habe mir nur (gerade noch einmal) die Fotos angeschaut. Fazit: Wenn es Deine eigenen sind, dann ist die Person (die oft drauf zu sehen ist) eben eine andere. Ansonsten wäre es ja wohl Zauberei … ;)

        • FASHIIONCARPET
          5. November 2015 / 5:39

          Ahaaaaa. Und welche wären das zum Beispiel? Ich freu mich total auf eine E-Mail (info@fashiioncarpet.com) von dir, wo du mir gerne die Links mit den fremden Personen auf meinem Blog schicken kannst. Achso, falls du meinen Freund meinst – du Fuchs, das bin in der Tat nicht ich.

          Aber generell auf einem persönlichen Fashionblog non stop andere Personen zu zeigen macht jetzt schon mal per se nicht so viel Sinn, dann bin ich wohl tatsächlich Zauberin und eine grandiose Verwandlungskünstlerin noch dazu…

  34. Ann Cathrin
    4. November 2015 / 17:59

    Ich frage mich die ganze Zeit wie du dir und fast alle der Kommentatoren sich dann einr alternative vorstellt woe Mark Zuckerberg seine Mitarbeiter bezahlen soll. Irgendwo muss so ein soziales Netzwerk ja auch Umsatz machen. Die Alternative wären eine kostenpflichtige Nutzung durch die ihr als Blogger dann aber massiv an Reichweite verliert weil deutlich weniger die kostenpflichtige Version nutzen werden.
    Außerdem frage ich mich wie eine respektierung von instagram für den guten content den ihr auf instagram zur Verfügung stellt dann aussehen soll? Prinzipiell müsstet ihr das zaheln weil ihr dss auch als Blogger alswerbeplattform nutzt. Kostenlos! Ihr bekommt dafür Besucher auf euren Webseiten und je höher eute follower und vists sind desto mehr geld bekommt ihr für sponsored posts. Instagram und Facebook sind also für Blogger kostenlose werbeplattformen.
    In Deutschland herrscht immer noch der gedanke dass im Internet alles kostenlos sein muss. Journalistische Beiträge vorne weg. Filme und musik lädt man sich ganz selbstverständlich illegal runter. Dass dahinter aber Menschen sitzen die diese Inhalte erstellen, apps programmieren und betreuen müssen und dass die alle auch geld brauchen wird uu leicht vergessen. Dass wir für Kabelfernsehen und Radio zahlen, dort Werbung sehen und hören und uns modezeitschriften kaufen bei denen uns auf den ersten 15 Seiten erstmal Werbung um dir ohren geknallt wird und dann eigentlich auch nur noch Produkte im redaktionellen Kontext angeboten werden blenden wir aus.
    Also meine ernste frage: wie stellst du dir ein alternatives monetarisierungsmodell für solche sozialen Netzwerke vor?

    • FASHIIONCARPET
      4. November 2015 / 20:13

      Indem man einen Mittelweg findet.Klar müssen Mitarbeiter bezahlt werden, aber warum können Werbecontent und echter Content nicht gleichberechtigt nebeneinander stehen. Warum muss immer einer den Kürzeren ziehen. Für mich wären Werbeanzeigen völlig in Ordnung, wenn dafür nicht die User den Kürzeren ziehen müssten. Aber es scheint ja immer nur 0 oder 100 zu geben.

      • Ann Cathrin
        4. November 2015 / 21:44

        Weil sonst bezahlter content sinnlos ist?! So funktioniert nunmal Kapitalismus und Marktwirtschaft.

        • FASHIIONCARPET
          4. November 2015 / 21:58

          Ja da hast du wohl recht und daran einfach mal Kritik zu äußern finde ich völlig legitim.