Fashion Week Recap: So denke ich über die Mode- und Bloggerbranche, Erfolgsfaktoren & Konkurrenzkampf

Heute gehen vier Wochen Fashion Week Marathon und damit eine spannende und ereignisreiche Zeit zu Ende. Patrick und ich waren diese Saison das erste Mal komplett gemeinsam auf den Fashion Weeks in New York, Mailand und Paris unterwegs und ich habe wieder jede Menge Eindrücke mitgebracht. Und da ihr ja wisst, dass ich es liebe euch mit auf meine Reisen durch die bunte Modewelt zu nehmen, kommt heute endlich mal wieder ein textlastiger und ehrlicher Meinungs-Post zur Mode- und Bloggerwelt inklusive Statement zum Konkurrenzkampf, Erfolgsfaktoren und ein paar Blogger-Tipps von meiner Seite :) Ich bin auf eure Meinung zu dem Thema gespannt <3

So tickt die Mode- und Bloggerbranche bzw. Fashion Week Crowd

Lange waren die internationalen Fashion Weeks aufgrund der häufig völlig absurden Streetstyles der Gäste verschrien. Denn gefühlt spielte sich die wahre Show eher vor den Schauen der Designer, also auf der Straße ab. Noch vor gut einem Jahr sah man bunte Paradiesvögel und absurde Looks auf den Straßen, die auf Teufel komm raus versuchten die Aufmerksamkeit der Fotografen zu ergattern. Streetstyle war lange Zeit kein Streetstyle mehr, sondern eher ein Faschingsfest unter Modeleuten.

Umso postiver überrascht war ich von dieser Saison: Die Looks waren endlich wieder tragbarer, „normaler“ und authentischer. Natürlich sind die Styles der Fashion Week Besucher für den normalen Alltag häufig immer noch too much und meine Mama würde bspw. die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sieht, dass ich einen Rollkragenpullover unter einem Spitzenkleid trage, aber ich denke ihr wisst was ich meine ;) Die Looks wirkten diese Saison auf mich weniger verkleidet und Gott sei Dank endlich wieder modisch und trotzdem mutig.

Allgemein war die Stimmung gut und Blogger sind endgültig in der Branche angekommen und haben ihren Platz gefunden. Ich konnte ja bereits im Sommer in Berlin eine positive Entwicklung feststellen, indem immer mehr Blogger in den Front Rows Platz nehmen durften, mit Kleidungsstücken der Designer zur Show ausgestattet wurden und auch mediales Interesse bestand. In New York, Mailand und Paris ist das zum Glück schon seit ein paar mehr Saisons der Fall. Alles in Allem ist das, finde ich, eine sehr schöne Entwicklung, auf die wir Blogger viele Jahre hinarbeiten mussten, was es deshalb umso schöner macht.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Erfolgreichste im ganzen Land?

Doch wie schafft man es Teil dieser Welt und vor allem langfristig erfolgreich zu werden? Diese Frage wurde mir schon so so oft gestellt und ich antworte ehrlich gesagt immer denselben Satz: Durch gute und qualitative Arbeit! Davon mal ganz abgesehen ist natürlich immer die Frage, was man als erfolgreich definiert. Ob man das Anhand der Reichweite beurteilt, anhand der Auftragsmenge und des Einkommens oder einfach der Tatsache, dass man den Schritt zum Bloggen überhaupt gewagt hat.

Für mich persönlich ist ein (beruflich) erfolgreicher Blogger der, der es geschafft hat sich mit seinem Blog selbst zu verwirklichen und nebenbei noch in der glücklichen Situation ist, davon leben zu können. Das kann man allerdings nur erreichen, wenn man bereit ist dafür zu arbeiten, diszipliniert ist und sich mehr auf sich als auf andere konzentriert. Ein erfolgreicher Blogger kennt sein Alleinstellungsmerkmal, seinen Marktwert und weiß wie er ihn einzusetzen hat, ohne dafür über Leichen zu gehen.

Natürlich ist es auch wichtig den gesamten Markt und seine „Mitbewerber“ im Blick zu haben, allerdings halte ich nicht viel davon, immer nur zu schauen was andere machen, was sie lassen und wieso sie was tun und was nicht. Ich habe für mich festgestellt, dass so etwas auf Dauer nicht glücklich sondern eher unzufrieden macht, weil man sich selbst unnötig unter Druck setzt und sich damit selbst im Weg steht und den Fokus für die wirklich wichtigen Dinge verliert. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden wie er was, wo und wann macht. Ob es sich wirklich lohnt für den kurzfristigen Erfolg sein Image zu riskieren. Ob es sich lohnt für Betrag X seine Authentizität auf’s Spiel zu setzen. Ob es sich lohnt seine Seele für ein bisschen „Fame“ zu verkaufen.

Ich habe in den letzten Jahren für mich gelernt, dass es am Wichtigsten ist ganz bei sich selbst zu sein. Man muss nicht alles machen, nicht jede Kooperation annehmen bzw. für alles angefragt werden oder auf jedem Event tanzen. Ich habe mit den Jahren für mich entschieden, dass es am Wichtigsten ist mit sich selbst, seiner Situation und seiner Arbeit zufrieden zu sein. Für mich ist es entscheidend morgens glücklich und gerne aufstehen zu können, mich mit meiner Arbeit, die ich leiste identifizieren zu können und für euch einen guten Job zu machen, damit ihr gerne auf FASHIIONCARPET vorbeischaut.

Denn wenn die Leser das Gefühl haben, dass man authentischen und ansprechenden Content produziert, werden sie das einem auf Dauer danken und zu schätzen wissen. Zusätzlich ist es natürlich auch wichtig, sich in der jeweiligen Branche einen Namen zu machen, Networking zu betreiben und mögliche Auftraggeber auch offline von sich und seiner Arbeit zu überzeugen. Es ist ein Gesamtpaket, das viele am Anfang unterschätzen und das mit sehr viel Arbeit verbunden ist.

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Mein kleines persönliches Highlight war mein Streetstyle Feature in der Japanischen Vogue <3 Magazine wie diese sind für mich immer noch wahnsinnig wichtig, wenn es darum geht multimedial aufgestellt zu sein. Wer freut sich nicht über ein solch tolles Feature?! Daran sieht man allerdings auch einmal mehr, wie Magazine den Content der Blogger und Streetstylefotografen für sich nutzen, in ihr Business integrieren, Seiten damit füllen und eventuell für Anzeigenkunden attraktiver und moderner machen. Und das ist okay, denn am Ende haben ja alle drei Parteien etwas davon :) Und deswegen: leben und leben lassen!

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Konkurrenzkampf & Stutenbissigkeit

So viel gleich vorweg: Ja es gibt ihn, den Konkurrenzkampf und die Stutenbissigkeit. Aber seien wir mal ehrlich – in einer Branche, die gefühlt zu 90% aus Frauen besteht, auch nicht wirklich verwunderlich oder? Hierzu muss man aber sagen, dass aktuell (mal wieder) unnötigerweise Stutenbissigkeit zwischen (amerikanischen Vogue) Redakteuren und Bloggern herrscht. Vom Text der amerikanischen Vogue zum Thema „Blogger & Influencer Bashing“ halte ich gar nichts und finde es ehrlich gesagt ziemlich daneben und absolut nicht nachvollziehbar, wie ein renommiertes, internationales  Magazin, das ebenfalls sehr vom Streetstyle und der Entwicklung der Modebranche profitiert, sich so unreflektiert äußern kann. Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema.

Anders als die amerikanischen Vogue Redakteure sehe ich den Konkurrenzkampf eher entspannt, da ich finde, dass jeder seine Daseinsberechtigung hat – sowohl Blogger, als auch Redakteure. Ich persönlich finde es gut, dass immer mehr Menschen anfangen zu bloggen, sich trauen neue Wege zu gehen und ihrer Leidenschaft folgen. Das zeigt wie attraktiv und interessant die Modebranche ist und vor Allem, welche tollen und vielseitigen Möglichkeiten sie bietet.

Ich glaube fest daran, dass alle, die gute Arbeit leisten und damit überzeugen, auf dem Markt überleben und weiterhin Jobs bekommen. Zudem wird mit der Zeit sowieso eine ganz natürlich Auslese stattfinden, bei der sich dann die Spreu vom Weizen trennt. Die Blogger- und Influencerblase wird irgendwann platzen (so realistisch sollte man sein) und dann wird man sehen was passiert, wer bleibt und wie sich der Markt neu formt und definiert.

Ich persönliche sehe das Ganze aktuell relativ entspannt und versuche mich davon nicht großartig beeinflussen zu lassen. Die Modebranche gehört für viele zur absoluten Traumbranche (was ich natürlich verstehen kann ;)), jedoch sollte man sich vorher darüber bewusst sein, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt. So viel Freude und Spaß diese Branche macht und so sehr ich das was ich tue liebe, die Modebranche ist knallhart . Zwar merkt man das – Gott sei Dank – nicht immer und in jeder Situation, allerdings sollte man sich darüber bewusst sein, dass es ein hart umkämpftes und teilweise sehr oberflächliches Business ist, in dem weiß Gott nicht jeden Tag nur Champagner getrunken und teure Designersachen getragen werden.

Mir ist es daher super wichtig „privat“ einen Ausgleich zu haben, den mir meine Familie und (Blogger-)Freunde ermöglichen. Mir ist es wichtig Menschen um mich zu haben, bei denen ich mal abschalten, mit denen ich auch über andere Dinge als das Bloggen, Zahlen, Follower oder Kooperationen sprechen und bei denen ich einfach die 25-Jährige Nina und nicht immer nur die Bloggerin sein kann :)

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Meine persönlichen Tipps und Empfehlungen zum Blog-Start

Und was rate ich Bloganfängern? Als erstes würde ich jedem empfehlen sich selbst zu hinterfragen, warum man das Ganze machen will. Wenn es aus rein finanziellen oder materiellen Gründen ist, würde ich davon abraten. Das Wichtigste beim Starten eines Blogs ist Leidenschaft und Herzblut. Dabei ist es egal, ob man den Blog nur als Hobby betreiben möchte oder Größeres anstrebt. Denn nur wenn jemand für seine Sache brennt wird er langfristig gut darin sein. Überlege dir worüber du bloggen willst, was deinen Blog von anderen unterscheiden und wie dein Konzept aussehen soll. Zudem solltest du mindestens 10 Blogbeiträge vorbereitet haben, bevor du deinen Blog online stellst. So ist bereits etwas Content vorhanden und die Leserbindung wahrscheinlicher.

Außerdem super wichtig: Social Media! Lege dir „business“ Profile bei Facebook, Instagram, Snapchat, Pinterest und Twitter an und achte darauf, dass all diese Kanäle sowohl inhaltlich als auch optisch zusammenpassen – ein roter Faden macht Sinn. Ich persönlich versuche meinen Blog über verschiedene Kanäle zu pushen und glaube, dass der Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen wichtig ist, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Obwohl ich einen hohen Prozentsatz an wiederkehrenden Lesern habe, versuche ich meinen Blog sowohl über SEO und Social Media wie Facebook, Instagram und Snapchat zusätzlich zu promoten und weiter bekannt zu machen.

Momentan ist für mich Instagram und Snapchat am Wichtigsten, ich behalte dabei aber immer im Hinterkopf, dass man sich von diesen Social Media Kanälen nie zu abhängig machen sollte. Der Hype kann genauso schnell vorbei sein wie er da war. Und am Ende des Tages hat man bei diesen Kanälen absolut keine Entscheidungsgewalt. Deswegen steht mein Blog mit seinem Content immer an erster Stelle, denn er ist langfristig das einzige Medium, dass ich selbst bestimmen und steuern kann.

Und zu guter Letzt: Hab einfach Spaß und mache das worauf du Lust hast :) Mir haben schon so viele von euch geschrieben, dass ich sie zum Bloggen motivieren konnte und sie sich dank meiner Postings getraut haben loszulegen. Ihr wisst nicht wie sehr mich so etwas freut – wirklich! Das bedeutet mir wahnsinnig viel und zeigt mir einmal mehr, dass meine Texte Wurzeln schlagen und etwas bei euch bewegen. Danke!

Euch interessiert wie es wirklich bei den internationalen Fashion Week zugeht? Was ist Fake und was passiert hinter den Kulissen? Dann schaut unbedingt hier in meinen Post zum Thema “ 10 Fakten zum international Fashion Week Wahnsinn“ rein :)

Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful German fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET which was founded in 2012. After her studies and working experiences at different print and online fashion magazines, Nina is now working as a full time blogger and freelance fashion editor.

Nina is known for bringing regular inspiration to her readers, always staying true to her clean and minimalistic style with a special twist. But FASHIIONCARPET is not only a destination for fashion inspiration but also as a guide for those who are searching for blogger tipps, travel advices and beauty secrets.

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30 Kommentare

  1. 25. Oktober 2016 / 0:13

    Nina, Du Liebe,

    wie wunderbar geschrieben – es ist viel Wahres dran und authentischer hätten diese Zeilen nicht sein können! Genau so ist das: Leben & leben lassen! Lässigkeit und die Art mit einer gewissen Leichtigkeit durch das Leben zu schreiten kann man wohl leider nicht lernen. Deine Zeilen begeistern, stecken an und machen Freude! Danke hierfür und wer weiß vielleicht kooperieren wir mal zusammen 🌸

    Liebste Grüße aus München – Karina

  2. 17. Oktober 2016 / 23:09

    Liebe Nina,
    Wie immer ein super Post mit viel Inhalt der einem immer wieder Einblicke in die wahre Modewelt gibt. Ich selbst habe auch dank deinem Ansporn bereits vor einundhalb Jahren einen eigenen Blog eröffnet und es macht mir super viel Spaß. Danke für deine Wertvollen Tipps und Ratschläge ?
    Liebe Grüße Anna

    Montianna.wordpress.com

  3. 13. Oktober 2016 / 3:00

    Your photos are pure inspiration and you are so beautiful! Thanks to deliver beauty in my days <3

    Xoxo,
    Priscila

  4. 10. Oktober 2016 / 11:56

    Sehr gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht kommt eines Tages auch noch der Moment, an dem alle verstehen, dass man gemeinsam mehr erreicht als alleine :D

    Liebe Grüße <3

  5. 9. Oktober 2016 / 13:06

    Liebe Nina,

    wieder einmal ein gelungener Beitrag! Ich habe befürchtet, dass es so oberflächlich in der Branche abläuft und bin daher (aufgrund meines eigentlichen Jobs) auch froh, nicht ausschließlich mit der Modewelt zu tun zu haben! Was nicht heißen soll, dass es in meinem Job nicht auch knallhart abläuft…

    Wie gehst Du mit Stutenbissigkeit und (manchmal ggf. auch ungerechtfertigerter) Kritik um? Ich kann mir vorstellen, dass man am Ende des Tages am besten mit seinem Partner zusammenarbeitet als mit irgendwelchen Dritter, oder?

    Liebe Grüße aus Hamburg und einen schönen Sonntag

    Settebello_hh alias Isabelle

    http://www.siebensonnen.de

    Ps: Verzeih bitte falls der Kommentar doppelt erscheint! :)

  6. 8. Oktober 2016 / 21:40

    Wirklich ein toller Post, der so viel Wahres in sich hat. Nur wenn man mit sich min Reinen ist, kann man wirklich glücklich sein… und ich bin immer noch der Meinung, dass die Leser das merken, wenn man nicht seinem Stil treu bleibt. Hab einen tollen Abend, XO Julia http://fashionblonde.de

  7. 8. Oktober 2016 / 17:03

    Richtig guter Post! Für mich bist du eine der wenigen deutschen Bloggern bei denen ich immer wieder gerne reinschaue und mich auf die Texte freue. Du bist auch mal kritisch und kommst sehr authentisch rüber. Auch schaffst du es immer „Werbung“ (die auf einem Blog ja sein muss, weil man u.a. davon leben muss) richtig gut zu verpacken..man merkt wieviel Mühe du dir gibst! Respekt!

  8. Edda
    8. Oktober 2016 / 13:07

    Hey Nina,
    wieder mal ein toller Beitrag. Deine Blogger Tipps machen echt Lust auf einen eigenen Blog, das einzige, dass mir noch zu Bedenken gibt, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die man einhalten muss. Würde mich freuen, wenn du einen Beitrag über eben dieses Thema verfasst. Was man bezüglich Impressum, Datenschutz etc. beachten muss.
    LG

  9. anni
    8. Oktober 2016 / 11:09

    Liebe Nina,
    ein sehr spannender Post! Mich interessiert ein solcher Blick hinter die Kulissen wahnsinnig :) Ich schaue immer sehr gerne auf deinem Blog vorbei, weiter so!

  10. 8. Oktober 2016 / 9:42

    Der Text ist richtig toll geschrieben Nina! Ich glaube, es ist immer am wichtigsten man selbst zConten hilft leider auch nichts, wenn einem die Technik einen Strich durch die Rechnung macht (ach, ich hasse Informatik;/).
    Richtig toll, dass du in der japanischen Vogue gefeatured wurdest*-*
    Ganz liebe Grüße!
    xxMaj-Britt

    https://majstatement.wordpress.com/

  11. 8. Oktober 2016 / 8:59

    Sehr toller Post :)
    Bei dir klingt das immer so einfach seinen Blog bekannt zu machen… hattest du auch schonmal Phasen in denen du das Gefühl hattest, dass dein Blog einfach nicht wahrgenommen wird? Oder ging das bei dir relativ fix? :)

    Liebst
    Sarah || http://mondodellamoda.de

  12. 8. Oktober 2016 / 6:39

    Hallo Nina,

    super geschrieben, vielen Dank! Tut wirklich gut, das alles zu lesen.

    Ich habe seit 10 Monaten einen fashionblog und mache das zu meinem 40-Stunden-Job, weil es mir einfach tierisch Freude bereitet und ich bin echt froh, das angefangen zu haben. Natürlich soll es sich irgendwann auch mal lohnen, ich wäre überglücklich, wenn ich mal auf fashionshows gehen könnte oder wenn ich mal ein paar Produkte präsentieren könnte, die ich mir nicht alle selbst kaufen muss. Seit kurzem kann ich mir zumindest schon mal Brillen ausgleihen, was mich schon mal weiter bringt. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht zu den jungen Bloggerinnen gehöre, sondern über 50 bin und mein Motto: „no age is the new black“ kommt ganz gut an. Also werde ich weiter machen und mich über Deine posts und Artikel freuen! In diesem Sinne: Schönes Wochenende!
    Cornelia Charlotte

  13. 7. Oktober 2016 / 23:26

    Huhu, vielleicht war es auch ganz gut, dass du Patrick dabei hattest und am Ende des Tages mit ihm ein Stück „Normalität“ mitnehmen konntest. Der Fashionzirkus ist immer schnell, bunt und sehr aufregend… Am Ende des Tages gibt es natürlich immer ein Besser, aber du hast recht damit, dass man sich auf sich selbst konzentrieren sollte. Ich habe deshalb auch einen Artikel zuletzt gelesen darüber, wen man schnell aussortieren sollte und nicht mehr beobachten, um sich selbst besser entfalten zu können!

    Liebst, Seyma von Come as Carrot

    • FASHIIONCARPET
      8. Oktober 2016 / 9:31

      Ja auf jeden Fall! Patrick dabei zu haben bringt immer ein Stück „zuhause“ mit sich.
      Das ist für mich mittlerweile super wichtig geworden, da der Modezirkus, wie du sagt, sehr schnell, bunt aber auch oberflächlich sein kann.

      Deswegen ist mir der Ausgleich mit Freunden und Familie auch so wichtig :)

      Liebst,
      Nina

  14. 7. Oktober 2016 / 19:39

    Ein sehr schöner Beitrag liebe Nina. Ich finde auch man merkt, dass bei dir der Blog an erster Stelle steht. Ich finde es unheimlich schade, wenn Blogger ihren Blog vernachlässigen und nur noch auf Instagram aktiv sind.

    Danke für deine ehrlichen Worte.

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com/

  15. 7. Oktober 2016 / 19:34

    Ein wirklich toller und ehrlicher Beitrag liebe Nina! Das schätze ich sehr an dir und macht dich so unglaublich sympathisch! :)

    Hab einen tollen Start ins Wochenende <3
    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

  16. 7. Oktober 2016 / 14:58

    Hi Nina,

    Schön zu lesen, dass du es geschafft hast mit Disziplin und Qualität so weit zu kommen. Ich denke darin liegt der Schlüssel zum Erfolg: Du trägst außergewöhnliche Outfits und hebst dich so von der Masse ab und du schießt qualitativ sehr sehr hochwertige Fotos, wie Modestrecken in Magazinen. Wenn man es schafft solch eine hohe Qualität auch kontinuierlich durchzuziehen über Monate, dann hat man sicherlich Erfolg. Du bist ein gutes Beispiel wie man es richtig macht. Mach weiter so!

    LG Anma
    http://www.theeuropeanlook.com

  17. 7. Oktober 2016 / 13:53

    Ein sehr ausführlicher und interessanter Post!

    Ich komme in der Tat (schon seit Jahren mittlerweile) gerne auf deinen Blog zurück – sei es für Outfits oder für Text-Posts wie heute. Und in der Tat haben mich deine Blogger-Hilfe-Posts auch weiter angestiftet, im Mai endlich meinen Blog „eröffnet“ zu haben. :-)

    Ich glaube auch, dass in der Modewelt manches etwas zu sehr hochgepusht wird, viele achten mehr auf das was andere machen, welche Kooperationen wer macht und wieivel dadurch verdient wird..aber im grund ist es genau so wie du sagst, das kann einen nur unglücklich machen!! Natürlich steckt das bei mir noch in den Baby-Schuhen aber es ist auf jeden Fall schön zu sehen, wie authentisch du (trotz deiner Recihweite inzwischen) du immer noch geblieben bist!!!
    Bei vielen (größeren) Bloggern beobachte ich mittlerweile, dass nur noch Fotos auf dem Blog gepostet werden – ohne wirklichen Text oder Mehrwert (und oftmals nur noch mit Designer-teilen, die sich der Großteil der Leser eh nicht leisten kann!!) oder auch nur noch Instagram regelmäßig befüttert wird. Das kann und will ich einfach nicht verstehen – aber leider achten viele Firmen immernoch nur auf Insta-Follower etc…
    Ok das ist jetzt ein kleiner Roman geworden – was ich sagen wollte: toller Post und schön, dass du nach wie vor authentisch bist und uns mit Tipps versorgst :-)

    xxx und ein wundervolles Wochenende,
    Tina.

    • FASHIIONCARPET
      8. Oktober 2016 / 9:35

      Danke liebe Tina, das freut mich sehr zu hören <3
      Ja ich beobachte leider auch, das einige Momentan ihren Fokus verlagern und finde das sehr sehr schade.

      Liebste Grüße
      Nina

  18. Soulofdelcielo
    7. Oktober 2016 / 10:21

    Hi Nina,

    vielen Dank für den super Beitrag :)
    Ich war schon neugierig auf deine Eindrücke von der Fashionweek.

    Ich lese super gerne deinen Content.
    Wir freuen uns schon sehr, dass du in die Türkei kommst, aber wissen nicht wohin !!!!
    Wir leben im Herzen Istanbuls und kennen die besten Cafés.
    Hättest du Lust mit uns einen Kaffee zu trinken?
    Wir würden uns super freuen, wenn man dich treffen kann :*

    Ganz Liebe Grüße
    Arifé & Azizé
    @soulofdelcielo

  19. 7. Oktober 2016 / 10:16

    Ein sehr toller Beitrag mit einem mega gutem Text ! Auch ich habe gelernt, dass es mich nur verrückt macht wenn ich andere Blogger und mich vergleiche mit den Zahlen ect. Ich bleibe nun auch hauptsächlich bei meiner Arbeit. Auch ich arbeite sehr an meinem Blog weil wie du schon sagtest Instagram & Co. können auch irgendwann den Hype verlieren und wie viele Follower man dann da hat spielt dann keine Rolle mehr.
    Ich wünsche dir einen tollen Start in das Wochenende !
    Liebste Grüße
    Marie

    http://www.whatiwearinlondon.com

  20. 7. Oktober 2016 / 9:18

    Ein sehr gelungener Post liebe Nina :) ich habe auch vor kurzem mit dem bloggen angefangen und freue mich immer über motivierende Worte von Bloggern, die erfolgreich sind und schon länger im Business :)
    Ixh lese deine Beiträge immer gerne!
    Mach weiter so !!
    Liebe Grüße Meera

  21. 7. Oktober 2016 / 8:44

    Ein sehr spannender Post! Ich lese deine Posts übers Bloggen auch wahnsinnig gerne und finde sie informativ und authentisch. Ehrlich gesagt komme ich auch genau deswegen immer wieder her :) Ich seh mir zwar auch deine Outfits an und finde die auch ganz toll. Für so ein Dorfkind wie mich ist da aber selten was zum nachstylen dabei. :D

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/

  22. leonessaprincipessa
    7. Oktober 2016 / 8:37

    Sehr schöner Post?? als Neuling ist es immer wieder sehr interessant solche Beiträge zu lesen. Und dein Feed ist einfach klasse!
    Liebe Grüße ?

  23. 7. Oktober 2016 / 8:36

    Toller Beitrag liebe Nina! Du solltest öfter über diese Themen schreiben, finde ich total spannend und interessant! Ich finde, du hast eine sehr gesunde Einstellung zu deinem Job – diese wird dich auch weit bringen.

    Weiter so und alles Liebe!
    Ani

    http://www.kingandstars.com