Die Wahrheit: 10 Fakten über den internationalen Fashion Week Wahnsinn…

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Fashion Week Klischees

Seit ich in der Modenbranche arbeite, war es immer mein Traum einmal zu den internationalen Fashion Weeks zu fahren. Große Mode zu sehen (sorry Berlin, da kannst du einfach nicht mithalten), inspirierende Menschen zu treffen und tolle Styles zu bestaunen. Ende Februar/Anfang März habe ich mir diesen Traum mit meinen ersten internationalen Fashion Weeks in Mailand und Paris nun endlich erfüllt.

Und obwohl ich schon seit mehreren Jahren in dieser Branche arbeite war ich wirklich etwas hibbelig, weil ich nicht wusste was mich erwartet. Am Ende kann ich nun sagen: Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht wird. Für mich waren die letzten zwei Wochen nicht nur spannend und aufregend, sondern in einigen Punkten defintiv auch ein Learning. Und das möchte ich natürlich wie immer mit euch teilen. Deswegen kommen hier 10 internationale Fashion Week Klischees und Fakten, was wirklich dahinter steckt und die Wahrheit über das Fashion Week und Streetstyle Mysterium.

1. Du fährst niemals (!) mit dem Taxi direkt vor die Event-Location

Diesen Fehler habe ich in Mailand direkt gleich an meinem zweiten Tag gemacht. Ich hatte eine besonders nette Taxifahrerin, die wohl Mitleid mit meinen hohen Schuhen und mir hatte und mich wirklich 5 Meter vor die Showlocation gefahren hat. Was das für mich bedeutet hat? Meine Füße waren glücklich und die Chance fotografiert zu werden dahin. Die Streetstylefotografen stehen meistens mehrere Meter vor der eigentlichen Location, um die ankommenden Gäste auf ihrem Weg zur Show fotografieren zu können. Das ist natürlich nicht möglich, wenn man direkt davor fährt und nur noch aus dem Auto kugeln muss, um quasi auf dem Laufsteg zu liegen. Den Taxifahrer bitten 300 Meter vor dem eigentlichen Ziel anzuhalten, damit man aussteigen und den Rest zu Fuß gehen kann? Würde im „normalen“ Leben niemand machen, warum auch. Macht ja absolut keinen Sinn. Zur Fashion Week machen es allerdings alle, um hoffentlich im richtigen Moment fotografiert zu werden. Denn…

2. Vor der Show ist die Show und nach der Show ist vor der Show

Häää? Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das internationale Streetstyle-System funktioniert nämlich so: Man kommt ca. 10-15 Minuten vor eigentlichem Showbeginn (die eh so gut wie nie pünktlich beginnt) zur Location (wie gerade oben gelernt, läuft man die letzten 300 Meter aus taktischen Gründen zu Fuß) und lässt sich dabei mehr oder weniger spontan fotografieren. Hier ein bisschen posen, da ein bisschen auf- und abgehen, lächeln und noch einmal von links nach rechts laufen. Dann besucht man (im Idealfall) die Show oder zieht sich (wenn man keine Einladung hat) zurück in irgendein Café und wartet bis die Show zuende ist.

Kurz vorher geht man wieder in Richtung Eventlocation (oder kommt als Gast aus ihr heraus) und das ganze Spiel „posen, auf- und abgehen, lächeln und noch einmal von links nach rechts laufen“ beginnt noch einmal von vorne. Hört sich nach Zirkus an? Glaubt mir, an einigen Stellen hat es sich auch wirklich so angefühlt. Aber das ist das Business und wirklich jeder macht es so. Denn am Ende des Tages ist es ein Geben und Nehmen. Fashion Week Besucher ermöglichen Fotografen Fotomotive, mit denen sie Geld verdienen können und man selbst hat als Besucher die Chance mit diesen Bildern gefeatured zu werden. Im besten Fall also eine Win-Win-Situation.

3. Im Notfall ist dein Handy dein bester Freund!

Ich fand es bisher immer mega affig, wenn ich Menschen auf Streetstylebildern non stop mit ihrem Handy gesehen habe. Vermeintlich busy, vermeintlich wichtig. Bisher für mich absolut lächerlich! Während meiner Fashion Week Zeit hat sich meine Ansicht geändert, denn (und das gestehe ich euch mit einem etwas blöden Gefühl offen und ehrlich) weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man alleine und lost vor einer Showlocation steht und nicht weiß was man machen soll. Für mich war mein Handy dann immer mein bester Freund, an den ich mich klammern konnte und der mich vor einer peinlichen „Ich bin eigentlich voll fehl am Platz“ Situation bewahrt hat – zumindest hat es sich für mich in dem Moment so angefühlt.

4. Der Straßenverkehr spielt keine Rolle – absolut keine.

Rote Ampeln, fahrende Autos, Straßenmarkierungen? Nobody cares! Auf den (unglamourösen) Punkt gebracht kann jedes potentielle Bild Geld, Fame oder Wachstum bedeuten. Jeder Schuss zählt. Da wird dann auch einfach mal so gar keine Rücksicht auf den Straßenverkehr genommen. Wenn eine Chiara oder eine Kristina nur in die Nähe der Location kommt, rasten alle Fotografen völlig aus und wollen DAS eine Bild schießen. Egal ob gerade Rush Hour auf den Straßen und krasser Traffic ist – oberste Prio hat meistens das perfekte Bild und nicht die Sicherheit der zu fotografierenden Person. Gut, dass es in Mailand und Paris so viele Zebrastreifen gibt…

5. Streetstyle? Come on!

Bei einigen Besuchern der Fashion Weeks habe ich mich gefragt: Würde diese Person das Styling auch tragen, wenn keine Modewoche wäre? Sprich: Entspricht dieser Look gerade wirklich dem eigenen Stil der Person oder ist es nur ein verkrampfter Versuch aufzufallen und Aufmerksamkeit zu bekommen. Schon seit einigen Saisons dringt in der Branche immer mal wieder Kritik zu den angeblichen „Streetstyles“ durch, dass diese gar keine mehr seien und alles reine Inszenierung wäre. Und ja, auch ich habe solche Loks gesehen. Allerdings gab es auch viele wahnsinnig tolle Outfits zu bestaunen und nicht alles wirkte verkleidet und inszeniert.

6. Money rules the world

Die Konkurrenz ist hart und riesengroß. In Mailand habe ich durch Zufall mitbekommen, dass einige Mädchen für ein gutes Feature in anerkannten Magazinen oder Social Media Kanälen auch gut und gerne mal tief ins Portemonnaie greifen und Fotografen dafür bezahlen, damit er sie fotografiert. Outsch! Für mich auf der einen Seite schockierend, da ich persönlich nie auf die Idee kommen und eher an meinem eigenen Stil zweifeln würde, wenn mich niemand fotografiert. Auf der anderen Seite bestätigt es einfach die Tatsache, dass Geld leider viel zu häufig immer noch die Welt regiert – und das nicht nur in der Mode.

7. Man lernt nirgendwo so schnell so viele neue Leute kennen

Ein absoluter Vorteil von internationalen Fashion Weeks ist die gute Möglichkeit zum Networken. Man lernt wirklich super schnell neue Leute aus verschiedenen Bereichen und Ländern kennen. Ich bin am Ende doch immer wieder überrascht, wie klein die Modewelt eigentlich ist. So habe ich bspw. einen sehr netten Fotografen aus München kennengelernt und einen ganz tollen aus New York, der für die NY Times fotografiert. Die meisten Leute in der Branche sind wirklich offen und nett. Wie ehrlich so etwas am Ende dann tatsächlich ist, findet man meistens erst nach einiger Zeit heraus. Dennoch gehöre ich zu den Menschen, die gerne neue Leute kennenlernen und schnell mit anderen ins Gespräch kommen.

8. Shape Surprise

Dass viele Mädchen in der Modebranche extrem dünn sind und fast nichts zu essen scheinen ist kein Geheimnis und kann man täglich auf ihren Social Media Kanälen sehen. Dennoch war ich bspw. über die Streichholzbeinchen und Ärmchen von Chiara Ferragni leicht schockiert, als ich sie in real life gesehen habe. Und auch Negin Mirsalehi (von der ich ein wirklich großer Fan bin) ist in Natura noch einmal deutlich schmaler und zierlicher als auf ihren Bildern. Figurentechnisch sehr sympathisch fand ich Kristina Bazan, die in echt vielleicht ein wenig mehr auf den Rippen hat als auf ihren Bildern. Dass sowas auch funktionieren kann zeigt ihr momentan grenzenlos zu scheinender Erfolg in der Branche. Für mich ein schönes Zeichen, das man leider viel zu selten sieht.

9. Neulinge haben es schwer

Chiara, Kristina, Negin, Veronika, Linda und Zanita – viele Fotografen haben mittlerweile Listen von Personen, die sie fotografieren müssen. Entweder weil ihr Auftraggeber es so will, oder weil der Fotograf selbst weiß, dass Bilder mit diesen Frauen ein Verkaufsgarant in Bildportalen wie Getty Images oder Imaxtree sind. Als Neuling muss man kämpfen und hat es mittlerweile nicht mehr so leicht wahrgenommen zu werden.

Umso mehr habe ich mich über ein Kompliment von einem Fotografen der New York Times gefreut, der mir sagte: ,,Ich liebe deinen Style. Ich mag die Ruhe in deinen Looks!“ Das war für mich ein extrem schönes Kompliment, da ich mir im Vorfeld der Fashion Week ehrlich gesagt einige Gedanken über mein Styling und meine Looks gemacht habe. Ich hatte Zweifel daran, ob mich überhaupt jemand fotografieren würde. Denn meine Looks sind vielleicht nicht sooo schlecht, aber sie schreien nicht „Schau mich an, hier bin ich“. Die Worte von Craig (NY Times Fotograf), der seit Jahren in der Branche arbeitet und wohl schon so ziemlich jede vor der Linse hatte, waren wie Balsam für meine Seele und haben mich in dem bestärkt was und wie ich etwas tue und was ich trage. Denn die größte Gefahr in der Modewelt ist sich selbst zu verlieren und nur noch das zu machen was andere von einem erwarten.

10. Marken gewinnen immer

Ich war noch nie ein krasser Markenfetischist und meine Schwäche für bspw. schöne Designertaschen und Schuhe hat sich erst in den letzten Monaten entwickelt. Ich persönlich liebe es Street- oder Premiumlabels mit High End Marken zu kombinieren. Head-to-Toe Looks á la Anna Dello Russo? Das ist nicht meins. Das will auf den internationalen Fashion Weeks allerdings keiner hören. Dort herrscht extremer Markendruck, denn viele Fotografen und Redakteure fragen gezielt nach den Brands, die man trägt. Alles was nicht teuer und nicht Designer ist wird dann schnell mal als „vintage“ verkauft. Zara, H&M und Co. will dort keiner als Referenz hören.

Es gab einen Tag an dem hatte ich einen Look an, der aus Mango, Edited, H&M, Jeffrey Campbell bestand. Allein die Tasche war Proenza Schouler. Ich habe viel positives Feedback für den Look bekommen, beim Nennen der Brands konnte ich aber jedes mal enttäuschte oder vielleicht auch entsetzte (?) Gesichter sehen, dass ich (fast) keine Marke trug. Im ersten Moment war es komisch, aber ich stehe zu mir und meinem Styling und hatte deswegen auch kein Problem damit zu sagen, wovon die Sachen sind.

Mein Fazit:

Alles in allem hatte ich zwei wirklich tolle und aufregende Fashion Week Wochen in Mailand und Paris. Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend und stressig werden würde, aber ich liebe es am Ende des Tages ins Bett fallen und für sich sagen zu können: Heute war ein guter und produktiver Tag. Im Vergleich zu Berlin ist das Niveau und das Level auf internationalen Fashion Weeks noch einmal um einiges härter, verrückter und anspruchsvoller, aber auf keinen Fall weniger schön – im Gegenteil. Ich liebe meinen Job so sehr und freue mich wirklich jeden Tag aufs neue Teil, dieser hin und wieder verrückten Welt sein zu dürfen. Für die nächste Saison möchte ich unbedingt auch die New York Fashion Week besuchen und dann gemeinsam mit Patrick den Fashion Week Trubel erleben.

Und nun bin ich super gespannt was ihr zu meinen Eindrücken sagt. Kanntet ihr einige Facts schon, habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder gibt es etwas das euch total überrascht hat? Ich freu mich auf eure Meinung :)

Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful German fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET which was founded in 2012. After her studies and working experiences at different print and online fashion magazines, Nina is now working as a full time blogger and freelance fashion editor.

Nina is known for bringing regular inspiration to her readers, always staying true to her clean and minimalistic style with a special twist. But FASHIIONCARPET is not only a destination for fashion inspiration but also as a guide for those who are searching for blogger tipps, travel advices and beauty secrets.

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30 Comments

  1. 8. Oktober 2016 / 10:35

    Ich war zwar schon öfter in Berlin zur fw, dennoch gibt es einige neue Details in deinem lesenswerten Post. Danke dafür. Den Geldaspekt hab ich dir sofort geglaubt, weil ich gerade ein Buch über die Kennedys lese, indem es den Kauf von Wählerstimmen geht. Hat doch auch etwas sehr Beruhigendes, nicht wahr? Okay ich kann oder will mir keinen Fotografen kaufen, macht das System etwas transparenter. Weiterhin happy blogging! LG Sabina

  2. 26. Juni 2016 / 18:54

    Ein sehr guter Artikel! Er hat mir viel Mut für morgen gemacht. Da fliege ich nämlich nach Berlin – zu meiner ersten Fashion Show! Ales Liebe, Nessy von den happinessygirls.com

  3. Jenni
    14. März 2016 / 19:31

    Einfach herrlich, Nina!

    In dieser schnelllebigen und dermaßen überfluteten Blogger-Social-Media-Influencer-Inszenierungs-Welt bist du definitiv eine der Wenigen, die heraussticht.

    Authentizität, Ehrlichkeit und eine gute Schreibe sind ziemlich rar geworden.

    Mach bitte weiter so, allein schon aus Interesse der Qualitätserhaltung :)

    Liebe Grüße
    Jenni

  4. Mimi
    13. März 2016 / 20:16

    Ich finde es ehrlich gesagt etwas komisch, dass du es sympathisch findest, dass Kristina „real“ fester ist als auf ihren Fotos. Ich empfinde genau das Gegenteil angesichts der Tatsache, dass sie sich schlanker photoshoppen lässt. Ich weiß zwar nicht über die Essgewohnheiten von Chiara und Negin Bescheid (genauso wenig wie alle hier), bin aber genauso schlank-und das schon immer. Ich esse mehr als alle anderen Frauen in meinem Bekanntenkreis und nehme nun mal nicht zu, so etwas nennt sich hoher Grundumsatz. Schlanken Frauen sofort ungesunde und ungenügende Ernährung zu unterstellen ist zwar gerade in Mode, ist aber auch nicht gerade sehr nett.

  5. 12. März 2016 / 9:24

    Liebe Nina,
    ein wirklich interessanter Post! Es war sehr viel dabei, dass ich noch nicht wusste. Ich bin auch ein super großer Fan von Negin Mirsalehi und finde es mega schade, dass sie so dünn ist.. Toll, dass du so ehrlich zu uns bist!

    Liebe Grüße aus Kiel,
    Lara

    http://www.laramaahsen.com

  6. 12. März 2016 / 1:18

    Super interesannter Artikel! Ich war selbst letztes Jahr in Paris zur FW und kann den Streetstyle-Wahnsinn auf jeden Fall bestätigen. Trotzdem finde ich die internationalen Fashion Weeks wahnsinnig spannend!

    Lg, Julie

    http://www.munichparis.com

  7. 12. März 2016 / 0:27

    Sehr cooler Post. So bekommt auch ein klitzekleiner Blogger wie ich mal das Real FW life ehrlich nahe gebracht :D xx

  8. 11. März 2016 / 18:15

    Liebe Nina,
    danke für den Post! Er bestätigt mich mit meinen Gedanken über die Fashion Weeks zu 100%. Mailand und Paris waren zwei sehr spannende Fashion Weeks. Aber im Vergleich zu Berlin nochmal auf einem ganz anderen und höheren Level. Wirklich aufregend dieser Fashion Week Marathon.
    Lieben Gruß, Phil vom Männermode-Blog Fashion Worship
    http://www.fashion-worship.com

  9. 11. März 2016 / 10:57

    Wirklich ein äußerst interessanter Beitrag. Ich war noch nie auf den internationalen Fashionweeks und finde es schön einen kleinen Einblick erhalten zu haben.

    Schade, dass alle so Marken affin scheinen, aber ich finde es toll dass du zu dir und deinen Stil stehst. Genau deswegen mag ich deinen Blog auch so gerne – du verbiegst dich nicht.

    Küsschen :*

    Vivian | TheRubinRose

  10. 11. März 2016 / 10:51

    Liebe Nina,

    ich bin mal wieder erstens von deiner Offenheit und zweitens von deiner Freundlichkeit begeistert!
    Viele andere Blogger schreiben eigentlich oberflächlich betrachtet ähnliches zur FW, ABER oft mit einem mega herablassenden Ton, man gesteht eben nicht ein, auch das Handy zu nutzen, um Situationen zu überspielen oder es wird herumgehackt auf Leuten, die sich nur inszenieren wollen.
    Ich finde es absolut toll, dass du anders bist. Bleib unbedingt so, denn die Branche ist ja wirklich manchmal sehr einnehmend und zynisch.
    Ich hoffe ich lerne dich mal in natura kennen, wäre sehr nett!

    Liebe Grüße
    Claudine
    http://www.claudinesroom.com

  11. 10. März 2016 / 16:52

    Toller Beitrag! Die Facts sind wirklich sehr interessant und auf jeden Fall großartig, dass du sie so offen ansprichst.
    Mach weiter so mit deinem Blog. Deine Beiträge liest man wirklich immer mit großem Interesse.

    Alles Liebe
    Tess

    http://www.tessis-world.com

  12. 10. März 2016 / 16:20

    Echt krasse Facts… einige kenn ich soweit schon, aber ich hätte mir zum Beispiel nicht gedacht, dass man einen Fotographen engagiert, damit der Bilder von einem macht…

    Liebe Grüße
    Ina • http://www.ina-nuvo.com

  13. 10. März 2016 / 16:03

    Super toller Bericht!
    Vor allem dem Punkt zu Chiara Ferragni muss ich tragischerweise zustimmen. und auch Punkt 6 ist leider leider immer mehr die Wahrheit seit Social Media und vor allem das Blogger Business kommerzialisiert wurde….

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Michaela

  14. 10. März 2016 / 15:00

    Liebe Nina,
    ich finde es super, dass du deinen Lesern Einblick hinter die Kulissen gewährst. Das man mit dem Taxi nicht genau bis vor das Event fährt macht ja auch irgendwie Sinn aber das war wirklich neu für mich, dass es dir tso läuft! Total spannend! Ich hoffe du schreibst öfters solche behind the scenes Berichte! Wirklich spannend!

  15. 10. März 2016 / 13:47

    Ein sehr schöner Beitrag mit ehrlichen Worten.
    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und die Tatsache, Geld für Fotos zu bieten, finde ich persönlich sehr erschreckend. Man kann nur hoffen, dass sich diese Entwicklung nicht fortsetzen wird. Das Fashion Business ist bekanntermaßen knallhart und auch manchmal gnadenlos, dennoch sollten wir durch neue und innovative Looks modebewusster Persönlichkeiten inspirieren werden und nicht zahlungswillige Fashiovictims. Hoffen wir mal, dass das nur ein vorübergehendes Phänomen der Fashion Week ist.

    Beim Handytrick musste ich sehr schmunzeln, denn ich bediene mich mittlerweile auch oft des Handys wenn ich mich verlor n fühle :-)

    Vielen Dank für den tollen Post und liebe Grüße,

    Julia von http://www.westendbirds.com

  16. 10. März 2016 / 12:48

    Wow, also einige Fakten waren mir bereits bekannt!! Aber das mit dem Geld bezahlen für Fotos? Oh man, das ist echt krass…
    Aber wieder mal ein so toller & ehrlicher Beitrag, klasse! :)

    Liebe Grüße Su http://www.fashiontwinstinct.com

  17. 10. März 2016 / 12:20

    So ein toller Beitrag! Ich finde es so toll dass du so ehrlich bist & das so offen teilst! Außerdem finde ich es super Sympathisch dass du dazu stehst was du trägst – ich liebe deine Outfits ganz egal ob extrem teuer oder eben nicht!
    Vielen dank für den informativen Beitrag!
    xxx marie
    http://www.highheelsandsnapbacks.at

  18. 10. März 2016 / 11:41

    Ein sehr gut geschriebener Beitrag ! Man bekommt einen guten Eindruck davon wie es ist auf internationalen Fashion Weeks. Ich selbst erlebe diesen Sommer meine erste in Berlin und bin schon sehr gespannt.
    Liebste Grüße
    Marie

    http://www.whatiwearinlondon.com

  19. 10. März 2016 / 11:01

    Danke für deine wirklich ehrlichen Worte und dass eben nicht alles Gold ist was glänzt. Ich finde es super, dass du dir selbst ein Bild von dem Fashiontrubel auf den internationalen Fashionweeks gemacht hast und deine Meinung hier mit uns teilst <3

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  20. 10. März 2016 / 11:00

    Ganz wundervoller Beitrag, Nina! Ich finde es wirklich toll, dass du so ehrlich über deine Eindrücke sprichst und auch mal offen zugibst, wenn nicht alles gold ist was glänzt! In Fashion Week Posts auf anderen Blogs bekommt man ja oftmals nicht so wirklich viel darüber mit, was „hinter den Kulissen“ passiert. Ich finde es wahnsinnig interessant, das mal zu erfahren, auch wenn vieles dann doch ernüchternd zu sein scheint.
    Übrigens finde ich, dass dich die Handy-Geschichte unglaublich sympathisch macht!! Ich kenne das nur zu gut und habe mich schon oft gefragt, wie das wohl so ist, wenn man alleine auf eine Fashion Week geht. Ich muss selbst noch lernen, etwas selbstbewusster aufzutreten, wenn ich irgendwo allein bin. Das Handy bietet dann doch oft den Schutz vor der „Blamage“.

    Bitte weiter so, ich lese deine Beiträge unglaublich gerne! :)

    Liebste Grüße

    Sarah von http://www.sariety.com

  21. 10. März 2016 / 10:59

    Liebe Nina, ein sehr schöner Post und ich stimme dir in vielen Punkten zu. Ich war das erste Mal auf einer Fashion week und dann auch noch in Paris. Ich war auch ganz schön nervös da das Niveau wirklich hoch ist und als kleiner Blogger wird man da ja gar nicht gesehen. Es war super cool und ich habe viele nette Leute kennen gelernt. Aber auch die Erkenntnis gewonnen das irgendwo immer ein bisschen mehr Schein als Sein ist und ich es von großen Bloggern manochmal sehr schade finde wie sie über ihre ganzen Termine reden! Auf jeden Fall ist das anstrengend, das glaube ich sofort aber man sollte auch bedenken, dass tausende andere Mädels sich das so sehr wünschen aber nicht eingeladen werde oder die Chance haben. Ich habe vieles dazu gelernt und denke es ist wichtig dass man sich treu bleibt, sowohl bei den Looks wie du auch meintest als auch im Charakter. Zu anderen freundlich sein, kann einem ja nicht schaden! Ich finde es super, dass du das auch so siehst und dir treu bleibst! Liebe Grüße, Verena

  22. 10. März 2016 / 10:58

    Wirklich interessant zu lesen, da musste ich doch einige Male schmunzeln. Und die Streetstyle Shootings würde ich nur zu gerne einmal sehen. Es ist ja doch der Traum jedes Modejunkies einmal auf einer Fashion Week dabei zu sein und somit natürlich auch ein riesen Traum von mir. Allerdings glaub ich würd ich mich beim ersten Mal auch ein bisschen fehl am Platz fühlen und würd doch ein bisschen Zeit brauchen um mich wohl zu fühlen ;)

    Alles Liebe,
    Simone
    http://www.rebelliouslace.com

  23. 10. März 2016 / 10:30

    Sehr, sehr interessanter Beitrag! Ich finde es toll wie ehrlich du hier darüber berichtet hast – da waren definitiv ein paar Sachen dabei, die ich vorher noch nicht wusste. Wie zum Beispiel der Handy-Trick und die Taxi-Strategie, haha ;)

    xo Stefanie
    http://www.thefashionrose.com

  24. 10. März 2016 / 9:58

    Ein sehr interessanter Beitrag über die Realität an diesen Fashion Weeks. Ich finde Chiara auch mega dünn. Schade finde ich es, dass man schon fast ein Model als Blogger sein muss.
    Das mit den streetstyles und den Fotografen weiß man inzwischen schon und ist ein bisschen schade weil alles so arrangiert wirkt und zum Teil ja auch ist.
    Die Sache mit dem Handy als bester Freund in diesem Moment kann ich super gut nachvollziehen. Ginge mir wahrscheinlich genauso. ?

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com

  25. 10. März 2016 / 9:32

    Wow, interessante „fun“ facto, aber für Außenstehende auch echt verrückt was da so abgeht in der anscheinend „sauberen“ und fairen;) Modewelt