Inside Fashiioncarpet: Weekly Review 17

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Ereignis der Woche: Zu Beginn der Woche standen hier in München einige Pressetermine an (die bei mir auch nächste Woche noch ein bisschen weiter gehen) und ich durfte am Donnerstag für ein schönes Bloggerevent das erste Mal nach Frankfurt düsen und hatte zwei tolle Tage dort. Allgemein bin ich Gott sei Dank gerade sehr viel unterwegs und liebe es. Eines meiner Ziele für 2016 war ja mehr zu Reisen und daran arbeiten Patrick und ich gerade :) Natürlich bin ich immer noch gerne in München, aber andere tolle Orte und Länder zu entdecken, ist eine meiner neuen Leidenschaften geworden. Umso mehr freue ich mich auf nächste Woche. Wo es für uns hingeht? Das verrate ich euch ganz unten ;)

Kauf der Woche: Momentan bin ich total im Mules Fieber. Diese Woche neu bei mir eingezogen ist wohl das umstrittenste Mules-Paar im Modehimmel: Die Gucci Princetown fur-lined leather backless loafers. Ich habe mich für das braune Paar entschieden und ein Outfit mit ihnen wird es hoffentlich schon ganz bald geben.

Erkenntnis der Woche: Gute Planung und Organisation ist das A und O. Dadurch, dass wir die letzten Wochen viel unterwegs sein durften, habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, viele Dinge vorher zu planen und den Überblick bei allem zu behalten. Das ist nicht immer ganz einfach, aber wahnsinnig wichtig. Ich bin deshalb unheimlich dankbar dafür, dass Patrick mir in einigen Dingen mittlerweile sehr unter die Arme greift und mich toll und mit vollem Einsatz unterstützt. Jemanden an seiner Seite zu haben, der versteht was man tut und im besten Fall sogar noch eine große Stütze und Hilfe dabei ist, ist wahnsinniger Luxus, den man zu schätzen wissen sollte.

Artikel der Woche: Der kommt von meiner lieben Sarah, die zwar bereits vor über einem Jahr einen Artikel über das Thema „Kooperationen, Authentizität und Kennzeichnungen bei Bloggern“ geschrieben hat, deren Inhalt aber auch heute noch genauso aktuell ist. Für mich ein toller Post, der den Nagel auf den Kopf trifft und den ich zu 100% so unterschreiben würde.

Song der Woche: Gab es gleich mehrere, aber zu meinen momentanen Favorites gehört auf jeden Fall ,,Never forget you“ von Zara Larsson. 

Plane für die kommende Woche: Whoop Whoop es geht für Patrick und mich nach Dubai. Ich war noch nie dort und bin super gespannt wie es wird. Auf Snapchat (fashiioncarpet) hatte ich euch ja bereits erzählt, dass ich schon eine kleine Outfitkrise hatte. Aber mittlerweile bin ich ganz gut davor. Meine Geheimwaffe wird ein Tuch sein, dass ich einfach über jede nackte Schulter von mir werfen werde ;) Ich wünsche euch einen tollen und hoffentlich entspannten Sonntag <3

Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful German fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET which was founded in 2012. After her studies and working experiences at different print and online fashion magazines, Nina is now working as a full time blogger and freelance fashion editor.

Nina is known for bringing regular inspiration to her readers, always staying true to her clean and minimalistic style with a special twist. But FASHIIONCARPET is not only a destination for fashion inspiration but also as a guide for those who are searching for blogger tipps, travel advices and beauty secrets.

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10 Kommentare

  1. 25. April 2016 / 18:23

    Es war soooo schön, dass ich dich endlich mal „in echt“ kennen gelernt hab :) Hoffentlich bald mal wieder :)

  2. Julia
    24. April 2016 / 17:05

    Ich liebe deine Weekly Reviews :) Mach weiter so!
    LG Julia

  3. Saskia
    24. April 2016 / 16:54

    Liebe Nina,

    vielen Dank für den Link der Woche! Den Artikel habe ich mit ziemlichen Interesse gelesen, weil genau dieses Thema bei mir im Moment für Kopfzerbrechen sorgt. Er enthält ja eine Leserkritik und genau deshalb wollte ich hier mal reagieren, bevor hier mehr und mehr ambitionierte Blogger laut klatschen. (Gosh, das ist nicht so böse gemeint, wie es klingt!)

    Warum? Weil dieser Artikel (überspitzt gesagt) propagiert, dass als Interaktionen nur ‚Boah, voll hübsch‘ und ‚Geil, woher?!?‘ gewünscht sind und das finde ich im Zeitalter der digitalen Transparenz und Diskussionskultur nun nicht richtig.

    Ein Blog kann eine wunderbare Sache sein, ein Magazin gleichermaßen, das aber eine stärkere Kommunikation fordert und fördert, etwas, das eine Community zu irgendeinem Thema/Ziel aufbauen kann.

    Erstmal: Ich kann total verstehen, dass man Mode liebt. Ich habe einen Mantel, er ist alt und ich habe ihn 2009 gekauft, er ist zu dünn, im Winter friere ich manchmal, aber es ist mein Mantel, der immer ein wenig schlapprig aussieht und mir ein Stück Identität gibt: Der große Mantel, der gerade wenn er offen getragen wird, einem etwas Weltfremdes verleiht. Das mag ich.
    Was ich nicht glauben kann, ist, wenn nun mit jedem Post neue Kleidungsstücke präsentiert werden: Wie kann man eine Bindung zu 70 Bikinis aufbauen!? Und vor allem, wenn man diesen blöden Begriff mal gebrauchen will, wie authentisch ist das?

    Denn sind wir mal ehrlich, was bedeutet hier Authentizität? Von dem Leser finde ich diesen Vorwurf nicht gut, aber von Seiten der Blogger finde ich die Verwendung auch nicht gut: ‚als Original befunden‘ sagt Wikipedia dazu, aber was heißt das schon? Jeder Mensch hat unterschiedliche Identitäten und das gehört zum Erwachsenendasein nun einmal dazu: Mein Ich bei der Arbeit ist anders als mein Ich bei meinem Freund oder beim Familientreffen. Wirklich und wahrhaftig wahr zu sein – wie kann man das verlangen, wenn die meisten Menschen (Leser UND Blogger) wahrscheinlich Probleme haben werden, das eigene Selbst genaustens zu beschreiben und definieren: Dass alle Essen und Reisen mögen – nun ja, das eine ist immerhin ein Grundbedürfnis, wie einzigartig macht uns das?

    Das Problem betrifft für mich deshalb immer die Inszenierung: So oft werden die Leser als Freunde, als ‚meine Lieben‘ angesprochen. Die Blogger (und da kann man wohl ohne große Probleme alle über einen Kamm scheren) inszenieren sich als liebenswerte Persönlichkeiten, die einen helfen wollen, ein wunderbares Leben zu erhalten. Und das sollen sie ja auch, aber gleichzeitig ist es doch mehr als verständlich, dass die Leser auf der anderen Seite, sobald sich herausstellt, dass die liebe virtuelle Freundin nun Lohn für einen Post erhalten hat, etwas misstrauisch werden.

    Denn so werde ich Teil einer Tupperparty. Die man ja finden kann, wie man will, aber etwas komisch ist es doch: Der Gastgeber kurbelt den Konsum an, und erhält dafür mehr als die anderen.

    Was mich insbesondere bei Fashionblogs (und wirklich als breite Masse betrachtet und nicht als Vorwurf gegen dich) wundert, ist Folgendes: Wenn alle nur die Koopoerationen annehmen, die Produkte bringen, die sie lieben, warum sind dann so oft nur die großen Brands vertreten? Ist es ‚authentisch‘ zu glauben, dass alle dasselbe mögen? Sicher kann man hier einwerfen, dass bestimmte Labels erst durch die Blogger groß gemacht wurden, aber inwiefern die Kühne-Chips und Produkte von Procter and Gamble jetzt wirklich Unterstützung verdienen, weiß ich nicht. Auch die Geschichte und Beziehung zum Kleidungsstück vermisse ich oft, ebenso wie die Arbeits- und Produktionsbedingungen bei der Herstellung (!!!!). Stattdessen kommt dann immer wieder eine Art ‚Es hat mich beim Shoppingtrip überkommen und nun bin ich halt verliebt‘ und ein ‚Es sieht so toll aus‘ und dann noch diverse Superlative. Statt wirklicher Info, statt richtigem Content mit Mehrwert gibt es, nun ja, Bilder, die sicherlich viel Arbeit bereitet haben – doch welche Message wird da wirklich generiert? Tolles Leben durch Mantel?
    Das ist kein Vorwurf, denn ich dir und nur dir mache, sondern ein Vorwurf gegen das System: Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft und all die sogenannte Influencer kurbeln an und kurbeln an und verkaufen ‚Geschichten‘ (viel eher ästhetisch ansprechende Bilder), damit es noch besser läuft. Und es ist dann halt ein bisschen so wie bei der Tupperparty: Man hat das Gefühl, dass die neue Salatschüssel das eigene Leben verändert, fühlt sich aber trotzdem ein kleines bisschen betrogen.
    Der Grund, dass ich hier nun diesen langen Aufsatz schreibe, ist eigentlich nur ein bestimmter Satz von Sarah:
    „Finden sie einen Artikel toll/in ihren Augen authentisch/bereichernd/schön/informativ, wird kein Kommentar geschrieben. Aber wenn dies ihrer Meinung nach nicht der Fall ist, dann wird ein ausführlicher Kommentar getippt. Ist es so viel leichter, negative statt positive Kritik zu äußern?“

    Das ist es nämlich, was ich an den sozialen Medien hasse: Erstmals können wir uns über alles austauschen, alles hinterfragen und was passiert? Es gibt keinen einzigen ‚Gefällt mir nicht‘-Button, wenn man irgendwo Kritik äußert, wird sie teils gelöscht, oder nicht einmal gezeigt, wenn man unter gesponserten Post mal fragt, wie die Produktionsbedingungen sind, wird der Kommentar nicht freigeschaltet.
    Ich möchte noch mal betonen, dass das nicht gegen dich und nur gegen dich geht, was ich hier schreibe, es ist das System das ich nicht mag und das man gar nicht oft genug hinterfragen kann.
    Oh, und bevor hier gleich Geschrei losgeht, von wegen: „Warum bist du denn dann hier?!? Musst du ja nicht lesen!?!?“
    Ich tummel mich durch die sozialen Medien und auch durch diverse Fashionblogs, weil ich einerseits die Inszenierung einfach spannend finde, ich auch gerne mal für ein nachhaltig arbeitendes Unternehmen arbeiten möchte und ich das Gefühl habe, dass diese Plattformen so viel mehr als nur Konsumforen sein können, aber um zu lernen, wie man hier was verändern kann, muss man ja nun mal erst mal lernen, wie sie funktionieren.

    Peace. :-)

    • 24. April 2016 / 18:56

      Ich kann dir wirklich Recht geben. Ich habe auch einen Blog, aber dieses Thema beschäftigt mich genauso sehr wie dich. Zur Zeit frage ich mich so oft nach dem Sinn, permanent neue Klamotten zu posten….so ist es doch wirklich einfach nur Konsum…ich finde aber immer wieder interessant, was für eine Geschichte hinter einem Schmuckstück, Kleidungsstück etc. stehen. Habe mich nun auch dazu entschlossen einige unbekannte Labels anzufragen, die eine Message und eine Geschichte hinter Ihrem Produkt haben…mal schauen, inwiefern ich das schaffe…. Fakt ist, dass die Modewelt und auch die Bloggerwelt hart ist….
      Julia von http://www.fashionblonde.de

      • Saskia
        29. April 2016 / 9:39

        Hallo Julia,

        das freut mich total! Gerade heute bin ich noch mal auf einen Artikel gestoßen:

        http://www.wuv.de/marketing/5_gruende_fuer_die_misere_des_deutschen_modehandels

        Denn Sätze wie, Zitat, „Internationale Textilketten wie H&M oder Zara und Textil-Discounter wie Primark oder Kik verdrängen seit Jahren klassische Modehändler und Boutiquen aus den Einkaufsstraßen. Denn mit dem Tempo und den Preisen der straff durchorganisierten Ketten können viele etablierte Händler nicht mithalten“ finde ich immer schrecklich: Es soll ja jeder machen, was er will, aber es ist ja so schon immer unschön, dass man in jeder größeren Stadt immer dieselben Ansammlungen von Läden hat und das dann halt auch immer die sind, wo man selten was Gutes hört zum Thema Arbeitsbedingungen, Rohstoffe, Produktion. Wirklich verwunderlich finde ich das auch bei den teuren Luxusmarken, denn man sieht ja im Moment durch #WhoMadeMyClothes und die Fashion Revolution, dass da Interesse da ist und das kann doch nicht so schwer sein, denn gerade bei Schuhen und Taschen finde ich es einfach unverschämt, wenn man da Beträge im Tausenderbereich ausgeben soll und dann noch nicht mal Sicherheit hat, dass das von zumindest einigermaßen verantwortlich gehändelten Rohstoffen und gut bezahlten Arbeitern kommt -_-

  4. 24. April 2016 / 16:03

    Reisen ist ja auch total faszinierend. Ich beneide dich, dass du so viel Reisen kannst. Ich wünsche dir eine schöne Zeit in Dubai !
    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
    Liebste Grüße
    Marie

    http://www.whatiwearinlondon.com

  5. 24. April 2016 / 15:09

    Ich würde auch gerne so viel reisen! Hier in NYCist das Wetter zwar auch endlich schön, aber eine Woche Strand in Miami wäre schön nicht schlecht. Immerhin wird gerade ein Roadtrip für September und ein Wochenende in Chicago irgendwann zwischendurch geplant…bis dahin muss New York reichen :)

  6. 24. April 2016 / 11:15

    Hi Nina,
    schöne Zusammenfassung. Der Mules Trend ist definitv auch was für mich.
    Vielen Dank auch für die Verlinkung des Artikels der Woche. Sehe ich ganz genau so.

    Wollte Dir noch „nachträglich“ zum Post mit dem roten Self-Portrait Dress gratulieren. Finde die Farbe steht Dir super und die Location ist toll!

    Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!

    Grüße Susanne
    http://www.susannescherhaufer.com