Anleitung & Tipps: Wie erstelle ich einen Blog?

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Ich bekomme immer wieder Mails von euch, dass ich euch dazu ermutigen konnte, einen Blog zu starten :) Das freut mich ungemein und ich möchte noch mehr von euch dazu ermutigen. Ihr zweifelt noch und seid euch nicht sicher? Ihr wisst nicht genau, wie ihr anfangen sollt? Mit dieser Ausrede ist jetzt Schluss, denn heute verrate ich euch, wie ihr einen Blog erstellt, was ihr beachten müsst und was wichtig ist. Alles neu zum Jahresbeginn? Viele von uns nehmen sie zum neuem Jahr, neue Dinge vor. Hier kommt also eine Anleitung und meine Tipps für das Erstellen eines Blogs:

Lohnt es sich heute noch mit dem Bloggen anzufangen?

Ja, ja und nochmal ja! Warum? Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, dann beschäftig euch dieses Thema und ich bin ein Mensch, der der Meinung ist, dass man seinen Träumen und Wünschen folgen sollte. Es lohnt sich immer an seinen Träumen zu arbeiten und neue Dinge auszuprobieren. Denn egal wo es euch hinführt, am Ende habt ihr Erfahrungen sammeln dürfen, die euch im besten und schönsten Fall auf eine bunte und spannende Reise führen.

Dazu möchte ich allerdings auch sagen, dass man am Anfang keine falschen Erwartungen an sich selbst, den Blog und die ganze Entwicklung haben sollte. Startet einen Blog, wenn ihr wirklich Lust habt und nicht, wenn ihr Sachen geschenkt bekommen wollt, nur Events besuchen möchtet und glaubt in der Weltgeschichte herumreisen zu können. Das kann natürlich alles kommen, sollte aber nicht eure Motivation hinter dem Erstellen eines Blogs sein. Denn nur wenn man etwas gerne macht und das liebt was man tut, ist man gut darin :)

Wie fange ich mit dem Bloggen an und wie erstelle ich einen Blog?

Die vier wichtigsten (technischen) Dinge, die man zum Bloggen braucht sind folgende: eine Plattform, einen Hoast bzw. einen Server, eine Domain und natürlich ein Blog Layout.

Blog-Plattform: Die meisten Blogger sind mittlerweile bei WordPress (ich ebenfalls) und nutzen diese Plattform, um ihren Blog zu führen. Es gibt aber auch noch Blogspot, wozu ich allerdings leider nichts sagen. Ich bin mit WordPress sehr zufrieden und arbeite von Anfang an mit der Plattform.

Blog-Server: Um den Blog am Laufen zu halten, braucht man einen zuverlässigen Server bzw. einen Hoast, der Speicherplatz zur Verfügung stellt (dann hat man einen selbst-gehosteten Blog). Hier gibt es verschiedene Anbieter wie 1&1, Strato, All Inkl. oder Host Europe. Ich bin bei Letzterem. Hier gibt es immer verschiedene Pakete und Dienstleistungen, die man buchen kann. Je nachdem, welche Kapazitäten, Traffic und welchen Verwaltungsaufwand (überwiegend Updates von Plug Ins, Backups usw.) man haben möchte, oder eben nicht haben möchte. Ich hatte so etwas am Anfang gar nicht, sondern habe meinen Blog komplett über WordPress laufen lassen. Die haben damals alles für mich geregelt, allerdings war es auch sehr beschränkt was Einstellungen, Plug Ins und Layout Veränderungen angeht. Ebenfalls bewertet Google hier das Ranking des Blogs anders, weil man über WordPress verschlagwortet wird. Gerade zum Start reicht es meiner Meinung nach völlig aus, um sich auszuprobieren und fest zu stellen, ob Bloggen überhaupt das Richtige für einen ist. Mit der Zeit, steigendem Traffic und Professionalisierung sollte man dann aber irgendwann auf jeden Fall den Schritt zum selbst-gehasteten Blog gehen. Hierbei müsst ihr dann beachten, dass ein Umzug von WordPress.com (WordPress verwaltet alles) zu WordPress.org (ihr oder euer Hoastanbieter verwaltet alles) absolut sinnvoll ist.

Blog-Domain: Sowohl bei Blogger.com und bei WordPress.com erhält man zu seinem eigentlich Blognamen zusätzlich eine Unterdomain. Sprich, der Blogname erhältlich zusätzlich die Endung .wordpress.com – also www.fashiioncarpet.wordpress.com. So war es bei mir am Anfang auch. Irgendwann habe ich dann mit dem Umzug zu einem eigenen Hoast diese Endung entfernen lassen, da es einfach professioneller aussieht und auch für das Google Ranking besser ist.

Blog-Design: FASHIIONCARPET hat erst im Oktober letzen Jahres ein Layout-Update bekommen. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Designs, die entweder kostenlos sind, oder aber etwas Geld kosten (zwischen 20€ und 100€). Ich habe mit einem kostenlosen angefangen und mir nach ca. 1 1/2 Jahren mein erstes Template gekauft. Die kostenlosen Layouts sind für denAnfang absolut okay, in ihren Funktionen allerdings sehr geschränkt, weswegen ich heute direkt dazu raten würde ein Layout zu kaufen. Hier kann viel mehr verändert, angepasst und upgedatet werden. Ein paar Ideen für schöne Layouts hatte ich euch in diesem Post hier gezeigt.

Wer programmiert meinen Blog und wo bekomme ich Hilfe?

Bei mir ist über die Jahre das Meiste durch Learning by Doing gegangen – das braucht allerdings sehr viel Zeit und selbst heute sind meine Fähigkeiten noch nicht da, wo ich sie im Bereich Programmieren gerne hätte. Eine schnelle Hilfe können häufig Tutorials bei YouTube sein und schlicht und ergreifend Google – das mache auch ich heute noch. Zusätzlich hat WordPress selbst ein großes Netzwerk, in dem auch Foren stattfinden, in denen man Fragen stellen und meistens auch hilfreiche Antworten finden kann.

Für alle, die mehr als das wollen, würde ich einen eigenen Programmierer bzw. Developer empfehlen. Ich arbeite mittlerweile mit Zwei zusammen, da mein Anspruch leider irgendwann einfach nicht mehr für meine Fähigkeiten ausgereicht hat. Hierbei ist es wichtig, dass ihr jemanden habt, dem ihr zu 100% vertrauen könnt und der sowohl technisch als auch optisch das versteht, was ihr habe wollt.

Allgemein möchte ich aber sagen, dass das alles, gerade am Anfang kein Hexenwerk ist. Das Wichtigste ist, dass ihr ein Layout findet, dass zu euch passt und euren Geschmack trifft. Natürlich ist ein optisch ansprechender Blog wichtig, aber es sollte vielmehr um die Inhalte gehen, die ihr veröffentlicht. Ich habe die ersten 2 1/2 Jahre nicht ein Element bei mir besonders programmiert, sondern mit mir Plug-Ins geholfen. Das tue ich auch heute teilweise noch, da es da wirklich eine Vielzahl an tollen und schönen Lösungen gibt.

Welches Equipment brauche ich als Blogger?

Um zu starten braucht ihr gar nicht viel. Ein PC/Laptop, Internet, für unterwegs Wlan und ein Handy, auf dem die üblichen App’s wie Facebook, Instagram und Snapchat funktionieren. Die meisten Blogs leben neben tollen Texten auch von tollen Bildern, weswegen ihr zusätzlich noch eine Kamera haben solltet. Für wirklich hochwertige und gute Bilder empfehle ich eine Einsteiger Spiegelreflexkamera (zwischen 20o€ und 400€). Die meisten Blogger shooten ihre Outfits mit einer 50 mm Festbrennweite (wir auch), aber auch andere Objektive gehen natürlich. Je nachdem welchen Anspruch ihr habt, könnt ihr euch zusätzliche Software wie Photoshop oder andere Bearbeitungsprogramme kaufen. Wie und womit ich meine Bilder bearbeite habe euch bereits schon einmal in diesem Artikel hier gezeigt.

Nina Schwichtenberg is the blogger behind the successful German fashion and lifestyle blog FASHIIONCARPET which was founded in 2012. After her studies and working experiences at different print and online fashion magazines, Nina is now working as a full time blogger and freelance fashion editor.

Nina is known for bringing regular inspiration to her readers, always staying true to her clean and minimalistic style with a special twist. But FASHIIONCARPET is not only a destination for fashion inspiration but also as a guide for those who are searching for blogger tipps, travel advices and beauty secrets.

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10 Comments

  1. 6. Januar 2017 / 23:23

    Liebe Nina,
    danke für diese wirklich super zusammengefassten Infos für Einsteiger. Ich hoste über Strato, die in vielem echt gut sind, aber immer wieder JetPack Probleme haben, aber zum Glück einen sehr präsenten Kundenservice (was man von der Telekom als mein Zugangsversorger nicht behaupten kann). Das mit dem Developer ist eben letztendlich eine Kostenfrage. Ich komme ja selbst aus dem Webseiten gestalten Business, aber als Dinosaurier der Generation HTML 4.0, gepimpt mit Flash. Mir bringt das den „Vorteil“, das ich weiß, was ich möchte und was umsetzbar wäre, aber es mir nicht leisten oder selbst durchführen kann, da ein Developer natürlich kostet. und deswegen ist mein Layout gerade nicht so, wie ich es mir wirklich vorstelle.
    Deine Tipps bezüglich Equipment sind super, sie bilden es exakt ab, Ich arbeite immer noch mit der Nikon 5100 meines Sohns mit einem Zoom Standard Objektiv und einem 50er (das erste Jahr nur schlimme Handy Bilder ;-) ) und habe mir nun zu Weihnachten ein 35er geschenkt. Ich liebe es! Auf jeden Fall ist ein Festbrennweitenobjektiv wichtig, wie du sagst!
    Ich bewundere deine Fähigkeit, die Sachen immer sehr gut und gezielt auf den Punkt zu bringen. Ich brauche immer zu viele Worte (die niemand dann durchlesen will ;-))
    LG
    Chris vom Blog stylepeacock

  2. 6. Januar 2017 / 20:15

    Der Beitrag ist wirklich toll! Den hätte ich letztes Jahr im März ziemlich gut gebrauchen können als ich mir alle Infos zu dem Thema mühsam zusammen gegoogelt habe. Ich habe allerdings sofort mit einem selbst gehosteten Blog angefangen, weil ich glücklicherweise in Sachen Programmieren schon ein paar Vorkenntnisse hatte und mir nicht alles von 0 an beibringen musste. Ansonsten wäre die WordPress.com Variante wahrscheinlich auch meine Wahl gewesen.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  3. 6. Januar 2017 / 18:09

    Sehr tolle Tipps! Für mich war der Post sehr hilfreich. Ich habe Mitte 2016 erst meinen Blog gestartet. Bis jetzt halte ich alles noch zimlich einfach, aber möchte dieses Jahr auf jeden Fall meinen Blog weiterentwickeln. LG Hannah http://lefashiondance.blogspot.de/

  4. 6. Januar 2017 / 12:51

    „Denn nur wenn man etwas gerne macht und das liebt was man tut, ist man gut darin :)“ Das finde ich, ist ein sehr wichtiger Punkt und du hast vollkommen recht. Man sieht, dass du das Bloggen liebst und es dir sicherlich noch viel Freude aber auch Erfolg bringen wird!

    http://orryginal.com/

  5. 6. Januar 2017 / 12:02

    Das ist mal wieder ein wirklich toller Post! Wenn du mich nicht schon im letzten Jahr dazu motiviert hättest meinen Blog zu starten, würde ich spätestens jetzt damit anfangen. :)
    Auch wenn mein Blog inzwischen ganz gut läuft, finde ich diesen Artikel sehr interessant und die Sachen hätte ich gerne schon früher gewusst. :)
    Aus diesem Grund finde ich deine Blogger-Tipps immer sehr hilfreich und freue mich über jeden neuen Artikel ♥
    BItte mach weiter damit! :)
    Alles Liebe
    Alexandra von http://www.livinglikegolightly.com

  6. 6. Januar 2017 / 12:00

    Liebe Nina,
    mal wieder ein großes Dankeschön für diese vielen tolle Tipps!
    Ich finde es toll, dass du zu diesem Thema etwas berichtest und nicht immer alles geheimhälst (wie manch andere) :)
    Mach weiter so.
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Lara <3
    https://travelwithlari.wordpress.com

  7. 6. Januar 2017 / 11:35

    Liebe Nina
    Das waren mal wieder super viele tolle Tipps und ich bin froh dass ich das meiste bereits umgesetzt habe.
    Du hast mal Layouts von etsy gezeigt. Ist es einfach diese zu installieren? Meinst du du könntest dazu noch einen Blogpost machen?

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com

  8. 6. Januar 2017 / 11:14

    Liebe Nina,
    ein toller und hilfreicher Beitrag. Du warst damals unter anderem auch meine Inspiration zum Start meines eigenen Blogs, denn all deine Tipps und Tricks haben mir sehr geholfen. Ich habe direkt mit einem selbst-gehosteten Blog bei WordPress begonnen und würde das auch immer wieder machen. Ebenfalls habe ich mir direkt ein Template für ein Layout gekauft da ich mit den kostenlosen nicht so zurecht gekommen bin, okay ich muss auch zugeben, dass ich vom Programmieren keine Ahnung habe und es deswegen vielleicht nicht so geklappt hat :)
    Deine Blogger-Tipps-Beiträge sind immer super hilfreich und toll! Danke *-*
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  9. 6. Januar 2017 / 8:56

    Wieder einmal ein sehr gelungener Beitrag!
    Habe mein erstes Template tatsächlich alleine zusammen gebaut bis ich dann immer mal wieder etwas ändern wollte und wie du sagst, es ist zwar kein Hexenwerk, weil alles irgendwo im Internet steht, aber teilweise dauert es Ewigkeiten, bis man die perfekte Lösung gefunden hat. Daher habe ich jetzt auch ein gekauftes Template, was eben doch noch mehr tolle Features hat.
    Zur Zeit bin ich aber auf der Suche nach einem Developer, der mir hier und da ein paar Sachen ändert :)
    Und danke mit dem Tipp zum Objektiv! Da du aber, denke ich, eine Vollformatkamera besitzt, sind 50 mm bei deiner Kamera nur 35mm bei einer Normalformatkamera (da du die ja für Anfänger empfohlen hast) :)

    Ganz liebe Grüße und hab einen schönen Freitag,
    Janine | Flora Fallue